Das Wiedersehen mit guten Bekannten

Das Wiedersehen mit guten Bekannten

TSG 1862/09 kann morgen im Derby gegen den Tabellendritten Fortuna Heddesheim ganz befreit aufspielen

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 17.Mai 2019

Weinheim/Heddesheim. Endlich können die Verbandsliga-Fußballer der TSG 62/09 Weinheim vor den drei abschließenden Saisonspielen befreit durchatmen. Mit dem 3:1-Erfolg beim Tabellenfünften FC Astoria Walldorf II räumten die Weinheimer die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt aus dem Weg. Auch in der Saison 2019/20 wird die TSG also in der höchsten Spielklasse des Badischen Fußballverbands vertreten sein.

„Über die gesamte Runde gesehen, ist unser Klassenerhalt verdient“, sagt TSG-Trainer Christian Schmitt. „Auch wenn wir rechnerisch einen längeren Zeitraum Kontakt zum Abstiegsrelegationsplatz hatten, bewegten wir uns doch immer im gesicherten Mittelfeld.“ Abhaken will der Trainer die Saison aber noch lange nicht. „Wir möchten noch die 50-Punkte-Marke erreichen, auch wenn das extrem schwierig wird.“ Dafür müssten die Weinheimer noch sechs Punkte aus drei Spielen holen. Und die Gegner kommen allesamt aus der oberen Tabellenhälfte. Bevor es zum VfR Mannheim geht und zum Saisonabschluss der FC Zuzenhausen nach Weinheim kommt, wartet morgen noch ein besonderes Derby.

Am Samstag um 15.30 Uhr empfängt die TSG 62/09 den Tabellendritten FV Fortuna Heddesheim im Sepp-Herberger-Stadion. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern. So trugen die Heddesheimer Oliver Malchow, Andreas Lerchl, Cihad Ilhan und Nelson Nsowah früher auch schon das TSG-Trikot. Und in der kommenden Saison wird der ehemalige Weinheimer Trainer Dirk Jörns noch weitere Ex-TSG-Spieler aus Gartenstadt mit nach Heddesheim bringen. „Die Fortuna befindet sich noch mitten im Aufstiegsrennen und hat trotz angespannter Personallage gute Ergebnisse abgeliefert“, sagt Christian Schmitt. „Vor der Beständigkeit der Heddesheimer ziehe ich den Hut. Sie waren zuletzt zweimal Vizemeister und sind jetzt erneut ganz oben dabei.“

Auch wenn die Favoritenrolle bei den Gästen liegt, Geschenke dürfen sie in Weinheim nicht erwarten, erklärt Schmitt. „Gerade gegen ein Topteam der Liga wollen wir zeigen, was wir leisten können.“ Verzichten muss die TSG morgen auf Abdullah Köse, Yannick Schneider und Dennis Meis. Ein Einsatz von Lorik Bunjaku ist zudem fraglich, sodass Sven Hildenbrand und Lennart Binder aus der zweiten Mannschaft hochrücken. Bei Heddesheim fallen die verletzten Yannick Tewelde, Eduard Hartmann, Christian Mühlbauer, Simon Tüting und Salih Özdemir sowie der noch gesperrte Innenverteidiger John Malanga aus. bk