D1-U13: Vizeweltmeister bei der JAKO Mini WM in Langen

D1-U13: Vizeweltmeister bei der JAKO Mini WM in Langen

Langen 19.05.2018. Bei strahlendem Sonnenschein wurde in Langen die JAKO Mini WM ausgetragen. Bereits im Vorfeld wurden den teilnehmenden U13-Mannschaften die Teilnehmerländer der WM zugelost. Die TSG Weinheim sollte das Team aus Uruguay vertreten.

GRUPPENPHASE: RUSSLAND, SAUDI-ARABIEN & ÄGYPTEN
Die TSG Weinheim (Uruguay) traf in Gruppe A auf Russland (MTCV Mainz), Saudi Arabien (FC Langen 5) und Ägypten (TSV Heusenstamm). Das Team wurde von Trainer Cevke offensichtlich gut eingestellt. Denn gleich im ersten Spiel wurde deutlich, dass Weinheim (bzw. Uruguay) nicht mit leeren Händen die Heimfahrt antreten wollte. Das erste Gruppenspiel gegen Ägypten wurde nach Toren von Sevimli, Hilgert und Köhler souverän mit 3:0 gewonnen.

Auch im zweiten Gruppenspiel gegen Saudi Arabien konnte unsere U13 sich mit einem 5:0 durchsetzen. Torschützen waren wiederum Sevimli, Köhler, Hilgert und diesmal auch Göttge.

Im dritten Spiel hätte man sich mit einem Unentschieden den Gruppensieg sichern können, da Gegner Russland gegen Saudi-Arabien seinerseits nur unentschieden gespielt hatte. Die Truppe von Coach Cevke kam allerdings nicht so richtig in Fahrt und lieferte ein zerfahrenes Spiel ab. Die Mannschaft aus Mainz (Verzeihung: Russland) ging verdient mit einem 0:1 als Sieger vom Platz. Weinheim (Uruguay) damit nur als Gruppenzweiter im Achtelfinale.

ACHTELFINALE 2:0 GEGEN DEN IRAN
Im Achtelfinale traf man auf den Iran (Repräsentiert vom SV Frauenstein), immerhin Gruppensieger der Gruppe B. Hier ging man wieder konzertierter zu Werke und Stock erzielt verdient den 1:0 Führungstreffer. Kurz vor Schluss schob Sevimli noch zum 2:0 ein und die U13 war Dank einer tollen Leistung sicher und verdient im Viertelfinale.

VIERTELFINALE 1:0 GEGEN ARGENTINIEN
Dort wartete mit Argentinien (SpvvG Oberrad) ein harter Brocken. Die TSG spielte kompakt und zeigte darüber hinaus auch eine gute kämpferische Leistung, die mit dem Siegtreffer durch Stock belohnt wurde. Ging nicht auch das Endspiel Deutschlands gegen Argentinien 1:0 aus? Schade, dass die TSG nicht die deutschen Farben vertreten durfte – es hätte schön gepasst.

HALBFINALE 2:0 IM SHOOTOUT GEGEN MEXIKO
Im Halbfinale wartete mit Mexiko (VfB Gartenstadt) der nächste Brocken. Nach der regulären Spielzeit stand es 0:0 und es musste ins Entscheidungsschiessen. Nachdem Hilgert nur Alu traf, aber Pereira glänzend parierte, reichten die Treffer von Köhler und Stock um das Finale klarzumachen. Endstand 2:0

FINALE 4:5 IM SHOOTOUT GEGEN DEUTSCHLAND
Im Finale wartete Deutschland (TSG Bretzenheim). Ein umkämpftes Spiel mit deutlichen Vorteilen für Uruguay und dem verdienten Führungstreffer durch Hilgert nachdem ca. die Hälfte der Spielzeit absolviert war. Ein umstrittenes Foulspiel von Uruguay an der Strafraumkante brachte jedoch einen Freistoß für Deutschland, der leider im Tor TSG einschlug. Der Treffer markierte auch den Endstand. Auch hier musste man ins also in den unbeliebten Shootout: Hilgert, Köhler und Stock traten an. Alle drei behielten die Nerven, ebenso wie die Schützen für Deutschland. Auch in der zweiten Runde lief es zunächst noch gut, Deutschland hatte einen Fehlversuch auf dem Konto und Hilgert hätte nur zum 4:3 einschieben müssen, aber der Torwart hielt den Schuss und Deutschland im Spiel. Weiter ging es: Tor für Deutschland, Uruguay damit unter Zugzwang. Stock traf erneut wie auch der nächste Schütze für Deutschland. Nun musste Köhler für Uruguay treffen. Dessen Schuss ging jedoch knapp über die Latte. So stand es zum Schluss 4:5 für Deutschland und die TSG/ Uruguay musste sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben.

Dennoch eine tolle Gesamtleistung: immerhin Zweiter von 32 Mannschaften. Uruguay wäre sicherlich froh mit einem solchen Ergebnis – zweiter bei der WM in Russland. Coach Cevke kann zufrieden sein mit dem Auftritt seines Teams. Alle haben gekämpft und in einem Shootout muss eben hier und da auch etwas Glück dabei sein. Das Glück hatte in diesem Fall Deutschland, obwohl die Gesamtleistung des Endspiels eher für Uruguay gesprochen hätte.