Planungen schon weit fortgeschritten

Planungen schon weit fortgeschritten

13 Spieler haben bei der TSG 62/09 Weinheim bereits für die nächste Saison verlängert / David de Vega geht, Kai Altig wird neuer Teammanager

Weinheim. Die Rückrunde der aktuellen Saison hat gerade erst begonnen. Dennoch sind bei den Fußballern der TSG 62/09 Weinheim die Planungen für die kommende Spielzeit 2022/23 in der Verbandsliga schon weit gediehen. Stand Mittwoch haben 13 Spieler aus dem derzeitigen Kader für ein weiteres Jahr bei der TSG verlängert. „Es ist sehr erfreulich, dass der Großteil der Mannschaft erhalten bleibt und den eingeschlagenen Weg weiter mitgeht. Das junge Durchschnittsalter der Spieler macht Hoffnung, dass wir die nächsten Jahre ein eingespieltes Team zur Verfügung haben werden“, erklärte der (noch) kommissarische stellvertretende Abteilungsleiter Thomas Felber, der für den Sportbereich zuständig ist. Im April soll eine Abteilungsversammlung stattfinden, bei der auch die Ämter offiziell vergeben werden.

„Wir sind zwar auch schon mit Zugängen in Gesprächen, wichtig war uns aber zuerst, das gegenwärtige Team zusammenzuhalten“, betonte Felber. Konkretes zu neuen Spielern sei derzeit noch nicht zu vermelden, fest steht aber, dass viele Leistungsträger dem Verein erhalten bleiben. Für die Saison 2022/23 haben die Torhüter Johannes Halbig und Dennis Hofmann (beide 23) bereits ihre Zusage gegeben. Gleiches gilt für die Defensivspieler Luigi Crisafulli (23), Dominik Knauer (22) und Marko Smiljanic (25). Die Mittelfeldspieler Gaetano Giordano (24), Tim Krohne (32), Yannick Schneider (23) und Gregor Zimmermann (25) werden auch in der kommenden Runde einen zentralen Bestandteil der Mannschaft bilden. Und in der Offensive kann die TSG weiterhin auf Ole Gärtner (25), Paul Hoock (19), Nick Huller (22) und Yannick Marx (20) bauen.

Schon längere Zeit war bekannt, dass die Weinheimer den Vertrag mit ihrem jungen Cheftrainer Jochen Ingelmann um eine weitere Saison verlängert haben. Nun wird auch die Zusammenarbeit mit Torwart- und Co-Trainer René Uhrig sowie Betreuer Sven Seiberling fortgesetzt. Einen Wechsel gibt es allerdings beim Teammanager.

David de Vega und die TSG gehen nach dieser Saison wieder getrennte Wege. De Vega lässt aktuell noch offen, ob er in der kommenden Spielzeit eine Aufgabe bei einem anderen Verein übernimmt, und falls ja, wo es ihn hinzieht. „Da ist noch überhaupt nichts entschieden“, erklärte de Vega. Fest steht nur, dass es in der nächsten Runde keine neue Kooperation mit seinem langjährigen Freund Dirk Jörns geben wird. Der ehemalige TSG-Trainer hat seinen Vertrag beim FC Astoria Walldorf als aktueller Trainer der U13-C-Junioren um ein Jahr verlängert und wird weiterhin im Nachwuchsbereich für den Regionalligisten tätig sein.

Neuer Teammanager

Für die Position des Teammanagers hat die TSG 62/09 einen neuen Mann gefunden. Kai Altig wird die Aufgabe im Sommer übernehmen. Der DFB-A-Lizenz-Inhaber ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Beruflich ist der gelernte Bankkaufmann seit 13 Jahren bei der MVV Energie im Controlling tätig.

Seine Fußballerlaufbahn begann in der Jugend in Neckarhausen bis hin zur Regionalliga Süd bei der U 19 des Karlsruher SC. Zudem wurde er in Landesauswahlen berufen und gehörte zum erweiterten Kader der DFB-Nationalmannschaften der U 15 bis U 17. Bei den Senioren spielte er viele Jahre in der Verbandsliga sowie zwei Jahre beim SV Sandhausen in der Oberliga.

Schon mit 21 Jahren begann Altig bei seinem Stammverein als Jugendtrainer. Nach einigen Jahren als Stützpunktleiter von Fußballschulen war er auch als Spielertrainer bei Fortuna Edingen in der Kreisklasse A tätig. 2011 wechselte Kai Altig für drei Jahre als Co-Trainer zur Frauenmannschaft der TSG Hoffenheim in die 1. und 2. Bundesliga. Seit 2014 ist er in der Jugendabteilung des FC Astoria Walldorf tätig. Bis Juni 2022 ist er dort noch Cheftrainer der U 17 in der Oberliga.

2020 hat Altig ein Studium zum Spielanalyst und Scout beim IST-Studieninstitut erfolgreich abgeschlossen. „Mit seiner Erfahrung sowohl als Trainer, Talentsichter und Ausbilder, Analyst und Scout mit sehr gutem Netzwerk wird er die Ziele der TSG 62/09 einen weiteren Schritt voranbringen“, ist sich Thomas Felber sicher. bk/tsg