Trainer sehen Teams auf Augenhöhe

Trainer sehen Teams auf Augenhöhe

TSG 62/09 Weinheim empfängt morgen(Mittwoch 22.08) um 18:15 Uhr den SV 98 Schwetzingen zum Verbandsliga-Duell/Auf der Suche nach Stabilität

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 21. August 2018

Weinheim. Mit vier Punkten nach zwei Spielen in die Saison gestartet – das kann sich sehen lassen für die Verbandsliga-Fußballer der TSG 62/09 Weinheim. Dem Auftaktsieg gegen Heidelberg-Kirchheim folgte am Sonntag ein 3:3 in Durlach, ein Remis, mit dem TSG-Trainer Christian Schmitt nach schwacher erster Halbzeit zufrieden war. „Dass wir nach diesem 0:2 noch einmal zurückgekommen sind, war gut. Aber das geht natürlich nicht immer gut. Schwetzingen hat das beobachtet und wird seine Schlüsse daraus ziehen“, sagt Schmitt, der auf das Heimspiel am Mittwoch um 18.15 Uhr gegen den SV 98 vorausschaut.

Die Spargelstädter werden seit dieser Saison von einem alten bekannten trainiert: Gernot Jüllich erlebte Hochzeiten beim FV 09 mit, trainierte auch schon die TSG. Das fußballerische Geschehen an der Bergstraße beobachtet der bekennende Nullneuner längst mit entsprechender Distanz und konzentriert sich auf seinen neuen Klub. Für die Schwetzinger war der 1:0-Heimsieg nach der 1:6-Auftaktpleite gegen Sandhausen wichtig für die Moral.

„Wir wollen versuchen, die Runde sorgenfrei zu gestalten. Schwetzingen ist mitten im Umbruch, setzt auf die eigene Jugend. Diesen Weg wollen wir weiter gehen“, sagt der 64-Jährige, der – wie Christian Schmitt auch – am Mittwoch ein Spiel auf Augenhöhe erwartet. „Ich habe die Weinheimer in Durlach gesehen. Auch die TSG hat eine junge Mannschaft, die noch nicht gefestigt ist. Ich denke, unsere Siegchancen stehen bei 50:50.“

Das sieht Schmitt ebenso, auch wenn er die Gäste in Sachen Erfahrung etwas weiter einschätzt. Spieler wie Alexander Dirks, Christoph Jüllich und die Brüder Thomas und Jonas Can würden beim SV 98 für Stabilität Mittelfeld sorgen. Ein Umstand, der den Weinheimern in der ersten Hälfte in Durlach noch abging. „Da müssen wir uns was einfallen lassen, das war nicht gut.“ Wichtig für die Weinheimer ist, dass mit Yücel, Schneider, Acik und Lucchese wieder vier Erstmannschafts-Spieler auf der Bank saßen. Die noch nicht ganz fitten Acik und Lucchese hätte der Coach eigentlich gerne noch geschont, doch die dünne Personaldecke durch die verletzten Königsmann, Kaul, Endler und Meis ließ nicht viele Alternativen zu. Auch Neuzugang Goulas fehlt noch.

Das Derby kommt also ein bisschen früh am 3. Spieltag dieser Saison – auch was die Anspielzeit betrifft. 18.15 Uhr an einem Wochentag, das ist schon eine Herausforderung.  AT