Spielbericht U23 Mannschaft: Dreifacher Laudenklos

SPIELBERICHT U23: Dreifacher Laudenklos

Kreisklasse A (14. Spieltag 24.11.2024)

18-jähriger Mittelfeldmotor der TSG II entscheidet 4:2-Derbysieg gegen United fast im Alleingang

 

 


TSG 1862/09 Weinheim U23 – SC United Weinheim 4:2 (2:1)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 25.11.2024

Weinheim. 22. November 2023: Die TSG 1862/09 Weinheim II steht in der Fußball-A-Klasse mit dem Rücken zur Wand. Mit sieben Punkten rangiert das Nachwuchsteam auf einem direkten Abstiegsplatz, als Andreas Dörrlamm an der Seitenlinie übernimmt. Genau ein Jahr und zwei Tage später jubeln der Coach und sein Team nicht nur über einen verdienten 4:2-Derbysieg gegen den SC United,sondern auch über eine fantastische Entwicklung. Seinen Anteil am Wandel vom Kellerkind zum potenziellen Spitzenteam hält der Übungsleiter aber gewohnt klein. „Die Jungs machen einfach einen überragenden Job, sind brutal lernwillig. Es macht einfach Spaß und wir werden von Woche zu Woche besser“,erklärte Dörrlamm.

Beim Stadtderby gegen die fußballerische Wundertüte United sah der stolze TSG-Coach eine „perfekte Leistung“. Ein Sonderlob erhielt Marc Laudenklos. Der Mittelfeldmotor schoss die Blau-Weißen mit drei Treffern fast allein auf die Siegerstraße. „Marc geht schon seit Wochen auf dem Platz voran, zieht die Jungs mit – und das mit gerade 18 Jahren“, sagte Dörrlamm über seinen Spieler, der zu Saisonbeginn noch für die Ul9 eingeplant war.

Im „doppelten Heimspiel“ – das Sepp-Herberger-Stadion ist Heimstätte beider Teams – gab die TSG früh den Ton an. Laudenklos vollendete nach einer starken Kombination vom Torhüter bis in die Sturmspitze zum 1:0 (6.). Das bekanntlich offensivstarke United konterte in Person von Murat Kapucu mit dem schnellen Ausgleich (10.), ehe erneut Laudenklos für die TSG einnetzte (18.). In einem umkämpften, aber stets fairen Derby mit vielen gelben Karten war die TSG das dominante und bessere Team, United konnte seine Nadelstiche nicht nutzen.

Nach der Pause erhöhte Salih Gön auf 3:1 (55.). Als der Unparteiische auf Elfmeter für die TSG entschied, sah der zur Halbzeit eingewechselte Kenan Yücel die Ampelkarte wegen Fouls und Meckerns. Damit war die Partie entschieden. ksm

 


TSG 1862/09 Weinheim II: Bürgermeister; Biazid, Amegah, Benbiga, Fink, Ghali, Obermann (77. Herrmann), Turcanu (81. Bauer), Gön (60. Ayarig), Laudenklos (77. Ince), Aliev (85. Bozkurt).

Tore: 1:0 Laudenklos (6.), 1.1 Kapucu (10.), 2:1 Laudenklos (18.), 3:1 Gön (55.), 4:1Laudenklos (67., Foulelfmeter),4:2 Güner (69.).

Besonderes Vorkommnis: Gelb­Rot für K.Yücel (65.United).


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U14 Spielbericht : Kreisliga-Quali Meister 2024

SPIELBERICHT U14: Kreisliga-Quali Meister 2024


Die Ausgangssituation vor dem Spiel war klar. Mit einem Sieg gegen die DJK Feudenheim kann die Kreisliga- Quali Meisterschaft klar gemacht werden.
Gegen den Tabellenletzten aus Feudenheim rechnete sich die Mannschaft einen Sieg aus. Aber jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden und der Gegner gab sich nicht kampflos geschlagen und bot ein Defensiv kompaktes, leidenschaftliches und kämpferisches Spiel ab. In der 23. Minute ging die TSG mit 1:0 in Führung. Ein gut hereingebrachter Eckball von Ali Kosar, fand in der Mitte Fion Haxhiu der mit einem sehenswerten Fallrückzieher Leon Mutsch bediente, und dieser den Ball unter die Latte schoss. Die TSG hatte das Spiel gut im Griff musste allerdings stehts auf die Konter der Gäste aufpassen, die sehr Defensiv, mit einer Körperlichen aber Fairen Spielweise agierten und bei Balleroberung auf schnelle Konter setzte. Zehn Minuten nach dem 1:0 war es Fion Haxhiu diesmal selbst der für die Weinheimer zum 2:0 einnetzte.

