Team-Check: VFR Mannheim

Team-Check: VFR Mannheim

Das dritte Derby in Folge steht an! Der Deutsche Meister 1949 kommt nach Weinheim und mit ihm einige ehemalige Akteure der TSG Weinheim. Nach zwei Testspielen in der letzten Saison, geht es gegen den VFR nun ENDLICH wieder um Punkte. Für uns wäre ein Sieg gegen den VFR nach der Niederlage in Heddesheim sehr wichtig! Allerdings ist der VFR Mannheim ein schwerer Brocken! Warum? Antworten darauf im Team-Check:

Die Stadt:
Die Universitätsstadt Mannheim ist ein Stadtkreis mit 307.997 Einwohnern im Regierungsbezirk Karlsruhe in Baden-Württemberg. Sie ist nach Stuttgart und Karlsruhe die drittgrößte Stadt des Landes. Die ehemalige Residenzstadt (1720–1778) der Kurpfalz mit ihrem stadtprägenden Barockschloss, einer der größten Schlossanlagen der Welt, bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar mit 2,35 Millionen Einwohnern. Mannheim liegt unmittelbar im Dreiländereck mit Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Von seiner rheinland-pfälzischen Schwesterstadt Ludwigshafen am Rhein, mit der es ein zusammenhängendes Stadtgebiet bildet, ist Mannheim durch den Rhein getrennt.

Erstmals 766 im Lorscher Codex urkundlich erwähnt, erhielt Mannheim 1607 die Stadtprivilegien, nachdem Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz den Grundstein zum Bau der Festung Friedrichsburg gelegt hatte. Das damals für die mit der Festung verbundene Bürgerstadt Mannheim angelegte gitterförmige Straßennetz mit Häuserblöcken statt Straßenzügen ist in der Innenstadt bis heute erhalten geblieben. Darauf ist die bis heute geläufige Bezeichnung Quadratestadt zurückzuführen.

Seit 1896 Großstadt, ist Mannheim heute eine bedeutende Industrie- und Handelsstadt, Universitätsstadt und wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Frankfurt am Main und Stuttgart, unter anderem mit einem ICE-Knotenpunkt, dem zweitgrößten Rangierbahnhof Deutschlands und einem der bedeutendsten Binnenhäfen Europas.

Viele wichtige Erfindungen stammen aus Mannheim:

1817 baute hier Karl Drais das erste Zweirad,
1880 wurde von Werner von Siemens der erste elektrische Aufzug vorgestellt,
1886 rollte das erste Automobil von Carl Benz über die Straßen,
1921 folgte der Lanz Bulldog.

In der Landmaschinenfabrik Heinrich Lanz AG arbeitete auch Andreas Flocken, der Erfinder des ersten deutschen Elektroautos. Im Jahr 1924 erhielt Hugo Stotz ein Patent für die Erfindung des Leitungsschutzschalters. Der Mannheimer Julius Hatry konstruierte 1929 das erste Raketenflugzeug der Welt.

Hier wurden schon im 18. Jahrhundert Normen für die weltweite Erfassung von Wetterdaten festgelegt. Dazu gehören die Tageszeiten für die Messung, die bis heute als Mannheimer Stunden bekannt sind.

Mit dem als Schillerbühne bekannten Nationaltheater Mannheim, der Kunsthalle Mannheim, den Reiss-Engelhorn-Museen und dem Technoseum ist Mannheim ein überregional bedeutender Theater- und Museumsstandort. Die Popakademie Baden-Württemberg und eine lebendige Musikszene machen Mannheim auch zu einem wichtigen Zentrum der deutschen Popmusik, seit 2014 ist Mannheim UNESCO City of Music. Sie ist zugleich eine moderne Fortführung der Mannheimer Schule, die schon in der Mitte des 18. Jahrhunderts viele Musiker (u. a. Wolfgang Amadeus Mozart) nach Mannheim führte und die damalige Musikszene bereicherte.

Bekannt ist Mannheim auch für seine Universität, welche zu einer der besten Wirtschaftsuniversitäten Deutschlands zählt und insbesondere im Fach Betriebswirtschaftslehre immer wieder Bestnoten erhält. Des Weiteren sind in Mannheim auch noch eine Hochschule, eine Musikhochschule, eine Duale Hochschule, eine Hochschule der Bundesagentur für Arbeit und eine Medizinfakultät der Universität Heidelberg angesiedelt.

Mannheim liegt an der Burgenstraße, ist Start- und Zielort der Bertha Benz Memorial Route und Teil der Straße der Demokratie.

Durch die Lage direkt an der baden-württembergischen Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz und Hessen ist Mannheim neben dem Stadtstaat Hamburg die einzige Großstadt in Deutschland, die direkt an zwei Länder grenzt.

Das Stadion:
Ins Rhein-Neckar-Stadion passen 8.000 Zuschauer.

 

Die Mannschaft:
Der Verein für Rasenspiele Mannheim 1896 ist ein traditionsreicher Sportverein aus Mannheim mit rund 730 Mitgliedern, der 1949 Deutscher Fußballmeister wurde und als erster Verein die neu eingeführte Meisterschale des DFB erhielt. Die Vereinsfarben sind die Farben der Stadt, Blau-Weiß-Rot.

