Höhepunkt zum Vorrunden-Finale

Höhepunkt zum Vorrunden-Finale

TSG 62/09 freut sich auf das morgige Heimspiel gegen den Mitfavoriten VfR Mannheim und das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 09. November 2018

WEINHEIM. Das letzte Heimspiel der Vorrunde beschert den Verbandsliga-Fußballern der TSG 62/09 Wein-heim noch einmal einen richtigen Kracher. Am Samstag um 14:30 Uhr kommt der aufstiegsambitionierte Tabellendritte VfR Mannheim ins Sepp-Herberger-Stadion. Das Derby erhält zusätzliche Brisanz, da in den Reihen der Gäste drei Spieler stehen, die mit der TSG im Juni 2017 Verbandsliga-Meister wurden und jetzt erstmals zu einem Punktspiel gegen Ihren Ex-Verein in Weinheim antreten. Neben Torhüter Marcel Lentz und „TSG-Urgestein“ Jonas Meier-Küster gehört dazu noch Chris Hiller, der allerdings verletzungsbedingt in dieser Saison noch nicht zum Einsatz kam. Mit Yigzaw Tesfagaber geht zudem ein Spieler für den VfR auf Torejagd, der in der zurückliegenden Runde noch mit Weinheim in der Oberliga spielte. Unabhängig vom Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern auf dem Platz freut sich TSG-Trainer Christian Schmitt auf die Begegnung mit einem der Titelfavoriten auch deshalb, weil er VfR-Trainer Serkan Secerli gut kennt und vor diesem großen Respekt hat. „Es war eine mutige und gute Entscheidung des VfR, Serkan als Trainer zu verpflichten. Der Verein wird davon profitieren“, glaubt Schmitt. „Serkan ist ein sehr guter Trainer mit einer guten Spielidee und deshalb wird es gegen Mannheim noch eine Nummer schwerer als zuletzt gegen Fortuna Heddesheim.“ Im jüngsten Derby bei den Fortunen zeigte die junge TSG-Mannschaft, dass sie auch mit den „Großen“ durchaus mithalten kann, auch wenn es am Ende eine unglückliche 2:4-Niederlage gab. „Das Spiel hätte auch anders ausgehen können“, lobte Schmitt das Auftreten seiner Mannschaft in Heddesheim „auf Augenhöhe“. Letztlich hätten nur Kleinigkeiten wie „Cleverness und Erfahrung“ den Ausschlag gegeben. Zwar habe seine Mannschaft morgen gegen den „gefühlten Oberligisten VfR Mannheim“ nichts zu verlieren, sagt Schmitt. „Dennoch sind auch wir nicht ganz ohne Druck. Wir brauchen in den beiden Vorrundenspielen gegen den VfR und danach in Zuzenhausen noch Punkte, um uns im Mittelfeld festzusetzen.“ Dass der VfR zuletzt nach fünf Siegen in Folge ausgerechnet im jüngsten Spiel gegen Bilfingen einen Ausrutscher hatte, kam Schmitt alles andere als gelegen. „Ich hätte es natürlich lieber gesehen, wenn die Mannschaft der Stunde zuletzt nicht gepatzt hätte. Jetzt steht der VfR gegen uns wieder viel stärker unter Zugzwang“ Der TSG sollten morgen bis auf Abdullah Köse und den erkrankten Mehmet Batur alle Mann zur Verfügung stehen. „Wir freuen uns auf ein hochinteressantes Spiel gegen einen starken Gegner und hoffen, dass auch die Zuschauer in Weinheim mit ihrem Besuch das vorhandene Potenzial in unserer Mannschaft honorieren“, sagt Schmitt. Das Topduell des 16. Spieltags steigt am Sonntag um 1430 Uhr beim Tabellenzweiten VfB Gartenstadt, der den Tabellenvierten Fortuna Heddesheim erwartet. bk