So ging es auch in die Kabine. Ein 2:0 ein tückisches Ergebnis aber gut eingestellt kamen die Spieler aus der Kabine drängten den Gegner weiter in dessen Hälfte.
Und so kam es zu zahlreichen Torchancen unserer U14 die der starke DJK Torhüter alle abwehren konnte. In der 44. Minute war er dann allerdings Machtlos. Hannes Schreiner nahm sein ganzen Mut zusammen und schoss das runde Leder aus gut 25 Metern flach ins linke Eck. Das Spiel schien Entschieden, die Weinheimer waren aber noch nicht satt und spielten weiter auf ein Tor. Und so war es Leon Haxhiu der nach einem Zuspiel auf Joaquin Bas den Ball perfekt zugespielt bekam und nur noch ins Tor einschieben musste. Den Schlusspunkt in einem sehr gut geleiteten Spiel durch den Unparteiischen Antonio Bosco setzte dann allerdings der Gast. Nach einem schnell gespielten Konter ging ein DJK Spieler in den Strafraum und wurde dort von unserem Torhüter zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter entschied zurecht auf Strafstoß für die DJK Feudenheim. Amelio Tornero Arslan verwandelte diesen sicher zum 4:1 Endstand.

Auch der viel umjubelte Ehrentreffer der Feudenheimer konnte die Stimmung in Weinheim nicht trüben. Der Sieg wurde eingefahren, die Kreisliga-Quali Meisterschaft gewonnen und das Ungeschlagen mit 8 Siegen, 2 Unentschieden und einem Torverhältnis von 41:18. Damit steht die U14 zurecht ganz oben an der Spitze und qualifiziert sich für die Kreisliga.

Wir sind Stolz auf die Leistung die jeder einzelne Spieler in jedem Training und Spiel geleistet hat und hoffen dass Ihr alle mit dieser Begeisterung weiter macht.
Das Jahr 2024 ist aber für uns noch nicht vorbei. Am 07.12.2024 um 13:00 Uhr empfangen wir im Kreispokal-Achtelfinale die JSG Nördliche Bergstraße und hoffen auf Zahlreiche Unterstützung.


TSG 1862/09 Weinheim – DJK Feudenheim  4:1 (2:0)

Kader: Kaspar Scherf, Hannes Schreiner, Niel Krüger, Mathis Mühlum, Jonas Kersting, Leon Mutsch, Leon Haxhiu, Liam Knobloch, Ali Kosar, Fion Haxhiu, Fernando Lapp Cuellar, Akim Atik, Finn Pentz, Joaquin Bas, Necip Tonbul, Salvador Ferreira

 

 

 


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U15 Spielbericht: U15 feiert furiosen Derbysieg am Alsenweg

SPIELBERICHT U15: U15 feiert furiosen Derbysieg am Alsenweg


Nach den zwei unglücklichen Niederlagen gegen die Spitzenteams aus HD-Kirchheim und Neckarelz ist die U15 der TSG 1862/09 im Derby bei der U14 des SV Waldhof in die Erfolgsspur zurückgekehrt – und wie. Mit 8:3 demontierte die Elf um Trainer Ismail Ceylan die Waldhof-Buben, bei denen auch drei Akteure aus der Oberliga-Mannschaft zum Einsatz kamen. Schon zur Halbzeit lagen die jungen Weinheimer mit 6:1 in Führung.
Die TSG 62/09 legte los wie die Feuerwehr, der überragende Alessandro Schepp (4.) und Lenny Müller (5.) brachten die Weinheimer früh mit 2:0 in Führung, Doppelpacker Felix Hörr (10., 21.), Marlon Mlinac (16.) und Kapitän Ivano Stambolic (28.) sorgten schon vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse. In Halbzeit zwei ließen es die Weinheimer dann deutlich ruhiger angehen, Trainer Ismail Ceylan nutzte die deutliche Führung, um möglichst vielen Spielern Spielpraxis zu geben. Der SV Waldhof konnte die Partie nun etwas ausgeglichener gestalten, kam zu zwei weiteren Toren, doch Alessandro Schepp legte mit den Treffern zum 7:2 (55.) und 8:3 (61.) immer wieder nach.
„Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir eine überragende Vorstellung gezeigt“, freute sich Ceylan nach dem Spiel. „Wir haben unsere Spielidee nahezu perfekt umgesetzt und unsere Überlegenheit mit sechs Toren belohnt.“ Obwohl seine Elf das hohe Tempo in Halbzeit zwei nicht mehr ganz aufrechterhalten konnte, sprach er von „einer Topleistung“ und einem „auch in dieser Höhe absolut verdienten Sieg“.


SV Waldhof Mannheim II – TSG 1862/09 Weinheim 3:8 (1:6)

Kader: Dian Potoku, Jan Schwab (Tor); Alessandro Schepp, Christian Lena Mabouda, Emilian Ort, Eren Yalcin, Felix Hörr, Ivano Stambolic, Jannik Jaap, Joel Schäfer, Lasse Wirth, Lenny Müller, Leon Sahiti, Leonard Beck, Marlon Mlinac, Matteo Zuna, Tim Pedersen, Tom Merkel.


