News: TSG 1862/09 Weinheim: Peter Laudenklos macht nicht mehr mit
News: TSG 1862/09 Weinheim: Peter Laudenklos macht nicht mehr mit
Nach Differenzen mit der Fußballabteilung tritt der Sportliche Leiter bei der TSG 1862/09 Weinheim von seinem Amt zurück. Die Fußballschule leitet er weiter
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 29.10.2024
Es hatte sich schnell herumgesprochen: Am Samstagmorgen legte Peter Laudenklos, bislang Sportlicher Leiter der Fußballabteilung in der TSG 1862/09 Weinheim, beschlossen, sein Amt nieder. Am Wochenende war der Rücktritt des Fußball-Experten schon Gesprächsstoff auf den Plätzen der Region. „Das wundert nicht, schließlich ist er mit seinem Hintergrund eine prominente Persönlichkeit, hat ja nicht umsonst auch beim 1. FC Nürnberg gearbeitet“, sagt Tobias Apfel, Fußball-Abteilungsleiter der TSG 62/09.
Die offizielle Verlautbarung der Trennung lautet: „Die Abteilungsleitung und Peter Laudenklos wurden sich über die künftige personelle Ausrichtung der Abteilung nicht einig und dieser Konflikt hat am Ende zum Rücktritt geführt. Das haben wir uns nicht gewünscht. Er hat große Verdienste um die Abteilung und für diesen Einsatz werden wir immer dankbar sein.“
„Nicht mehr mit Apfel und Felber“
Am Ende machten es wohl die Personen des Führungskreises aus. „Peter hat uns klar gesagt, dass er nicht mehr in einem Boot sitzen will, in dem Thomas Felber und ich die Kapitäne sind. Wir respektieren seinen Wunsch, die Zusammenarbeit zu beenden“, fügte Tobias Apfel im Gespräch dann noch an. Im Bösen gehe man nicht auseinander, man habe sich eben in ein paar Punkten überworfen. „Wir wünschen ihm aufrichtig alles Gute.“ Die Aufgaben, die Peter Laudenklos übernommen hatte, wolle man nun aufteilen und dann sehen, welcher Personalbedarf sich zusätzlich ergebe. Die 14 hauptamtlichen Stunden, die Laudenklos für die Abteilung hauptamtlich gearbeitet hat, werden aber wohl nicht mehr gleichwertig ersetzt. Die intensive Betreuung des U23- Teams, „der wichtigsten Mannschaft des Vereins“ durch Laudenklos solle durch neue Ansprechpartner ersetzt werden. „Da soll keine Ansprachelücke entstehen, mit Andreas Dörrlamm stehen wir in engem Kontakt.“ Die TSG 1862/09 will ihre aktiven Mannschaften künftig aus mehr eigenen Talenten speisen.
Über sportliche Ziele einig
Peter Laudenklos selbst betrachtete die Trennung nüchtern. „Über die sportlichen Ziele waren wir uns komplett einig, nur über die Art und Weise wie wir sie erreichen nicht. Letztlich habe mich im Team und den Personen die da mitarbeiten einfach nicht mehr gesehen“, sagt der ehemalige Leiter des Leistungsnachwuchszentrums in Nürnberg.
Das Geschehen bei der TSG 1862/09 Weinheim wird der 52-Jährige in jedem Fall weiterverfolgen. Sohn Marc spielt in der U23. „Er hat mir mit seinem Tor am Sonntag ein schönes Geschenk gemacht“, sagt Laudenklos, der zudem die Fußballschule der TSG 1862/09 leitet und in eigenen Räumlichkeiten die Trainingsphilosophie ZeLdT (Zentrum für Leistungsdiagnostik und Talententwicklung) umsetzt. Dieses Individualtraining, in dem Sportler optimal in ihrem Entwicklungsprozess gefördert werden sollen, nimmt viel Raum im breiten Portfolio von Peter Laudenklos ein. Gerade hat er die Lizenz als Trainer fürs Gewichtheben an der Langhantel gemacht. Langweilig wird es ihm auch ohne Sportliche Leitung der Weinheimer Fußballer nicht. AT
Wir bedanken uns bei Peter und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute
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U15 Spielbericht: 3:0-Heimsieg beim Trainerdebüt von Ismail Ceylan
SPIELBERICHT U15: 3:0 Heimsieg beim Trainerdebüt von Ismail Ceylan
Nach zuvor drei Niederlagen in Folge kehrt die U15 der TSG 1862/09 Weinheim gegen Astoria Walldorf II in die Erfolgsspur zurück.
Turbulente Wochen liegen hinter der U15 der TSG 1862/09 Weinheim: Drei durchaus vermeidbare Niederlagen (2:3 beim abstiegsgefährdeten SV 98 Schwetzingen, 3:5 gegen Germania Friedrichstal und ein spektakuläres 5:6 beim 1. CfR Pforzheim) hatten gerade im Defensivbereich zunehmend für Verunsicherung gesorgt, zudem übergab der beliebte Trainer Ever Kassel vor einer Woche den Staffelstab aus zeitlichen Gründen (er ist federführend für die U17 der TSG verantwortlich) an seinen Nachfolger Ismail Ceylan. Darüber hinaus konnten gleich mehrere Leistungsträger verletzungs- oder krankheitsbedingt in der vergangenen Woche nicht trainieren.
