Spielbericht 1. Mannschaft: TSG 1862/09 dreht Ehrenrunde weiter erfolgreich

Spielbericht 1. Mannschaft: TSG 1862/09 dreht Ehrenrunde weiter erfolgreich

 

 

Verbandsliga (26. Spieltag 04.05.2025)

Weinheim gewinnt auch in Mosbach und freut sich jetzt auf das Derby gegen Heddesheim. Für drei Spieler wird das sehr besonders.


TS Mosbach – TSG 1862/09 Weinheim 1:3 (0:2)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 05.05.2025
von Anja Treiber

Mosbach. Sechs der letzten acht Spiele endeten mit drei Punkten für die TSG 1862/09 Weinheim, auch gestern lieferte die Mannschaft von Trainer Lukas Cambeis. Aus Mosbach kam der Tabellenfünfte der Fußball-Verbandsliga mit einem 3:1-Erfolg zurück. Der hätte nach dem Geschmack des Trainers durchaus etwas höher ausfallen können. Die Chancenverwertung ist aber das einzige Manko, das man den Bergsträßern in dieser Saison ankreiden kann.

„Wir müssen die Partie in Mosbach schon vor der Pause klar machen, machen insgesamt auch in der zweiten Halbzeit zu spät den Deckel drauf“, sagte Cambeis zur guten Vorstellung seines Teams, das er, wie zuvor auch Teammanager David de Vega für seine Einstellung lobt. Die Mannschaft wird schließlich – bis auf den in dieser Saison nach Weinheim gekommenen Rahman Jawadi und sechs A-Jugendspieler – komplett auseinanderfallen. Und gibt trotzdem Gas bis zum Schluss.

„Bock zu zocken“

„Wir hatten, vom Spiel gegen Spitzenreiter Bruchsal mal abgesehen und mit Abstrichen auch in Eppingen, wirklich nur gute Spiele dieses Jahr. Und das trotz der Perspektive, dass das unsere letzte gemeinsame Saison ist. Dass die Jungs das so durchziehen, zeigt, welche Moral, welchen Charakter sie haben. Sie haben einfach Bock, zusammen zu zocken und das bis zum Schluss“, freut sich Cambeis über seinen dadurch „relativ einfachen Job.“

Jetzt ein besonderes Derby

Das interne Ziel, Platz drei, ist durch den überraschenden 5:1-Sieg des 1. FC Mühlhausen gegen Bruchsal zwar bei nur noch vier Spielen und sieben Punkten Rückstand zwar weiter weg gerückt, doch die maximale Ausbeute von zwölf Punkten und damit am Saisonende 62, ist als neues Ziel schon ausgelobt. „Dann hätten wir genauso viele wie in der vergangenen Runde.“

Am Samstag kommt Fortuna Heddesheim zum Derby, ein besonderes Spiel für Marcel Schwöbel den es zur Saison 2025/26 zum Nachbarverein zieht, aber auch für Fabian Czaker und Georgios Roumeliotis, die aus Heddesheim nach Weinheim wechseln werden.

Doch noch läuft die aktuelle Runde und da überzeugte Weinheim in Mosbach. Schon nach zwei Minuten traf TSG-Kapitän Yannick Schneider nach Vorarbeit von Gregor Zimmermann, Ilya Ertanir und Sebastian Beikert zum 0:1. Dominik Knauer schickte Marlon Ludwig zum 0:2 (33.), gleichzeitig auch der Pausenstand.

Beim Gegentor zum 1:2 zu Beginn der zweiten Halbzeit rutschte David Keller weg. Ansonsten hatte Weinheims von Keller und Marcel Schwöbel erneut stark agierende Defensive alles im Griff und ließ Tabellen-Schlusslicht Mosbach nicht mehr vor das Tor von TSG-Keeper Tim Kallis kommen. Yannick Schneider sorgte mit seinem zweiten Treffer in der 82. Minute dann für die endgültige Entscheidung, als er nach Vorlage von Noah Hannawald das 1:3 markierte.

Jetzt also Heddesheim und die TSG 1862/09 hat Lust auf mehr. Die Partie wird von 15 Uhr schon auf 13.30 Uhr vorverlegt.


Kader TSG Weinheim: Kallis; Kuhn, Katich, Ertanir (85. Giordano), Beikert (73. Kadioglu), Schneider (89. Lulei), Keller, Zimmermann, Knauer, Ludwig (73. Hannawald), Schwöbel (88. Hilgert).

Tore: 0:1 Schneider (2.), 0:2 Ludwig (33.), 1:2 Zejnaj (50.), 1:3 Schneider (82.).