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News Fußballer der Woche: Luca Obermann als Mann für alle Fälle bei der TSG 1862/09

Fußballer der Woche: Luca Obermann als Mann für alle Fälle bei der TSG 1862/09

Der 19-Jährige aus der Weinheimer Jugend hat den endgültigen Sprung zu den Aktiven furios vollzogen und seine Treffsicherheit zuletzt wieder zurückerlangt


Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 20.11.2024

Weinheim. Luca Obermann von der der TSG 1862/09 Weinheim II legte einen echten Raketenstart ins erste volle Aktivenjahr hin: In den ersten vier Spielen der A-Klasse erzielte der 19-jährige Angreifer jeweils das erste Tor für sein Team und traf insgesamt fünf Mal. Danach wurde es um ihn etwas ruhiger, nur ein weiterer Treffer kam in den nächsten Partien hinzu – ehe Obermann am Sonntag mit Saisontor sieben und dem Schlusspunkt zum 4:1-Sieg bei Phönix Mannheim wieder ein Erfolgserlebnis verbuchte.

„Bei Stürmern ist es immer so, dass sie zuerst an Toren gemessen werden. Daher hat der Treffer mir natürlich gutgetan. Wenn du triffst, gibt dir das als Stürmer einfach dieses gewisse Mehr an Selbstvertrauen“, erklärt Obermann, der aber auch in den Spielen ohne ein eigenes Tor wertvolle Dienste für sein Team verrichtete: „Ich bin gut darin, die Bälle vorne festzumachen und zu verteilen. Räume für die Mitspieler zu schaffen – und Torvorlagen waren auch schon dabei“, erläutert unser Fußballer der Woche.

Den Sprung zu den Aktiven hat Obermann bisher eindrucksvoll gemeistert, wenngleich er selbst noch Luft nach oben bei sich sieht: „Es war echt cool, in den ersten Spielen jedes Mal zu treffen. Das hat mir geholfen, insgesamt muss ich mich aber einfach noch mehr an die neuen Gegebenheiten gewöhnen – wobei ich fürs Erste ganz zufrieden mit mir bin“, sagt Obermann, den sein Trainer Andreas Dörrlamm zu einer „bedrohten Art“ zählt: „Er ist noch eine richtige Neun, wie man sie nur noch selten sieht. Er macht vorne sein Ding. Als Spieler ist Luca sehr lernwillig – einer, auf den sich Mannschaft und Trainerteam immer verlassen kann. Ein feiner Mensch, zuverlässig – ein Spieler, wie ihn sich ein Trainer wünscht“, lobt Dörrlamm den Jungspund, der nach dem Abitur nun ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der TSG Weinheim absolviert: „Auch im FSJ macht er einen guten Job – ist ein echter Gewinn für Mannschaft und Verein“, findet Dörrlamm.

Fußballschule und Wasserkinder

Die Aufgaben im Freiwilligendienst seien „sehr vielseitig“, es gefalle ihm gut, sagt Obermann, der unter anderem in die Fußballschule, beim Kinderturnen oder bei den Wasserkindern eingebunden ist. Seit der C-Jugend spielt er für die Blau-Weißen, nachdem er bei Fortuna Heddesheim mit Fußball begonnen hatte. Speziell mit Weinheims A-Jugend feierte er tolle Erfolge, darunter eine „Triple-Saison“ mit Pokalsieg, Landesliga-Meisterschaft und Hallen-Pokalsieg. In einem ersten A-Jugend-Einsatz gelang ihm als Noch-B-Jugendlicher ein Viererpack für den TSG-Nachwuchs. Zu den Höhepunktspielen zählt zudem ein 5:4 mit Weinheims A-Jugend gegen die SG Heidelberg-Kirchheim, als Obermann in der Schlussminute per Doppelpack ein 3:4 in einen Sieg wandelte.

Neben vielen weiteren Toren erhofft sich der junge Stürmer Erfolge mit dem Team. Nach Rang zehn zuletzt habe man einen Schritt nach vorne gemacht, Platz fünf müsse gar nicht mal das Ende der Fahnenstange sein. „Wir haben gute Jungs drin, haben uns weiterentwickelt. Perspektivisch lautet das Ziel Aufstieg. Wenn wir die drei Spiele vorm Winter noch gewinnen, ist vielleicht sogar diese Saison noch was drin“, glaubt Obermann. Sicher ist er, dass es für ihn nicht bei sieben Saisontoren bleiben wird. „Da kommen auf jeden Fall noch ein paar hinzu“, stellt er augenzwinkernd klar. Seine Treffsicherheit sei in der Liga inzwischen bekannt, weshalb er oft sogar zwei Gegenspieler vor sich hat. „Es hat sich halt rumgesprochen, dass er einer der wenigen bei uns ist, die gerne Tore schießen“, scherzt Dörrlamm, während Luca Obermann keinen Hehl draus macht, seine Tore irgendwann auch in der ersten Weinheimer Mannschaft schießen zu wollen.


Zur Person

  • Privat ist Luca Obermann seit Juni letzten Jahres glücklich mit Charlotte. Fußballerisch gehört sein Herz von Kindheitstagen an Borussia Dortmund: „Das war die prägende Zeit mit Kloppo oder Marco Reus, der von Klein auf mein Idol war.“
  • Über das Freiwillige Soziale Jahr bei der TSG sagt Obermann: „Es fühlt sich auch deshalb so gut an, weil es etwas ist, dass man sehr gerne macht.“
  • Im Anschluss peilt er bei SAP ein duales Studium zum Digital Business Manager an.
  • „Ich bin mal besonders optimistisch und frech – und sage: Ich schieße gegen United zwei Tore“, blickt der 19-Jährige auf das Stadtduell an diesem Sonntag um 15 Uhr mit United Weinheim.