Keine leichten Bedingungen also vor dem Duell gegen das Verbandsliga-Schlusslicht FC-Astoria Walldorf II – zumal die U14 der Astoria in den Vorwochen ihrerseits fußballerisch durchaus zu überzeugen wusste.
Und so dauerte es dann auch ein paar Minuten, ehe die Partie auf dem Kunstrasenplatz des Sepp-Herberger-Stadions Fahrt aufnahm. Spätestens mit dem Führungstreffer durch Adam Bachmann nach sieben Minuten übernahmen die jungen Weinheimer aber das Spielgeschehen. Logische Konsequenz waren weitere Treffer durch Leonard Beck nach überragender Vorarbeit von Alessandro Schepp (29.) und Kapitän Ivano Stambolic im Anschluss an eine Ecke (35.). „Mit der 3:0-Pausenführung machten die Jungs schon früh deutlich, wer hier als Sieger vom Platz gehen möchte”, freute sich der neue Coach Ismail Ceylan über eine gelungene erste Halbzeit.
In der zweiten Hälfte hielt die Weinheimer Überlegenheit zwar weiter an, zahlreiche Einschussmöglichkeiten wurden nun aber ausgelassen, sodass es bis zum Schlusspfiff beim 3:0 blieb. Ismail Ceylan sprach im Anschluss dennoch von einem „verdienten Sieg” – bei den Jungs waren nach den Enttäuschungen der vergangenen Wochen endlich wieder strahlende Gesichter zu sehen.
TSG 1862/09 Weinheim – Astoria Walldorf II 3:0 (3:0)
Kader: Dian Potoku, Jan Lukas Schwab, Adam Bachmann, Alessandro Schepp, Ivano Stambolic, Jannik Aaron Jaap, Joel Schäfer, Joshua Ali, Lasse Wirth, Leon Sahiti, Leonard Beck, Marlo Sangeorgean, Marlon Mlinac, Matteo Zuna, Paul Eger, Tim Pedersen, Tom Merkel, Timur Orhan.
Die Mannschaft
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News Fußballer der Woche: Hannawald findet seinen Weg und das Tor
Fußballer der Woche: Hannawald findet seinen Weg und das Tor

Der Stürmer von Verbandsligist TSG Weinheim ist in bestechender Form. In den letzten sechs Partien hat der 21-Jährige sieben Treffer erzielt
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 23.10.2024
Weinheim. Seine jüngste Serie im Dress der TSG 1862/09 Weinheim startete Noah Hannawald beim ASC Neuenheim, wo er am 2. Oktober nach der Pausen-Einwechslung beim Stand von 1:4 noch das Tor zum 2:4-Endstand markierte. Danach wurde es für den 21-jährigen Angreifer, der im Sommer vom hessischen Gruppenligisten Eintracht Wald-Michelbach kam, ein auch Ergebnistechnisch bisher Goldener Oktober. Zu den Siegen über Türkspor Pforzheim (2:1) und den FC Bammental (4:1) steuerte er je ein Tor bei, beim jüngsten 4:2 über TS Mosbach war unser Fußballer der Woche gar doppelt erfolgreich. Einen Zweierpack hatte Hannawald, der Sohn eines Deutschen und einer Kamerunerin, schon beim 4:1-Heimsieg über die SG Kirchheim erzielt, wo er nach knapp einer Stunde für seinen Kumpel Marlon Ludwig kam und mit zwei schnellen JokerToren den Dreier absicherte. Seitdem durfte er von Beginn an ran und zahlte das Vertrauen mit weiteren Toren zurück. „Anfangs war ich nicht so zufrieden. Danach habe ich immer besser reingefunden – und mich nun in einen Lauf reingespielt“, sagt Hannawald, für den es jetzt nur eine Devise geben kann: „Die jüngsten Zahlen sind sehr gut, aber dieses Niveau muss ich jetzt auch dauerhaft halten.“ Nachdem er zu Rundenbeginn oft als Rechtsaußen agierte, hat er sich vorerst in der Spitze festgespielt. „Wir sind relativ schnell übereingekommen, dass im Sturm die beste Position für mich ist“, erklärt Hannawald – auch wegen seiner Stärken: „Ich bin immer gut für ein Tor, habe einen gewissen Torinstinkt. Zudem kann ich die Bälle vorne gut festmachen, mit dem Rücken zum Tor, aber auch, wenn ich mich fallen lasse und das Spiel vor mir habe, was ebenfalls eine wichtige Komponente meines Spiels ist.“ Seine fußballerische Ausbildung hat der in Essen geborene und im hessischen Lampertheim aufgewachsene Hannawald, wo er beim TV und VfB spielte, bei zwei arrivierten Jugendabteilungen genossen. Erst bei Waldhof Mannheim, wo er in der U12 und U13 groß auftrumpfte und hernach Angebote deutscher Top-Adressen bekam. Er entschied sich für den FSV Mainz 05: „Dort habe ich mich menschlich und was die Infrastruktur betrifft, am wohlsten gefühlt“, erläutert Hannawald, der in Rheinhessen nach starkem ersten Jahr aber vom Verletzungspech heimgesucht wurde. Anhaltende muskuläre Probleme führten zur Rückkehr zum SV Waldhof, aber erst in Wald-Michelbach besserte sich seine körperliche Situation: „Dort bekam ich meine Probleme dank der Hilfe des Vereins endlich in den Griff, war wieder konstant beschwerdefrei, nachdem ich vorher immer wieder mal verletzt war“ – was er mit 24 Toren in 51 Partien in Hessens zweithöchster Spielklasse untermauerte.
