Matchday U23: Sonntag Derby in Sulzbach
Matchday U23: Sonntag Derby in Sulzbach

23. Spieltag Kreisliga A
Am 23. Spieltag gastiert die U23 der TSG 1862/09 Weinheim beim TSV Sulzbach 1887! Anpfiff der Begegnung ist 15:00 Uhr.
AUF GEHT’S WOINEM!!!
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Spielbericht U23 Mannschaft: Lützelsachsener Warnschuss
SPIELBERICHT U23: Lützelsachsener Warnschuss
Kreisklasse A (22. Spieltag 07.04.2024)
TSG Lützelsachsen II fügt der TSG Weinheim II mit einer „erwachsenen“ Leistung die erste Niederlage unter Andreas Dörrlamm zu
TSG 1862/09 Weinheim U23 – TSG Lützelsachsen II 0:1 (0:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 08.04.2024
Weinheim. Irgendwann war sie fällig: die erste Niederlage für die TSG 1862/09 Weinheim II im achten Spiel seit dem Trainerwechsel im vergangenen November. Ausgerechnet der Nachbar und Tabellendritte aus Lützelsachsen schaffte, was zuvor der Tabellenerste und Zweite nicht geschafft hatten. Mit einem späten 1:0-Sieg behielt die TSG Lützelsachsen II knapp, aber verdient die Oberhand und entführte drei Punkte aus dem Sepp-Herberger-Stadion. Ein Sieg, der auch aus Sicht der Zweiburgenstädter leistungstechnisch in Ordnung ging. „Es war zwar insgesamt ein Derby auf Augenhöhe, der Sieg für Lützelsachsen ist aber schon verdient“, gab sich Weinheims Coach Andreas Dörrlamm als fairer Verlierer. Seine Elf stand im Nachbarschaftsduell defensiv gut organisiert, entfaltete aber nach vorne zu wenig Durchschlagskraft im letzten Drittel. Insgesamt hatten die Gäste aus Lützelsachsen die gefährlicheren Torraumszenen und verdienten sich die drei Punkte. Dabei bewies GästeTrainer Enrique Cazorla ein goldenes Händchen: Der kurz vor der Halbzeitpause eingewechselte Senan Celik besorgte in der 78. Minute den Treffer des Tages. Der Lützelsachsener setzte sich nach einem weiten Schlag auf den Flügel und der Hereingabe im Sechzehner gegen gleich drei Weinheimer Verteidiger durch und köpfte das Leder zum umjubelten Derbysieg in die Maschen. Die Hausherren versuchten ihr Glück im Anschluss noch einmal in der Offensive, fanden aber keinen Weg mehr durch den Lützelsachsener Defensivriegel. Die Gäste klettern mit dem Derbysieg zurück auf den dritten Platz. Für die TSG Weinheim II ist die Niederlage dagegen nach sieben ungeschlagenen Spielen ein Warnschuss. „Ich mache meinem Team keinen Vorwurf. Man hat aber gesehen, dass wir mit 90 Prozent keine Punkte mitnehmen. Wir müssen immer voll ans Limit gehen“, betonte Andreas Dörrlamm. Für die Zweiburgenstädter gibt es in zwei weiteren Derbys die Chance, es besser zu machen. Am Sonntag müssen die Weinheimer nach Sulzbach, dann wartet mittwochs das möglicherweise vorentscheidende Duell im Abstiegskampf mit dem SV Schriesheim. ksm
Kader TSG 1862/09 Weinheim: Zirnsak; Orhan, Becker, Fiederlein, Turcany, Link, Ghali, Röller (74. Herrmann),Manniello (56. Obermann), Kilichan (67. Morina), Schaffert.
Tor: 0:1 Celik (78.)
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Spielbericht 1. Mannschaft: Zurück an der Tabellenspitze
Spielbericht 1. Mannschaft: Zurück an der Tabellenspitze

Verbandsliga (22. Spieltag 06.04.2024)
TSG 1862/09 Weinheim hat beim 4:0 gegen den VfB Bretten leichtes Spiel und profitiert vom 0:1 des FC Zuzenhausen
TSG 1862/09 Weinheim – VfB Bretten 4:0 (3:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 08.04.2024
Weinheim. Die Sonne schien, das Ergebnis stimmte. Und doch hielt sich der Jubel auf dem Kunstrasen des Sepp-Herberger-Stadions in Grenzen. Und das, obwohl die TSG 1862/09 Weinheim mit dem 4:0 über den VfB Bretten gerade die Tabellenführung der Fußball-Verbandsliga zurückerobert hatte. Es fühlte sich nach der Gratwanderung zwischen der Selbstverständlichkeit eines Pflichtsiegs und dem Unwissen, was mit dem ersten Platz denn zu tun ist an. Am Spielfeldrand schaute sich der künftige Trainer Lukas Cambeis die Vorstellung der Mannschaft an, die er als Ober- oder eben weiterhin Verbandsligist übernehmen wird. Der Ausgang ist weiterhin offen. Denn die Frage, ob Weinheim beim möglichen Aufstieg (direkt über Platz eins, in Aufstiegsspielen über Rang zwei) tatsächlich Oberliga spielen wollte, entscheidet sich mit dem Kader, der der TSG 1862/09 in der kommenden Runde zur Verfügung steht. Und der steht trotz elf Zusagen nach dem Weggang von Marcel Abele eben noch nicht.