 


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Kolumne Abseits: DANKE für 2024!!!!!

Kolumne Abseits: DANKE für 2024!!!!!

Liebe Freunde der TSG, liebe Fußballfreunde!

Herzlich Willkommen zum Heimspiel unserer TSG 1862/09 Weinheim gegen den FC Astoria Walldorf II. Herzlich Willkommen auch an die Spieler, Trainer, Betreuer und Fans aus Walldorf.

Ein bekannter Pinker Panther hat mal gefragt „Wer hat an der Uhr gedreht?“. So ähnlich geht es mir heute, denn mit dem Beginn der Rückrunde heute gegen den FC Astoria Walldorf II, endet das Fußball-Jahr 2024. Auch das Fußball-Jahr 2023 endete übrigens gegen unseren heutigen Gegner, allerdings spielten wir in Walldorf. Und nun zurück zum aktuellen Jahr: Wieder einmal war das Jahr eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit Euphorie starteten wir ins neue Jahr 2024. Unsere Mannschaft hatte eine tolle Vorrunde gespielt und hatte nun Stück für Stück die Chance auf den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg.

Doch dann der große Schock: Man kann fast sagen in der entscheidenden Phase der Saison, wurde bekannt dass Trainer Marcel Abele den Verein am Ende der Saison verlassen und sich dem VFR Mannheim anschließen wird. Zudem verließ der ein oder andere Leistungsträger unsere Mannschaft. Die verbleibenden Spieler beschlossen dann, wegen des bevorstehenden Umbruchs, nicht in die Oberliga aufsteigen zu wollen.

Mit Lukas Cambeis übernahm ein ehemaliger Spieler unserer Meister-Mannschaft 2016/2017 das Trainer-Amt der 1.Mannschaft. Die Saison begann mit dem Verbandspokal, der für uns in der dritten Runde beim SV Langensteinbach leider endete. Damit findet die Auslosung des DFB-Pokals im kommenden Jahr leider wieder ohne uns statt. Die Hinrunde beendeten wir auf dem 5.Tabellenplatz mit 28 Punkten. Einen ausführlichen Rückblick auf die Saison gibt es nächstes Jahr im letzten Heimspiel der Saison.

Doch was fand dieses Jahr sonst noch statt? Auf drei große Highlights möchte ich in diesem Bericht noch einmal zurück blicken.

Im Februar, genauer gesagt am 24.2, startete die lange im Voraus vorbereitete Stickeralbum-Aktion unserer TSG 1862/09 Weinheim statt und wurde ein großer Erfolg. Danke an alle die an diesem Projekt, welches bis Mai lief, beteiligt waren und ein ganz großes Dankeschön noch einmal an Stickerstars und Rewe und dessen Chef Herrn Mauz.

Apropos Mai: Im Mai gab es ein tolles Treffen bei einem unserer Sponsoren, der Weinheimer Hausbrauerei. Es war ein wunderschöner Abend über den ich auch schon berichtet habe. Danke auch hier an alle Beteiligten für dieses kleine aber, im wahrsten Sinne des Wortes, feine Highlight.

Ein großes Highlight gab es aber auch in der Jugend. Im September veranstaltete unsere U-11 einen großen Leistungsvergleich mit großen Namen wie zum Beispiel Bayer 04 Leverkusen (Turniersieger), den SV Darmstadt 98, Mainz 05 und vielen weiteren Mannschaften.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen Verantwortlichen rund um den Verein für dieses schöne Jahr bedanken. Ich bin mir sicher dass ihr auch im Jahr 2025 wieder alles für diesen Verein geben werdet, so wie es unsere Mannschaften tun.

Ein besonderer Dank geht an Peter Laudenklos, der die Fußballabteilung vor wenigen Wochen leider verlassen hat. Danke für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wir hoffen dass du uns als Fan erhalten bleibst.

Allen Freunden, Fans und Verantwortlichen wünsche ich nun Fro-HO-HO-HO-e Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2025.

Lasst uns froh und munter sein und holt die letzten drei Punkte im Jahr. In diesem Sinne zum letzten Mal in 2024:

AUF GEHT’S WOINEM!!!

