TSG 62/09 will guten Start abrunden

TSG 62/09 will guten Start abrunden

TSG 62/09 trifft heute um 15:00 Uhr auf den bisher ebenfalls überzeugenden Aufsteiger Fortuna Kirchfeld / U23 spielt um 12:30 Uhr gegen SpVgg Wallstadt II

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 23. August 2019

Weinheim. Mit ihrem Saisonstart dürfen die Verbandsliga-Fußballer der TSG 62/09 Weinheim durchaus zufrieden sein. Den Auftakt mit einer „englischen Woche“ hat die Mannschaft aus der Zweiburgenstadt ohne Niederlage überstanden und sich erst einmal in der oberen Tabellenhälfte eingruppiert. Vor dem Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr im Sepp-Herberger-Stadion gegen den Aufsteiger Fortuna Kirchfeld sprachen wir mit TSG-Trainer Christian Schmitt.

Drei Spiele, fünf Punkte, noch ungeschlagen und bisher nur ein Gegentor kassiert – die Auftaktbilanz Ihrer Mannschaft liest sich doch sehr ordentlich.

Christian Schmitt: Das stimmt. Vor allem unser Defensivverhalten passt und das ist immer die Grundlage für gute Ergebnisse. Alle Mannschaftsteile, angefangen von den Stürmern bis zu den Abwehrspielern, arbeiten gut gegen den Ball. Und das wollen wir versuchen, auch in den kommenden Spielen beizubehalten.

Auf der anderen Seite hat Ihre Mannschaft in drei Spielen aber auch nur zwei Tore erzielt. Woran muss im Offensivbereich noch gearbeitet werden?

Schmitt: Dass wir in den zweiten Halbzeiten gegen Wieblingen und in Überzahl gegen Durlach-Aue trotz Überlegenheit keine Tore geschossen haben, hat uns nicht gefallen. In dieser Woche haben wir im Training einen Schwerpunkt auf Torabschlüsse sowie das Spiel im letzten Drittel, aber auch generell auf den Spielaufbau gelegt. Den müssen wir ruhiger gestalten, unsere jungen Spieler sind da manchmal noch etwas ungeduldig. Es gibt in der Offensive sicher auch noch Abstimmungsprobleme aufgrund unserer recht hohen Fluktuation vor der Saison. Auch daran arbeiten wir. Generell überwiegt aber das Positive, daran wollen wir am Sonntag anknüpfen.

Kirchfeld kann zum Auftakt auf fast die gleiche Bilanz wie Ihre Mannschaft verweisen, hat ebenfalls gegen Wieblingen gewonnen und gegen den Oberliga-Absteiger Friedrichstal ein Remis geholt. Rechnen Sie daher mit einem Duell auf Augenhöhe?

Schmitt: Kirchfeld nimmt im Moment sicher noch die Euphorie des Aufstiegs mit und verfügt über eine stabil stehende Mannschaft, die zudem torgefährlich ist. Nichtsdestotrotz, wenn wir unser Spiel verbessern und mehr Durchschlagskraft entwickeln, dann sollten wir unser Heimspiel gewinnen. Dann könnten wir auch von einem richtig guten Start sprechen. Zudem haben wir im September ganz schwere Aufgaben vor der Brust. Da wäre es sehr wichtig, uns jetzt schon ein Fundament an Punkten zuzulegen.

Zuletzt haben Sie mit Marko Smiljanic noch einen neuen Spieler verpflichtet. Erhält er schon für Sonntag die Freigabe?

Schmitt: Ich gehe davon aus, dass es bis zum Wochenende klappt. Marko wäre eine weitere wichtige Alternative. Neben unseren Urlaubern Marvin Kaul, Johannes Halbig und Tobias Fürste stehen uns am Sonntag auch Dennis Meis und Kai Engel nicht zur Verfügung, dessen Ausfall schon gravierend ist. Wir hoffen, dass Noureddin Goudar die Lücke schließen kann. Er soll die Rolle von Kai Engel übernehmen.