De Vega: „Verhalten ein Unding“
„Bis auf den bereits vermeldeten Nik Schmid steht bislang kein Abgang fest“, sagt Spielleiter David de Vega und distanziert sich halb im Spaß ein paar Schritte von Marcel Abele und Christian Kuhn, die gerade vom Spielfeld gelaufen kommen. Der eine hat beim VfR Mannheim zugesagt, der andere wird mit ihm in Verbindung gebracht. „Ich finde es weder vom VfR noch von Heddesheim in Ordnung, dass sie an Spieler gehen, die bei uns bereits zugesagt haben. Und dann sind das auch noch Leute, die man kennt. Das ist ein Unding.“ Aber eben auch „nur“ moralisch anfechtbar. Definitiv Neues gab bei der Personalplanung am Samstag noch nichts zu vermelden. Diese Hängepartie beeinträchtige Weinheim bei der Aufgabe gegen Bretten zumindest dem Ergebnis nach nicht. Die Brettener, ohne ihren ebenfalls zum Saisonende scheidenden Trainer Adrian Schreiber angereist, wurden von Ersatztorwart Stavros Eirinikos gecoacht, der bereits nach elf Minuten Max Pfannenschmid wegen einer Knieverletzung gegen Niklas Vogler auswechseln musste. Da führte Weinheim vor 70 Zuschauern bereits mit 1:0. Nach einem langen Ball des sicheren Weinheimer Keepers Oliver Seitz, schönem Nachsetzen an der Brettener Strafraumgrenze und einem Doppelpass mit Nick Huller hatte TSG-Kapitän Yannick Schneider schon nach sechs Minuten zum 1:0 getroffen. Bretten stand mit Fünferkette massiv in der eigenen Hälfte, lauerte lediglich auf TSG-Ballverluste, die sich trotz des fehlenden Kreativzentrums Gaetano Giordano (fiel kurzfristig aus) und Nils Anhölcher (Fußverletzung) im ersten Durchgang aber in Grenzen hielten. Das 2:0 wäre fast nach einem Huller-Eckball gefallen, den VfB-Torwart Dominik Georgiev nur abklatschen ließ. Schneiders Nachschuss streifte dann aber nur die Latte (25.). Nur zwei Minuten später machte es Nik Schmid dann besser, der eine Huller-Ecke zum 2:0 verwertete. Und nach dem 3:0, erneut von Schneider eingeleitet und verwertet, dazwischen von Marsal und Huller weitergetragen, drohte den Gästen gar ein Debakel. Nur ein Brettener Angriff fand den Weg vors Weinheimer Tor, doch Seitz war zur Stelle. Auf der Gegenseite verhinderte Georgiev nach Doppelchance von Ertanir und Schneider das 0:4. Das ließen die Gastgeber dann kurz nach Wiederanpfiff folgen, als Huller einen 20-Meter-Freistoß sehenswert in den Winkel knallte (50.). Aus nahezu der identischen Position traf Weinheims Nummer 11 dann nur wenige Minuten später den Pfosten. Nach Umstellung auf die Viererkette im zweiten Durchgang wurde das Spiel etwas offener, Bretten kam zu vier Möglichkeiten, aber entweder standen Seitz, Gregor Zimmermann, der gegen Tim Hirsch auf der Linie rettete oder die Latte nach einem Sarikaya-Freistoß aus 20 Metern im Weg. „Wenn wir es im letzten Drittel sauberer und ruhiger zu Ende spielen, hätten wir sicher noch mehr Chancen kreieren können. Aber wir hatten heute eben zwangsläufig mehr defensiv als offensiv denkende Spieler auf dem Platz. Und trotzdem hatten wir es am Ende jederzeit im Griff“, hakte Trainer Marcel Abele den TSG-Sieg relativ emotionslos ab. Wie offenbar irgendwie die ganze Mannschaft unter dem Arbeitstitel: Mission erfüllt. AT
Kader TSG Weinheim: Seitz; C. Kuhn, Ertanir (57. Ludwig), Huller (72. Walter), Schneider, Keller (51.Gaertner), Zimmermann (63. Jungmann), Knauer (51. M. Kuhn), Marsal, Schwöbel, Schmid.
