Kolumne Abseits: André Hahn in Weinheim

Kolumne Abseits: André Hahn in Weinheim

Liebe Freunde der TSG, liebe Fußballfreunde!

Herzlich Willkommen zum heutigen ersten Heimspiel unserer TSG 1862/09 Weinheim im Jahr 2024 gegen den ASC Neuenheim. Herzlich Willkommen auch an die Spieler, Trainer, Betreuer und Fans aus Neuenheim.

Eigentlich ist es eine Tradition von mir vor dem ersten Spiel des Jahres auf die anstehenden Highlights des Jahres zu schauen. In diesem Jahr starte ich allerdings mit einem Rückblick auf den Oktober 2023.

Am Montag, den 2.10.2023 erlebte die U-15 der TSG 1862/09 Weinheim ein ganz besonderes Training. Zu Gast war nämlich André Hahn. Zustande kam dieses besondere Training durch den Co-Trainer der U-15 Terim Tütüncü, welcher zu dieser Zeit in Hessen seinen Trainerschein in der B-Lizenz machte. Dort war André Hahn Tütüncü’s sogenannter Tandem-Partner. Der ehemalige Rechtsaußen-Spieler, welcher unter anderem für die TuS Koblenz, Kickers Offenbach, den Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach und zuletzt den FC Augsburg spielte, machte ebenfalls mit Tütüncü seinen Trainerschein für die B-Lizenz. Nach einem ersten Kennenlernen Ende September zwischen Hahn und der Mannschaft, fand also die offizielle Lehrprobe statt.

Nach einer kurzen Ansprache von Tütüncü und Hahn, übernahm Dirk Reimöller das Wort. Reimöller ist Verbandssportlehrer des Hessischen Fußballverbandes und warf ein Auge auf das Training von Tütüncü und Hahn. Nachdem Tütüncü das Aufwärmprogramm und die ersten Übungen leitete, übernahm Hahn die Folgeübung sowie das Abschlussspiel des Trainings und gab den U-15 Spielern anschließend wertvolle Tipps für die kommenden Spiele.

„Es ehrt mich natürlich sehr, so einen Tandem-Partner zu haben. Ich bin schon seit Acht Jahren Trainer und Andrè noch am Anfang seiner Trainer-Laufbahn. Trotzdem ergänzen wir uns perfekt, da er spielerisch mehr Erfahrung hat und ich habe mehr Erfahrung als Trainer. Es macht unfassbar viel Spaß zu sehen, wie André noch am Anfang ist und sich weiter entwickelt. Den Jungs hat das Training denke ich auch sehr viel Spaß gemacht, ich habe sehr viel positives Feedback bekommen“ sagte Terim Tütüncü nach dem Training.

Wenige Wochen später erhielt Terim die B-Lizenz zu der wir ihm noch einmal herzlichst gratulieren.

Können wir unserer 1.Mannschaft nach dem Spiel zu einem weiteren Sieg gratulieren? Wir werden es sehen. In diesem Sinne zum ersten Mal in diesem Jahr: AUF GEHT’S WOINEM!!!

Mit sportlichen Grüßen,Ihr/euerSascha Lohrer

Unser Kolumnist


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News: Die erste Stickerstars-Tauschbörse

News: Die erste Stickerstars-Tauschbörse

Der Kickoff des Stickerstars-Sammelalbums war ein Erfolg und nun ist es Zeit für die erste Tauschbörse. Am kommenden Samstag, den 02.03.2024 könnt ihr ab 14:00 Uhr zum Tauschen und Sammeln eurer Sticker ins Sepp-Herberger-Stadion kommen und im Anschluss unserer 1.Mannschaft gegen den ASC Neuenheim die Daumen drücken

Wir freuen uns auf euren zahlreichen Besuch


WEITERE NEWS


News: So werden die Fußballer der TSG 1862/09 zu Stickerstars

News: So werden die Fußballer der TSG 1862/09 zu Stickerstars

Bild: Philipp Reimer

Die Fußballabteilung geht mit einem Stickeralbum an den Start. Kick-off am Samstag bei Rewe im Multzentrum

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 23.02.2024
von Iris Kleefoot

Sammeln, kleben, tauschen! Die Fußballabteilung geht mit einem Stickeralbum an den Start – nach dem Vorbild der beliebten Panini-Alben. Was hinter der Sammelaktion steckt, wo es Alben und Klebebilder zu kaufen gibt und warum der elfjährige Emir schon ganz aufgeregt ist.

