Team-Check: FC 08 Villingen

Team-Check: FC 08 Villingen

Es ist das LETZTE Heimspiel, es ist das Hinrundenspiel, dies ist der LETZTE Team-Check! Warum? Der FC 08 Villingen ist der LETZTE Gegner, den man vorstellen muss. Danach folgen nur noch Vorschauen auf die folgenden Partien. Doch hier wie versprochen der LETZTE Team-Check über den FC 08 Villingen:

Über den Verein:
Der FC 08 Villingen ist ein Sportverein mit rund 500 Mitgliedern aus Villingen-Schwenningen und der höchstklassige Fußballverein im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Am 1. Oktober 1908 wurde der Verein als FC Villingen 08 gegründet. Im nächsten Jahr feiert der Verein seinen 110 jährigen Geburtstag.

Die erste Herrenmannschaft gehörte ab Mitte der 1920er bis in die späten 1930er Jahre zu den Spitzenmannschaften Badens. Ab 1927 spielte man in der damals erstklassigen Bezirksklasse Baden, aus der man 1931 wieder abstieg. Man blieb jedoch ein Spitzenteam in der zweitklassigen Bezirksklasse Oberbaden. In dieser Zeit brachte der Verein auch den dreifachen Nationalspieler Hermann Gramlich hervor. Nachdem die Mannschaft 1934 und 1936 in der Aufstiegsrunde zur Gauliga Baden gescheitert war, wurde man 1939 nicht nur souverän Meister der Bezirksklasse, sondern stieg auch in die erstklassige Gauliga auf. Nur ein Jahr später stieg man allerdings nach einer kriegsbedingten Ligareform wieder ab. In der ersten Nachkriegssaison war man in der höchsten Spielklasse, der Oberliga. In der Gruppe Südbaden-Ost wurde der Verein Zweiter.

Nach der Auflösung im Juni 1946 wurde der Verein als ASV Villingen wiedergegründet. Dieser spielte ab 1948 ebenfalls in der Oberliga und wurde dort Dritter. Am 22. Dezember 1949 erfolgte die Rückbenennung in FC Villingen 08 und am Ende der Saison 1949/50 als Tabellenneunter der durch eine Reform des Ligensystems und den Beitritt der südbadischen Vereine zum Regionalverband Süd bedingte Abstieg in die Drittklassigkeit der Amateurliga Südbaden.

Aus dieser gelang 1966 die Rückkehr. Als Meister der Amateurliga Schwarzwald-Bodensee gewann der Verein auch die Aufstiegsrunde zur Regionalliga Süd. Sechs Jahre lang durfte sich der Verein auch mit großen Mannschaften wie dem mehrmaligen Deutschen Meister SpVgg Fürth und dem Freiburger FC und, nach den Abstiegen aus der Bundesliga, dem 1. FC Nürnberg oder dem TSV 1860 München messen. Zwischen 4.441 und 6.206 Zuschauer kamen in diesen Jahren im Schnitt zu den Heimspielen und erlebten am Ende der Saison 1969/70 sogar einen neunten Tabellenplatz.

Nach dem Abstieg in die Amateurliga Schwarzwald-Bodensee 1972 scheiterte man im folgenden Jahr in der Aufstiegsrunde ebenso wie 1976, dabei ausgerechnet gegen den Lokalrivalen BSV 07 Schwenningen. Als 1978 in Baden-Württemberg die Oberliga als höchste Amateurspielklasse wiedergegründet wurde, wurde man zwar in diese eingeordnet, stieg jedoch zwei Jahre später ab. Seitdem gelang dem Verein zwar noch fünfmal die Rückkehr in diese Liga, die seit 1994 nur noch viertklassig und seit 2008 nur noch fünftklassig ist. Doch 1984, 1986, 1995 und 2005 erfolgte nach nur einem Jahr jeweils der Abstieg. Lediglich von 2001 bis 2003 spielte man zwei Jahre hintereinander in der Amateur-Oberliga.

In der Saison 2005/06, in der sie vom ehemaligen Bundesligaprofi Kristijan Djordjević trainiert wurde, spielte die Mannschaft in der fünftklassigen Verbandsliga Südbaden. Am letzten Spieltag wurde überraschend noch der souverän führende Bahlinger SC abgefangen und der Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht.

August 2016 spielte der FC 08 Villingen in der ersten Runde im DFB-Pokal in Freiburg gegen Schalke 04. Man verlor 1:3.

Die bisherige Saison:
Villingen ist ebenfalls Aufsteiger. Sie holten gute Spieler und stehen aktuell auf Platz 2. Nur 13 Gegentore in 16 Spielen zeigen dass es schwer wird durch ihre Abwehr zu kommen. Auch vorne klappt es gut. 37 Tore wurden erzielt. 11 Siege, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen…eine starke Bilanz!
Stadion:
Der FC 08 Villingen spielte von 1920 bis 1960 im Stadion Waldstraße. Am 15. Oktober 1960 wurde das Friedengrundstadion eingeweiht, das mit einer überdachten Haupttribüne (800 Sitzplätze) versehen 16.000 Zuschauern (2.500 überdachte Stehplätze) Platz bietet. Beim Pokalspiel gegen den Hamburger SV (1:3) am 4. Januar 1970 erlebte das Friedengrundstadion mit 15.149 zahlenden Zuschauern seinen bisher besten Besuch. Seit 2011 heißt das Friedengrundstadion ebm-papst-Stadion.

Fans:
Es gibt eine aktive Fanszene, die in dem traditionellen Fanclub „Black&White“ und dem seit 2004 bestehenden ultraorientierten „FC 08 Supporters Club“ organisiert ist. Aus dem Supporters Club spalteten sich im Laufe der Zeit mit der „Szene VS“ und den „Wilden Jungs Villingen“ zwei neue Gruppierungen ab. Das Fanaufkommen bei Auswärtsspielen ist als überdurchschnittlich zu bezeichnen, wobei die Größe des aktiven Blocks sehr stark variiert.

Auf wen gilt es zu achten?:
Nedzad Plavci und Cristian Giles Sanchez sind die gefährlichsten Spieler auf dem Platz! Giles Sanchez kam bisher auf 9 Tore in der Hinrunde, Plavci sogar auf 12 Tore. Plavci erzielte auch in der letzten Saison die meisten Tore. Da waren es 30!

Trainer: Jago Maric

Mehr gibt es nicht zu sagen…oder etwa doch? Achja: AUF GEHT´S WOINEM!!!

Mit sportlichen Grüßen
ihr/euer
Sascha Lohrer