Tore: 1:0 Schneider (6.), 2:0 Schmid (27.), 3:0 Schneider (30.), 4:0 Huller (50.)
Zuschauer: 70
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Spielbericht U23 Mannschaft: verliert das Derby
SPIELBERICHT U23: verliert das Derby
TSG 1862/09 Weinheim U23 – TSG Lützelsachsen 0:1 (0:0)
U23 verliert das Derby 0:1 gegen die TSG Lützelsachen. Unter dem Strich steht eine verdiente und nach 7 ungeschlagenen Spiele die erste Niederlage unter Dörrlamm. Nächste Woche gastiert die TSG Reserve bei dem TSV Sulzbach.
Kader TSG 1862/09 Weinheim: Zirnsak, Orhan, Becker, Fiederlein, Turcany, Link, Ghali, Röller, Manniello, Kilichan, Schaffert, Wiegand, Amegah, Obermann, Morina, Hermann, Ince, Newman-Kwame
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News: TSG 1862/09 Weinheim: Der Trainer steht, bleibt die Mannschaft?
News: TSG 1862/09 Weinheim: Der Trainer steht, bleibt die Mannschaft?
Die TSG 1862/09 Weinheim hofft nach der Entscheidung für Lukas Cambeis auf das Wort ihrer Spieler. Mit 32 Jahren ist auch der Neue nah an der Mannschaft
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 04.04.2024
Von Anja Treiber
Weinheim. In Weinheim verlebte er laut eigener Aussage seine „schönste Zeit als Spieler“, mit der TSG 1862/09 Weinheim erreichte er unter Trainer Dirk Jörns und Spielleiter David de Vega 2017 die Verbandsliga-Meisterschaft. Einen Aufstieg, den die aktuelle Mannschaft nun gerne wiederholen würde. Und sollte es mit dem Sprung in die Oberliga tatsächlich klappen, würde sich der neue Coach auf eine „etwas andere Herausforderung“ freuen. Weinheim hat alles noch selbst in der Hand. Im gestrigen Training informierte der damalige und aktuelle Teammanager De Vega die Mannschaft über die Wahl des Vereins, bei der der Spielerrat auch ein Wörtchen mitgeredet hatte. Im Sommer wird Lukas Cambeis das Zepter des zum VfR Mannheim wechselnden Marcel Abele übernehmen. Es sind große Fußstapfen, die sich Cambeis, ehemaliger Mitspieler Abeles beim VfR Gartenstadt, aber trotz noch fehlen der aktiver Trainerstation zutraut. „Marcel und ich haben grundsätzlich die gleiche Spielphilosophie von attraktivem, offensivem Ballbesitzfußball, Weinheim hat mit der Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern einen guten Weg eingeschlagen. Ich freue mich auf die Aufgabe.“
De Vega: Es musste passen
David de Vega freute sich gleich mit, Cambeis war ein Wunschkandidat auf der sehr kurzen Liste. „Entscheidend war, dass wir jemanden holen, der zur Mannschaft passt und der den Verein und seine Strukturen kennt.“ Dass De Vega den 32-Jährigen aus gemeinsamen Zeiten in Weinheim. Heddesheim und Gartenstadt kennt, habe bei der Wahl keine Rolle gespielt. „Wir hatten bei ihm einfach ein gutes Gefühl. Es muss menschlich und sportlich passen. Charakterlich sind wir von ihm überzeugt und unsere Vereinsphilosophie trägt er mit.“ Cambeis trainiert aktuell noch Walldorfs Verbandsliga-A-Junioren, war eigentlich als Verantwortlicher für die U17-Bundesliga vorgesehen, wofür der DFB inzwischen aber die A-Trainerlizenz erwartet. „Für junge Trainer bei Kosten von 10000 Euro utopisch“, sagt Cambeis, Inhaber der B-Lizenz.
Bleiben die Spieler?
