Im Kellerduell zählt nur ein Sieg

Im Kellerduell zählt nur ein Sieg

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 02. März 2018

Weinheim. Wenn nicht jetzt, wann dann? Am Samstag gibt es für die Oberliga-Fußballer der TSG 62/09 Weinheim die große Chance, den dritten Saisonsieg einzufahren. Zum „Kellerduell“ erwartet der Aufsteiger als Schlusslicht den Tabellenvorletzten FC Astoria Walldorf II um 15 Uhr im Sepp-Herberger-Stadion. Die Partie würden die Gastgeber gerne auf dem Hauptrasen austragen, aufgrund der vergangenen Frostnächte war der Platz allerdings gesperrt und die Tendenz geht für morgen doch eher in Richtung Kunstrasenplatz.

„Wenn in unserer Situation überhaupt noch irgendetwas realistisch bleiben soll, damit wir um den Klassenerhalt mitspielen können, müssen wir gegen Walldorf gewinnen“, weiß auch TSG-Trainer Christian Schmitt um die Bedeutung der praktisch „letzten Chance“. Gleiches trifft indes auch auf die Walldorfer zu. Nur mit einem Erfolg in Weinheim könnte die Regionalliga-Reserve der Astoria noch einmal den Anschluss an die vor ihr platzierten Mannschaften herstellen.

Weinheim würde mit einem Heimsieg wiederum den Rückstand auf Walldorf auf zwei Punkte verkürzen. „Wie in jedem Spiel der Rückrunde wollen wir es auf jeden Fall besser machen als im Hinspiel“, gibt Schmitt die Zielsetzung aus. „Bisher ist uns das in allen drei Rückrundenspielen gelungen.“ In der Vorrunde verbuchte die TSG 62/09 beim 0:0 in Walldorf den bisher einzigen Auswärtspunkt in dieser Saison. Der TSG-Trainer erwartet auch morgen ein „ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe. Den Willen, einen Sieg zu landen, werden ganz sicher beide Mannschaften mitbringen.“

Dafür benötigen die Gastgeber vor allem viel mehr Konsequenz im Spiel nach vorne. „Offensiv müssen wir uns steigern, Torchancen herausarbeiten und auch verwerten“, fordert Schmitt. Fraglich ist der Einsatz von Abwehrrecke Georgios Roumeliotis, der in Bissingen ausgewechselt werden musste und nach wie vor muskuläre Probleme hat. Gleiches gilt für David Keller. Auch hinter dem Einsatz von Nico Königsmann, Ole Gärtner und dem grippekranken Yannick Schneider gibt es noch Fragezeichen. Dafür steht Ramzy Yahaya wieder zur Verfügung. Mögliche Ausfälle nimmt Trainer Schmitt ohnehin gelassen. „Alle Spieler aus unserem Kader haben mein Vertrauen.“ Zuletzt sei etwa Lorik Bunjaku in die Bresche gesprungen und habe seine Aufgabe gut gelöst. Bunjaku hat jetzt als neunter Spieler seinen Vertrag bei der TSG 62/09 verlängert. bk