Spielbericht 1. Mannschaft: Eine Stunde lang auf Augenhöhe

Spielbericht 1. Mannschaft: Eine Stunde lang auf Augenhöhe

 

 

Verbandsliga (24. Spieltag 18.04.2026)

 

Lange bietet die TSG 1862/09 Weinheim dem Tabellenführer die Stirn, nach einem Handelfmeter für den 1. FC Mühlhausen ist die Gegenwehr aber gebrochen.

 


TSG 1862/09 Weinheim – 1.FC Mühlhausen 0:3 (0:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 20.04.2026
von Nicolai Lehnort

Weinheim. Am Ende mussten Marcel Hofbauer und sein neuer Co-Trainer Dennis Sommer, der Jan Herle ablöst, beim Wiedersehen am Samstag ihren alten Bekannten gratulieren. Gemeinsam mit Gästetrainer Steffen Kretz und Mittelfeldmann Jonas Kiermeier – das Quartett kennt sich aus gemeinsamen Zeiten bei Astoria Walldorf – „haben wir darüber gesprochen, wie das Spiel läuft, wenn wir unsere Tore machen“, gibt Weinheims Trainer Hofbauer Einblicke in das Gespräch nach Abpfiff. Und da waren sich Verantwortliche wie auch die 187 Zuschauer im Sepp-Herberger-Stadion einig: Das Heimspiel der TSG 1862/09 gegen den 1. FC Mühlhausen hätte auch eine andere Wendung nehmen können. Weil die Heimelf ihre Chancen aber fahrlässig liegen ließ, nahm der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga beim 3:0 (0:0)-Auswärtssieg alle Punkte mit. „Wir hatten 60 Minuten Zeit, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen, haben es aber verpasst“, bilanzierte TSG-Coach Hofbauer, denn über eine Stunde bot sein Team, das weiter auf dem Abstiegsrelegationsplatz steht, dem Spitzenreiter ein hochklassiges und temporeiches Spiel auf Augenhöhe. Auch Gästecoach Kretz sprach im Nachgang von „einem harten Stück Arbeit“.

Schranz vergibt zwei Hochkaräter

Dass der Sieg in Spielberg die Blau-Weißen beflügelte, zeigte sich von Beginn an. Gegen den Ball abwartend im 5-4-1-System schalteten die aggressiven Hausherren nach Ballgewinn schnell um – und hätten schon nach elf Minuten 2:0 führen müssen. Zweimal war es Jermain Schranz. Nach sechs Minuten schob der Stürmer, nachdem der herauseilende Gästekeeper Kai Mutschall am Ball vorbei gesprungen war, die Kugel bedrängt von zwei FCM-Verteidigern aus 16 Metern aber am leeren Tor vorbei. Fünf Minuten später wurde die Aufgabe für den mit sieben Treffern besten TSG-Torschützen gar noch leichter: Den von Mutschall abgewehrten Distanzschuss bugsierte der 22-Jährige aus wenigen Metern freistehend aber über den Querbalken. „Mehr als hundertprozentig gibt es bei Torchancen ja nicht – und das waren diese beiden“, trauerte sein Trainer der vergebenen Führung nach. Die Kraichgauer fanden erst nach einer halben Stunde ins Spiel, hätten sich die Pausenführung aber ebenfalls verdient gehabt. So zielte zunächst Ex-Weinheimer Nick Huller zu ungenau, dann strich Nik Schmids Versuch knapp am Gehäuse vorbei (34.). Noch enger wurde es kurz vor dem Kabinengang. Jörn Wetzels Abschluss von halblinks im Strafraum titschte aber nur auf dem Querbalken auf (45.). Torchancen hüben wie drüben – der zweite Durchgang knüpfte nahtlos daran an. In höchster Not musste Roumeliotis eine der vielen scharfen Huller-Flanken klären (51.), auf der der Gegenseite zögerte Lennox Schmitt nach einer Flanke zu lange (53.). „Teilweise waren wir zu verspielt und nicht klar genug“, bemängelte Hofbauer. Nach 62 Minuten war das Tor auf der anderen Seite eigentlich fällig, doch mit Christopher Wild im Einsgegen-Eins vor dem Heimtor ließ auch Mühlhausen seinen Hochkaräter liegen.