Wohin es für die TSG 1862/09 und ihren dann neuen Coach gehen wird, bestimmt die aktuelle Mannschaft. Und dass die auch in der kommenden Saison ein nahezu identisches Gesicht haben wird, davon gehen sowohl der neue Trainer als auch De Vega aus. Die Zusagen von Nils Anhölcher, Pasquale Marsal, Marcel Schwöbel, Christian Kuhn, Gregor Zimmermann, Ilya Ertanir, Gaetano Giordano, Dominik Knauer, Torhüter Oliver Seitz, Kapitän Yannick Schneider und Marlon Ludwig liegen dem Verein vor – allerdings eben noch zu einem Zeitpunkt, als die Spieler von Abele als Trainer ausgingen. „Ich gehe davon aus, dass die Jungs ihr Wort halten. Und ich finde es ein Unding, dass andere Vereine jetzt an eben diese Spieler herantreten, die ihre Zusage schon gegeben hatten. Das ist nicht die feine Art“, findet David de Vega. „Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen noch einmal mit allen reden. Danach geht es dann an potenzielle Neuzugänge.“ Nach bisherigem Stand ist Weinheim da vor allem auf der Suche nach schnellen, jungen Spielern auf den Außenbahnen. „Da werden wir auch auf die Bedürfnisse des neuen Coaches eingehen.“ Und der hat zu schnellen, jungen Spielern ja durchaus einen guten Kontakt. Und mit 32 Jahren ist er auch nah an seinem ersten Männerteam.
Ober- oder Verbandsliga?
Lukas Cambeis, der mit Marcel Schwöbel, Gregor Zimmermann und Christian Kuhn sogar noch selbst zusammengespielt hat, geht ebenfalls davon aus, dass das Grundgerüst der Mannschaft Bestand haben wird. „Wenn wir alle halten und die Mannschaft sinnvoll ergänzen können, dann können wir die Oberliga mit einer gestandenen Truppe wagen“, sagt Cambeis, der aber auch auf die TSG in der Verbandsliga Lust hätte. Lieber Ober- oder lieber Verbandsliga? „Verein und Mannschaft sind interessant, die Liga ist da eher zweitrangig. Für die Oberliga bräuchten wir, um unseren Fußball auch dort weiterzuspielen, noch gestandene Spieler. Da gälte es dann eben zwei komplett unterschiedliche Herausforderungen zu stemmen. Aber auf beides habe ich Lust.“
Oberligavertrag bereit für die Post
Der Verein hat Zeit bis Mitte Mai, bis er den Oberligavertrag in die Post geben muss. „Ausgefüllt haben wir alles schon, die Voraussetzungen wären da“, sagt De Vega. Jetzt käme es eben darauf an, welche Mannschaft bis dahin zusammengestellt sei. Und natürlich, ob Weinheim bei neun noch ausstehenden Spielen den Aufstieg auch sportlich schafft. „Wir werden schon schauen, was dann am vernünftigsten ist. Ein Himmelfahrtskommando werden wir sicher nicht in die Oberliga schicken.“ Im Klartext: Erst wenn die Kaderplanung 2024/25 festgezurrt ist, werden Verein und Mannschaft beraten, wohin es gehen wird. Hoffnung auf den Alltag Die TSG 1862/09 plant zweigleisig, hofft aber auf den maximalen sportlichen Erfolg. Schon, um den eingeschlagenen Erfolgsweg im Sinn der eigenen Jugend fortzuführen. Am Samstag um 15 Uhr kehrt jetzt erst einmal wieder Alltag ein: Gegen den VfB Bretten wollen die Weinheimer ihren aktuell zweiten Tabellenplatz verteidigen. Und sich nach den letzten beiden turbulenten Wochen endlich aufs Sportliche konzentrieren. „Schließlich würde auch ich mich gern mit dem Aufstieg aus Weinheim verabschieden“, sagt der aktuelle Coach Marcel Abele
Zur Person:
- Lukas Cambeis wurde in Viernheim geboren, wo er beim TSV Amicitia auch mit seiner aktiven Karriere startete. Über einen zweijährigen Stopp beim SV Sandhausen ging es für den
beidfüßigen Mittelspieler zum Karlsruher SC. Dort spielte er in der B- und A-Jugend-Bundesliga, anschließend noch drei Jahre in der U23 Regionalliga und trainierte im Profikader mit. - Nach einem Kreuzbandriss entschloss sich der heute 32-Jährige sich auf Studium und Beruf zu konzentrieren.
- Weitere aktive Fußball-Stationen waren VfR Mannheim, Viernheim und die TSG 1862/ 09 Weinheim. „Meine schönste Zeit als Spieler.“
- Ein Knorpelschaden zwang den inzwischen in Laudenbach lebenden Trainer nach SpielVersuchen in Bruchsal, Heddesheim und Gartenstadt 2019 zu einem frühen Karriereende.
- Trainerstationen waren Viernheim und Walldorf in der A-Jugend-Verbandsliga. In fünf Jahren verloren seine Teams und er dabei nur vier Spiele.
- Der Vater eines fünf Monate jungen Sohns arbeitet in der Konzernleitung der Deutschen Bahn als Projektmanager Digitale Instandhaltung.
