TSG 62/09 hat alles selbst in der Hand

TSG 62/09 hat alles selbst in der Hand

TSG 62/09 kann morgen mit einem Heimsieg gegen den FC 07 Heidelsheim den nächsten Schritt in Richtung sichere Gefilde in der Verbandsliga machen

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 26. April 2019

Weinheim. Morgen könnte die 40-Punkte-Marke geknackt werden. Dank des eminent wichtigen 4:0-Auswärtssieges beim FV Lauda hat sich die TSG 62/09 Weinheim wieder Luft gegenüber der abstiegsgefährdeten Zone in der Fußball-Verbandsliga verschafft. Der Tabellenzwölfte weist aktuell 38 Zähler auf und liegt damit acht Punkte vor dem Relegationsabstiegsplatz 14.

Mit einem weiteren Heimsieg am Samstag könnten die Weinheimer nicht nur die 40-Punkte-Marke überspringen, sondern vielleicht schon den entscheidenden Schritt in Richtung sichere Gefilde machen. Morgen um 15.30 Uhr gastiert der FC 07 Heidelsheim im Sepp-Herberger-Stadion.

Der Tabellensechzehnte hat seinerseits neun Punkte Rückstand auf Platz 14 und dürfte dem direkten Abstieg in den restlichen sieben Saisonspielen kaum noch entgehen können. Allerdings macht gerade das den FCH durchaus gefährlich. Schließlich geht es für die Heidelsheimer morgen in Weinheim um die voraussichtlich letzte Chance, den Rückstand zum rettenden Ufer noch einmal zu reduzieren.

„Im Gegensatz zu Heidelsheim sind wir in der komfortablen Situation, alles in der eigenen Hand zu haben“, sagt TSG-Trainer Christian Schmitt. „Wenn wir den angestrebten Heimsieg am Samstag holen, sollten wir mit dann 41 Punkten mit ganz hinten nichts mehr zu tun haben.“ Doch der Klassenerhalt ist für die Weinheimer nicht das einzige Ziel im Saisonendspurt. „Wir wollen immer noch versuchen, die Runde auf einem einstelligen Tabellenplatz abzuschließen“, betont Schmitt. „Das würde aus unserer Sicht auch die Leistung der Mannschaft über die gesamte Saison hinweg gut dokumentieren.“ Im Moment rangiert die TSG vier Punkte hinter dem neunten Tabellenplatz.

Drei Spiele in acht Tagen

Dass in der Verbandsliga nun eine „englische Woche“ mit drei Punktspielen innerhalb von acht Tagen ansteht, sieht Schmitt für sein Team nicht als Nachteil. „Gerade Mannschaften mit vielen jungen Spielern sollten das gut wegstecken. Natürlich achten wir auf die Dosierung und setzen auch regeneratives Training mit unserem Physio Markus Röcker an. Aber die Jungs sind doch froh, wenn sie so oft wie möglich spielen können.“ Nach dem morgigen Heimspiel gegen Heidelsheim tritt die TSG 62/09 am Mittwoch, 1. Mai, beim 1. FC Bruchsal an und empfängt vier Tage darauf den VfB Eppingen.

Gegen Heidelsheim müssen die Weinheimer am Samstag weiterhin auf Gianluca Lucchese sowie den gesperrten Matthias Kuhn verzichten. Der Innenverteidiger sah beim Sieg in Lauda wegen einer Notbremse die Rote Karte. Da auch der nach wie vor angeschlagene Kapitän Kristijan Vidakovic aller Voraussicht nach am Samstag noch nicht eingesetzt werden kann, muss Trainer Schmitt seine Innenverteidigung gegen Heidelsheim umbauen. Die erste Option bilden Lorik Bunjaku und David Keller, der wie zuletzt nach dem Platzverweis für Kuhn aus dem defensiven Mittelfeld zurück in die Abwehrkette rücken wird. bk