Entscheidung in acht Minuten

Aus dem Spiel sollte es an diesem Samstag nicht sein, also musste ein Strafstoß her. Roumeliotis’ abgespreizter Arm wurde aus kurzer Distanz bei einer verlängerten Hereingabe getroffen, Philipp Neuberger stellte vom Punkt auf 0:1 (64.). Es war der Auftakt in eine achtminütige Phase, in der der Spitzenreiter zeigte, warum er ganz oben steht. Die aufgerückte TSG präsentierte sich nach dem Rückstand defensiv zu unsortiert. Die Gäste ließen sich nicht zweimal bitten. Einen Vorwurf wollte der Trainer seiner Elf deshalb aber nicht machen: „Um die Jungs emotional mitzunehmen, wollten wir höher anlaufen, um noch mal neue Kräfte zu mobilisieren“, erklärte Hofbauer die für den Zeitpunkt zu offen wirkende Ausrichtung. Wieder war es der starke Huller, der mit seiner Flanke am zweiten Pfosten Wetzel fand. Der legte auf Wild ab, der aus kurzer Distanz erhöhte (70.). Dasselbe Trio sorgte zwei Minuten später nach demselben  chema für die Entscheidung, Vollstrecker war diesmal Rechtsaußen Wetzel. „Bitter, dass wir die Chancen nicht genutzt haben“, sagte auch TSG-Sportchef Paul Weis. „Es war auf jeden Fall mehr drin.“ Und das gegen den souveränen Ersten. Das darf Weinheim Mut machen für die kommenden Aufgaben.


TSG Weinheim: Kempa – Imsirovic (80. Berger), Roumeliotis, Schranz (66. Hussaini), Gervalla, Hertel, Schmitt, Bergbauer (87. da Silva Arnold), Langer, Kühne (73.Jawadi), Czaker (57. Kartal)

Tore: 0:1 Neuberger (64., HE), 0:2 Wild (70.), 0:3 Wetzel (72.).

Zuschauer: 187.

Beste Spieler: Schmitt, Schranz – Schuster, Huller, Wild.

 


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Spielbericht U23 Mannschaft: Lützelsachsens Bollwerk trotzt TSG II

SPIELBERICHT U23: Lützelsachsens Bollwerk trotzt TSG II

Kreisklasse A (24. Spieltag 19.04.2026)

 

Weinheim II lässt im Stadtderby Punkte liegen.


TSG 1862/09 Weinheim U23 – TSG Lützelsachsen II  0:0 

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 20.04.2026
Von Kevin Schollmaier

Weinheim. Weinheim. Defensiv tadellos, offensiv zahnlos: Die TSG Weinheim II hat sich beim 0:0 im Fußball-A-Klassen Derby am Sonntag an der TSG Lützelsachsen II die Zähne ausgebissen. Damit lässt die TSG 62/09 im Derby wichtige Punkte im Kampf um den dritten Platz liegen. Lützelsachsen kann sich dagegen mit großen Kampfgeist nach zuletzt zwei Niederlagen wieder stabilisieren. Nach 90 Minuten intensivem Derby-Fußball ist das Manko bei Weinheims Reserve schnell ausgemacht: Es fehlt an Kaltschnäuzigkeit. „Wir müssen den Ball gefühlt bis an die Torlinie kombinieren. ‘Dreckige’ Tore kriegen wir einfach nicht hin“, fasste Coach Andreas Dörrlamm zusammen. Das spiegelt sich in den Zahlen und im Spiel wider: Die Weinheimer stellen die mit Abstand beste Defensive (25 Gegentore), schießen im Vergleich zum Spitzentrio aber viel zu wenig Tore. Auch im Derby hatte Abdelkarim Lebsir frühzeitig zwei Mal die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber freistehend an Gäste-Schlussmann Patrick Reiboldt. Ohne den Dosenöffner verzweifelten die Hausherren mehr und mehr am roten Bollwerk. Die Gäste konzentrierten sich aufs Verteidigen – und machten ihre Sache gut. Die Blau-Weißen zogen zwar ihr gewohnt dominantes Spiel auf, kamen aber nach den zwei großen Gelegenheiten kaum noch zu zwingenden Torchancen. Lützelsachsen warf sich dagegen in jeden Ball und verdiente sich damit einen Punkt. Für die Gäste war das Derby guter Anschauungsunterricht – denn auch kommende Woche wird es gegen Spitzenreiter Käfertal II auf gute Defensivarbeit ankommen. Die TSG Weinheim II hat bereits am Dienstag (21. April, 19.45 Uhr) im Nachholspiel die Chance, wieder mit dem Dritten gleichzuziehen. Die Zweiburgenstädter empfangen im nächsten Derby die SG Hemsbach.


Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Delgado Brill; Bildat (80. Schmitt), Amegah, Herrmann, Mucha, Mcharek, Lebsir (66. Bauer), Benbiga, Biazid, Gölz
(66. Obermann), Güler (66. Lentini).


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Spielbericht 1. Mannschaft: TSG meldet sich im Abstiegskampf zurück

Spielbericht 1. Mannschaft: TSG meldet sich im Abstiegskampf zurück

 

 

Verbandsliga (23. Spieltag 11.04.2026)

 

Souveräner 5:0-Sieg beim SV Spielberg ist auch ein Signal an die Konkurrenz – die aber weiter fleißig punktet.