Studium als solide Basis
Nach dem Gruppenliga-Rückzug der Eintracht wollte er jedoch auf höherem Niveau weitermachen, fand mit Weinheim eine Adresse, wo er auch sein Studium in Wirtschaftsingenieurwesen, im Rahmen dessen er gerade ein Praktikum bei einem großen Automobilhersteller aus Zufenhausen absolviert, weiter durchziehen kann. „Der Verein kommt mir sehr entgegen“, betont Hannawald. Mit dem Studium strebe er erst mal „eine solide Basis“ in seinem Leben an, stellt aber klar: „Ich möchte auf jeden Fall noch mal höher spielen.“ Dem Umstand, dass sein Verletzungspech einen direkteren Weg vielleicht verbaut hat, trauert er nicht nach – im Gegenteil: „Ich sehe das nicht so negativ. Rückschläge hat jeder Mensch. Man muss nur lernen, damit umzugehen, dann findet jeder auch seinen Weg.“ Den Weg nach Weinheim hat er auch gewählt, weil er mit dem Team den Aufstieg für möglich hält. Und genau das möchten Noah Hannawald und Co.im Derby und Topspiel bei Fortuna Heddesheim untermauern, wo am Samstag um 15.30 Uhr sowohl der persönliche Lauf des Neuzugangs als auch der seiner Mannschaft weitergehen sollen.
Zur Person:
- „Ich mache auf jeden Fall ein Tor – aber das Wichtigste ist, dass wir gewinnen“, blickt Noah Hannawald selbstbewusst auf das Derby am Samstag bei Fortuna Heddesheim.
- „Ich habe mir schon eine gewisse Anzahl Tore für die Runde vorgenommen – 20 sollen es am Ende zumindest mal sein, so viel darf man verraten“, sagt der 21-Jährige mit einem Lächeln.
- Privat geht Hannawald „gerne mal einen Kaffee trinken, unter anderem mit meinem guten Freund und Teamkollegen Marlon (Ludwig a. d.R.)“, oder unternimmt was mit seinen beiden älteren Schwestern. Kochen ist ein Hobby, dem er sich „sehr gerne“ widmet.
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Spielbericht 1. Mannschaft: Jetzt freut sich Weinheim aufs Derby
Spielbericht 1. Mannschaft: Jetzt freut sich Weinheim aufs Derby

Verbandsliga (11. Spieltag19.10.2024)
TSG 1862/09 legt sich Gegner Mosbach mit geduldigem Spiel zurecht. Nach Heddesheim geht es im Verfolgerduell ohne Druck
TSG 1862/09 Weinheim – TS Mosbach 4:2 (3:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 21.10.2024
Weinheim. Das Spitzenspiel kann kommen. Eine Woche vor dem Derby beim nur einen Punkt besser platzierten Tabellendritten FV Fortuna Heddesheim demonstrierte die TSG 1862/09 Weinheim am Samstagnachmittag ihre aktuell bestechende Form. Im Sepp Herberger-Stadion legte sich der Tabellenvierte den Gast aus Mosbach quasi zurecht und kontrollierte die Partie gegen den Tabellenvorletzten nach Belieben. Selbst dass unterm Strich wieder zwei „selbst gelegte“ Gegentore standen, konnte die gute Laune von TSG-Trainer Lukas Cambeis nicht trüben. „Nach dem 4:0 war das Spiel tot. Dass man dann etwas Spannung verliert, ist nachvollziehbar. Ich bin sehr zufrieden mit den Jungs. Wir sind bereit für Heddesheim.“
Dass die Mannschaft den Weggang etlicher Leistungsträger in kurzer Zeit so gut kompensiert hat, war nicht zu erwarten. Aber beim siebten Sieg im achten Spiel in Serie zeigte sich, dass sich die TSG ein gewisses Selbstverständnis erspielt hat. Die Truppe hat Lust auf Fußball, ganz egal, wer auf dem Platz steht. Gregor Zimmermann, mit 27 einer der Routiniers im Weinheimer Team und in seiner fünften Spielzeit im TSG-Dress quasi eingebürgert, weiß auch warum: „Wenn man mit seinen Freunden zusammenspielt, dann macht man den einen oder anderen Meter mehr einfach umso lieber. Wir sind schon eine gute Truppe.“
Starker Spielaufbau
„Greg“ Zimmermann hielt mit Matthias Kuhn das Abwehrzentrum dicht, auch Dominik Knauer machte einmal mehr eine richtig starke Partie. Davor sorgten Marcel Schwöbel und Ilya Ertanir für Ruhe und Souveränität beim Spielaufbau, auf den Außenbahnen groovten sich Rahman Jawadi und Danny Kadioglu ein und in der Offensive waren die Mosbacher dann mit Doppel-Torschütze Noah Hannawald, TSG-Kapitän Jannick Schneider und dem immergefährlichen Marlon Ludwig letztlich überfordert.