Der kleine Milan hat schon genaue Vorstellungen, was er mal werden will: Profi-Fußballer. So wie sein großes Vorbild Erling Haaland, Stürmer bei Manchester City. Noch trägt der Sechsjährige aber das Trikot der TSG 1862/09 Weinheim. Seinen Traum teilt er mit dem elfjährigen Emir, der auf dem rechten Flügel der U12-Mannschaft kickt. Später mal ein Star sein! Das wär’s. Der Wunsch geht schon jetzt in Erfüllung, zumindest im Kleinen. Denn die Nachwuchsfußballer sind ab morgen „Stickerstars“ – und zusammen mit Yannick Schneider, Kapitän der ersten Mannschaft, die Gesichter einer ganz besonderen Aktion.

Nach dem Vorbild der beliebten Panini-Alben legt die TSG Weinheim ein Stickeralbum auf, das zum einen für den Verein werben, aber auch das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken soll. Zum anderen wird es die Sammelleidenschaft der Kinder entfachen und „einfach nur Spaß machen“, wie es Dietmar Lohrer ausdrückt. Er ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Fußballabteilung und hat die Aktion zusammen mit einem kleinen, aber engagierten Team aus Christian Bischer, Paul Weis und Sascha Gölz ins Leben gerufen.

Nach gutem Vorbild

Zugegeben, ganz neu ist die Idee unter Sportvereinen nicht, ein Stickeralbum aufzulegen. In Weinheim machten es bereits die TSG Lützelsachsen und der AC vor. Jetzt legen die Weinheimer Fußballer nach. Erst jetzt, weil Corona den für 2020 geplanten Sammelspaß ausgebremst hatte. Die Organisatoren sind trotzdem vom Erfolg überzeugt. „Die Kinder werden verrückt danach sein“, ist Dietmar Lohrer sicher.

Für die Vereinskasse

Umgesetzt wird die für den Verein komplett kostenlose Sammelaktion in Zusammenarbeit mit dem Berliner Start-up „Stickerstars“. Jeweils zwei Euro pro verkauftem Album sowie Erlöse durch Werbeseiten fließen direkt in die Kasse des Vereins. Der will damit die Jugendarbeit unterstützen. Das findet auch Yannick Schneider super, der für die TSG 1862/09 nicht nur auf dem Rasen eine gute Figur macht, sondern auch als Fotomodell. Zusammen mit Milan und Emir lacht er vom Papp-Aufsteller, der für die Aktion wirbt. Der 25-jährige Verbandsligaspieler kann sich noch gut daran erinnern, wie er selbst die Klebebilder mit den Fotos der Stars seiner Kindheit von Panini gesammelt hat. Dass jetzt jeder der TSG 1862/09-Fußballer – von den Bambini bis zur ersten Mannschaft – im Stickeralbum auftaucht, hat auch für ihn seinen Reiz – und über die Aktion hinaus einen Erinnerungswert.

Über 400 Bilder wurden in den vergangenen Monaten geschossen, damit das 78 Seiten starke Heft mit Teamgeist gefüllt werden kann. Dafür stand eine Fotobox im Stadion zur Verfügung. Zu den Porträts der Spieler gesellen sich historische Aufnahmen von hochkarätigen Spielen – wie dem DFB-Pokal-Match 1990 –, Aufnahmen des Sepp-Herberger-Stadions und von Mitarbeitern und Trainern. Natürlich darf auch Schiedsrichter-Star Pascal „Qualle“ Martin nicht fehlen, der erst im Oktober bei der TSG in Weinheim zu Gast war.

Sammeln, kleben, tauschen

Das Konzept ist durchdacht und hundertfach erprobt, das Heft aufwendig gestaltet. Sogar eine kleine Sammelbox zum Zusammenbasteln ist dem Stickeralbum beigelegt. Das ist für fünf Euro exklusiv im Rewe Markus Mauz im Multzentrum zu haben. Zwölf Bilder sind dann schon dabei. Jedes weitere Päckchen mit fünf Bildern kostet einen Euro.

Kick-off ist am morgigen Samstag im Kassenbereich von Rewe. Gefeiert wird der Start mit einem Waffel- und Kuchenverkauf. Die Fußballer wollen gegen eine kleine Spende beim Einpacken der Einkäufe helfen. „Wenn es um Kinder geht, dann bin ich immer gern dabei“, freut sich auch Inhaber Markus Mauz auf einen großen Ansturm. Ab Sammelstart sind Hefte und Sticker für zehn Wochen zu haben. Auch Tauschbörsen sind geplant. So auf jeden Fall beim Heimspiel der ersten Mannschaft am 2. März im Sepp-Herberger-Stadion.