 


SV Spielberg – TSG 1862/09 Weinheim 0:5 (0:4)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 13.04.2026
von Nicolai Lehnort

Karlsbad. Die TSG 1862/09 Weinheim hat sich mit einem dicken Ausrufezeichen im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga zurückgemeldet. Nach zuletzt drei Niederlagen hat das Team von Trainer Marcel Hofbauer am Samstagnachmittag dem vorherigen Tabellensiebten SV Spielberg in dessen Stadion mit 5:0 (4:0) eine Lehrstunde erteilt. Nach dem zweiten Sieg im siebten Spiel in diesem Jahr steckt die TSG aber weiter auf dem Abstiegsrelegationsplatz fest, weil die Konkurrenz ebenfalls dreifach gepunktet hat. Dass die Gäste sich vor 150 Zuschauern im Karlsbader Stadtteil Spielberg etwas vorgenommen hatten, war von Anfang an ersichtlich. Von Jugendlicher Unbekümmertheit seiner jungen Mannschaft als möglicher Vorteil im Abstiegskampf hatte Trainer Hofbauer im Vorfeld
noch gesprochen, davon war am Samstag nichts zu sehen. Fokus, Anspannung und volle Konzentration stand der auf zwei Positionen veränderten Startelf ins Gesicht geschrieben. „Es war jedem bewusst, um was es geht – nicht nur in diesem Spiel“, hat laut Hofbauer jeder den Ernst der Lage begriffen.

19-Jähriger sorgt für Sahnestart

Dass es mit Donat Gervalla ausgerechnet ein erst im Winter aus der U19 zum Team gestoßener Spieler war, der die Gäste früh auf die Siegerstraße brachte, steht dennoch sinnbildlich für den Weinheimer Weg. Schon nach zwei Minuten stand der 19-Jährige am langen Pfosten goldrichtig und verwertete eine Flanke von Lias Kühne von der rechten Außenbahn zur frühen Führung. 20 Minuten perfektionierte er dem Sahnestart der Weinheimer mit seinem dritten Treffer im sechsten Einsatz in einer deckungsgleichen Situation. „Er hat einen super Riecher und weiß, wo er zu stehen hat“, hatte Hofbauer ein Sonderlob für den linken Schienenspieler im 3-5-2-System der TSG übrig. Am liebsten hätte der Trainer aber all seine Schützlinge lobend hervorgehoben, denn nach der frühen Weichenstellung präsentierte sich die Hofbauer-Elf in einer bislang unbekannten Souveränität. „So eine starke Leistung im Kollektiv habe ich diese Runde noch nicht gesehen“, freute sich Hofbauer auch über die defensive Kompaktheit, die Torhüter Lukas Kempa, der für Marcus Retter ins Team rückte, die erst zweite Weiße Weste der Weinheimer in dieser Saison bescherte. Eigentlich hatten sich die Gäste auf ein Geduldsspiel eingestellt, doch mit der Führung im Rücken ließ die Dreierkette im Aufbau das hohe Spielberger Pressing im Spielverlauf ein ums andere Mal ins Leere laufen – mal mit mutigem Kombinationsspiel, mal mit gezielten langen Bällen.

Souverän und fehlerfrei

Mit Ballgewinnen, die schnell über Außen ausgespielt und im Zentrum verwertet wurden, sorgten Lennox Schmitt (37.) und Jermain Schranz (45.+2) noch vor der Pause für die Vorentscheidung. „Die Fehler, die sie gemacht haben, haben wir eiskalt ausgenutzt“, analysierte Hofbauer, der sich besonders erfreut zeigte, dass sein Team „nach langer Zeit endlich mal ein Spiel weitgehend ohne individuelle Schnitzer“ durchgezogen habe. So blieb Schlussmann Kempa nahezu beschäftigungslos, währen der neuerdings im offensiven Mittelfeld agierende Robert Langer mit dem 5:0 nach 72 Minuten die Krone auf das Signal an die Konkurrenz setzte. „Es ist ein Zeichen, dass wir noch da sind und uns nicht in der großen Negativspirale befinden“, meinte Coach Hofbauer, der mit Blick auf das Duell mit Tabellenführer Mühlhausen am Samstag (18. April, 15 Uhr) schon mal vorausschickte: „Wenn wir diese Leistung auch gegen Topteams abrufen, können wir sogar da was holen.“


TSG Weinheim: Kempa – Imsirovic (66. Mucha), Roumeliotis, Schranz (64. Hussaini), Gervalla, Hertel (81. Hoffmann), Schmitt (64.Berger), Bergbauer, Langer (75. Kartal), Kühne, Czaker.

Tor: 0:1, 0:2 Gervalla (2., 22.), 0:3 Schmitt (37.), 0:4 Schranz (45.+1), 0:5 Langer (72.).