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Rahman Jawadi: „Für mich ist es jetzt eine neue Herausforderung – und auch eine Chance“

Porträt: Rahman Jawadi: „Für mich ist es jetzt eine neue Herausforderung – und auch eine Chance“

Seine Vertragsverlängerung war Grund genug, um mit „Rami“ über seine Beweggründe für die Treue, die emotionalsten Momente seiner bisherigen Laufbahn und seine Ziele mit der dann neu formierten Mannschaft zu sprechen.

Hallo Rami. Die aktuelle Mannschaft bricht am Ende der Saison komplett auseinander. Was hat dich, im Gegensatz zu allen bisherigen Mannschaftskameraden, dazu bewogen in Weinheim zu bleiben?

Rahman Jawadi: Ich habe mich bei meiner bisherigen Station in Deutschland sehr wohl gefühlt und wurde bei der TSG von Anfang an super aufgenommen – sowohl vom Verein als auch von der Mannschaft. Daher ist es natürlich schade, dass viele nun getrennte Wege gehen. Aber das ist im Fußball nichts Ungewöhnliches. Für mich ist es jetzt eine neue Herausforderung und auch eine Chance, in einer veränderten Konstellation Verantwortung zu übernehmen und mich weiterzuentwickeln.

Was gefällt dir in Weinheim und der Region denn ganz besonders gut?

Jawadi: Ich mag die historische Altstadt von Weinheim sehr. Meine Frau und ich gehen dort gerne spazieren oder essen in einem der vielen schönen Restaurants.

Wie bist du im Sommer 2024 überhaupt zur TSG gekommen?

Jawadi: Ich wollte mich beruflich und persönlich weiterentwickeln und bewusst aus meiner Komfortzone herauskommen. Deshalb habe ich mich entschieden, nach Deutschland zu ziehen. Da ich beruflich in der Region tätig wurde, war die TSG 1862/09 Weinheim eine perfekte Gelegenheit, auch im fußballerischen Bereich Fuß zu fassen. Zum Glück hat sich das als genau die richtige Entscheidung herausgestellt – ich wurde super aufgenommen, habe mich schnell eingelebt.

In deiner österreichischen Heimat hast du unter anderem in der 2. Liga, aber auch beim traditionsreichen FC Wacker Innsbruck gespielt. Der FC Wacker ist bekannt für seine große Fanszene, in Weinheim kommen zu den Spielen dagegen nur (viel zu) wenige Zuschauer. Wie war dieser „Kontrast“ am Anfang für dich?

Jawadi: Natürlich ist es ein Unterschied, ob man vor 3.000 oder 4.000 Zuschauern spielt oder vor deutlich weniger. Aber wenn man auf dem Platz steht, blendet man vieles aus – man konzentriert sich auf das Spiel. Für mich zählt in erster Linie die Freude am Fußball und der Wille, mit der Mannschaft am Wochenende zu gewinnen. Das ist es, was den Fußball ausmacht – nicht unbedingt die Zuschauerzahl, auch wenn eine volle Tribüne natürlich etwas Besonderes ist (lacht).

Was könnte der Verein deiner Meinung nach tun, um künftig mehr Zuschauer ins Sepp-Herberger-Stadion zu locken?

Jawadi: Ich denke, es wäre sinnvoll, den Spieltag mehr als Event zu gestalten – zum Beispiel mit Einlaufkindern oder Aktionen mit Sponsoren wie einer Matchballspende. Auch gezieltere Werbung in der Region und eine stärkere Präsenz in der Stadt könnten helfen. Wenn man das „Wir-Gefühl“ stärkt und den Menschen in Weinheim zeigt, dass Fußball in Weinheim eine coole Sache ist, kommen sicher auch mehr Zuschauer.

Was war (auch von der Zuschauerzahl betrachtet) dein bisher krassestes Spiel für die TSG?

Jawadi: Am emotionalsten war definitiv das Verbandsliga-Spiel gegen die SG HD-Kirchheim – ich habe in der 93. Minute das 2:1 geschossen und der Mannschaft damit den Sieg gesichert. Das war ein besonderer Moment. Von der Zuschauerzahl her sticht bislang das Spiel in Heddesheim heraus. Da herrschte eine ganz besondere Stimmung – man hat richtig gemerkt, dass das ein Derby ist und es eine gewisse Rivalität gibt. Solche Spiele machen einfach Spaß.

Und in Österreich?