 

 

 

 

Mit sportlichen Grüßen,Ihr/euerSascha Lohrer

Unser Kolumnist


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Spielbericht 1. Mannschaft: Platz zwei ist erst mal außer Reichweite

Spielbericht 1. Mannschaft: Platz zwei ist erst mal außer Reichweite

 

Verbandsliga (15. Spieltag 16.11.2024)

 

Verbandsligist TSG 1862/09 Weinheim kassiert beim 1:2 gegen Mühlhausen um den stark aufspielenden Ex-Weinheimer Nick Huller seine dritte Saisonniederlage

 

 


TSG 1862/09 Weinheim – 1. FC Mühlhausen 1:2 (0:1)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 18.11.2024

Weinheim. Das erste Saisonziel von Trainer Lukas Cambeis haben die Verbandsliga-Fußballer der TSG 1862/09 Weinheim bereits einen Spieltag vor der Winterpause verpasst: Ein Überwintern auf Platz zwei ist für den amtierenden Vizemeister nach der verdienten 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den 1. FC Mühlhausen am Samstag und dem gleichzeitigen 2:0-Sieg der U23 des Karlsruher SC gegen die SG Heidelberg-Kirchheim nicht mehr möglich. Vielmehr rutschten die Weinheimer auf den fünften Tabellen platz ab, ausgerechnet Mühlhausen um den starken Ex-Weinheimer Nick Huller zog durch den Sieg im direkten Duell an den Zweiburgenstädtern vorbei. Maßgeblicher Grund für die dritte Saisonniederlage der TSG 1862/09 war unterdessen eine enttäuschende Leistung in der ersten Halbzeit, mit dem 0:1-Rückstand zur Pause war die TSG 1862/09 sogar noch gut bedient. Allein Huller vergab zwei Riesenchancen (Latte, 10./Außennetz, 20.), auch Neuberger hatte ein weiteres Gästetor auf dem Fuß (5.). Die besten TSG-Chancen in Halbzeit eins hatte Noah Hannawald, der jedoch zunächst daneben zielte (2.), und dann in FCM-Torwart Mutschall seinen Meister fand (31.). „Die erste Halbzeit haben wir quasi weggeworfen, die Leistung war einfach schlecht. Wir hatten zu viele Abspielfehler und haben viel zu viele Einsgegen-Eins-Situationen verloren“, monierte Cambeis. Ein Spiegelbild der Leistung war der Gegentreffer zum 0:1 in der 33. Minute: Zum wiederholten Male fehlte im Spielaufbau die nötige Konzentration, Torwart Tim Kallis vertändelte das Leder im eigenen Strafraum – und Mühlhausens Angreifer Philipp Neuberger hatte keine allzu große Mühe, den Ball aus elf Metern ins leere Tor zu schieben. Gleichwohl nahm Cambeis seinen jungen Keeper nach Spielende in Schutz: „So etwas passiert, ich mache ihm hier überhaupt keinen Vorwurf. Wir wollen nun mal spielerisch von hinten heraus aufbauen.“ Dass genau dies in Halbzeit eins nicht wirklich klappte, begründete der Übungsleiter in erster Linie mit dem Fehlen der beiden Routiniers David Keller (verletzt) und Marcel Schwöbel (Sperre). „Zwei Stützen im Spielaufbau waren dann wohl doch nicht so einfach zu ersetzen“, meinte Cambeis – wohlwissend, dass sich daran auch im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den FC-Astoria Walldorf II (Samstag, 23. November, 14.15 Uhr) nichts ändern wird. Keller fällt mit seiner muskulären Verletzung aus dem Heddesheim-Spiel weiter aus, auf Schwöbel muss Cambeis wohl auch noch in den ersten beiden Pflichtspielen des neuen Jahres verzichten. Vier Spiele betrage das Strafmaß nach seiner Roten Karte vom vergangenen Wochenende, berichtete der Routinier am Samstag. Zugleich äußerte Schwöbel aber die Hoffnung, „dass die Strafe vielleicht noch reduziert wird.“ Gemeinsam mit so manchen Helden der jüngeren TSG-Vergangenheit (unter anderem Tim Krohne, Jonas Meier-Küster oder Andreas Lerchl) sah Schwöbel in Halbzeit zwei dann zwar eine deutliche Leistungssteigerung, zunächst aber gelang es den Gästen, die Führung durch Kiermeiers Abstauber auf 2:0 auszubauen (59.). „Zum wohl bestmöglichen Zeitpunkt, da wir in dieser Phase eigentlich schon ein bisschen ins Schwimmen geraten waren“, hatte Nick Huller beobachtet. Mit Vehemenz stemmten sich die Cambeis-Schützlinge in der Folge gegen die drohende Niederlage, mehr als der Anschlusstreffer durch Matthias Kuhn sollte aber nicht herausspringen – auch, weil die Pfeife von Schiedsrichter Dustin Mattern stumm blieb, als Noah Hannawald im Strafraum zu Fall gebracht wurde (69.). „Wir hatten genug Chancen, um den Ausgleich noch zu schaffen“, haderte Cambeis, der aber auch festhielt: „Die erste Halbzeit war schwach, die zweite gut – das reicht gegen eine Mannschaft wie Mühlhausen eben nicht.“ Möglicherweise seien die Köpfe der Spieler nach dem Bekanntwer den des Rückzugs des Hauptsponsors zum Saisonende wohl doch nicht so frei gewesen, wie erhofft, fügte der 33-Jährige hinzu. „Natürlich war das intern ein Thema. In der
gesamten Woche und auch noch vor dem Spiel in der Kabine.“ Ablenkung dürften ein paar TSG-Akteure beim „Nightgroove“ in der Weinheimer Innenstadt am Samstagabend gefunden haben – zumindest äußerte Nick Huller diesen Wunsch. Nach dem „letztlich verdienten Erfolg“ über seinen Ex-Club verlängerte er den Aufenthalt in der Zweiburgenstadt, um mit „ein paar guten Freunden noch um die Häuser zu ziehen“. Seine vier Jahre im TSG-Trikot habe er schließlich immer noch in bester Erinnerung, sagte er – um abschließend mit einem breiten Grinsen im Gesicht zu Protokoll zu geben: „Umso süßer hat mir der Sieg heute geschmeckt.“ Gleiches galt vermutlich für die Kaltgetränke zu späterer Stunde. fran