 


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Spielbericht U23 Mannschaft: Weinheim fährt Pflichtsieg ein

SPIELBERICHT U23: Weinheim fährt Pflichtsieg ein

Kreisklasse A (23. Spieltag 12.04.2026)

 

Erst United, dann Blumenau, nun Schönau


TSV Schönau – TSG 1862/09 Weinheim U23 0:4 (0:3)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 13.04.2026

Schönau. Die Reserve der TSG 1862/09 Weinheim macht weiter ihre Hausaufgaben und hat gegen das nächste Kellerkind einen Pflichtsieg eingefahren. Das souveräne 4:0 (3:0) beim Drittletzten TSV Schönau am Sonntag war für TSG-Trainer Andreas Dörrlamm aber „auch in der Höhe keinesfalls selbstverständlich“,
knöpfte Schönau letztens doch etwa dem Zweiten Sandhofen einen Zähler ab. Während Winterneuzugang Habib Arifi per schöner Direktabnahme den Dreierschlag in zwölf Minuten einleitete (20.), beeindruckten die Gäste erneut vor allem mit ihrer Defensivstärke. „Das machen wir momentan richtig gut“,
lobte Dörrlamm die mit 25 Gegentreffern beste Abwehrreihe der Liga. Mit einem Punkt Rückstand auf Phönix Mannheim schielt die TSG-Reserve nun auf Rang drei, der in der aktuellen Konstellation zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigt. nil


Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Beciri –Bildat, Amegah, Herrmann, Mcharek, Schmitt, Arifi, Lentini, Biazid, Güler, Gölz.
Tore: 0:1 Arifi (20.), 0:2 Biazid (27.), 0:3 Mcharek (30., FE), 0:4 Bildat (47.)

 


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News: Gemeinsamer Weg in der Nachwuchsförderung

News: Gemeinsamer Weg in der Nachwuchsförderung

 

 

SV Sandhausen und TSG 1862/09 Weinheim kooperieren

 

Weinheim/Sandhausen: Der SV Sandhausen und die TSG 1862/09 Weinheim haben eine langfristig angelegte Kooperation vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Entwicklung von Spielern und Trainern an beiden Standorten gezielt zu fördern und auf sportlicher wie fachlicher Ebene voneinander zu profitieren. Ein erstes sichtbares Zeichen der neuen Partnerschaft setzte ein gemeinsames Freundschaftsspiel der U15-Mannschaften Ende März, das von einem offenen Austausch zwischen Trainern und Spielern begleitet wurde.

Kevin Stotz, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des SV Sandhausen, sieht in der Kooperation eine belastbare Grundlage für die Zukunft: „Von Beginn an gab es einen sehr angenehmen Austausch auf Augenhöhe. Uns ist wichtig, dass beide Vereine sportlich von dieser Zusammenarbeit profitieren. Der Start ist gelungen und wir schauen mit Überzeugung auf die gemeinsame Zukunft.“

Auch Paul Weis, Sportlicher Leiter der Fußballabteilung der TSG 1862/09 Weinheim, betont den verbindlichen Charakter der Vereinbarung: „Die Kooperation ist klar geregelt, langfristig ausgelegt und verfolgt ein gemeinsames Ziel: die bestmögliche Entwicklung der Spieler in beiden Vereinen.“

Verzahnung mit Perspektive

Inhaltlich umfasst die Zusammenarbeit mehrere Ebenen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verzahnung zwischen der U19 des SV Sandhausen und dem Herrenbereich der TSG Weinheim. Da der SVS aktuell keine U23-Mannschaft stellt, eröffnet die Kooperation zusätzliche Perspektiven für Nachwuchsspieler, die den direkten Sprung in den Profibereich nicht schaffen, aber auf hohem Niveau den Übergang in den Seniorenfußball gehen sollen.

Gleichzeitig ist klar definiert, dass die TSG Weinheim ihren eigenen Weg konsequent fortsetzt. Paul Weis sagt dazu: „Wir wollen unsere Spieler der ersten Mannschaft weiterhin selbst ausbilden, so wie wir es in den vergangenen Jahren erfolgreich getan haben. Das ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Profils. Die Kooperation soll uns sinnvoll ergänzen, nicht unsere Ausrichtung verändern.“

Um den Übergang bestmöglich zu gestalten, sind regelmäßige gemeinsame Trainingseinheiten vorgesehen, in denen Nachwuchsspieler des SV Sandhausen und Akteure aus dem Herrenbereich der TSG Weinheim miteinander arbeiten und sich kennenlernen. Die ersten Erfahrungen daraus fallen positiv aus. „Die Premiere kam sehr gut an. Die Intensität war hoch und gleichzeitig war zu spüren, dass alle Beteiligten mit Freude bei der Sache waren“, berichten Stotz und Weis.

Kooperation über alle Altersklassen

Darüber hinaus soll die Kooperation sämtliche Altersklassen einbeziehen. So sind regelmäßige Testspiele zwischen Jugendmannschaften beider Vereine ebenso geplant wie zusätzliche Fördermöglichkeiten für talentierte Spieler aus Weinheim. Kevin Stotz erklärt: „Die TSG Weinheim verfügt seit vielen Jahren über eine Jugendabteilung auf gutem Niveau. Daraus ergeben sich für beide Seiten sinnvolle Möglichkeiten, etwa durch Testspiele in verschiedenen Altersklassen. Zugleich möchten wir talentierten Spielern aus Weinheim die Chance geben, durch zusätzliche Trainingseinheiten auf NLZ-Niveau wichtige Entwicklungsschritte zu machen.“

Verzahnung über den Platz hinaus

Neben dem sportlichen Bereich soll auch der fachliche Austausch zwischen beiden Vereinen intensiviert werden. Denkbar sind gemeinsame Workshops, Hospitationen von Nachwuchstrainern sowie ein regelmäßiger Dialog zu Trainingsinhalten und Ausbildungsstrukturen. Auch in organisatorischen und unterstützenden Bereichen bietet die Kooperation neue Einblicke und Impulse.