Der VfR Mannheim ist der einzige Verein der alten Bundesländer, der nach dem Zweiten Weltkrieg Deutscher Meister wurde, aber nie in der 1963 gegründeten Bundesliga spielte. Es gab oft Diskussionen über eine Fusion von VfR und SV Waldhof, doch immer wieder scheiterten Bestrebungen an den unterschiedlichen Vereinskulturen und letzten Endes auch an wechselseitigen Animositäten, zuletzt im Jahr 2002.
Der VfR Mannheim ging 1911 aus einer Fusion der Vereine Mannheimer Fußball Gesellschaft 1896, Mannheimer VfB Union und Mannheimer Fussball Club Viktoria 1897 hervor.

Die drei Vorgängervereine des VfR zählten zu den Fußballpionieren in Süddeutschland. Die Mannheimer FG 1896 nahm bereits um die Jahrhundertwende an den Meisterschaften des Verbands Süddeutscher Fußball-Vereine teil. Bis zum Ersten Weltkrieg konnten die Mannschaften aus der Quadratestadt allerdings überregional noch keine Erfolge erzielen, auch dann nicht, nachdem man am 2. November 1911 die Kräfte bündelte und sich zum Verein für Rasenspiele zusammengeschlossen hatte.

In den 1920er-Jahren kämpften der VfR, der vor Ort als populärer angesehene SV Waldhof und Phönix Mannheim um die lokale Vorherrschaft. Als ab 1933 die Gauligen die oberste Spielklasse bildeten, setzte sich auch auf badischer Ebene der Konkurrenzkampf zwischen VfR und dem SVW fort: In der Gauliga Baden gewannen beide Vereine jeweils fünf Mal die Meisterschaft. Deutschlandweit konnte sich aber keiner der beiden entscheidend durchsetzen. Ab 1945 spielte der VfR in der damals erstklassigen Oberliga Süd. Der zweite Platz der Saison 1948/49 qualifizierte für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Dort setzte sich der VfR mit 5:0 gegen den Hamburger SV und mit 2:1 gegen Kickers Offenbach durch.
Im Finale der deutschen Meisterschaft 1949 – der „Hitzeschlacht“ von Stuttgart – am 10. Juli 1949 siegte der VfR im Stuttgarter Neckarstadion gegen Borussia Dortmund, prominentester Spieler dort wohl Alfred Preißler, vor 92.000 Zuschauern mit 3:2 nach Verlängerung.

In der Saison 1955/56 gelang dem VfR noch einmal ein beachtlicher dritter Platz in der Oberliga. In der letzten Oberliga-Saison wurde der VfR 12. und zählte letztendlich nicht zu den fünf Vereinen aus dem Süden, die sich für die 1963 startende Bundesliga qualifizierten.

In der Ewigen Tabelle der Oberliga Süd belegt der VfR Mannheim als einer von nur sieben Vereinen, die alle 18 Saisonen in der Liga vertreten waren, zwischen dem FC Bayern und der SpVgg Fürth den siebten Rang. Lokalrivale SV Waldhof, der nur 12 Saisonen dabei war, kam auf den 12. Platz.

In der zweitklassigen Regionalliga Süd behauptete sich der VfR zunächst im oberen Mittelfeld, nach der achten Saison 1970/71 stand der Verein aber auf dem 16 Platz unter 19 Teilnehmern und folgte dem bereits in der Vorsaison abgestiegenen SV Waldhof in die Drittklassigkeit. 1972 stiegen die Waldhofer wieder auf und ein Jahr später gelang dies auch dem VfR. Das war zur Saison 1973/74, nach welcher die bisher fünfgeteilte Regionalliga einer nurmehr zweigleisigen Zweiten Bundesliga weichen musste. Der VfR wurde 13. und qualifizierte sich, neben den Lokalrivalen die siebte wurden, für die neue Liga. Dort stieg der VfR als 20. und Letzter aber umgehend ab.

Der VfR hielt sich bis 2002 ununterbrochen in der Drittklassigkeit. Finanzielle Schwierigkeiten führten dann zum Lizenzentzug. 2004 konnte der VfR wieder von der fünften in die vierte Liga aufsteigen.
Zum Ende der Saison 2009 stieg der VfR in die nunmehr nur noch sechstklassige Verbandsliga Baden ab. 2011 gelang der Wiederaufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg, aus der man jedoch 2015 wieder abstieg, so dass der Deutsche Meister des Jahres 1949 derzeit in der Verbandsliga Baden antritt.

Die bisherige Saison:
Stark lieber VFR stark! Die letzten 3 Auswärtsspiele konnte man zu 0 gewinnen, womit ich auch schon 3 der insgesamt 10 Siege des VFR erwähnt hab.Hinzu kommen ein Unentschieden und 4 Niederlagen. Mit einem Sieg gegen uns und gleichzeitigen Niederlagen der Konkurrenz aus Gartenstadt und Sandhausen würde sogar die Tabellenführung winken…das wollen wir aber verhindern!

Auf wen gilt es zu achten?
Gleich 4 Spieler erzielten in dieser Saison schon 4 Tore. Marcel Gessel, Marc Haffa, Bartosz Franke und Joans Rehm. Abdelrahman Mohamed und Ayhan Sabah folgen mit 3 Toren. Piero Adragna und Ex-TSG Spieler Yigzaw Tesfagaber waren 2 mal erfolgreich und wir bleiben bei ehemaligen TSG-Spielern Jonas Meier-Küster erzielte ein Tor. Ebenfalls ein Tor erzielten Steffen Kochendörfer, Daniel Herm und Norbert Kirschner.
Trainer: Serkan Secerli

Leider hat es in Heddesheim trotz toller Leistung nicht zum Derbysieg gereicht…naja dann gewinnen wir halt gegen den VFR Mannheim! AUF GEHT`S WOINEM!!!

Mit sportlichen Grüßen
ihr/euer
Sascha Lohrer