Jawadi: Eines meiner krassesten Spiele war das Aufstiegsspiel mit dem FC Wacker Innsbruck in die 4. Liga. Die Stimmung war unfassbar, jeder Zweikampf war entscheidend. Als der Aufstieg feststand, war das pure Gänsehaut – ein Moment, den ich nie vergessen werde. Ein weiteres Highlight war der Regionalliga-Titel mit dem SC Schwaz. Eine lange, intensive Saison, in der wir als Team über uns hinausgewachsen sind. Am Ende als Meister dazustehen, war die perfekte Belohnung.

Zurück nach Weinheim. Wie bewertest du persönlich den Umbruch in der Mannschaft?

Jawadi: Natürlich ist es schade, dass sich unsere Mannschaft auflöst – wir hatten wirklich viel Potenzial. Aber im Fußball gehören Veränderungen dazu. Ich versuche, das Ganze positiv zu sehen: Ein Umbruch bietet immer auch neue Chancen. Es ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme. Jetzt geht es darum, nach vorne zu schauen und das Beste aus der neuen Situation zu machen.

Welche Ziele hast du für die kommende Saison – ganz persönlich, aber auch mit der dann neuen Mannschaft?

Jawadi: Persönlich möchte ich meine beste Leistung abrufen und damit der Mannschaft weiterhelfen. Als Team ist unser klares Ziel der Klassenerhalt. Darüber hinaus wollen wir natürlich als Einheit zusammenwachsen, einen starken Teamgeist entwickeln und zeigen, was in uns steckt.

Vielen Dank für das tolle Gespräch, Rami. Wir freuen uns sehr, dass du uns erhalten bleibst.

Team Öffentlichkeitsarbeit TSG 1862/09 Weinheim

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News: Rami bleibt! Österreicher verlängert bei der TSG 1862/09

News: Rami bleibt! Österreicher verlängert bei der TSG 1862/09

Rahman Jawadi bleibt auch über die Saison hinaus bei der TSG 1862/09 Weinheim – als einziger erfahrener Spieler aus dem bisherigen Verbandsliga-Kader.

Die TSG 1862/09 Weinheim vollzieht einen großen personellen Umbruch. Alle gestandenen Spieler des bisherigen Verbandsliga-Kaders werden den Verein am Ende der Saison 2024/25 verlassen – bis auf einen. Zur Freude von Trainer Marcel Hofbauer bleibt Rahman Jawadi der TSG auch in der kommenden Spielzeit erhalten.

„Rami ist fußballerisch in Österreich auf höchstem Niveau ausgebildet worden. Die gute Ausbildung lässt sich auch dieses Jahr an seinen Einsatzzeiten und seiner Flexibilität in der Offensive ablesen“, sagt Hofbauer. Tatsächlich kommt der 26-jährige Österreicher in der laufenden Spielzeit auf 23 Einsätze, dabei erzielte er drei Tore (Stand: 5. Mai). Zudem betont der neue TSG-Coach: „Es freut mich sehr, dass sich Rami unserem Vorhaben anschließt. Ich bin überzeugt davon, dass er auch nächste Saison eine tragende Rolle in der Offensive einnehmen wird.“

Seine fußballerische Laufbahn startete der verheiratete Bankkaufmann beim FC Steinach im österreichischen Bezirk Innsbruck-Land (Tirol). Schon mit elf Jahren wechselte er in die Jugend des FC Wacker Innsbruck, dem Nachfolgerverein des gleichnamigen Traditionsvereins und mehrfach umbenannten fünffachen österreichischen Meisters.

Über die Zwischenstation AKA Tirol kehrte Rami als 17-Jähriger zum FC Wacker zurück, für den er in folgenden zwei Jahren vorrangig in der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz kam. Nach einem ersten Jahr beim Regionalligisten SC Schwaz (2018/19) und einem weiteren Jahr beim FC Wacker (2019/20) wechselte er 2020 zum Zweitligisten SK Vorwärts Steyr, für den er in elf Partien zum Einsatz kam. 2021/22 ging es erneut nach Schwaz, wo Rami mit 41 Einsätzen (fünf Tore) maßgeblichen Anteil an der Regionalliga-Meisterschaft hatte.

Im Februar 2023 folgte schließlich eine erneute Rückkehr nach Innsbruck, im Sommer 2024 dann der Schritt nach Deutschland – und zur TSG 1862/09 Weinheim.

 

 

Team Öffentlichkeitsarbeit TSG 1862/09 Weinheim


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U15 Spielbericht: 3:0 gegen Pforzheim: U15 bleibt 2025 weiter ungeschlagen

SPIELBERICHT U15: 3:0 gegen Pforzheim: U15 bleibt 2025 weiter ungeschlagen

3:2 gegen den VfR Mannheim, 7:0 in Reichenbach, 4:1 gegen Durlach-Aue, 3:3 beim FV Mosbach, 4:0 gegen Schwetzingen, 2:2 in Friedrichstal.