Nicht zuletzt eröffnet die Zusammenarbeit auch für die jüngsten Spieler besondere Erlebnisse. So können Kinder aus dem Jugendbereich der TSG Weinheim künftig die Gelegenheit erhalten, bei Spielen des SV Sandhausen in einem großen Stadion mit den Profis einzulaufen.

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags haben beide Vereine den Grundstein für eine enge und nachhaltige Zusammenarbeit gelegt. Nun gilt es, diese Partnerschaft im Alltag mit Leben zu füllen und den gemeinsamen Mehrwert auf dem Platz und darüber hinaus sichtbar zu machen.

 

Team Öffentlichkeitsarbeit TSG 1862/09 Weinheim

 

 

 


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Spielbericht 1. Mannschaft: Die Muss-Spiele kommen jetzt

Spielbericht 1. Mannschaft: Die Muss-Spiele kommen jetzt

 

 

Verbandsliga (20. Spieltag 28.03.2026)

 

Weinheim schießt gegen Eppingen zwar drei Tore, beim 3:4 aber auch zu viele Böcke. TSG-Trainer Hofbauer ist trotzdem nicht sauer.

 

 


TSG 1862/09 Weinheim – VfB Eppingen 3:4 (2:3)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 30.03.2026
von Anja Treiber

Weinheim. So kalt wie Marcel Hofbauer und den 50 Zuschauern im Sepp Herberger-Stadion war es den Fußballern der TSG 1862/09 Weinheim nicht. Sie kämpften und rannten, versuchten dranzubleiben an Gegner VfB Eppingen. Doch individuelle Fehler und die schlicht stärkeren Gäste nahmen beim 3:4 (2:3) die Verbandsliga-Punkte verdient mit in den Kraichgau. Die Niederlage in diesem „Kann-Spiel“ lässt Weinheim punktgleich mit dem auf dem Relegationsrang platzierten VfR Gommersdorf verharren. Vor dem am Dienstag bei der SpVgg Neckarelz startenden letzten Saisondrittel hat die TSG 62/09 aber alles selbst in der Hand. „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Sie gehen an die Grenzen, aber der Gegner hatte schlicht mehr Qualität, das müssen wir realistisch sehen. Darum steht Eppingen auch auf Rang fünf und hofft noch auf den Aufstieg und wir sind eben Zwölfter“, bibberte TSG Trainer Hofbauer dann auch aufgrund der ungemütlichen Temperaturen bei Dauerregen im Stadion und nicht wegen der Tabellenlage. „Eppingen ist definitiv nicht unsere Kragenweite, die Gegner, die wir schlagen müssen, kommen jetzt.“ In Neckarelz, am Karsamstag zuhause gegen den FC Zuzenhausen und beim SV Spielberg sollen Zähler her, bevor am 18. April Spitzenreiter Mühlhausen sein Gastspiel an der Bergstraße gibt. Ohne Einlaufmusik und nach einer Schweigeminute für den langjährigen Trikotsponsor Werner Gutperle, der in der vergangenen Woche verstorben war, startete die zweite Heimpartie in diesem Jahr denkbar schlecht für die Gastgeber. Lias Kühne trat dem aus dem Strafraum laufenden Philipp Zentler nach zehn Minuten in die Hacken und beim Elfmeter schickte Eppingens Dejan Tomic TSG-Torhüter Marcus Retter ins andere Eck.

