Junge Mannschaft will sich stabilisieren

Junge Mannschaft will sich stabilisieren

TSG 1862/09 empfängt morgen den 1.FC Bruchsal/Zum Abschluß der Vorrunde warten noch viele starke Gegner

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 19. Oktober 2018

Weinheim. Das Restprogramm der TSG 62/09 Weinheim in der Vorrunde der Fußball-Verbandsliga hat es wahrlich in sich. In den ausstehenden sechs Partien trifft die Mannschaft von Trainer Christian Schmitt mit einer Ausnahme nur noch auf Gegner, die in der Tabelle vor den Weinheimern stehen. Unter anderem bekommt es die TSG in der ersten Saisonhälfte noch mit den Spitzenteams FC Astoria Walldorf II, VfR Mannheim und Fortuna Heddesheim zu tun.

Den Auftakt zur schweren Serie macht morgen um 15.30 Uhr das Heimspiel im Sepp-Herberger-Stadion gegen den 1. FC Bruchsal. Der aktuelle Tabellensechste um Toptorjäger Fabian Geckle und den Ex-Weinheimer Lukas Cambeis zählte vor der Runde zum Kreis der Mitfavoriten. Zuletzt kassierte Bruchsal allerdings eine unerwartete 0:2-Niederlage gegen Bilfingen. „Wir haben wiederum gegen Bilfingen gewonnen, das zeigt, dass es in der Liga keine Laufkundschaft gibt“, zeigt sich TSG-Trainer Schmitt weiterhin kämpferisch. „Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen, können wir gegen jeden bestehen, aber wir können auch gegen jeden verlieren, wenn das nicht klappt.“

Mit der bisherigen Zwischenbilanz seiner Mannschaft ist Schmitt bis auf das Lauda-Spiel durchaus zufrieden. „Wir bauen ja viele Spieler ein, die gerade erst aus der A-Jugend gekommen sind, darunter Eigengewächse wie Fabrizio Romagnolo(Bild), Marvin Kaul und Torhüter Johannes Halbig. Und Führungsspieler wie Abdullah Köse, David Keller oder Aiman Kurt sind ja alle auch erst Jahrgang 1997“, sieht der Trainer einen Grund für die nicht immer stabilen Leistungen.

Der verletzte Köse wird allerdings auch gegen Bruchsal fehlen, ebenso wie Lorik Bunjaku mit Verdacht auf eine Schambeinentzündung. Argirios Goulas ist am Samstag beruflich verhindert. Allerdings werden auch die Bruchsaler nicht in Bestbesetzung antreten können. Gegen Bilfingen gab es in der Schlussphase gleich drei Platzverweise für den 1. FC, womit Manuel Morito, Christian Reuer und Jonas Malsam gesperrt sind. „Bruchsal kann das mit seinem großen Kader aber auffangen“, glaubt Schmitt.