Schon nach sieben Minuten hatte Ilya Ertanir nach einer Ramadi-Ecke von der Strafraumgrenze satt ins linkere untere Mosbacher Toreck zum 1:0 abgezogen. Ludwig konnte Kadioglus Hereingabe per Kopf noch nicht verwerten, legte dann aber für Noah Hannawald auf, der sich das 2:0 in der 32. nicht nehmen ließ. Schwöbel und Schneider hatten den Angriff eingeleitet. Schneider hätte nach Ludwig-Pass erhöhen können, zielte jedoch knapp vorbei. In dieser Phase ab der 30. Minute kreierte Weinheim Chancen im Minutentakt. Hannawald scheiterte mit seinem Kopfball am Mosbacher Keeper Orgo (37.), ehe in der gleichen Minute das 3:0 durch Schneider fiel, der von Schwöbels Vorarbeit und Ludwigs Ablage mit der Hacke profitierte. Leider ging es dann für den 20-jährigen Mittelstürmer nach einem Foul von Can Cugali in der zweiten Hälfte nicht weiter.
Nach 4:0 etwas die Spannung verloren
Das änderte aber nichts an der Weinheimer Dominanz. Nach schönem Doppelpass des eingewechselten Gaetano Giordano mit Danny Kadioglu spitzelte der mit inzwischen acht Treffern erfolgreichste Noah Hannawald das Leder in der 48. Minute zum 4:0 in die Mosbacher Maschen. Gaetano hatte dann noch zwei Chancen zum Erhöhen, stattdessen trafen die Gäste. Beim 4:1 sah Schiedsrichter Menzel ein Foul von Matthias Kuhn an Florian Zejnaj im Strafraum, das 4:2 war unstrittig ein individueller Fehler, als erneut Kuhn den Ball im Zweikampf vor der Strafraumlinie an Zejnaj verlor. Am Ende nicht mehr als kleine Nadelstiche. Und Ansporn, es in Heddesheim noch besser zu machen. „Wir fahren ohne Druck dorthin, haben jetzt ein gutes Polster“, sagt Zimmermann, der sich auf ein Wiedersehen mit seiner alten Mannschaft freut. „Wir werden alles raushauen. In den letzten Wochen haben wir eine Riesenentwicklung gemacht. Lukas bringt uns im Training an die Grenzen. So wie wir jetzt auftreten, da steckt viel Arbeit dahinter.“ Und dafür will sich Weinheim auch im Derby belohnen. AT
Kader TSG Weinheim: Kallis, Kuhn, Hannawald, Ertanir (62. Gaertner), Kadioglu, Schneider (68. Hilgert), Zimmermann, Knauer (75. Lulei), Jawadi (75. Beikert), Ludwig (46. Giordano), Schwöbel.
Tore: 1:0 Ertanir (7.), 2:0 Hannawald (32.), 3:0 Schneider (38.), 4:0 Hannawald (48.), 4:1 Ünlü (FE, 51.), 4:2 Zejnaj (88.).
Zuschauer: 90.
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Spielbericht U23 Mannschaft: TSG entführt Punkt beim SKV
SPIELBERICHT U23: TSG entführt Punkt beim SKV
Kreisklasse A (9. Spieltag 20.10.2024)TSG 1862/09 Weinheim II erkämpft beim Zweiten ein überraschendes 3:3
SKV Sandhofen – TSG 1862/09 Weinheim U23 3:3 (1:2)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 21.10.2024
Sandhofen. Sandhofen. Was für eine Energieleistung: Die TSG 1862/09 Weinheim II hat in der Fußball-A-Klasse überraschend einen Punkt beim SKV Sandhofen geholt. Beim 3:3 waren die Zweiburgenstädter sogar näher am Sieg als der Favorit aus Sandhofen.