Auf TSG-Pfostenschuss folgt 0:2

Eppingen lief das TSG-Team hoch an, die Weinheimer, die auf ihren Gelb-Rot gesperrten Kapitän Georgios Roumeliotis verzichten mussten, kamen kaum kontrolliert aus der eigenen Hälfte. Nach einem Eppinger Ballverlust auf dem rutschigen Rasen bot sich der TSG dennoch eine Konterchance, doch den von Jermain Schranz und Kühne bestens vorbereiteten Gegenstoß setzte Milad Hussaini in der 21. Minute an den Pfosten. Im fast direkten Gegenzug wäre Etienne Imsirovic, der am Samstag neben dem Trauerflor auch die Kapitänsbinde trug, fast für das 0:2 verantwortlich gewesen. Doch seinen Ballverlust an der Strafraum grenze setzte Tolga Ulusoy neben das Weinheimer Tor. Die Eppinger ließen Weinheim trotzdem kaum Raum und eroberten die Bälle oft schon in der gegnerischen Hälfte. Das 0:2 resultierte aber aus einem Konter, den erneut Tomic nach starker Vorarbeit über rechts in der 28. Minute verwandelte. Im direkten Anschluss holte Hofbauer seine Mannschaft zusammen, rüttelte noch einmal auf und stellte das System so um, dass auch Weinheim früher Druck erzeugen konnte. Doch nach einer Ecke griff zunächst noch TSG-Keeper Retter daneben, das vermeintliche 0:3 gab der Schiedsrichter aber wegen Eppinger Ellenbogeneinsatzes nicht. Wie es gehen kann, wenn das Umschaltspiel mal klappt, zeigte sich dann aber nur eine Minute später, als Jermain Schranz einen Pass nach Ballgewinn an der Mittellinie zum 1:2 im Eppinger Kasten unterbrachte. Eppingen blieb cool. Der starke Tomic gewann das Laufduell gegen Argirios Goulas und Noah Santiago Lorch verwertete die Hereingabe nach 37 Minuten zum 1:3.
„Kommt Jungs, wir haben noch alles vor uns“, appellierte Milad Hussaini an seine Mannschaft und war nur Sekunden später zusammen mit Robert Langer erneut an der Vorbereitung für das 2:3 beteiligt, als erneut Schranz per Konter auf 2:3 zur Halbzeit stellte.

Statt 3:3 fällt 2:4

Langer selbst hatte nach der Pause noch eine gute Chance auf 3:3 zu stellen, wartete aber in der 60. Minute zu lange und wurde geblockt. Zuvor hatte Retter gegen Santiago Lorch pariert und wenig später landete sein Schuss in der 71. Minute an der Latte des Weinheimer Tors. In der Folgeaktion spielte Marcus Retter den Ball direkt in die Füße des Eppinger Angreifers, der erneut Vollstrecker Tomic zum 2:4 bediente. Die Zeit reichte noch für das 3:4 durch den eingewechselten Ismet Kartal, dessen abgefälschter Schuss sich über Gianluca Mack ins Tor senkte. Zuvor hatte der gegen Kartal schon einmal pariert und auch Bergbauers Schuss nach schönem Doppelpass mit Schranz wurde sichere Eppinger Beute. „Vom Einsatz her hätten wir uns einen Punkt verdient gehabt. Aber wenn du hinten so kapitale Böcke schießt, darfst du nicht nach einem Punkt fragen“, hatte Hofbauer die Partie schnell abgehakt. „Die Gegner unserer Kragenweite kommen jetzt.“


TSG Weinheim: Retter; Imsirovic (79. Mucha), Schneider, Schranz, Hoffmann, Gervalla (81.Kasango), Hussaini (72. Hussaini), Goulas (65. Czaker), Bergbauer, Langer, Kühne (72. Kartal)

Tore: 0:1 Tomic (10., Foulelfmeter), 0:2 Tomic (28.), 1:2 Schranz (30.), 1:3 Santiago Lorch (37.), 2:3 Schranz (42.), 2:4 Tomic (72.), 3:4 Kartal (81.).

Zuschauer: 50.

 


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Spielbericht U23 Mannschaft: TSG spielt nach 1:2 ihre Stärken noch aus

SPIELBERICHT U23: TSG spielt nach 1:2 ihre Stärken noch aus

Kreisklasse A (20. Spieltag 29.03.2026)

 

Weinheim II braucht zunächst viele Chancen, um im Stadtduell den SC United noch klar uz bezwingen. Eine gute Nachricht gibt es beim Verlierer aber doch


TSG 1862/09 Weinheim U23 – SC United Weinheim  5:2 (1:2)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 30.03.2026
Von Anja Treiber