Mit ausgesprochen breiter Brust ging die U15 der TSG 1862/09 am Samstag in die Verbandsliga-Partie gegen den 1. CfR Pforzheim. Obendrein wollte die Elf um Trainer Ismail Ceylan die bittere 5:6-Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen.
Und so ließen die jungen Weinheimer von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen, wer als Sieger den Kunstrasenplatz des Sepp-Herberger-Stadions verlassen wollte. Angriff um Angriff rollte auf das Pforzheimer Tor, einzig ein Tor wollte der TSG nicht gelingen. Trotz drückender Überlegenheit dauerte es bis zur 30. Minute, ehe Alessandro Schepp die Blau-Weißen in Führung brachte.
Nach dem Seitenwechsel agierten die Pforzheimer zwar zunehmend offensiver, wirklich zwingend wurden die Aktionen der Goldstädter dennoch nicht. Stattdessen schraubten Lenny Müller per Freistoß (57.) sowie Joel Schäfer (69.) das Ergebnis weiter in die Höhe. Auch im siebten Spiel des Jahres 2025 blieben die Weinheimer somit ungeschlagen, der Rückstand auf Platz zwei (SpVgg Neckarelz) beträgt nur noch vier Punkte.
„Unser Sieg geht aufgrund der guten spielerischen Leistung absolut in Ordnung und war zu keiner Zeit gefährdet“, bilanzierte Ceylan. „Wir haben Ball und Gegner in jeder Phase des Spiels laufen lassen, uns zahlreiche Torchancen erspielt und dabei dem Gegner quasi keine Torchance gegeben. Der Sieg hätte aufgrund der Torchancen und Spielanteile eigentlich noch höher ausfallen müssen.“
In den abschließenden Partien gegen Walldorf II, Spitzenreiter SG HD-Kirchheim, Neckarelz und die U14 des SV Waldhof wollen die Weinheimer ihre Serie weiter ausbauen – und mindestens den aktuellen Tabellenplatz vier verteidigen.


TSG 1862/09 Weinheim: Dian Potoku, Jan Schwab (Tor), Alessandro Schepp, Christian Lena Mabouda, Emilian Ort, Felix Hörr, Ivano Stambolic, Jannik Jaap, Joel Schäfer, Lasse Wirth, Lenny Müller, Leon Sahiti, Leonard Beck, Marlon Mlinac, Matteo Zuna, Tim Pedersen, Tom Merkel.


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Georgios Roumeliotis : „Ich möchte ein Vorbild für die anderen Spieler sein“

Porträt: Georgios Roumeliotis : „Ich möchte ein Vorbild für die anderen Spieler sein“

Wir haben uns mit Georgios Roumeliotis über seine Ziele mit der TSG 1862/09 Weinheim und die Beweggründe für seinen Wechsel in die Zweiburgenstadt unterhalten.

Hi Gio! Mit welchen Zielen trittst du deine neue Aufgabe bei der TSG an?

Georgios Roumeliotis: Ich möchte in jedem Spiel auf dem Platz stehen, um der Mannschaft zu helfen ihre Ziele zu erreichen. Ich will dabei ein Vorbild vor allem für die jungen Spieler, aber auch für den einen oder anderen älteren Mitspieler sein. Grundsätzlich muss es unser Ziel sein, so schnell wie möglich die Klasse zu halten.

Du kennst den Verein und den neuen Trainer. Wie kam es zur Rückkehr nach Weinheim?

Roumeliotis: Ich hatte ein paar weitere Anfragen von Mannschaften aus der Region, doch Marcel Hofbauer hat mir ab unserem ersten Telefonat gezeigt, wie sehr er mich als Spieler und Person schätzt. Er hat mir das Vertrauen gegeben, das ein Spieler benötigt. Wenn ein Trainer seinem Spieler das volle Vertrauen schenkt, holt er meiner Meinung nach noch mal ein paar Prozente mehr aus dem Spieler heraus. Das war bei mir in den letzten Jahren nicht immer so.  Der zweite Grund war ganz klar die Rolle als spielender Co Trainer. Ich möchte auf jeden Fall nach meiner „Spielerkarriere“ ins Trainergeschäft einsteigen. In Weinheim kann ich mit 28 Jahren Co-Trainer in einem Verbandsliga-Team sein und Erfahrung in diesem Bereich sammeln.