Auf dem ungewohnten Rasen kam die Elf von Andreas Dörrlamm besser ins Spiel – und lag dennoch früh zurück. Doch die TSG II bewies, dass sie auch mit Spitzenmannschaften mithalten kann. Die Blau Weißen kamen in Sandhofen – bisher immerhin verlustpunktfrei im eigenen Stadion – immer stärker auf. Luca Obermann besorgte den Ausgleich, Alikan Aliev blieb bei einem unstrittigen Foulelfmeter cool und brachte die TSG II in Front. Die Gäste jubelten sogar kurz über das 3:1, eine knappe Abseitsposition ließ den Treffer aber nicht zählen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SKV dann die Schlagzahl. Ein Doppelschlag brachte den Tabellenzweiten wieder in Führung – und das Pech spielte den Weinheimern zusätzlich einen Streich. Bei einem Foul im Mittelfeld schien der Unparteiische zwei TSGler zu verwechseln. Die Folge: Spielführer Jan Turcanu musste mit Ampelkarte vom Platz. „Danach hat die Mannschaft Charakter gezeigt“, betonte Trainer Dörrlamm. In Unterzahl bescherte Marc Laudenklos mit einem satten Distanzschuss zum 3:3 seinem Team doch noch einen Punkt. „Das war hochverdient.“ ksm
Kader TSG 1862/09 Weinheim: Bürgermeister; Fiederlein (66. Ghali), Amgeah, Benbiga, Herrmann (61. Gön), Hilgert, Obermann (84. Bozkurt), Turcanu, Laudenklos (90. Fuchs), Aliev, Walter (90. Benbougdi).
Tore: 1:0 Köhler (17.), 1:1 Obermann (25.), 1:2 Aliev (31., Foulelfmeter), 2:2 Römer (59.), 3:2 Römer (62.), 3:3 Laudenklos (80.).
Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Turcanu (74., TSG II)
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Kolumne Abseits: Andreas Dörrlamm: Ein „Roter Teufel“ in Weinheim
Kolumne Abseits: Andreas Dörrlamm: Ein „Roter Teufel“ in Weinheim

Liebe Freunde der TSG, liebe Fußballfreunde!
Herzlich Willkommen zum Heimspiel unserer TSG 1862/09 Weinheim gegen TS Mosbach. Herzlich Willkommen auch an die Spieler, Trainer, Betreuer und Fans aus Mosbach. Welcome back in Weinheim Kajally Nije.
In den nächsten beiden Berichten wird es um unsere U23 gehen. Heute geht es aber zunächst um den Trainer unserer U23 Andreas Dörrlamm. Im nächsten Bericht wird es dann um die Mannschaft und den bisherigen Saisonverlauf gehen.
Andreas schloss 2008 eine Ausbildung als Maler-und Fassadentechniker ab und ist in der BASF als Sicherheitsmitarbeiter tätig. Sympathisch finde ich dass er, so wie ich, Fan des 1.FC Kaiserslautern ist. Wann immer es geht, besucht er die Heimspiele auf dem Betzenberg.
Damit kommen wir auch schon zum Sportlichen. Im zarten Alter von Fünf Jahren brachte ihn sein Vater zum FV 09 Weinheim, bei dem er zu dieser Zeit Trainer war. Fast Elf Jahre spielte er hier, bevor es für ihn 2007 nach Leutershausen ging. 2009 folgte der Wechsel zur SG Hemsbach. 2011 ging es für Fünf Monate zur TSG Lützelsachsen und dann wieder zurück nach Hemsbach. 2013 kam er für ein Jahr wieder zu uns. 2014 ging es für drei Jahre zur SG Hüttenfeld. Die letzte Station für ihn als Spieler, war der TSV Auerbach bei dem er von 2017 bis 2019 spielte.
Schon während er spielte war Dörrlamm auch als Trainer tätig. Von 2012 bis 2014 stand er bei der SG Hemsbach in der U17 Kreisliga an der Seitenlinie. Weiter ging es mit der SG Hüttenfeld von 2014 bis 2016 wo er bei der U15 und der U17 jeweils in der Kreisliga Trainer war. Beim JFV Alsbach-Auerbach war er 2016 bis 2018 jeweils in der U15 und in der U16 Landesliga Trainer. Von 2018 bis 2021 ging es zum SKV Rot-Weiß Darmstadt. Dort war er Trainer in der U19 Verbandsliga und in der U17 Oberliga. Seine letzte Trainerstation bevor er zu uns zurück kam, war von 2021 bis 2023 der SC Viktoria Griesheim. Dort war er Trainer der U19 in der Verbandsliga und in der Oberliga. Im November 2023 kam Andreas dann zu unserer U23 und wie es seitdem bei unserer U23 läuft? Das lest ihr beim nächsten Heimspiel. Dörrlamm ist übrigens aktuell stolzer Besitzer der UEFA B-Lizenz.
Doch nun zurück zu unserer 1.Mannschaft. Meinem Wunsch nach weniger Drama beim letzten Heimspiel seid ihr ja nicht wirklich nachgegangen…vielleicht heute? Macht es einfach wie in Bammental! In diesem Sinne:
AUF GEHT’S WOINEM!!!