Weinheim. United-Trainer Volkan Erdinc war bedient. Grummelnd stand er am Spielfeldrand, während seine Mannschaft mit dem Gegner auf dem Platz abklatschte. „So ein Spiel muss man nach einer 2:1-Führung auch mal nach Hause bringen. Wir kämpfen uns zurück, aber dann hast du Spieler, die einfach nicht voll da sind. Der Gegner war frischer, bissiger, das hat man das ganze Spiel gespürt. Eine Zeit lang geht können wir dagegenhalten, aber dann machen wir zu einfache Fehler.“ Sein Gegenüber auf der Gastgeber-Seite, TSG-Trainer Andreas Dörrlamm, war nach dem 5:2-Sieg da deutlich besser gelaunt. „Der Sieg war auch in der Höhe verdient, auch wenn wir uns wieder schwergetan haben mit dem Toreschießen. Die Jungs, die reingekommen sind, haben frischen Wind gebracht und am Ende hatten wir dann doch einen Fitness-Vorteil“, sagte der zum Saisonende scheidende Coach. Volkan Erdinc dagegen verlängerte bei United. „Wir müssen viel verändern und ich sehe das Potenzial, dass die nächste Runde deutlich besser läuft als diese.“ Die TSG 1862/09 Weinheim II machte es im Stadtderby gegen den Kunstrasenplatz-Mitnutzer SC United Weinheim eine Stunde lang spannend. Mit dem 2:2 löste sich dann aber der Knoten und die junge Elf um Kapitän Christopher Amegah spielte ihre Schnelligkeits- und Fitness-Vorteile gegenüber den stark dezimierten „Gästen“ noch klar aus. In der Tabelle festigte das Nachwuchsteam damit Rang vier bei nur einem Zähler Rückstand auf den Dritten. United, das ohne die verletzten Kocapinars auskommen musste, hat nur sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone und muss an Gründonnerstag gegen Spitzenreiter Käfertal ran. Für die TSG geht es ebenfalls am Donnerstag um 19.30 Uhr zu Schlusslicht Blumenau. Was TSG-Trainer Dörrlamm neben dem frühen Rückstand vor allem bemängelte, war die schwache Chancenverwertung. Spätestens in der 60. Minute hätte bereits der Ausgleich fallen müssen, doch Lebsirs Schuss kratzte Christian Fuchs noch auf der Linie. Im Gegenzug hatte Uniteds Ünlü das 1:3 auf dem Fuß, doch TSG-Keeper Delgado Brill hatte noch seine Fingerspitzen dran. Eine Flanke von Taha Güler verwandelte dann aber Sami Benbiga zum 2:2 und von da an hatten die Gastgeber Oberwasser. Den von Ayarig an Biazid verschuldeten Elfmeter setzte Lebsir noch an den Pfosten, doch ein missglückter Klärungsversuch von United-Kapitän Tolga Karlidag landete dann zum 2:3 im eigenen Tor. Karabas rettete einen Lebsir-Ball noch von der Linie, dann verwertete aber Joel Kasango einen Konter nach United-Eckball per Lupfer. Und nur eine Minute später nutzte Nico Szot einen von Güler und Herrmann supervorbereiteten Konter zum 5:2 Endstand. TSG-Trainer Dörrlamm lobte die Leistung von Eymen Mcharek, einem der vielen jugendlichen Talente in den Reihen der Weinheimer.

 


Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Delgado Brill; Biazid (68. Schmitt), Bildat, Amegah, Mcharek, Lebsir (80. Szot), Kasango (87. Andemariam), Benbiga, Arifi (68. Herrmann), Lentini, Gölz (46. Güler).

Tore: 1:0 Kasango (2.), 1:1 Hyseni(20.), 1:2 Nacakgedigi (44.), 2:2 Benbiga (65.), 2:3 Karlidag (75. Eigentor), 2:4 Kasango (85.), 2:5 Szot (86.)

Zuschauer: 115.


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Spielbericht 1. Mannschaft: Lieber Sieg als Schönheitspreis

Spielbericht 1. Mannschaft: Lieber Sieg als Schönheitspreis

 

 

Verbandsliga (19. Spieltag 21.03.2026)

 

TSG 1862/09 Weinheim kehrt mit dem 1:0 beim direkten Konkurrenten im Klassenkampf in die Erfolgsspur zurück.

 


VfR Gommersdorf – TSG 1862/09 Weinheim 0:1 (0:1)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 23.03.2026
von Anja Treiber

Gommersdorf. Der Plan ging auf: Fußball-Verbandsligist TSG 1862/09 Weinheim besann sich nach der zuletzt enttäuschenden Heimpremiere 2026 gegen Ziegelhausen/Peterstal auf Tugenden und Spielweise aus der Hinrunde wurde beim VfR Gommersdorf belohnt. Beim 1:0-Sieg agierten die Weinheimer aus einer stabilen Defensive mit Nadelstichen nach vorn. Dass mit Donat Gervalla ein Youngster aus der U19 das goldene Tor markierte, passt zum Weg, den Trainer Marcel Hofbauer und der Verein auch in Zukunft gehen wollen: die eigene Jugend fördern und fordern. Dass Gervalla erstmals von Anfang an ran durfte, zahlte der Offensivmann in der 16. Minute zurück. Milad Hussaini startete den Konter über die linke Seite, passte nach Dribbling auf Lias Kühne, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und zurück auf Gervalla und in den Rücken der VfR-Abwehr spielte. Auf Höhe des Elfmeterpunkts verwandelte der eiskalt zum 0:1. „Beim enttäuschenden 0:1 gegen Ziegelhausen war Donat nach seiner Einwechslung einer der wenigen, die neue Impulse setzen konnten. Deshalb hat er heute seine Chance bekommen. Dass er sich bei seiner Auswechslung dann für das Vertrauen bedankt hat, zeigt, dass er ein feiner Kerl ist“, freute sich Marcel Hofbauer über sein glückliches Händchen und darüber, dass Weinheim den direkten Konkurrenten in der Tabelle überholen konnte.