Der elfjährige Emir jedenfalls ist schon ganz aufgeregt. Warum? Da muss er nicht lange überlegen: „Weil mich bald die ganze Welt sieht!“


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U15 Spielbericht: TSG 1862/09 Weinheim feiert Turniersieg.

SPIELBERICHT U15: TSG 1862/09 Weinheim feiert Turniersieg.


Am Sonntag, den 21. Februar 2024, fand das hochkarätige Futsalturnier des SKV Mörfelden statt, bei dem insgesamt zehn Mannschaften wie zum Beispiel die Spvgg Oberrad, Rot-Weiss Darmstadt oder der FC Erlensee teilnahmen. Die U15 der TSG 1862/09 Weinheim konnte hier den Turniersieg feiern.

In der Gruppenphase setzte sich die TSG souverän als Gruppenerster durch.

Im Halbfinale stand die TSG Weinheim einer harten Herausforderung gegenüber, als sie zunächst einem Rückstand gegen Rot Weiss Darmstadt hinterherlaufen mussten. Dank zwei Toren von Mats Beckenbach, gelang es der TSG, sich erfolgreich für das Finale zu qualifizieren.

Das Finale gestaltete sich ebenfalls als packendes Duell gegen den stark aufspielenden SV Heddernheim. Obwohl die Heddernheimer leichte Vorteile verbuchten, bewies Marlon Jacobi von der TSG Nervenstärke. Mit einem satten Schuss in die Ecke überwand er den Torwart und glich das Spiel zum 1:1 aus. Das Finale musste schließlich im 7-Meter-Schießen entschieden werden.

Die Schützen der TSG 1862/09 Weinheim behielten die Nerven und konnten das Finale letztendlich für sich entscheiden.


Kader: Alessio Cottone, Aykan Alkaya, Ben Gleiser, Ben Schmidt, Marlon Jacobi, Mats Beckenbach, Mika Scholl, Niklas Grün, Nil Michel und Yusuf Bezirkan

 


Die Mannschaft

zum Team

Teamnews


News: Hallenkreismeisterschaft TSG 1862/09 bejubelt drei Kreismeistertitel

News: Hallenkreismeisterschaft TSG 1862/09 bejubelt drei Kreismeistertitel

Weinheimer A-, B- und C-Junioren fahren als Titelträger zu den Futsal-Landesfinals

Weinheim. In der Sporthalle des SV Waldhof am Mannheimer Alsenweg fanden die Finals der Futsal-Hallenkreismeisterschaft statt. Mit von der Partie waren auch die A-, B- und C-Junioren der TSG 1862/09 Weinheim – und das erfolgreich. Alle drei gewannen den Titel!

Den Anfang machten die C-Junioren. Im ersten Spiel gelang ein 2:0-Sieg gegen den VfB Gartenstadt. Auch gegen die SG Oftersheim setzten sich die Weinheimer, wenn auch knapp, mit 1:0 durch. Im letzten Gruppenspiel gegen den SC Olympia Neulußheim 2 wurde es beim 3:0 wieder etwas deutlicher. Das Halbfinale war erreicht: Gegen den VfL Kurpfalz Mannheim-Neckarau traf Nils Michl zum 1:0 – das Tor zum Finale. Hier spielte Weinheim gegen die SpVgg Wallstadt und bekam dort das erste und einzige Gegentor des Turniers. Doch davon ließen sich die Weinheimer nicht abschrecken und gewannen am Ende durch Tore von Mats Beckenbach und Marlon Jacobi mit 2:1. Dabei hätte der Sieg am Ende sogar noch höher ausfallen können, wenn man die Chancen besser genutzt hätte. Weiter geht es für die C-Junioren am 24. Februar in Ettlingen, wo es um den Badische Futsal-Titel geht.

Die B-Junioren der TSG 1862/09 starteten mit einem 3:2 Sieg gegen die JSG Neulußheim-Reilingen in ihr Turnier. Es folgte ein 1:1 gegen den VfR Mannheim und im letzten Gruppenspiel ein knapper 2:1-Erfolg gegen Türkspor Mannheim. Auch ihr Halbfinale gewann die B-Jugend gegen die JSG Brühl/TSV Neckarau mit 2:0 und im Finale schlug man den TSV Amicitia Viernheim mit 1:0. Nächstes Weinheimer Ziel ist nun das Landesfinale am 18. Februar in Forst.