Die Mannschaft bekommt ein ganz neues Gesicht, du bist als künftiger Co-Trainer auch in die Kaderplanung involviert. Worauf habt ihr dabei besonders geachtet?

Roumeliotis: Ein kompletter Umbruch ist immer schwer, ich finde ihn dennoch spannend. Wir müssen uns als Mannschaft aber natürlich erst einmal finden. Grundsätzlich finde ich es gut, jungen, talentierten Spielern die Chance zu geben, sich in der Verbandsliga zu zeigen. Wenn man als junger Spieler diese Chance nutzt, kann es manchmal sehr schnell gehen. Jedoch ist uns allen klar, dass es eben nicht nur mit jungen Spielern funktioniert, weshalb wir bei der Kaderplanung darauf geachtet haben, auch ein paar erfahrene Spieler zu verpflichten. Ich finde die Mischung aus jung und wild sowie älter und erfahren ganz gut.

Wir danken dir lieber Gio für das Interview und wünschen dir viel Erfolg für die kommende Saison

 

Team Öffentlichkeitsarbeit TSG 1862/09 Weinheim

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News: Noch ein Rückkehrer: Auch „Gio“ Roumeliotis kommt zurück

News: Noch ein Rückkehrer: Auch „Gio“ Roumeliotis kommt zurück

Der 28-jährige Verteidiger spielte bereits in der Oberliga-Saison 2017/18 für die TSG 1862/09 und kehrt nun – wie sein damaliger Mitspieler Niklas Schneider – zurück nach Weinheim.

Schlag auf Schlag geht es momentan bei der Kaderplanung der TSG 1862/09 Weinheim für die Verbandsliga-Spielzeit 2025/26. Nach Fabian Czaker (Fortuna Heddesheim), Kevin da Silva Arnold (ASC Neuenheim) und Niklas Schneider (SV Unter-Flockenbach) vermeldet die Sportliche Leitung um Paul Weis und den neuen Trainer Marcel Hofbauer bereits den vierten externen Neuzugang – und auch der ist ein Hochkaräter mit Oberliga-Erfahrung. Und zugleich – wie Niklas Schneider – ein Rückkehrer.

Denn Georgios Roumeliotis spielte bereits in der Oberliga-Saison 2017/18 für die Blau-Weißen (29 Einsätze). Nach Gastspielen beim SV Spielberg (2018/19), VfR Mannheim (2019/20), Hassia Bingen (2020 – 2022) sowie Fortuna Heddesheim (2022 – 2025) kommt der 28-Jährige nun im Sommer 2025 zurück ins Sepp-Herberger-Stadion.

Insgesamt bringt es „Gio“, der in der Jugend des Bundesligisten TSG Hoffenheim eigentlich zum Angreifer ausgebildet werden sollte, dann aber als Innenverteidiger in Hoffenheim und Walldorf (U19-Bundesliga) für Aufsehen sorgte, inzwischen auf die Bilanz von knapp 120 Einsätzen in der Verbandsliga (für Heddesheim, den VfR Mannheim und Astoria Walldorf II). Für Bingen (25), Spielberg (31) und Arminia Ludwigshafen (16) absolvierte er darüber hinaus weitere 72 Oberligaspiele.

„Gio und ich kennen uns bereits aus gemeinsamen Zeiten in Walldorf. Damals kam er aus der eigenen Nachwuchsabteilung zu uns in die Mannschaft und hat selbst miterlebt, wie man im Leistungssport als junges Talent Fuß fassen muss. Seine weiteren Stationen in der Oberliga Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz unterstreichen seine sportliche Entwicklung. Ich freue mich sehr auf ein bekanntes Gesicht und ein weiteres gemeinsames Kapitel“, sagt der neue TSG-Trainer Marcel Hofbauer. Zudem gibt er bekannt: „Gio wird bei uns die Rolle des spielenden Co-Trainers einnehmen.“

Willkommen zurück und viel Erfolg, Gio!

 

Team Öffentlichkeitsarbeit TSG 1862/09 Weinheim


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Niklas Schneider: „Ein mutiger, aber durchdachter Schritt“

Porträt: Niklas Schneider: „Ein mutiger, aber durchdachter Schritt“

Wir haben uns mit Niklas Schneider über seine Ziele mit der TSG 1862/09 Weinheim und die Beweggründe für seinen Wechsel in die Zweiburgenstadt unterhalten.

Servus, Niklas! Was möchtest du persönlich mit der TSG erreichen?