Kader TSG Weinheim: Kallis; M. Kuhn, Hannawald, Ertanir (65. Gärtner), Giordano, Beikert, Schneider, Zimmermann, Jawadi (46. Kadioglu), Ludwig, Moura (46. Knauer).

Tore: 0:1 Neuberger (33.), 0:2 Kiermeier (59.), 1:2 M. Kuhn (63.).

Zuschauer: 130

Beste Spieler: Neuberger, Huller / Hannawald, M. Kuhn.


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Spielbericht U23 Mannschaft: Hattrick und Platzverweis

SPIELBERICHT U23: Hattrick und Platzverweis

Kreisklasse A (13. Spieltag 17.11.2024)

TSG Weinheim II siegt trotz Unterzahl souverän 4:1

 

 


FC Phönix Mannheim – TSG 1862/09 Weinheim U23 1:4 (0:3)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 18.11.2024

Mannheim. Ein lupenreiner Hattrick und ein Platzverweis: Taha Güler hat bei seinem zweiten Startelf Einsatz die Bandbreite der Fußball-A-Klasse einmal komplett durchgespielt. Der Weinheimer führte die TSG-Reserve erst mit drei Treffern in Durchgang eins auf die Siegerstraße, ließ dann sein Team in Durchgang zwei nach Ampelkarte in Unterzahl zurück. Die zehn Weinheimer schaukelten die Partie bei Phönix Mannheim auch zu zehnt souverän nach Hause. Ein 4:1 (3:0) und nunmehr 25 Punkte nach 13 Spielen stehen für die Zweiburgenstädter zu Buche. „Ein starke Leistung, die auch sinnbildlich für die Entwicklung in dieser Saison steht“, betonte TSG-Coach Andreas Dörrlamm. „Vor ein paar Monaten hätten wir so ein Spiel nicht so souverän gewonnen“. Taha Güler schob zuerst überlegt zur Führung ein, legte dann per Abstauber und Foulelfmeter bei seiner Tor-Premiere zum Dreierpack in nur 13 Minuten nach. Im zweiten Durchgang spielte dem eigentlichen Matchwinner dann aber der jugendliche Leichtsinn einen Streich: Güler holte sich nach einem Wortgefecht erst Gelb ab, sah
wenig später dann nach einem taktischen Foul Gelb-Rot. Brenzlig wurde es für die TSG II dennoch nie. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer in der 88. Minute konterten die Blau-Weißen umgehend zum 4:1-Endstand. ksm

 


Kader TSG 1862/09 Weinheim: Bürgermeister; Amegah, Benbiga (55. Bauer), Ghali (75. Fink), Turcanu (83.
Ince), Laudenklos (69. Obermann), Hilgert, Hiller, Aliev, Walter (81. Ayarig), Güler.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Güler (13., 25., 29./Foulelfmeter), 1:3 Laaguidi (88.), 1:4 Obermann (90.).

 

 

 

 


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U15 Spielbericht: Extrem bitter

SPIELBERICHT U15: Extrem bitter


„Extrem bitter.“ Diese Worte waren nach dem Ende der Verbandsliga-Partie zwischen der TSG 62/09 und den Gästen aus Neckarelz rund um den Kunstrasenplatz des Sepp-Hepp-Herberger-Stadions häufig zu hören. Denn wie schon in der Woche zuvor gegen Spitzenreiter SG HD-Kirchheim (2:3) hatten die jungen Weinheimer auch gegen den Tabellendritten eine starke Leistung gezeigt – um nach 70 Minuten dennoch wieder als Verlierer vom Feld zu gehen.

Nach einer weitgehend ausgeglichenen ersten Hälfte brachte der eingewechselte Lenny Müller die zu diesem Zeitpunkt klar spielbestimmende TSG nach 42 Minuten verdientermaßen mit 1:0 in Führung. In der Folge ließen die Weinheimer gleich mehrere Chancen auf das zweite Tor ungenutzt, sodass die knappe Führung bis zur 58. Minute Bestand hatte.

Dann aber beendete der treffsichere Gästeangreifer Leon Metzger nach zwei schnellen Umschaltaktionen die Sieghoffnungen der U15. Besonders bitter: Das Siegtor gelang der SpVgg erst in der Nachspielzeit.

„Leider haben wir es verpasst, mit einem zweiten Tor den Deckel draufzumachen“, haderte TSG-Trainer Ismail Ceylan nach der zweiten „sehr unglücklichen Niederlage“ in Folge. Gleichwohl äußerte er die Hoffnung, „dass sich unser positives Spiel in Kürze auch in den Ergebnissen zeigen wird“.


