Das Treffen der einstigen Pokalhelden

Das Treffen der einstigen Pokalhelden

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 26. Oktober 2018

Weinheim. Nach drei sieglosen Spielen ist die TSG 62/09 Weinheim in der Fußball-Verbandsliga wieder auf den Erfolgsweg zurückgekehrt. Der 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Bruchsal war immens wichtig, um den Abstand auf die abstiegsgefährdeten Tabellenplätze zu vergrößern. Dennoch bleibt TSG-Trainer Christian Schmitt kein Freund davon, alles nur schwarz oder weiß zu sehen. „Nach dem Lauda-Spiel war nicht alles schlecht, und nach dem Bruchsal-Spiel ist auch nicht alles gut.“

So gefiel Schmitt überhaupt nicht, dass seine Mannschaft gegen Bruchsal viele Konterchancen nicht konsequent ausspielte. „Da sind wir immer noch zu leichtfertig und daran müssen wir arbeiten“, sagt der TSG-Trainer vor dem Auswärtsspiel morgen um 15.30 Uhr beim VfB Eppingen.

„Der VfB steht im Moment völlig unter Wert da“, sagt Schmitt über den Tabellendreizehnten, der fünf Plätze und fünf Punkte hinter Weinheim rangiert. „Wie schwer es ist, in Eppingen zu bestehen, haben wir zudem schon in der vergangenen Runde gesehen, als wir im Landespokal ausgeschieden sind“, erinnert Schmitt an die TSG-Zeit als Oberligist. „Dreh- und Angelpunkt“ im VfB-Spiel, so der TSG-Trainer, sei Alexander Rudenko. Genau der ist allerdings nach einer gelb-roten Karte in Bilfingen am Samstag gegen Weinheim gesperrt. „Das ist für uns sicher kein Nachteil“, sagt Schmitt, der aber auch selbst weiterhin auf einige wichtige Spieler verzichten muss. Neben Abdullah Köse, dessen Verletzung nun als Anriss im Syndesmoseband diagnostiziert wurde, werden auch Fabrizio Romagnolo und Lorik Bunjaku höchstwahrscheinlich erneut ausfallen. Fragezeichen stehen zudem hinter einem Einsatz von Nico Königsmann, Mehmet Batur und Gianluca Lucchese. Zumindest steht Argirios Goulas wieder zur Verfügung.