Retter rettet, Gervalla trifft

Der Coach hatte seine Mannschaft ins 4:4:2 beordert, Gommersdorf, das zuletzt mit Siegen gegen Heddesheim und Bruchsal überrascht hatte, setzte vor 120 Zuschauern ein 4:3:3 dagegen. Vor dem 0:1 hatte Weinheim noch eine brenzlige Situation zu überstehen, als Gommersdorf durch seinen rechten Flügelspieler zu einer guten Gelegenheit kam, die Markus Retter im TSG-Tor aber stark entschärfte. „Da hat er uns gerettet, da sind wir einmal nicht richtig gestanden“, sagte Hofbauer, der im Anschluss an seine Mannschaft appellierte, einzuschieben. „Die Jungs haben sich dann sehr schnell wieder an alte Laufwege erinnert und von da an waren wir kompakt und griffig in den Zweikämpfen und Gommersdorf ist in der ersten Hälfte nicht mehr viel eingefallen.“ Das einzige, was Hofbauer beim sechsten Weinheimer Saisonsieg zu bemängeln hatte, war einmal mehr die Chancenverwertung. „Wir hatten in diesem Spiel mehr Chancen als in den letzten zwei Spielen zusammen. Dreimal standen wir durch unsere Schnelligkeit drei Freiläufe wirklich frei vorm Tor. Da hätten wir eigentlich mit 2:0 in die Halbzeit gehen müssen.“ Weil der Vorsprung aber eben nur hauchdünn war, musste Weinheim in der zweiten Hälfte noch einmal richtig ranklotzen, war bis auf zwei Chancen des in der Schlussphase eingewechselten Fabian Czaker eigentlich nur am Verteidigen. „Es war wieder nicht der schönste Fußball, aber das ist mir und den Jungs bei der aktuellen Tabellensituation gerade ziemlich egal. Die drei Punkte haben wir und durch sehr viel Laufarbeit und Wille verdient.“ Kurz vor Schluss musste erneut Retter noch einmal retten, da spielte Weinheim schon in Unterzahl, weil Georgios Roumeliotis in der 85. Minute nach Gelb in der ersten Halbzeit nach einem Foulspiel Gelb-Rot gesehen hatte. Davis Bergbauer rückte in die Innenverteidigung. Die sechs Minuten Nachspielzeit sorgten noch einmal für zusätzlichen Thrill, doch die TSG 1862/09 kämpfte bis zum sprichwörtlichen Umfallen und sackte die ersten drei der vier bis sechs anvisierten Punkte aus den drei März-Spielen ein.


TSG Weinheim: Retter; Imsirovic, Roumeliotis, Schneider, Schranz (71. Czaker), Hoffmann, Gervalla (81. Hertel), Hussaini (71. Kartal/86. Bergbauer), Goulas, Langer, Kühne.

Tor: 0:1 Gervalla (16.).

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Roumeliotis (85.) nach wiederholtem Foulspiel.


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Spielbericht U23 Mannschaft: Weinheim nicht effektiv genug

SPIELBERICHT U23: Weinheim nicht effektiv genug

Kreisklasse A (19. Spieltag 22.03.2026)

 

Im Topspiel fehlt TSG II die Kaltschnäuzigkeit.


 Mannheimer Fußball Club Phönix – TSG 1862/09 Weinheim U23  4:0 (3:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 23.03.2026

Mannheim. Mit einem vom Ergebnis her klaren 0:4 (0:3) musste sich die TSG 1862/09 Weinheim II in der Fußball-Kreisklasse A im Topspiel dem Mannheimer Fußball Club Phönix geschlagen geben. TSG-Trainer Andreas Dörrlamm: „Mannheim hat nicht unverdient gewonnen, weil sie aus wenig wirklich viel machen. Wir haben es verpasst unsere Chancen zu nutzen.“ Weinheim startete mutig ins Spiel und zwang Gastgeber Mannheim immer wieder zu Ballverlusten. Vorne erspielte die sich „drei hundert prozentige Chancen“, die Jakob Reichert und zwei Mal Abdelkarim Lebsir aber liegen ließen. „Aus dem Nichts macht Mannheim dann das 1:0 und das hat mental etwas gemacht mit den Jungs“, sagt Dörrlamm. Shpresim Musljija hatte getroffen. Ein Doppelschlag der Gastgeber durch Adi Taletovic (27.) und erneut Musljija (39.) nach Standard brachte die TSG vor der Pause weit ins Hintertreffen. Weinheim kämpfte trotz Rückstand weiter, ließ aber vor dem Tor die Kaltschnäuzigkeit vermissen. Joel Kasango traf nach einer Stunde nur den Außenpfosten, Köse erhöhte auf 4:0. „Wir waren fußballerisch sicher nicht schlechter, können auf dem Niveau mithalten“, sagte Dörrlamm. FG


TSG 1862/09 Weinheim II: Beciri; Bildat (82. Bildat), Amegah, Mcharek, Lebsir (71. Herrmann), Schmitt, Lentini (71. Arifi), Pister, Reichert, Gölz (59. Güler), Kasango.

Tore: 1:0 Musljija (20.), 2:0 Taletovic (27.), 3:0 Musljija (39.), 4:0 Köse (90.)


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