Porträt: Jochen Ingelmann, Chef-Trainer 1. Mannschaft

„Manchmal werden Mannschaften besser sein als wir, aber sie werden nie mutiger sein.“

Jochen Ingelmann ist der Cheftrainer der 1. Mannschaft der TSG 1862/09 Weinheim. Mit 19 Jahren war er bereits Jugendtrainer und seit 2019 Trainer der badischen U15-Auswahl.

Wir haben Jochen ein paar Fragen gestellt:

Was treibt Dich an, was ist Deine Motivation?

„Ich habe bereits als ich mit 19 als Jugendtrainer angefangen habe gemerkt, dass ich sehr gerne Wissen weitergebe und Menschen voranbringen möchte. Vielleicht spielt hier auch mit rein, dass ich ursprünglich Lehrer werden wollte. Grundsätzlich ist Fußball der beste Sport der Welt und so kann ich beides – Fußball und Wissen – verbinden. Und Menschen weiterzubringen, das macht mir einfach mega Spaß.

An sich ist Fußball ein Ort an dem Menschen aus unfassbar vielen verschiedenen Hintergründen, sozialen Strukturen und Situationen zusammen kommen. Und am Ende geht es aber nur darum, ob der Ball ins Tor geht oder nicht. Mit so vielen unterschiedlichen Menschen arbeiten zu dürfen, sich auf sie einzustellen, das ist spannend.“

Wenn Du nicht mit Fußball beschäftigt bist, was machst Du noch?

„Ich studiere Jura in Heidelberg. Ansonsten unternehme ich was mit der Freundin oder schaue und betreibe anderen Sport, z.B. spiele ich gerne Badminton. Mich begeistert alles, was mit Sport zu tun hat und wenn ein Ball dabei ist, umso besser.“

Was schätzt Du an der TSG?

„Die TSG 1862/09 Weinheim ist ein Verein mit unfassbar großem Angebot an sportlichen Aktivitäten und Vereinskultur. In der Fußballabteilung weht sehr viel frischer Wind, es sind viele Menschen um mich rum, die mit viel Begeisterung und viel Aufwand daran arbeiten die Fußballabteilung weiterzuentwickeln. Das schätze ich sehr. Ich bin dem Verein dankbar, dass er mir als 27-Jährigem mit wenig Erfahrung im Herrenbereich die Chance gegeben hat, eine Mannschaft in der Verbandsliga zu trainieren.“

Was denkst du, was zeichnet dich dafür besonders aus?

„Es immer schwierig das selbst zu beurteilen. Aber wenn du mich so fragst, dann denke ich, es ist die relativ gute Beziehung, die ich zu der Mannschaft habe. Ich kann gut mit Menschen umgehen, habe einen klaren Plan und eine klare Vorstellung, was die Mannschaft betrifft und den Fußball, den sie spielen sollen.“

Danke für deine Arbeit in unserem Verein Jochen. Wir sind froh dich zu haben.

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