Kolumne-Abseits: Darko Vucic: Kapitän des Leitungsteams

Kolumne-Abseits: Darko Vucic: Kapitän des Leitungsteams

Ahoi liebe Matrosen und Herzlich Willkommen zum heutigen Heimspiel unserer TSG gegen den VFB Eppingen. Herzlich Willkommen auch an die Mannschaft, Betreuer und Fans aus Eppingen.
Ja liebe Fußballfreunde ihr habt richtig gelesen, meine Begrüßung war heute etwas anders als sonst. Das hat aber einen Grund zu dem ich gleich kommen werde.
Wie beim letzten Heimspiel angekündigt werde ich heute mit einer Serie starten, in der ich darüber berichte was unser Leitungsteam in den letzten Fußballfreien Monaten getan hat damit wir uns hier im Stadion ENDLICH wieder zum Fußball schauen treffen können.
Den Start macht der „Kapitän der Leitungsmannschaft“ Darko Vucic mit dem wir heute in See stechen werden…ok ganz so wird es nicht sein, aber ihr fragt euch bestimmt warum ich ihn so genannt habe? Nun ehrlich gesagt nenne ich ihn nicht so, er sieht sich selbst als „Kapitän der Leitungsmannschaft“ und nicht als Abteilungsleiter. Denn das Leitungsteam ist laut Vucic auch eine Mannschaft.
Teamwork, wie es mittlerweile auf Deutsch heißt, ist Darko sehr wichtig und so ein Team stellte Darko nach der Wahl im Dezember vergangenen Jahres zusammen, das Leitungsteam. Und dieses wurde in der Pandemie noch größer. Das ist unter anderem oder gerade Vucic zu verdanken. Denn je mehr Leute im Leitungsteam arbeiten, umso schneller kommt man aus der Krise, mit der man nicht wirklich gerechnet hatte.
In dieser Zeit kümmerte sich Darko auch um die Ausnahmeregelungen für die Fußballabteilung der TSG 1862/09 Weinheim. Zudem war Vucic „Moderator“ der Leitungssitzungen, welche man eine Zeit lang nur online abhalten konnte. Wie das klang, habe ich ja schon beim letzten Heimspiel beschrieben.
Doch Darko war auch das ein oder andere Mal „Mahner“. Mitte des Jahres gab es zum Beispiel erste Lockerungen, auch im Bereich Sport. Sofort gab es einige Trainer die am liebsten gleich am nächsten Tag mit dem Training beginnen wollten. Aber nicht mit Vucic! Er bat diese Trainer langsam zu machen und sagte ihnen, dass diese Lockerungen nicht bedeuten würden, dass man sofort wieder mit dem Training beginnen könne. Man müsse erst ein Konzept haben, welches den Trainingsbetrieb ermöglichen würde. Auch dann müsse man erst einmal Schritt für Schritt gehen. Darko hielt das Schiff über Wasser und konnte mit seinen Mahnungen verhindern, dass es im Corona – Meer versank. Die tapferen und friedlichen Piraten auf dem Schiff folgten den Anweisungen ihres Kapitäns und seiner Mannschaft. So gelang es dem Kapitän das Schiff ans sichere Ufer zu steuern und man ließ die Piraten als auch die Mannschaft Stück für Stück, mit genügend Abstand und Desinfektionsmittel an Land. Die Insel mit dem Namen „Sepp-Herberger-Stadion“, war allerdings noch nicht für jedermann frei. Vucic und seine Männer ließen zunächst kleine Gruppen mit nur 5 Piraten auf die Insel. Mit der Zeit wurden es immer mehr und mehr friedliche Piraten die diese Insel stürmten.
Privat lief es für unseren Kapitän in dieser Zeit auch sehr gut. Seine Frau und er bekamen in der Zeit ein Baby. Herzlichen Glückwunsch zur Geburt und viel Erfolg beim „Abenteuer Großfamilie“.
Und nun Leinen los für das Spiel unserer Jungs gegen Eppingen. ZACK AHOI und AUF GEHT´S WOINEM!!!

Mit sportlichen Grüßen
ihr/euer
Sascha Lohrer