TSG 62/09 will keinen Boden verlieren

TSG 62/09 will keinen Boden verlieren

Weinheim empfängt am Samstag um 15 Uhr den defensivstarken, aber nur knapp vorm Relegationsplatz stehenden TuS Bilfingen

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 22. März 2019

Weinheim. Unter Wert verkaufte sich die TSG 62/09 Weinheim in der Fußball-Verbandsliga bei der 1:3-Niederlage in Sandhausen. „Da haben wir zu wenig gemacht“, befand TSG-Trainer Christian Schmitt und hofft nun auf eine bessere Vorstellung seiner Mannschaft am Samstag im heimischen Herberger-Stadion. Um 15 Uhr kommt mit Bilfingen eine Mannschaft, die in der Tabelle noch näher am Relegationsplatz angesiedelt ist als die Weinheimer. Um nicht in die Rote Zone abzurutschen, hat sich der Tabellen-13. zur Winterpause noch einmal verstärkt, unter anderem mit Robin Müller vom SV Spielberg einen oberligaerfahrenen Spieler hinzugewonnen.
„Mit 25 Gegentoren stellt Bilfingen die fünftbeste Defensive, ist da top organisiert und hat auch vorne meistens einen Spieler, der jedem Gegner wehtun kann“, sagt Christian Schmitt und meint damit auch Spielertrainer Dejan Svetlanovic, der die Fäden im zentralen Mittelfeld in der Hand hält. Auch TuS-Torjäger Oguzhan Celebi muss Weinheim erst einmal in den Griff bekommen.
„Bilfingen steht hinter und natürlich wollen wir unser Acht-Punkte Vorsprung nicht kleiner werden lassen“, sagt Schmitt. Gegen die starke Abwehr der Gäste spielt es dem Coach dabei nicht gerade in die Karten, dass neben dem wegen Leistenproblemen länger ausfallenden Patrick Morscheid auch Marvin Kaul noch fehlen wird, der in dieser Woche erst wieder mit Lauftraining eingestiegen ist. David Keller und zuletzt auch Apo Köse klagten über Kniebeschwerden.
„Dafür ist Gianluca Lucchese nah dran und wird seine Chance auch bekommen“, freut sich Schmitt auch über die Zusage des 19-Jährigen für die kommende Saison. Schließlich ist Lucchese einer derjenige, auf die die Weinheimer Zukunft gebaut ist. Aus dem Kader der A-Jugend-Landesliga zieht Schmitt für die nächste Runde auch Pascal Link nach oben, der im offensiven Mittelfeld seine Stärken hat. „Es ist gut, dass wir die Qualität im eigenen Verein haben.“ AT