TSG 1862/09 Weinheim – SpVgg Neckarelz 1:2 (0:0)

Kader: Jan Schwab, Dian Potoku; Alessandro Schepp, Emilian Ort, Felix Hörr, Ivano Stambolic, Jannik Jaap, Joel Schäfer, Lasse Wirth, Lenny Müller, Leon Sahiti, Leonard Beck, Marlon Mlinac, Matteo Zuna, Tim Pedersen, Timur Orhan, Tom Merkel.


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Kolumne Abseits: Alles Gute zum Geburtstag HSC!!!

Kolumne Abseits: Alles Gute zum Geburtstag HSC!!!

Liebe Freunde der TSG, liebe Fußballfreunde!

Herzlich Willkommen zum Heimspiel unserer TSG 1862/09 Weinheim gegen den 1.FC Mühlhausen. Herzlich Willkommen auch an die Spieler, Trainer, Betreuer und Fans aus Mühlhausen.

Ich habe in dieser Kolumne schon über Menschen geschrieben und habe sie vorgestellt. Ich habe Mannschaften vorgestellt und über sie geschrieben und dann gab es ja auch noch unsere Kabine über die ich geschrieben habe. Aber über ein ganzes Gebäude habe ich noch nicht geschrieben und das ändert sich heute. Es handelt sich um das Hector Sport-Centrum neben unserem Stadion. Dieses wird in diesem Jahr 15 Jahre alt, unglaublich aber wahr. Und noch einmal muss ich an Dieter Erl erinnern, denn wie ich bereits im ersten Bericht der Saison geschrieben hatte, unterstützte Dieter den Bau des HSC. Ich bin mir sicher dass Dieter den Geburtstag des HSC von oben mit uns feiert.

Namensgeber des Hector Sport-Centrums ist die „H. W. & J. Hector Stiftung“ des Ehepaares Hector. Die TSG ist stolz darauf, dass die H. W. & J. Hector Stiftung und das Ehepaar Hector dem Verein die Mittel zur Verfügung gestellt haben, mit denen die Räume für die Kindersportschule am Stadion Wirklichkeit werden konnten. Um dieses außergewöhnliche Engagement zu würdigen, hat die TSG dem Neubau den Namen „Hector Sport-Centrum“ gegeben.

Das Richtfest fand am 12.Dezember 2008 statt und genau ein Jahr später, am 12.Dezember 2009, öffnete das HSC seine Pforten. Wenn Oliver Kahn bei der Eröffnung dabei gewesen wäre, hätte er bestimmt gesagt „DA IST DAS DING!!!!“

Doch Spaß beiseite was gibt es denn alles im HSC? Was wird alles – neben der Kindersportschule – angeboten? Die Antwort ist in der Frage schon drin es wird nämlich alles angeboten. Im Gebäude selbst befinden sich vier Hallen, ein Bewegungsbecken, eine Sauna, ein Fitnessstudio und noch vieles mehr. Das HSC bietet alle Sportarten von A bis Z an. Eine Altersgrenze kennt man beim HSC nicht. Alle sind beim HSC herzlich willkommen. Auch Menschen mit Behinderung können zum Beispiel im Fitnessstudio des HSC unter ganz normalen Bedingungen trainieren.

Liebes HSC wir gratulieren dir zum 15.Geburtstag und wir sind uns sicher dass du zu deinem 30.Geburtstag noch an der gleichen Stelle stehen wirst. Wir freuen uns schon darauf.

Doch nun freuen wir uns erst einmal auf das letzte Hinrunden Spiel dieser Saison. Es wird nicht einfach aber auch nicht unmöglich die drei Punkte hier in Weinheim zu behalten. Ich bin mir sicher dass es klappt. In diesem Sinne:

AUF GEHT’S WOINEM!!!

 

 

 

 

Mit sportlichen Grüßen,Ihr/euerSascha Lohrer

Unser Kolumnist


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Spielbericht 1. Mannschaft: Schneider rettet zumindest einen Punkt

Spielbericht 1. Mannschaft: Schneider rettet zumindest einen Punkt

 

 

Verbandsliga (14. Spieltag 09.11.2024)

 

Verbandsligist TSG 1862/09 Weinheim kommt bei der U21 des SV Waldhof Mannheim nicht über ein 1:1 hinaus und verpasst somit den Sprung auf Platz zwei

 

 


SV Waldhof II – TSG 1862/09 Weinheim 1:1 (0:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom14.10.2024

 