Mit sportlichen Grüßen,Ihr/euerSascha Lohrer
Unser Kolumnist
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Spielbericht U23 Mannschaft: TSG II beweist Kampfgeist und Geduld
SPIELBERICHT U23: TSG II beweist Kampfgeist und Geduld
Kreisklasse A (8. Spieltag 13.10.2024)Jan Turcanu bringt Weinheim auf die Siegerstraße
TSG 1862/09 Weinheim U23 – DJK Feudenheim 1:0 (1:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 14.10.2024
Weinheim. Erst wacklig, dann souverän: Die TSG 1862/09 Weinheim II hat das Verfolgerduell mit der DJK Feudenheim in der Fußball-A-Klasse knapp mit 1:0 für sich entschieden. Jan Turcanu entschied die Partie mit dem Treffer des Tages nach einer halben Stunde. Eine schöne Kombination mit einem langen Ball hinter die Abwehrkette und ein sauberer Abschluss von halb rechts stellten den Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf – und markierte den Brustlöser für die Weinheimer Zweitvertretung. „Das hat uns Sicherheit gegeben, davor hatten wir Glück, nicht hinten zu liegen“, betonte TSG Coach Andreas Dörrlamm. Gegen die DJK tat sich seine Elf schwer, ins Spiel zu finden. Der Pfosten und TSG-Schlussmann Inaki Rohrbach hielten zunächst das Unentschieden fest. Im Anschluss kämpfte sich die TSG II aber in die Partie und spielte den Sieg vor allem im zweiten Durchgang souverän zu Ende. Die Defensive stand bombenfest und ließ kaum noch eine Szene im eigenen Strafraum zu. „Nach der Führung war es eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir haben uns gesteigert und uns die drei Punkte letztlich auch verdient“, befand Dörrlamm. Die TSG II klettert damit auf Rang fünf und bleibt oben dran. ksm
Kader TSG 1862/09 Weinheim: Rohrbach; Amegah, Benbiga, Herrmann, Ince (74. Ayarig), Obermann, Turcanu, Laudenklos, Fiederlein, Aliev (46. Gön), Benbougdi (65. Fuchs).
Tor: 1:0 Turcanu (30.)
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Spielbericht 1. Mannschaft: Lukas Cambeis ist mit der TSG 1862/09 zufrieden
Spielbericht 1. Mannschaft: Lukas Cambeis ist mit der TSG 1862/09 zufrieden

Verbandsliga (10. Spieltag 12.10.2024)
Weinheim lässt bei Verbandsliga-Schlusslicht Bammental nichts anbrennen und klettert auf Platz vier.
FC Victoria Bammental – TSG 1862/09 Weinheim 1:4 (0:1)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom14.10.2024
Bammental: Die obligatorische Viertelstunde, in der die Ordnung verloren ging, hatte die TSG 1862/09 Weinheim auch am Samstagmittag beim FC Victoria Bammental. Aber gegen das Verbandsliga-Schlusslicht wirkte sich das diesmal nicht aufs Ergebnis aus: Die Weinheimer bejubelten beim 4:1-(1:0)-Erfolg den sechsten Sieg im zehnten Saisonspiel. Die Mannschaft von Trainer Lukas Cambeis kletterte vom sechsten auf den vierten Tabellenplatz.
„Das haben die Jungs heute richtig gut gelöst, haben auch in der Höhe völlig zurecht gewonnen und die Partie kontrolliert“, sah auch Teammanager David de Vega einen souveränen Auftritt der Gäste, die im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg gegen Pforzheim in der Aufstellung nichts verändert hatte. Für den noch eine Lungenentzündung auskurierenden Sebastian Beikert lief Rahman Jawadi auf der linken Außenposition auf, es ist die angestammte Position des Österreichers.
Spielerisch klar dominiert
Der war auch für das schönste Tor des Spiels zuständig, das nach der holprigen Phase nach dem 0:2 durch Noah Hannawald (59.) nach Steilpass für etwas Spielberuhigung sorgte. Gaetano Giordano hatte Christian Moura auf der rechten Außenbahn bedient, der passte ins Zentrum und nach Doppelpass ließ Ramadi das Leder in der 70. Minute im Bammentaler Netz zappeln. „Das war herausragend gespielt“, freute sich Lukas Cambeis über die spielerische Antwort seiner Mannschaft auf die zuvor herrschende Hektik, die auch deshalb aufkam, weil die defensiv eingestellten Gastgeber mit langen Bällen agierten und Weinheim sich orientieren musste.