Niklas Schneider: Mein oberstes Ziel ist es, mit der Mannschaft in der Sommervorbereitung schnell eine Einheit zu formen und erfolgreich Fußball zu spielen. Persönlich möchte ich meine Erfahrung einbringen, Verantwortung übernehmen und gerade den jungen Spielern helfen, sich weiterzuentwickeln. Gemeinsam wollen wir eine schlagkräftige Truppe aufbauen, die in der Verbandsliga Nordbaden für Aufsehen sorgen kann. Natürlich wollen wir mit der TSG in der Tabelle eine gute Rolle einnehmen und mit attraktivem Fußball überzeugen.

2017/18 warst du schon einmal für die TSG am Ball. Welche Gründe gab es für die Rückkehr?

Schneider: Zum einen verbindet mich nach wie vor recht viel mit der TSG 1862/09 Weinheim – ich blicke auf einige positive Erinnerungen zurück. Zum anderen waren die Gespräche mit Marcel Hofbauer ausschlaggebend für meine Entscheidung. Seine klare Vorstellung vom Fußball und die Art, wie er seine Spielphilosophie vermittelt hat, haben mich inspiriert und sofort abgeholt. Außerdem hat sich sehr früh und schnell herauskristallisiert, dass wir nicht nur sportlich auf einer Wellenlänge liegen, sondern auch menschlich sehr gut zusammenpassen. All diese Aspekte haben letztlich den Ausschlag für meinen Wechsel zur TSG gegeben.

Worauf wird es nach dem personellen Umbruch besonders ankommen?

Schneider: Ein Umbruch bietet die Chance, gemeinsam etwas völlig Neues entstehen zu lassen. Für mich steht dabei der Teamgedanke im Mittelpunkt: Jeder Einzelne ist wichtig und nur zusammen können wir eine echte Einheit formen. Es wird wichtig sein, schnell eine gemeinsame Identität zu entwickeln und als Mannschaft zusammenzuwachsen. Ich bin überzeugt davon, dass wir unter Marcel Hofbauers Führung etwas Nachhaltiges entstehen lassen können und wir als Mannschaft auf jeden Fall erfolgreich sein werden.

Was hältst du von dem nun eingeschlagenen Weinheimer Weg?

Schneider: Der neue Weg der TSG zeigt, dass hier mit Weitsicht gearbeitet wird. Statt auf kurzfristige Lösungen zu setzen, geht es darum, eine starke Basis für die Zukunft zu schaffen. Die Mischung aus eigener Talentförderung und gezielter Erfahrung ist genau das, was ein Verein braucht, um nachhaltig etwas aufzubauen und erfolgreich zu sein. Es ist zugegeben ein mutiger, aber durchdachter Schritt und für mich persönlich ist es eine sehr reizvolle Aufgabe, diesen Weg aktiv mitzugehen und mitzugestalten.

Wir danken dir lieber Niklas für das Interview und wünschen dir viel Erfolg für die kommende Saison

 

Team Öffentlichkeitsarbeit TSG 1862/09 Weinheim

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News: Nach sieben Jahren: Niklas Schneider kehrt zur TSG zurück

News: Nach sieben Jahren: Niklas Schneider kehrt zur TSG zurück

Bereits in der Saison 2017/18 schnürte er für den damaligen Oberligisten aus Weinheim die Fußballstiefel, ab Sommer 2025 verstärkt der 28-jährige Mittelfeldspieler die Mannschaft von Trainer Marcel Hofbauer.

Fast genau sieben Jahre liegt der Abschied von Niklas Schneider von der TSG 1862/09 Weinheim am Ende der Oberliga-Saison 2017/18 bereits zurück. Dazwischen liegen (Stand 27. April) die Stationen 1. FC Wiesloch, VfB Gartenstadt und SV Unter-Flockenbach sowie 103 Spiele in der Hessenliga und den Verbandsligen Hessen (Süd) und Nordbaden.

Mit nun 28 Jahren und einer gehörigen Portion Erfahrung kehrt Schneider im Sommer 2025 aus Unter-Flockenbach ins Sepp-Herberger-Stadion zurück – als bislang zweiter externer Neuzugang nach Angreifer Fabian Czaker, der vom Verbandsliga-Rivalen Fortuna Heddesheim in die Zweiburgenstadt wechselt.