Mannheim. Fußball-Verbandsligist TSG 1862/09 Weinheim hat den Sprung auf Tabellenplatz zwei verpasst. Die Elf um Trainer Lukas Cambeis kam im Derby beim SV Waldhof II am Sonntagnachmittag nicht über ein 1:1 hinaus – mit einem Sieg wären die Weinheimer sowohl an der Heddesheimer Fortuna als auch an der U23 des Karlsruher SC vorbeigezogen, die beide am Samstag ebenfalls nur einen Zähler verbuchen konnten. Trotz spielerischer Überlegenheit musste die TSG 62/09 letztlich aber sogar froh sein, auf dem kleinen Kunstrasenplatz am Alsenweg überhaupt noch einen Punkt eingefahren zu haben. Nach einer knappen Stunde hatte Mika Träger die jungen Waldhöfer mit einem Schuss von der Strafraumkante in Führung gebracht – und diese Führung hatte bis zur Schlussminute Bestand. Dann aber setzte der erst kurz zuvor eingewechselte Rahman Jawadi TSG-Kapitän Yannick Schneider gekonnt in Szene und der Routinier vollendete ins lange Eck zum umjubelten Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt agierten die Zweiburgenstädter überdies in Unterzahl, nachdem Marcel Schwöbel nach einer Tätlichkeit gegen Daniel Ristow die Rote Karte gesehen hatte (81.). Berechtigterweise, wie sowohl Cambeis als auch Teammanager David de Vega sowie Schwöbel selbst nach Spielende einräumten. „Das darf mir nicht passieren“, entschuldigte sich der defensive Mittelfeldspieler noch auf dem Platz bei Schiedsrichter Niklas Diehm, der Ristows vorangegangene Provokation jedoch ebenso wenig gesehen hatte, wie einen Ellenbogenschlag gegen Christian Moura wenige Minuten zuvor (71.). Zudem echauffierten sich die Weinheimer Verantwortlichen darüber, dass TSG-Akteur Gregor Zimmermann in der 68. Minute nach einer Rangelei mit Djayson Eduardo Cardoso Mendes Gelb sah, der bereits verwarnte Waldhöfer jedoch mit einem blauen Auge davonkam und umgehend von seinem Trainer Richard Wegmann ausgewechselt wurde. „Der Platzverweis war letzten Endes eine Konsequenz aus mehreren Nickligkeiten, die einfach nicht geahndet wurden“, haderte Cambeis mit der Leistung der Unparteiischen. Seiner Mannschaft attestierte der Übungsleiter dagegen einen „herausragend guten“ Auftritt gegen den Favoritenschreck der Verbandsliga, der zuvor bereits Spitzenreiter 1. FC Bruchsal (4:0) sowie Fortuna Heddesheim (1:1) gehörig geärgert hatte. „Wir waren in meinen Augen die klar bessere Mannschaft, haben fußballerisch auf diesem kleinen Soccer-Center-Platz hervorragend gespielt – gegen einen Gegner, der eigentlich nur mit langen Bällen agiert hat. Wenn ich meinen Jungs etwas vorwerfen kann, dann nur, dass sie nicht mehr als ein Tor geschossen haben“, sagte Cambeis, der im Vorfeld noch eindringlich vor der Spielstärke der U21 des benachbarten Drittligisten gewarnt hatte. Ähnlich sah es auch Hakan Atik, Sportdirektor des Oberligisten VfR Mannheim, der sich das Derby ebenso wenig entgehen ließ wie Trainer Marcel Abele und der verletzte Abwehrchef Christian Kuhn, die in der vergangenen Saison noch bei der TSG 62/09 unter Vertrag gestanden hatten. „Wenn du vorne die Dinger nicht reinmachst, darfst du dich nicht wundern, wenn du plötzlich zurückliegst“, sagte Atik. So wurde unter anderem ein Tor von Marlon Ludwig wegen eines vorangegangenen Fouls im SVW-Strafraum zurückgepfiffen (16.), ein Kopfball von Schneider verfehlte das Waldhof-Tor nur um Haaresbreite (18.). Im zweiten Durchgang schien die Weinheimer Führung nach Großchancen von Sebastian Beikert (48.), Moura (56.) nur noch eine Frage der Zeit zu sein, doch das 1:0 fiel auf der Gegenseite. „Wie aus dem Nichts“, brachte es Teammanager David de Vega auf den Punkt. Richtig eingeschätzt hatte Cambeis im Vorfeld hingegen die Intensität des Nachbarschaftsduells. „Wir müssen uns auf viele Zweikämpfe und lange Bälle einstellen. Ich rechne mit einem äußerst intensiven Spiel“, hatte der 33-Jährige am Donnerstag im Gespräch mit dieser Redaktion prophezeit. Und tatsächlich ging es von Beginn an ordentlich zur Sache. Die Waldhöfer begegneten der spielerischen Überlegenheit der TSG 62/09 mit aggressivem Pressing und verwickelten die Weinheimer somit immer wieder in giftige Zweikämpfe. „Natürlich hätten wir gerne drei Zähler statt einen Punkt gehabt, aber ich bin trotzdem mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden“,
zeigte sich Trainer Richard Wegmann mit der Leistung seiner Elf ebenfalls zufrieden.


Kader TSG Weinheim: Kallis; M. Kuhn, Hannawald, Ertanir, Giordano, Beikert (84. Jawadi), Schneider, Zimmermann, Ludwig, Schwöbel, Moura (84. Kadioglu).

Tore: 1:0 Träger (57.), 1:1 Schneider (90.).

Zuschauer: 100.

Besonderes Vorkommnis: Rot für Schwöbel (TSG) wegen Tätlichkeit (81.).

Beste Spieler: Träger, Sentürk / Beikert, Moura, M. Kuhn


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