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Matchday U23: Sonntag Derby gegen Lützelsachsen
Matchday U23: Sonntag Derby gegen Lützelsachsen

22. Spieltag Kreisliga A
Am kommenden Sonntag trifft unsere U23 im Derby auf die TSG 91/09 Lützelsachen II. Anpfiff der Begegnung ist um 15:00 Uhr.
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Spielbericht 1. Mannschaft: Der Schock steckt der TSG 1862/09 noch in den Klamotten
Spielbericht 1. Mannschaft: Der Schock steckt der TSG 1862/09 noch in den Klamotten

Verbandsliga (21. Spieltag 30.03.2024)
TSG 1862/09 spielt gegen Fortuna Heddesheim beim 1:1 nicht präzise genug. Weinheim rutscht auf Platz zwei, hat aber weiter alles selbst in der Hand
TSG 1862/09 Weinheim – Fortuna Heddesheim 1:1 (1:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 02.04.2024
Weinheim. „Ich darf ja auch mal Glück haben.“ Heddesheims Torwart Dennis Broll atmete nach dem Schlusspfiff des Derbys in der Fußball-Verbandsliga durch. Fast wäre der starke Keeper zur tragischen Figur geworden. In der 90. Minute. Bei einem Konter der TSG 1862/09 Weinheim packte er beim Schuss von Nick Huller nicht richtig zu und Huller bugsierte den Ball ins Tor auf dem Kunstrasenplatz des Sepp-Herberger-Stadions. Es wäre,wie im Hinspiel, das erneute 2:1 in der Schlussminute gewesen. Doch der Linienrichter hob die Abseitsfahne. Zu Recht, wie sich später per Video beweisen ließ. Es blieb beim 1:1 nach einem Spiel, das auch keinen Sieger verdient hatte.
„Vorne keiner konstant wenig“
Gut 250 Zuschauer hatten am Samstag den Weg in Weinheims Weststadt gefunden. Sie sahen ein temporeiches Spitzenspiel, dessen Ergebnis Weinheim aber die Tabellenführung kostete und Heddesheims Abstand an die Spitze weiter vergrößerte. Abschreiben wollte Fortuna-Torjäger Thorben Stadler, einst bei der TSG 1862/09 Weinheim bis zur C-Jugend ausgebildet, seine Heddesheimer aber noch nicht. „Dafür ist vorne keine Mannschaft konstant genug. Wir allerdings auch nicht“, sagte der letztjährige Verbandsliga-Torjäger, der am Vortag des Derby Vater der kleinen Frida geworden war. Viel Schlaf hatte es da nicht gegeben. Stadler haderte vor allem mit der zu harmlosen Offensive seiner Mannschaft. „Um es ganz radikal zu sagen: Wir treffen meistens die falschen Entscheidungen. Wenn wir aus der Spielkontrolle heraus Chancen erspielen können, kann es sicher noch mal enger werden.“ Aber richtig dicke Chancen erspielten sich die Gäste nicht. Die blieben allerdings auch bei Weinheim Mangelware. Nur einmal verwerteten die Gastgeber perfekt. Als der Schiedsrichter nach einem Foul an Yannick Schneider den Vorteil laufen ließ, zauberte die TSG eine Traum-Kombination zwischen Schneider, Marsal und Huller hin, die Gaetano Giordano zum 1:0 (30.) verwertete. Vor der Pause forderte Heddesheim nach einem Pressschlag an Patrick Hocker Elfmeter, der Schiedsrichter wertete Dominik Knauers Aktion aber gegen den Ball.
Beim Ausgleich gepennt
Die Weinheimer Abwehr bekam es nach der Pause durch die Einwechslung von Fabian Czaker mit mehr Körperlichkeit zu tun. Der traf in der 70. Minute nach einem Einwurf auf der Seite des in diesem Moment ausgewechselten Gregor Zimmermann zum 1:1. „Völlig unnötig und bitter, da waren wir nicht wach genug. Aus dem Spiel heraus haben wir sie ja ganz gut wegverteidigt“, sagte TSG-Trainer Marcel Abele, der mit dem Punkt ganz gut leben konnte. Weinheim rutschte durch den Zuzenhausener 4:3-Sieg gegen den SV Waldhof auf Platz zwei, Heddesheim hat auf diesen Relegationsplatz inzwischen schon acht Punkte Rückstand.