Vor dem Tor von Allrounder Ramadi hatte TSG-Kapitän Yannick Schneider noch in der ersten Halbzeit getroffen. Das 0:1 fiel in der 44. Minute, auch hieran war Christian Moura beteiligt, dessen Flankenball Schneider per Kopf verwandelte. „Ein natürlich sehr günstiger Zeitpunkt“, wie auch Trainer Cambeis befand. Was er nach einem insgesamt guten Spiel zu bemängeln hatte, war die Chancenverwertung zu Beginn der zweiten Hälfte. „Da hatten wir einige gute Möglichkeiten, hätten auch schon zur Pause höher führen müssen.“
So blieb es beim 0:1, dem Hannawald das 0:2 in der 59. Minute folgen ließ. „Wir haben auf einem engen Kunstrasen gespielt, hatten gute Ballbesitzphasen und waren wirklich konzentriert. In der angesprochenen Phase waren wir vielleicht etwas zu ungeduldig. Und dann bekommen wir noch einen Foulelfmeter, den man nicht geben muss. Da hat die Bammentaler Bank gut Stimmung gemacht.“
Drei Minuten nach dem 0:3 verwandelte David Bechtel zum 1:3, 17 Minuten waren noch zu spielen. Doch die Weinheimer ließen sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Nach einer „herausragenden Bewegung“ traf der für den 2:0-Torschützen Hannawald eingewechselte Marlon Ludwig in der Nachspielzeit nach schöner Einzelaktion zum 1:4-Endstand.
Kader TSG Weinheim: Kallis; Kuhn, Hannawald (70. Ludwig), Ertanir (90+3 Gaertner), Giordano (90+1 Hilgert), Schneider, Keller (85. Knauer), Zimmermann, Jawadi (84. Kadioglu), Schwöbel, Moura.
Tor: 0:1 Schneider (44.), 0:2 Hannawald (59.), 0:3 Jawadi (70.), 1:3 Bechtel (FE, 73.), 1:4 Ludwig (90+4).
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U19 Spielbericht: U19 mit Last-Minute-Sieg gegen den VfR Mannheim
U19 Spielbericht: U19 mit Last-Minute-Sieg gegen den VfR Mannheim
TSG 1862/09 Weinheim – VfR Mannheim 3:2 (0:0)
Am 05.10.2024 gastierte der VfR Mannheim bei unserer bis dato ungeschlagenen U19. In diesem „Quasi-Nachbarschaftsduell“ war der VfR der erwartet unangenehme Gegner, gegen den man schon in der Runde 2023/24 eine 3:0 Führung hergegeben hatte. Und so ist die Story der ersten Halbzeit schnell erzählt: gut verteidigende Mannheimer, wenig Ideen, wenig Chancen auf beiden Seiten, 0:0. Nach der Pause zeichnete sich das gleiche Bild bis es in der 61. Minute ein leider unnötiger Freistoß in aussichtsreicher Position für Mannheim gab. Fast schon folgerichtig als Bestrafung schlug der Ball rechts vom Schützen des VfR bei uns ein. 0:1 und es sollte noch schlimmer kommen. Fast exakt 10 Minuten später, genauso unnötig an ähnlicher Stelle, der selbe Schütze. Allerdings schlug der Ball nun links hinter der Mauer ein und schon stand es 0:2 für unsere Jungs. Da Mannheim weiter gut verteidigte und wenig zu lies, schwanden immer mehr die Hoffnungen der Zuschauer dennoch was holen zu können. Die Mannheimer Fans waren nahezu euphorisch. Bis zur 85. Minuten. Nahezu aus dem nichts erzielte Jakob Reichert das 1:2, das allerdings mit aller Entschlossenheit und technischem können. Danach wachte die Jungs dann endlich vollständig auf und setzten die Mannheimer immer mehr unter Druck und das zeigte Wirkung. Erst holte sich Mannheim eine mehr als unnötige 5-Minuten Strafe ab und ein paar Umzeigerdrehungen später köpfte Milad Hussaini das umjubelte 2:2. Mannheim schienen hier schon die Kräfte zu schwinden und so konnte man direkt nach dem erneuten Anpfiff den Ball erobern und eben über jene Seite des Spielers mit der 5-Minuten Strafe direkt das 3:2 durch Lias Kühne erzielen. Mannheim hatte diesem Schlag nichts mehr entgegenzusetzen und so konnte man das 3:2 nach Hause bringen. Schön für die Moral, für die Nerven der Zuschauen und Trainer ist es aber sicherlich nicht notwendig, dass so zu wiederholen. Dennoch danke an die Jungs für den tollen Kampf und Glückwunsch zum Sieg.