Als „blutjunger“ Spieler wechselte Schneider im Sommer 2017 erstmals zur TSG 62/09, fußballerisch ausgebildet wurde er insbesondere im Nachwuchs der TSG Hoffenheim, des SV Waldhof sowie bei der Wormser Wormatia. Für die Wormser Zweitvertretung machte Niklas Schneider in der Saison 2016/17 auch seine ersten Spiele im Seniorenfußball, ehe er sich dem Oberliga-Aufsteiger aus Weinheim anschloss. Für die TSG um ihren damaligen Trainer Christian Schmitt absolvierte der Mittelfeldspieler rund 20 Partien im baden-württembergischen Oberhaus (ein Tor).

Nach dem Abstieg aus der Oberliga ging es für Niklas Schneider aus familiären Gründen zunächst zum Kreisligisten 1. FC Wiesloch, nach einer Saison folgte dann der Wechsel zum VfB Gartenstadt (Verbandsliga), ehe er sich im Winter 2019/20 dem SV Unter-Flockenbach anschloss. Mit dem SVU feierte er seitdem zwei Aufstiege in die Hessenliga (Oberliga), aktuell kämpfen die Südhessen noch um den Klassenerhalt.

Schön, dass du wieder da bist, Niklas! Willkommen in Weinheim!

Team Öffentlichkeitsarbeit TSG 1862/09 Weinheim


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Spielbericht 1. Mannschaft: TSG 1862/09 überrollt Bammental

Spielbericht 1. Mannschaft: TSG 1862/09 überrollt Bammental

 

 

Verbandsliga (25. Spieltag 26.04.2025)

 

Weinheim lässt beim 5:0 gegen den abstiegsgefährdeten Gast noch zu viele Chancen aus.

 

 


TSG 1862/09 Weinheim – FC Victoria Bammental  5:0 (3:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 28.04.2025
von Sascha Lohrer

Weinheim. Pflichtaufgabe erledigt: Am 25. Spieltag der Fußball-Verbandsliga war die TSG 1862/09 Weinheim zu Hause gegen den FC Victoria Bammental gefordert. Nach dem 3:3 der Elf von Lukas Cambeis beim GU-Türkspor SV Pforzheim, das sich wie eine Niederlage angefühlt hatte, wollten die Weinheimer wieder feiern. Und das gelang eindrucksvoll. „Wir haben das heute sehr seriös gemacht, hätten aber noch das eine oder andere Tor machen müssen. Trotzdem sind wir mit den gesamten 90 Minuten sehr zufrieden“, sagte TSG-Trainer Lukas Cambeis. Das „Abtasten in den ersten Minuten“ fand gar nicht erst statt. Die TSG 1862/09 startete furios und bereits in der ersten Minute hatte Kapitän Yannick Schneider die erste dicke Möglichkeit des Spiels, als er frei auf den Bammentaler Torwart Lukas Jochim zulief, aber an ihm scheiterte. Doch die Weinheim ließ nicht locker und drückte weiter auf den ersten Treffer. In der 7. Minute vergab Marlon Ludwig die nächste Großchance. Nur zwei Minuten später machte der Weinheimer Stürmer es besser und netzte zur verdienten 1:0-Führung ein. Danach verflachte die Partie etwas und trotzdem kontrollierte Weinheim das Spiel. Bammental fand überhaupt keinen Zugriff und es war nur eine Frage der Zeit, bis das 2:0 fiel. Dazu kam es in der 27. Minute durch Yannick Schneider. Die TSG vergab weiterhin zu viele Chancen und doch konnte David Keller in der 35. Minute das 3:0 für die TSG 1862/09 erzielen. Dann zogen sich die Gastgeber ein wenig zurück und Bammental wurde erstmals gefährlich: Lukas Rehberger rutschte an einer Hereingabe von links vorbei (40.). Tim Kallis verhinderte in der 43. Minute mit einer starken Parade den Gegentreffer und so ging Weinheim mit dem 3:0 in die Kabine. Abstiegskandidat Bammental konnte froh sein, dass es – trotz der beiden Großchancen gegen Ende der ersten Halbzeit – nicht mit 5:0 oder sogar höher in die Kabine musste. In der zweiten Halbzeit sahen die 80 Zuschauer das gleiche Bild. Weinheim nahm das Heft nun wieder in die Hand und es dauerte nicht lange, da lag der Ball erneut im Tor des Gegners. In der 48. Minute war es zum zweiten Mal Marlon Ludwig, der nun mit dem 4:0 endgültig für die Entscheidung sorgte. Auch im zweiten Durchschnitt konnte sich Bammental glücklich schätzen, dass Weinheim einige große Chancen liegen ließ. Zum Beispiel in Form zweier Aluminiumtreffer. Ulrich Brecht, Bammentals Trainer, lobte: „Weinheim war uns durch die Bank weg überlegen. Wir waren heute leider sehr ersatzgeschwächt und chancenlos.“ Der kurz zuvor eingewechselte Noah Hannawald vergab in der 78. Minute eine weitere dicke Möglichkeit zum 5:0. Fünf Minuten später machte es Vincent Hilgert besser und markierte den 5:0-Endstand. Bammental wurde nur noch einmal gefährlich (90.).