„Natürlich hätten wir gern gewonnen, aber dazu hätten wir einen unserer Konter sauber zu Ende spielen müssen“, sprach Abele vor allem die beiden Torszenen von Nick Huller in Durchgang zwei an. „Wir hatten insgesamt zu wenig Ruhe mit dem Ball, zu viele Ballverluste. Aber wir haben ja auch einige ereignisreiche Woche hinter uns, das schütteln die Jungs nicht so einfach aus den Klamotten. Und noch ist nichts passiert.“ Abele hatte der Mannschaft am Dienstag eröffnet, dass er nach der Saison zum VfR Mannheim wechseln wird. Eine Nachricht, die am Team nicht spurlos vorbeiging. In dieser Woche wollen Teammanager David de Vega und der Sportliche Leiter Peter Laudenklos den Nachfolger präsentieren. Die Mannschaft wird in den Entscheidungsprozess offenbar mit einbezogen. „Letztlich entscheidet der Verein. Aber ich finde es gut, dass der Mannschaftsrat gefragt wird und die Verantwortlichen in enger Absprache mit uns stehen“, sagte Weinheims Abwehrchef Christian Kuhn, der die Mannschaft ob der Wichtigkeit der Partie „etwas gehemmt“ agieren sah.
„Mannschaft war geschockt“
Ob da die Bekanntgabe von Abele noch eine Rolle spielte? „Ich glaube schon, dass die Jungs geschockt waren, weil Marcel einfach auch ein super Verhältnis zur Mannschaft hat und viele einfach auch wegen ihm hier spielen. Man muss schon hoffen, dass die Mannschaft so zusammenbleibt wie sie ist. Dieses Konstrukt ist für den Trainer, der nachkommt Gold wert“, sagte Kuhn.
Patzer darf sich keines der Spitzenteams erlauben, Heddesheim braucht nach acht Punkten Rückstand aber schon eine ganz weiße Weste im Restprogramm. Für Weinheim ist auch nach dem Verlust der Tabellenspitze noch nichts passiert, an der Spitze spielt noch jeder gegen jeden. „Es wird bis zum Ende interessant“, sagt Christian Kuhn. Und das in jeder Hinsicht. „Man muss sehen, wer dann am Ende alles bleibt. Und nur daran kann man den neuen Trainer dann auch messen.“ AT
Kader TSG Weinheim: Seitz, C. Kuhn, Ertanir (66. Ludwig), Giordano, Huller, Schneider, Keller (84. Schmid), Zimmermann (70. M. Kuhn), Knauer, Marsal, Schwöbel.
Tore: 1:0 Giordano (30.), 1:0 Czaker (70.)
Zuschauer: 250
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Kolumne Abseits: Startschuss zum Endspurt
Kolumne Abseits: Startschuss zum Endspurt

Liebe Freunde der TSG, liebe Fußballfreunde!
Herzlich Willkommen zu den Heimspielen unserer TSG 1862/09 Weinheim gegen den FV Fortuna Heddesheim und dem VFB Bretten. Herzlich Willkommen auch an die Spieler, Trainer, Betreuer und Fans aus Heddesheim und Bretten.
Das Fußball-Jahr hat quasi gerade erst vor ein paar Wochen begonnen, aber die Saison neigt sich schon mit ganz kleinen Schritten dem Ende entgegen. Nur noch Zehn Spiele müssen absolviert werden, Sechs davon hier bei uns im Sepp-Herberger-Stadion.
Den Start in den Endspurt macht das heutige Heimspiel unserer TSG gegen den FV Fortuna Heddesheim. Wir mussten am vergangenen Wochenende Sonntags in Friedrichstal antreten und gewannen dort mit 1:0. Für die Fortuna fand ein Tag zuvor das Highlight des Jahres statt. Im Pokal hatte man den Drittligisten SV Sandhausen zu Gast und zeigte eine richtig starke Leistung. Am Ende verlor Heddesheim mit 0:1, wir haben also einen richtig starken Gegner vor der Brust.
Mit dem VFB Bretten kommt dann eine Mannschaft zu uns, die sich aktuell im Abstiegskampf befindet und das bedeutet dass diese Partie auch kein Selbstbräuner wird.
Eine Woche später geht es dann nach Eppingen, bevor der FV Mosbach uns besucht.
Es folgen zwei Richtungsweisende Spiele. Ende April sind wir beim FC Zuzenhausen zu Gast und dann starten wir eine Woche darauf, mit dem Heimspiel gegen den 1.FC Mühlhausen in den Mai.
Dann fahren wir zum Heimatverein von Hansi Flick, den FC Bammental. Das vorletzte Heimspiel findet dann hier gegen den TSV Reichenbach statt.
Ab dem vorletzten Spieltag finden alle Spiele parallel statt. Hier sind wir dann in Bruchsal zu Gast.
Und dann kommt das große Finale der Saison unser Heimspiel gegen den SV Spielberg. Was danach passiert? Man weiß es nicht aber wir hätten da einen Traum.