Bei bereits zwei Weinheimer Kreistiteln wollten sich auch die A-Junioren nicht lumpen lassen. Der Start verlief aber alles andere als erfolgreich. Gleich im ersten Spiel gegen den TSV Amicitia Viernheim setzte es eine 0:1-Niederlage. Wachgerüttelt lief es im zweiten Gruppenspiel gegen den VfL Kurpfalz Neckarau 2 besser und man gewann mit 2:0. Das letzte Gruppenspiel gegen die DJK Feudenheim gewann man ebenfalls 2:0. Im Halbfinale wurde es gegen den FV Leutershausen beim
4:0 deutlich. Im Finale wartete der VfB Gartenstadt. Das 1:0 brachte die Fahrkarte zum badischen Finale am 17. Februar in Forst. slo


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News: Das Warten hat ein Ende!

News: Das Warten hat ein Ende!

Nur noch 24 Tage


Das Warten hat ein Ende! Seit November 2023 wurde geplant, geredet und geknipst um das Sammelalbum der TSG 1862/09 Weinheim von Stickerstars.de zu entwerfen und jetzt ist es endlich soweit. Ab dem 24.Februar kann man ein tolles Sammelalbum in den Händen halten. An diesem Tag laden wir euch ein zum Rewe Center von Markus Mauz im Multzentrum zu kommen und mit uns gemeinsam den Verkaufsstart zu feiern. Wir freuen uns auf einen tollen Tag und auf euren zahlreichen Besuch.

Danke an dieser Stelle an Stickerstars Facebook für die tolle Zusammenarbeit

 



News 1. Mannschaft: David de Vega kehrt als Teammanager zur TSG 62/09 Weinheim zurück

News 1. Mannschaft: David de Vega kehrt als Teammanager zur TSG 62/09 Weinheim zurück

Mit sofortiger Wirkung startet der 48-Jährige in seine dritte Amtszeit beim Verbandsliga-Spitzenreiter. Seine Ziele formuliert er ebenso klar, wie ambitioniert.


Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 20.01.2024

Weinheim. Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Das dachten sich offenbar auch die Verantwortlichen von Fußball-Verbandsligist TSG 1862/09 Weinheim bei der Suche nach einem Nachfolger für Teammanager Kai Altig, der die Zweiburgenstadt zum Saisonende auf eigenen Wunsch verlassen wird. Denn nur wenige Tage nach Altigs Rückzugs-Ankündigung präsentierten Abteilungsleiter Tobias Apfel und seine Mitstreiter bereits den neuen Kaderplaner für die erste Mannschaft – der zugleich auch Altigs Vorgänger auf dieser Position war: David de Vega.

Für den 48-Jährigen ist es die dritte Amtszeit als Spielleiter beziehungsweise Teammanager in Weinheim. Im Gespann mit Trainer Dirk Jörns zeichnete de Vega in der Zeit zwischen 2013 bis 2017 für die größten Erfolge der jüngeren Vereinsgeschichte verantwortlich. Der Vizemeisterschaft 2015/16 und dem denkbar knappen Scheitern in den Aufstiegsspielen zur Oberliga vor knapp 1000 Zuschauern im Sepp-Herberger-Stadion ließ die TSG seinerzeit den souveränen Meistertitel in der Verbandsliga-Saison 2016/17 folgen.

Unvergessene Momente

Unvergessen ist auch das Pokalspiel gegen den damaligen Regionalligisten SV Waldhof, das im Spätherbst 2016 rund 3000 Besucher ins Stadion lockte. „Das war toll“, sagt de Vega – und fügt hinzu: „Die gemeinsamen Jahre mit Dirk waren aber grundsätzlich schön und auch sehr erfolgreich.“ Gleichwohl trennten sich just nach der gewonnenen Meisterschaft die Wege, zwischen dem Verein einerseits und Trainer sowie Sportlichem Leiter auf der anderen Seite war es nach einer deutlichen Budgetkürzung zu Meinungsverschiedenheiten gekommen.

De Vega heuerte daraufhin bei der Heddesheimer Fortuna an, ehe es ihn 2018 zum VfB Gartenstadt zog, wo Jörns bereits als Trainer tätig war – um das gemeinsame Meisterstück dort zu wiederholen. Der VfB verzichtete anschließend jedoch auf den Aufstieg, Jörns (als Cheftrainer) und de Vega (als Sportlicher Leiter) gingen gemeinsam nach Heddesheim. Hier kam jedoch schon im Oktober 2019 das frühzeitige Aus, der Club und Jörns trennten sich. David de Vega bat aus Solidarität zu Jörns um seine Freistellung.

