Kai Engel kehrt zurück

Kai Engel kehrt zurück

TSG 62/09 Weinheim spielt am Montag 17:00 Uhr in Lauda

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 20. April 2019

WEINHEIM. „Wir müssen punkten und die Mannschaft muss mit diesem Druck auch umgehen.“ Christian Schmitt, Trainer des Fußball-Verbandsligisten TSG 62/09 Weinheim weiß, was die Stunde geschlagen hat. Nur vier Punkte hat der Tabellenzwölfte bisher aus den sieben Spielen nach der Winterpause geholt und ist damit doch gefährlich nahe an den Abstiegsrelegationsplatz 14 herangerutscht. Am Ostermontag um 17 Uhr steht das richtungsweisende Spiel beim FV Lauda auf dem Programm. Der Tabellenvorletzte sammelte in dieser Saison in 26 Spielen lediglich 12 Punkte und wird aller Voraussicht nach dem Abstieg nicht mehr entgehen. „Ähnlich wie wir im vergangenen Jahr in der Oberliga ist Lauda in der Verbandsliga zwar schon abgehängt, wird aber bestimmt noch einige Gegner ärgern wollen. Das wird für uns alles andere als ein Selbstläufer“, warnt Schmitt. „Aufgrund unserer Leistungen in den letzten Spielen müssen wir zwar sicher nicht Alarm schlagen. Klar ist aber auch, dass wir den Bock jetzt umstoßen müssen.“ Bringt die TSG auch von der längsten Auswärtsfahrt der Saison nach Lauda nichts Zählbares mit, könnte der Vorsprung auf Platz 14 auf nur noch zwei Punkte schmelzen. „Trotz der Wichtigkeit der Partie müssen wir in Lauda vor allem kühlen Kopf bewahren“, fordert Schmitt und wünscht sich mehr Zielstrebigkeit in der Offensive. Während Gianluca Lucchese (Entzündung am Sprunggelenk) definitiv ausfällt, bangen die Weinheimer noch um den Einsatz ihres angeschlagenen Abwehrchefs Kristijan VIdakovic. „Da müssen wir abwarten und werden sicher nichts überstürzen. Schließlich wäre es fatal, wenn uns Kristijan im Saisonendspurt längere Zeit fehlen würde“, sagt Schmitt.
Derweil gibt es mit Blick auf die kommende Saison eine gute und eine schlechte Nachricht. Kai Engel wird nach seinem Auslandsstudium wieder zur TSG 62/09 Weinheim zurückkehren. „Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Schmitt. Auf der anderen Seite wird Matthias Kuhn allerdings ab Sommer nicht mehr zur Verfügung stehen. Er beginnt seinerseits ein Studium in den USA. bk