Ich wünsche allen ein schönes Osterfest und viel Spaß beim Suchen der Ostereier. Und ich wünsche uns allen, dass wir von den Jungs noch drei Punkte ins Osternest gelegt bekommen. In diesem Sinne: AUF GEHT’S WOINEM!!!

Mit sportlichen Grüßen,Ihr/euerSascha Lohrer
Unser Kolumnist
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News: TSG 1862/09 Weinheim: Trainer Marcel Abele unterschreibt beim VfR
News: Trainer Marcel Abele unterschreibt beim VfR
Der Erfolgs-Coach des Verbandsliga-Tabellenführers wird künftig den Mannheimer Oberligisten trainieren. Die TSG 1862/09 steht unter Zugzwang
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 27.03.2024
Das tut richtig weh: Die Fußballer der TSG 1862/09 Weinheim müssen, auch im Aufstiegsfall, in der Saison 2024/25 ohne ihren Erfolgstrainer Marcel Abele auskommen. Der 36-jährige Mannheimer unterschrieb am heutigen Nachmittag einen Vertrag bei Oberligist VfR Mannheim. Seine Mannschaft informiert Abele im Training.
„Wir sind durch unsere sportliche Situation in einer guten Position“
Tobias Apfel, TSG-Abteilungsleiter
Der Mann, der die TSG 62/09 im November 2022 in der roten Zone der Verbandsliga übernommen und jetzt an die Tabellenspitze in Sichtweite zur Oberliga geführt hat, hinterlässt eine empfindliche Lücke. Gerade erst hatten gleich zehn Weinheimer Stammspieler ihre Zusage für die kommende Saison gegeben. Durchaus auch ein Verdienst des Coaches.
Abele zieht Ausstiegsklausel
Im Frühjahr 2023 hatte Abele seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert – allerdings mit einer Ausstiegsklausel versehen, die dem ambitionierten Coach die Tür offen ließ, sollte ein besseres Angebot kommen. Das hat der VfR jetzt vorgelegt. Schon im Winter gab es lose Kontakte, nachdem sich der Oberligist von seinem Trainer Volkan Glatt im September getrennt und Hakan Atik interimsmäßig übernommen hatte. Der Sportliche Leiter wollte das Traineramt eigentlich nur ausüben, bis ein Nachfolger feststand. Weil das in der Winterpause nicht zustande kam, betreut Atik den VfR bis zum Rundenende weiter.
TSG 1862/09 Weinheim sucht Nachfolger
Im Sommer übernimmt also Abele die Mannheimer, die zehn Spiele vor Saisonende sieben Punkte Rückstand auf einen Abstiegsplatz haben und davon ausgehen, auch 2024/25 in der Oberliga zu spielen. „Marcel Abele ist ein sehr ehrgeiziger Trainer mit viel Kompetenz und starker Persönlichkeit. Er passt sehr gut zu unserer Arbeitsweise und kommt zudem noch aus der Region. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir eine positive Zusammenarbeit haben werden“, sagte VfR-Sportvorstand Zubari.
Die Weinheimer wurden vom Ausstieg des Trainers einigermaßen kalt erwischt, waren aber ob der Qualität ihres Coaches auch nicht ganz unvorbereitet.
„Wir wollen schon in diesen Tagen in die Gespräche mit zwei potenziellen Nachfolgern gehen.Wir sind Marcel Abele unendlich dankbar, dass er uns hier in ruhiges Fahrwasser geleitet hat. Dass er bei seinem Erfolg für andere Vereine interssant sein wird, war uns allen klar“, sagte TSG-Abteilungsleiter Tobias Apfel. Dennoch habe der Verein gehofft, dass man die „Mission Oberliga“ noch gemeinsam in Angriff nehmen könne. „Jetzt geht er ein Jahr früher, das ist schade, aber nachvollziehbar. Die Oberliga wird auch nicht das Ende seines Weges sein.“
„Klopp und Streich werden es nicht“
Die bisherigen Zusagen der Spieler seien liga- und trainerunabhängig getroffen worden. „Aber natürlich sind die Jungs jetzt komplett überrascht. Wir hoffen, dass sie mit uns und dem neuen Trainer den Weg auch weitergehen werden“, sagte Apfel. Die Nachfolger-Gespräche werden Team-Manager David de Vega und Sportlicher Leiter Peter Laudenklos führen. Ob einer der beiden Kandidaten ein gewisser Dirk Jörns sei, konnte Apfel indes verneinen: „Er steht ebenso wenig auf unserer kleinen Liste wie Jürgen Klopp und Christian Streich“, fand der Abteilungsleiter sein Lachen schon wieder. AT