Ludwig wechselt nach Walldorf

Der zweifache Torschütze Marlon Ludwig, welcher in der kommenden Saison für den FC Astoria Walldorf auflaufen und der Bergstraße wie ein Großteil der Mannschaft den Rücken kehren wird (wir haben berichtet), haderte trotz aller Zufriedenheit mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft. „Insgesamt hätten wir auf jeden Fall mehr Tore schießen können, aber wir haben das gegen eine Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt, sehr solide gemacht“, sagte der 20-Jährige, der im Januar 2024 aus Worms nach Weinheim gekommen war. Ludwig hofft, in Walldorf auch den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen. „Es ist schade, dass das hier jetzt so abgelaufen ist, weil die Mannschaft schon eine echte Clique ist.“ Bis auf die in dieser Saison bereits zum Einsatz gekommenen sechs U19-Spieler werden fast alle Akteure die TSG 1862/09 Weinheim zum Saisonende verlassen. Der neue Trainer Marcel Hofbauer muss ein komplett neues Team aufbauen. In der vergangenen Woche wurde Fabian Czaker als erster Zugang vermeldet.


TSG 1862/09 Weinheim: Kallis; Kuhn, Katich, Ertanir (77. Hilgert), Beikert (77. Hannawald), Schneider, Keller (72. Lulei), Zimmermann, Knauer, Ludwig (77. Kadioglu), Schwöbel (58. Giordano)

Tore: 1:0 Ludwig (10.), 2:0 Schneider (28.), 3:0 Keller (35), 4:0 Ludwig (48.), 5:0 Hilgert (83.)

Zuschauer: 80

Beste Spieler: Ludwig, Keller – Jochim


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Spielbericht U23 Mannschaft: TSG II fehlt die Effizienz

SPIELBERICHT U23: TSG II fehlt die Effizienz

Kreisklasse A (25. Spieltag 27.04.2025)

 

Weinheim hält auch beim Spitzenreiter mit.

 

 


SC 1910 Käfertal 2 – TSG 1862/09 Weinheim U23  2:0 (1:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 28.04.2025

Käfertal. Wieder gegen ein Spitzenteam gut ausgesehen, aber am Ende wieder ohne Punkt. Die A-Klassen-Fußballer der TSG 1862/09 Weinheim waren auch beim Tabellenführer SC Käfertal II eine gleichwertige Mannschaft, mussten sich dann aber doch mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. „Das ist schon frustrierend, weil wir wieder nicht schlechter waren“, sagte TSG-Trainer Andreas Dörrlamm nach dem zweiten verlorenen Topspiel in Folge. Zuvor hatte Weinheim ein dem Ergebnis nach zu deutliches 1:5 gegen Sandhofen kassiert. Auch in Käfertal spielten die Weinheimer aber mit, ehe ein individueller Abwehrfehler zum 0:1 führte. Die TSG-Defensive wollten den Ball aus der eigenen Hälfte spielend nach vorne bringen. Dabei geriet ein Ball aber zu kurz, das anschließende Foulspiel im Strafraum war unstrittig. Marvin Hammel verwandelte den Elfmeter in der 23. Minute zur Führung der Gastgeber. „In ein, zwei Situationen hatten wir dann allerdings Glück, dass der Pausenrückstand nicht höher war“, bekannte Dörrlamm, der aber gleich hinterher schob: „In der zweiten Halbzeit spielen wir auf ein Tor, bekommen aber keinen Ball rein.“ Das 0:2 fiel per Konter in der Nachspielzeit. Platz vier wollen die Weinheimer dennoch verteidigen. „Dazu müssen wir aber mal wieder punkten.“ Nächstes Spiel: am Sonntag um 15 Uhr zuhause gegen die TSG Lützelsachsen II. „Zum jetzigen Zeitpunkt genau das richtige Spiel. Im Derby wollen wir einiges wiedergutmachen.“ AT

 


Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Beciri; Benbiga, Hoffmann, Obermann (79. Herrmann), Turcanu, Laudenklos
(72. Ghali), Ince (61. Lebir), Aliev (83. Jochmann), Spasojevic, Lopez, Biazid.

Tore: 1:0 Hammel (23.), 2:0 Ruta (90.+2).

 

 

 

 


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