Erste Rückkehr inmitten der Corona-Zeit

So war der Weg, inmitten der Corona-Pandemie, im Sommer 2020 für de Vegas erste Rückkehr in die Zweiburgenstadt frei. Zwei Jahre später übernahm dann Altig den Posten, nun also die erneute Rückkehr „des verlorenen Sohns“ – der aber eigentlich nie wirklich weg war.

„David war in dieser Saison bei fast allen Spielen als Zuschauer dabei“, weiß Apfel. Und auch de Vega sagt: „Ich habe 2022 die Auszeit einfach gebraucht und die Zeit danach insbesondere mit der Familie genossen. Dem Verein und der Mannschaft fühlte und fühle ich mich trotzdem immer verbunden, der Kontakt ist nie abgerissen.“ Man stand also schon länger in einem regen Austausch, die jüngste Kontaktaufnahme nach Altigs Ankündigung fiel beiden Seiten somit alles andere als schwer.

Aufgaben werden vorerst geteilt

Sein neues altes Amt tritt de Vega übrigens nicht erst am 1. Juli an, sondern ab sofort. Will heißen: Bis zum Ende der laufenden Saison teilen sich Altig und de Vega den Job. Genau seien die Aufgabengebiete zwar noch nicht festgelegt, so de Vega, eine klare Tendenz seinerseits ist aber bereits zu erkennen. „Ich gehe davon aus, dass Kai weiterhin den Spielbetrieb führen wird, während ich mich im Hintergrund und in enger Absprache mit Trainer Marcel Abele vorrangig um die Planung der neuen Saison kümmern werde“, sagt der 48-Jährige.

„Wir waren uns im Vorstand recht schnell einig, dass David der beste Mann für diesen vakanten Posten ist. Umso mehr freuen wir uns, dass er zugesagt hat“, macht Tobias Apfel unterdessen keinen Hehl daraus, dass de Vega die „absolute Wunschlösung“ der Abteilungsleitung ist. „Er weiß, wie man eine Spitzenmannschaft in der Verbandsliga und auch eine Oberliga-Mannschaft zusammenstellt, kennt den Verein, den Trainer und die Spieler“, ergänzt der Funktionär.

Zwei Meistertitel in den letzten acht Jahren

De Vega kann das nur bestätigen: „Ich habe in den letzten acht Jahren zwei Meisterschaften in der Verbandsliga feiern dürfen. Marcel Abele kenne ich aus unserer gemeinsamen Zeit in Gartenstadt, wir haben die gleichen Ziele und Vorstellungen.“

Und die sind ambitioniert. „Wenn man zur Winterpause oben steht, will man natürlich am Ende auch den maximalen Erfolg erreichen“, sagt de Vega. Auch Abele hatte kurz nach Weihnachten klipp und klar gesagt: „Ich will bis zum Ende mit den Jungs oben bleiben, Meister werden und auch aufsteigen.“

Mit Blick auf die Kaderplanung sind de Vegas Ziele nicht minder klar: „Für uns steht fest, dass wir den aktuellen Kader weitgehend zusammenhalten und auf der einen oder anderen Position auch noch einmal verstärken wollen.“ Erste Kennenlerngespräche mit einigen Spielern habe es bereits gegeben, „aber noch nichts Konkretes“, so de Vega. Das wird sich aber sehr rasch ändern. Denn: „Mit dem Trainingsauftakt am Samstag werden wir die Gespräche intensivieren. Mein Ziel ist es, bis März weitestgehend Klarheit zu haben.“fran


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News 1. Mannschaft: Altig verlässt die TSG 1862/09

News 1. Mannschaft: Altig verlässt die TSG 1862/09

Der Teammanager des Verbandsliga-Spitzenreiters will sich ab dem 1. Juli wieder verstärkt dem sportlichen Bereich widmen


Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 17.01.2024

Weinheim. Die Planung für die Rückrunde der Saison 2023/24 ist abgeschlossen, ab sofort richten die Verantwortlichen der TSG 1862/09 Weinheim ihr Augenmerk auf die kommende Spielzeit. In welcher Spielklasse der aktuelle Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga dann aktiv sein wird, steht freilich noch lange nicht fest. „Klar ist nur, dass wir aufgrund der Tabellensituation zweigleisig planen“, sagt Abteilungsleiter Tobias Apfel. Und „Stand jetzt“ spreche vonseiten des Vereins nichts gegen einen Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg, fügt er hinzu. Dennoch gibt es für Apfel und seinen Stellvertreter Thomas Felber schon vor Beginn der Vorbereitung auf die zweite Hälfte der laufenden Saison dringenden Handlungsbedarf: Mit Teammanager Kai Altig hat ausgerechnet der Kaderplaner der Weinheimer in der vergangenen Woche angekündigt, die TSG 62/09 zum Saisonende zu verlassen.
Zu wenig „Manpower“
„Ich musste zuletzt immer mehr organisatorische Aufgaben übernehmen, die eigentlich gar nicht in den Beritt eines Teammanagers gehören. Ich möchte mich künftig wieder verstärkt dem sportlichen Bereich widmen“, nennt Altig im Gespräch mit dieser Redaktion den Hauptgrund für seine Entscheidung. Der TSG fehle es an „Manpower“, sagt er. Will heißen: an zusätzlichen Kräften, die mit anpacken und den Spielbetrieb am Laufen halten. Trainer Marcel Abele hat diesen Mangel ebenfalls schon mehrfach angemahnt – und auch Apfel sieht hier dringenden Bedarf. Den Zeitpunkt seiner Rückzugs-Ankündigung habe er ganz bewusst so gewählt, ergänzt der scheidende Teammanager. „Die Wintertransfers sind abgewickelt, der Kader für die Rückrunde steht.“ Altig hatte die Position im Sommer 2022 von David de Vega übernommen. Eine feste Vertragslaufzeit wurde bei der Verlängerung des Kontrakts im Frühjahr 2023 nicht vereinbart. Vor seinem Engagement in der Zweiburgenstadt war er vorrangig als Trainer tätig gewesen. Bereits mit 21 Jahren war der 44-jährige Inhaber der DFB-A-Lizenz, der 2020 zudem ein Studium zum Spielanalyst und Scout abgeschlossen hat, Jugendtrainer bei seinem Heimatverein in Neckarhausen. Unter anderem fungierte er ab 2011 für drei Jahre als Co-Trainer der Frauenmannschaft der TSG Hoffenheim. Von 2014 bis 2022 war Altig in der Jugendabteilung von Regionalligist FC-Astoria Walldorf tätig, zuletzt als Cheftrainer der U 17 in der Oberliga. Die Planung für die kommende Saison soll nun bereits in andere Hände gelegt werden, kündigt Apfel auf Nachfrage an: „Die Gespräche mit unserem Wunschkandidaten sind bereits recht weit fortgeschritten.“ Zeitnahe Vorstellung geplant Bestenfalls könne der Altig-Nachfolger der Mannschaft bereits beim Trainingsauftakt am Samstag vorgestellt werden, sagt Apfel. Da auch Altig bis zum Saisonende bleiben soll, werden die Aufgaben des Teammanagers bis dahin auf zwei Schultern verteilt. Für Altigs Entscheidung zeigt der Abteilungsleiter „hundertprozentiges Verständnis, da er hier als Teammanager auch sehr viele Verwaltungsaufgaben zu erledigen hatte“ – wenngleich er sie „zutiefst bedauert“. Gemeinsam mit Trainer Marcel Abele habe Altig die TSG 62/09 in den vergangenen eineinhalb Jahren schließlich aus dem Tabellenkeller an die Spitze der Verbandsliga geführt, so Apfel. „Diese Entwicklung ist einfach mega.“ Gleichwohl habe Altig die Abteilungsleitung schon vor dem Jahreswechsel über seine wachsende Unzufriedenheit in Kenntnis gesetzt. „Von daher kam sein Entschluss jetzt nicht unbedingt überraschend“, sagt Apfel. Zugleich betrachtet der Abteilungsleiter die interne Kommunikation als Musterbeispiel für die Umgangsformen in der Abteilung. „Wichtig ist, dass wir offen miteinander sprechen und uns austauschen. Das hat Kai gemacht,
zwischen uns gibt es kein böses Blut.“ fran


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News 1. Mannschaft: Vier Abgänge und ein Rückkehrer

News 1. Mannschaft: Vier Abgänge und ein Rückkehrer

Luigi Crisafulli, Marcel Menges, Marko Smiljanic  und Paul Hoock, haben die TSG 62/09 Weinheim in der Winterpause verlassen. Matthias Kuhn verstärkt die Defensive


Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 15.01.2024

Weinheim. „Durchatmen und entspannen“, lautete der Vorgabe von Trainer Marcel Abele für die Spieler der TSG 1862/09 Weinheim für die ersten Wochen der nun bereits eineinhalb Monate andauernden Winterpause. Doch ehe sich Spieler, Trainer und Sportliche Leitung voneinander verabschiedeten, wurde beim Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga noch eine interne Zwischenbilanz gezogen. Rein sportlich betrachtet, gab es mit Ausnahme einer kleinen Delle im Oktober kaum etwas auszusetzen. Elf Siege, vier Unentschieden und nur eine Niederlage verbuchten die Abele-Schützlinge seit Saisonbeginn auf ihrem Punktekonto. Platz eins zur Pause war die logische Folge. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hatten vor allem die Sommer-Neuzugänge. Torhüter Oliver Seitz strahlt eine enorme Ruhe aus, Christian Kuhn ist der unumstrittene Abwehrchef, im defensiven Mittelfeld ist Marcel Schwöbel als Stabilisator gesetzt. Auf den Außenbahnen wirbeln Pasquale Marsal und Selim Jungmann, Nils Anhölcher bringt zusätzlichen Schwung ins Offensivspiel. Ilya Ertanir ist flexibel einsetzbar und kam auch dadurch auf 14 von 16 möglichen Einsätzen.

Die Jungs haben sich in den Dienst des Vereins gestellt, davor ziehe ich den Hut. KAI ALTIG, TEAMMANAGER

Im Umkehrschluss heißt das natürlich auch: So manche Stammkraft der vorangegangenen Spielzeiten fand sich zuletzt auf der Ersatzbank wieder. Marko Smiljanic beispielsweise, immerhin seit 2019 bei der TSG am Ball, kam über Kurzeinsätze kaum noch hinaus. Es spricht jedoch für ihn, dass er nach dem letzten Verbandsliga-Spiel des Jahres 2023 in Walldorf nicht die Füße hochlegte, sondern bis Mitte Dezember noch bei der strauchelnden U23 in der A-Klasse aushalf. Ähnlich verhielt es sich bei Paul Hoock oder Luigi Crisafulli. „Die Jungs haben sich in den Dienst des Vereins gestellt, davor ziehe ich den Hut“, lobt Teammanager Kai Altig. Gleichwohl waren auch die Einsatzzeiten und Zukunftsperspektiven der Spieler (aus der zweiten Reihe) Bestandteil der Zwischenbilanz. „Es war uns wichtig, mit allen Spielern zu sprechen. Dabei wollten wir Stimmungen aufnehmen, ehrliche Perspektiven aufzeigen und Lösungen finden. Klar war dabei aber auch, dass wir nicht vorhersagen können, wie die zweite Saisonhälfte verlaufen wird“, sagt Altig. Und er fügt hinzu: „Wir wollten keinen der Jungs abgeben, können aber verstehen, dass der eine oder andere mit einen Einsatzzeiten nicht zufrieden war und sich entsprechend verändern wollte.“

Ein Trio zieht’s in die Landesliga

Insbesondere habe dies für Marcel Menges, hinter Kuhn und Dominik Knauer zuletzt nur noch Innenverteidiger Nummer drei, und Angreifer Paul Hoock gegolten, so Altig weiter. Beide haben die TSG 62/09 dann auch im Winter verlassen und sich den Landesligisten FV Nußloch (Menges) und TSV Amicitia Viernheim (Hoock) angeschlossen. „Mit beiden Spielern und ihren neuen Vereinen wurde aber vereinbart, dass die Tür für eine Rückkehr immer offen ist, sofern die sportliche Entwicklung stimmt“, betont der Teammanager die einvernehmliche Trennung. Und auch die bereits genannten Marko Smiljanic und Luigi Crisafulli stehen Trainer Marcel Abele auf dem Weg zur angestrebten Verbandsliga-Meisterschaft nicht mehr zur Verfügung. Crisafulli, der nach langer Verletzung (Kreuzbandriss) in der Vorrunde wieder zum Kader gestoßen war, aber auf den defensiven Außenbahnen an Gregor Zimmermann, Marsal und Jungmann nicht vorbeikam, wird künftig für den Landesligisten DJK/FC Ziegelhausen-Peterstal auflaufen. Smiljanics Weggang (zur SpVgg Wallstadt) wiegt indes vor allem in menschlicher Hinsicht schwer. „Er war lange im Verein, hatte ein Top-Standing in der Kabine und hat auch im Training immer wieder mit angeschoben“, lobt Abele den Außenverteidiger. Auch Smijanic sei es vorrangig um die dann deutlich bessere „Aussicht auf Spielminuten“ gegangen, führt der TSG-Coach aus.