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Spielbericht 1. Mannschaft: TSG 62/09 marschiert weiter
Spielbericht 1. Mannschaft: TSG 62/09 marschiert weiter

Verbandsliga (20. Spieltag 24.03.2024)
Verbandsliga-Spitzenreiter schlägt Friedrichstal mit 2:0. Marlon Ludwig trifft bei seinem Debüt
FCG Friedrichstal – TSG 1862/09 Weinheim 0:2 (0:1)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 25.3.2024
Stutensee. Wochenlang musste die TSG 1862/09 Weinheim auf ihren neuen Angreifer Marlon Ludwig verletzungsbedingt verzichten. Beim 2:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Germania Friedrichstal feierte der 19-Jährige am Sonntag nun endlich sein Debüt im Dress der Blau-Weißen – und er benötigte nach seiner Einwechslung in der 86. Minute gerade einmal fünf Minuten, um die Partie zugunsten des Tabellenführers der Fußball-Verbandsliga zu entscheiden und zugleich zu zeigen, warum ihn die TSG-Verantwortlichen um Trainer Marcel Abele in der Winterpause unbedingt haben wollten. „Er war keine 30 Sekunden auf dem Feld, da hat er sich das erste Mal richtig stark durchgesetzt. Bei dieser Aktion konnte er noch durch ein Foul gestoppt werden, wenige Augenblicke später war er dann aber nicht mehr zu halten und hat eiskalt zum 2:0 eingeschoben. Wenn Marlon mit seiner Dynamik Raum hinter der gegnerischen Abwehrkette bekommt, gibt er unserem Spiel noch einmal eine ganz besondere Komponente“, lobte Abele seinen Schützling. Und er kündigte zugleich an: „Wenn er richtig fit ist, kann es gut sein, dass er künftig gemeinsam mit Yannick Schneider einen Zwei-Mann-Sturm bildet.“ Die kommenden Gegner hören dies wahrscheinlich nicht sonderlich gern, denn auch Schneider befindet sich im Frühjahr 2024 wieder in Topform. Nachdem er bereits gegen Neuenheim (4:3), beim SV Waldhof II (1:2) sowie beim 2:0 gegen Gommersdorf in der Vorwoche „genetzt“ hatte, stellte er auch am Sonntag im Stutenseer Stadtteil die Weichen auf Sieg. „Nach einem schönen Spielzug wurde er in der Zentrale angespielt, mit einer kurzen Drehung um seinen Gegenspieler verschaffte er sich den nötigen Raum, um dann per Flachschuss das 1:0 zu erzielen“, schilderte Teammanager Kai Altig die Entstehung des Führungstreffers. Dieser sei zudem zu einem „psychologisch sehr wichtigen Zeitpunkt“ gefallen, berichteten Abele und Altig unisono – genauer gesagt: in der ersten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Bis dahin taten sich die Abele-Schützlinge auf dem schwer bespielbaren Naturrasenplatz gegen die abstiegsgefährdeten Gastgeber alles andere als leicht. „Für eine Mannschaft wie wir, die Fußball spielen will, war das heute richtig eklig“, sagte der Übungsleiter. Umso zufriedener waren Abele und Altig mit der Abgeklärtheit, die ihre Elf am Sonntag einmal mehr an den Tag legte. „Klar war das letztlich ein Arbeitssieg, da Friedrichstal sich mit Kampf und Einsatz gegen die drohende Niederlage gewehrt hat. In vielen Situationen haben sie auch immer wieder einen Fuß dazwischen bekommen“, beobachtete Altig. Mit Blick auf die TSG 1862/09 fügte Abele hinzu: „Wir hatten eine richtig gute Konterabsicherung, haben dadurch in der Defensive so gut wie nichts zugelassen. Es ist schon herausragend, was die Jungs Woche für Woche leisten.“ Verdienter Lohn war der letztlich gerechte 2:0-Erfolg. Und mehr als das: Da Verfolger 1. FC Mühlhausen nach der Pleite gegen Spielberg in der Vorwoche auch im Spitzenspiel beim Tabellenvierten Astoria Walldorf Federn ließ (1:3), beträgt der Vorsprung der Weinheimer auf den FCM inzwischen bereits vier Punkte. „Jetzt haben wir uns tatsächlich ein bisschen von Mühlhausen abgesetzt. Auch das ist irgendwie verrückt“, freute sich Abele. fran
Kader TSG Weinheim: Halbig; M.Kuhn, C. Kuhn, Ertanir (67. Schmid), Giordano (75. Hilgert), Huller (86. Ludwig), Schneider, Jungmann (56. Marsal), Keller, Knauer, Schwöbel.
Tore: 0:1 Schneider (45.+2), 0:2 Ludwig (90.+1)
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