Kader: Davis Bergbauer, Lias Kühne, Manuel Schmitt, Leon Eichenauer, Finn Jörg Hoffmann, Milad Hussaini, Mohammad Biazid, Jakob Reichert, Philip Fuhrmann, Nicolas Amoros, Tim Pister, Finlay Mucha, Aleksandar Spasojevic, Lukas Kempa, Luis Alejandro Delgado Brill, Enes Gören, Rafael Fereirra Lopes, Aulon Hoxha
Tore: 0:1 Benet Derguti (60.), 0:2 Benet Derguti (71.), 1:2 Jakob Reichert (85.), 2:2 Milad Hussaini (90.), 3:2 Lias Kühne (90+1)
Die Mannschaft
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Spielbericht 1. Mannschaft: Ohne Drama geht’s wohl nicht
Spielbericht 1. Mannschaft: Ohne Drama geht’s wohl nicht

Verbandsliga (09. Spieltag 06.10.2024)
TSG 1862/09 Weinheim gewinnt das Verfolgerduell gegen Pforzheim mit 2:1, muss aber am Ende erneut um den Dreier bangen
TSG 1862/09 Weinheim – GU Türkspor SV Pforzheim 2:1 (1:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 07.10.2024
Weinheim. Für die VerbandsligaFußballer der TSG 1862/09 Weinheim endete die Englische Woche am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den GU Türkspor SV Pforzheim. Der starke Aufsteiger hatte zuvor nur ein Spiel verloren und war in dieser Begegnung leichter Favorit. Weinheim hingegen hatte am Mittwoch beim ASC Neuenheim mit 4:2 verloren und wollte nun eine Reaktion zeigen. Und diese Reaktion kam auch – doch ohne Dramatik geht in dieser Saison wohl eher nichts bei der Mannschaft von Trainer Lukas Cambeis. Unter den Zuschauern waren am Sonntag auch Ex-Trainer Marcel Abele und Christian Kuhn, die beide nun beim VfR Mannheim unter Vertrag stehen. Zudem gesellte sich Yannick Tewelde ins Publikum. Der bisherige Assistent von Lukas Cambeis wechselte zur SG Sonnenhof-Großaspach, wo er ab sofort die B-Junioren trainiert. Die ersten zehn Minuten verliefen ohne große Möglichkeiten auf beiden Seiten. In der 13. Minute hatte Noah Hannawald dann die erste große Chance für die Gastgeber, doch Pforzheims Torhüter Xaver Pendiger parierte stark. Nur fünf Minuten später umkurvte Hannawald auf der rechten Seite Pendiger, traf aus spitzem Winkel aber nur die Latte. In der 35. Minute belohnte sich der emsige Hannawald dann aber mit seinem Treffer zum 1:0. Die Gäste hatten fortan zwar mehr Spielanteile, doch wirklich gefährlich wurde es im Strafraum der TSG 62/09 nicht. Lediglich in der 38. Minute hatten die Weinheimer Glück, nicht den Ausgleich kassiert zu haben. So aber ging es mit der knappen Führung in die Halbzeit. War die erste Halbzeit bereits sehr zweikampfbetont und zuweilen hitzig, so sollte sich dies auch im zweiten Abschnitt nicht ändern. Im Gegenteil: Es sollte noch hitziger werden. Die Hausherren starteten besser in die zweite Hälfte und hatten in der 50. Minute direkt die erste Chance zum 2:0 durch Ilya Ertanir. Es folgten noch weitere Chancen für die TSG, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. In der 63. Minute geriet der Gast aus Pforzheim dann in Unterzahl, da Yannik Fuchs mit Gelb-Rot vom Platz flog. Das Spiel blieb hitzig und die Stimmung schwappte mittlerweile auch auf die Zuschauerränge über. Die Gastgeber spielten nun zwar in Überzahl, doch gefährlicher wurden die Gäste. Das Tor fiel dennoch für Weinheim. Und als Yannick Schneider in der 70. Minute das 2:0 erzielt hatte, dachten die meisten an eine vorzeitige Entscheidung. Doch die Realität sah anders aus. Die Gäste kamen in der 80. Minute durch Kadir Sefa Bulut doch noch zum Anschlusstreffer und erneut begann das große Zittern im weiten Rund des Sepp Herberger-Stadions. Pforzheim wollte nun unbedingt den Ausgleich und setzte die TSG enorm unter Druck. Aus den angezeigten fünf Minuten Nachspielzeit, wurden fast zehn Minuten und Pforzheim hatte tatsächlich noch die große Chance zum Ausgleich – der letzte Torschuss flog aber über das TSG-Tor. „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Wir haben aber vor allem in der ersten Halbzeit eine gute Reaktion auf das Spiel am Mittwoch in Neuenheim gezeigt und sind auch hochverdient in Führung gegangen. Wir hätten den Deckel viel früher draufmachen müssen, vor allem in Überzahl. Dann haben wir das Spiel mit dem Gegentor noch einmal spannend gemacht, aber am Ende sind wir froh über die drei Punkte.“ sagte Weinheims Co-Trainer Daniel Limonciello. Auf der Gegenseite bilanzierte Trainer Gökhan Gökce: „Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir verloren haben. Die Niederlage war aber verdient. Nach der Gelb-Roten Karte und dem 2:0 war es schwer, aber wir haben es in Unterzahl gut gemacht. Am Ende hätten wir fast noch das 2:2 gemacht, das wäre aber unverdient gewesen.“ slo
Kader TSG Weinheim: Kallis; Kuhn, Zimmermann, Moura, Giordano (90+2 Hilgert), Ertanir (77. Gärtner), Keller, Schwöbel (88. Knauer), Jawadi (73. Ludwig), Hannawald (72. Kadioglu), Schneider.
Tore: 1:0 Hannawald (35.), 2:0 Schneider (70.), 2:1 Bulut (80.).
Zuschauer: 83
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