Ex-Waldhof-Torwart Levent Cetin spielt jetzt für TSG 62/09

Ex-Waldhof-Torwart Levent Cetin spielt jetzt für TSG 62/09

Originaltext aus dem Weinheimer Nachrichten vom 06. Oktober 2017

Weinheim. Die TSG 62/09 Weinheim hat auf den Abgang ihres Torhüters Nicolas Köpper reagiert. Am Mittwochabend machte der Fußball-Oberligist die Verpflichtung von Levent Cetin fix. Der mittlerweile 39-jährige Torwart spielte viele Jahre für den SV Waldhof und den VfR Mannheim und bringt reichlich Erfahrung aus Regionalliga und Oberliga mit. In der vergangenen Saison half Cetin noch beim SV Waldhof II in der Landesliga aus. In dieser Saison war er nicht mehr bei einem Verein gemeldet, sodass der Zerberus mit sofortiger Wirkung nach Weinheim wechseln konnte.

„Wir gehen davon aus, dass wir bis Samstag die Spielberechtigung für Levent Cetin vorliegen haben“, sagte gestern TSG-Trainer Christian Schmitt. „Wir sind superfroh, dass die Verpflichtung geklappt hat. Für uns ist das eine Toplösung, auch wenn Levent nicht in unsere bisherige Altersstruktur passt.“ Weinheim war auf der Torwartposition in Zugzwang geraten, nachdem Nicolas Köpper wegen seines Studiums in Augsburg und der langzeitverletzte Deniz Yetkin nicht zur Verfügung stehen. Somit war nur noch Nico Umscheid aus dem Oberliga-Kader verblieben. Nun hat die TSG 62/09 mit Levent Cetin eine Alternative.

Wer morgen im Auswärtsspiel beim SV Oberachern zwischen den Pfosten stehen wird, sei zwar noch nicht abschließend entschieden. Sofern die Spielberechtigung vorliegt, spricht aber vieles für Cetin, der in dieser Woche schon insgesamt dreimal mit der Mannschaft trainierte. Auf jeden Fall wollen die Weinheimer am Samstag um 15.30 Uhr in Oberachern versuchen, zum zweiten Mal in dieser Saison nach der Partie in Walldorf auswärts etwas Zählbares mitzunehmen.

„Mit einem Punkt könnten wir sehr gut leben“, sagt Schmitt. Zwar hat der SV Oberachern wie die TSG bislang erst zwei Saisonsiege zu Buche stehen, allerdings zeigt die Tendenz bei den Südbadenern klar nach oben. Nach drei Auftaktniederlagen gab es zuletzt zwei Siege und vier Remis, unter anderem ein 0:0 gegen Spitzenreiter FC Nöttingen, und nur ein Gegentor in den letzten vier Spielen. Die TSG bangt noch um den Einsatz des erkrankten Stürmers Yigzaw Tesfagaber.