Kuhn-Brüder wieder vereint

Auf der Gegenseite steht mit dem 19 Jahre alten Angreifer Marlon Ludwig (von Wormatia Worms) ein Neuzugang schon seit längerer Zeit fest. Darüber hinaus wird Matthias Kuhn, Defensiv-Allrounder und Bruder des Abwehrchefs, zum Start der Vorbereitung am 20. Januar wieder im Sepp-Herberger-Stadion aufschlagen. „Er kehrt nach seinem USA-Aufenthalt nach Deutschland zurück, sein Spielrecht lag nach wie vor bei uns“, erklärt Abele die Familien-Zusammenführung. Damit geht auch ein Herzenswunsch von Christian Kuhn in Erfüllung. „Hoffentlich landet er wieder in Weinheim. Es ist ein Wunsch von mir, dass wir irgendwann gemeinsam auf dem Platz stehen“, hatte der Abwehrchef im September des vergangenen Jahres über eine mögliche Rückkehr des Bruders gesagt. Noch keine große Rolle spielte die Saison 2024/25 bei den kurzfristigen Personalplanungen. Klar sei nur, so Altig und Abteilungsleiter Tobias Apfel unisono, „dass wir zweigleisig planen“. Sprich: für die Verbandsliga – aber auch für einen Oberliga Aufstieg. „Wir haben aber erst einmal noch eine halbe Runde zu spielen, anstatt uns über ungelegte Eier zu unterhalten“, richtet der Teammanager den Fokus unmissverständlich auf die laufende Spielzeit. Und Apfel, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Thomas Felber vorrangig für die laut Altig „strategischen Themen“ verantwortlich, erklärt: „Klar ist, dass wir uns nach der Weihnachtspause verstärkt um die Zukunft der ersten Mannschaft kümmern. Hierfür werden regelmäßige Gespräche mit dem Gesamtverein und der Stadt stattfinden.“ Ebenso klar sei vonseiten der Abteilungsleitung, „dass wir die maximalen Ambitionen von Trainer und Mannschaft nicht bremsen wollen“. fran

Danke Jungs für die tolle Zeit!! Euer TSG 1862/09 Weinheim


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U15 Spielbericht: Sieger beim Saase-Cup der TSG Lützelsachsen

SPIELBERICHT U15: Sieger beim Saase-Cup der TSG Lützelsachsen


Die U15 der TSG 1862/09 krönte ihre beeindruckende Leistung beim Saase-Cup der TSG Lützelsachsen mit einem souveränen Sieg im Finale gegen Wormatia Worms.

In der Gruppenphase demonstrierte Weinheim ihre Klasse, belegte den ersten Tabellenplatz nach sechs Spielen mit 13 Punkten und einem beeindruckenden Torverhältnis von 27:4. Im Halbfinale kam es zum Derby gegen den Gastgeber TSG Lützelsachsen, das mit einem knappen 1:0-Sieg durch ein Tor von Elias Albrecht für Weinheim endete.

Im packenden Finale gegen Wormatia Worms zeigten die Weinheimer erneut ihr Können. Marlon Jacobi brachte das Team früh nach einer gelungenen Kombination in Führung. Obwohl Worms Möglichkeiten hatte, gelang es der Weinheimer Defensive, sie zu vereiteln. In der 10. Minute erhöhte Carlos Mihalcioiu auf 2:0, gefolgt von einem schnellen Treffer von Ben Schmidt, der das Ergebnis auf 3:0 erhöhte. Trotz eines Gegentreffers von Worms auf 3:1 ließ Ben Schmidt mit seinem zweiten Tor in der letzten Minute keine Zweifel am verdienten Sieg aufkommen. Das Spiel endete 4:1 für Weinheim.

Die Mannschaft von Trainer Steffen Niebler, Co-Trainer Terim Türüncü und Torwarttrainer Daniel Scholl wurde nicht nur mit dem Siegerpokal belohnt, sondern zwei ihrer Spieler erhielten besondere Auszeichnungen: Aykan Alkaya als bester Torschütze des Turniers mit 7 Treffern und Mats Beckenbach als wertvollster Spieler, benannt von der Turnierleitung.

Ein besonderer Dank geht an die TSG Lützelsachsen für die exzellente Organisation dieses hochkarätigen Turniers.


Kader: Semi Bayrakli, Niklas Grün, Sebastian Schrader, Yusuf Bezirkan, Marlon Jacobi, Lars Weber, Elias Albrecht, Carlos Mihalcioiu, Ben Schmidt, Mats Beckenbach, Aykan Alkaya

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