News: „Ich komme endlich wieder nach Hause“

News: „Ich komme endlich wieder nach Hause“

Ever Kassel folgt auf Marcel Hofbauer

Die Suche ist beendet. Ever Kassel wird neuer Trainer der Verbandsliga-Mannschaft der TSG 1862/09 Weinheim. Er übernimmt das Amt des in der vergangenen Woche zurückgetretenden Marcel Hofbauer. Der in Cali,Kolumbien, geborene Kassel wohnt in Laudenbach, sieht seine Sportliche Heimat aber bei der TSG 1862/09 Weinheim. „Es ist definitiv schön wieder nach Hause zu kommen. Es fühlt sich richtig an“ so der 36 Jährige.

Vor ihm steht aber eine schwere Aufgabe. Am kommenden Samstag trifft die TSG 1862/09 Weinheim, welche in der Tabelle auf dem letzten Platz steht, auf den Tabellennachbarn die SpVgg Durlach-Aue. Während Weinheim noch auf den ersten Sieg der Saison wartet, gelang den Gästen am vergangenen Wochenende gegen Gommersdorf der erste Sieg in der Saison. Weinheim verlor unter Interimstrainer Özcan Sahin am vergangenen Freitag in Walldorf mit 0:1. Nun kommt es am Samstag um 14:00 Uhr im Sepp-Herberger-Stadion zum direkten Duell und zu Kassel’s Premiere an der Seitenlinie.

Kassel bringt Erfahrung mit denn zuletzt arbeitete er im NLZ des SV Sandhausen. Für Ever Kassel geht aber nun ein Traum in Erfüllung. Er trainierte in Weinheim schon alle Mannschaften von der C-Jugend und höher und jetzt wird er Trainer der 1.Mannschaft. „Das ist für mich eine riesen Plattform und dass der Verein mir sein Vertrauen ausspricht, bedeutet mir mehr als alles andere. Es gibt nichts schöneres als eine 1.Herrenmannschaft zu trainieren“. Besonders wichtig ist Ever Kassel dass er seine erste Station als Trainer einer ersten Herrenmannschaft hier in Weinheim hat, nachdem er in Hockenheim bereits die 2.Mannschaft trainiert hatte und er möchte es, trotz der aktuellen Situation, genießen. Er sieht seine Aufgabe als Chance für ihn, aber auch für den Verein. „Dass ein Trainer aus der Jugend, Trainer einer 1.Mannschaft wird das gab es bei der TSG glaube ich auch noch nie, das ist schon ein Statement“ sagt er. Ever Kassel ist Entwicklung wichtig. Er möchte jungen Spielern eine Plattform bieten in der sie sich Taktisch und Menschlich weiterentwickeln können. Sportlich möchte er am Samstag am liebsten mit einem Dreier starten und bis zur Winterpause sollten, trotz des noch schweren Programms, noch weitere Punkte hinzu kommen. „Wir wollen Widerständen entgegen gehen. Kämpfen, beißen, Verteidigen. Ich möchte eine Einheit formen.“. Langfristig möchte Ever Kassel mit seiner Mannschaft so viele Punkte wie möglich sammeln und am Ende der Saison, den Klassenerhalt schaffen. Er möchte Spielern aus der U17 und U19 Plätze in der 1.Mannschaft anbieten, denn nur so würden diese Spieler auch in Weinheim bleiben. Spielerisch legt er zunächst sehr viel Wert auf die Verteidigung, aber natürlich möchte er auch den Gegner beherrschen und dominieren. Ever Kassel möchte „Ballbesitz-Fußball mit Offensiv-Spektakel“ bieten.  Aktuell wird man das wahrscheinlich noch nicht sehen, doch in der Rückrunde sollte man seine Handschrift erkennen können.

Am Ende ist Ever Kassel einfach nur froh wieder „nach Hause zu kommen. Es macht mich unfassbar Stolz dass der Verein den Weg eingegangen ist, einem Jugendtrainer das Vertrauen zu geben. Wir können damit auch ein Aushängeschild für andere Vereine werden. Zum Beispiel damit wie man mit einem Jugendtrainer umgeht. Ich bin stolz dass der Verein an mich gedacht hat. Das weiß ich sehr zu schätzen.“ Am Ende war es Ever Kassel noch wichtig frei nach Otto Rehhagel zu betonen „Die Wahrheit liegt auf dem Platz“ und wie das aussieht, wird man ab Samstag sehen.

Mit sportlichen Grüßen
Die Fußballabteilung der TSG 1862/09 Weinheim

 

 

 

 

 


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News: Marcel Hofbauer und Co-Trainer Dennis Sommer sind von der TSG 1862/09 Weinheim zurückgetreten.

News: Marcel Hofbauer und Co-Trainer Dennis Sommer sind von der TSG 1862/09 Weinheim zurückgetreten.

Diese Nachricht kam plötzlich und unerwartet: Der Trainer unserer 1.Mannschaft Marcel Hofbauer und Co-Trainer Dennis Sommer sind von der TSG 1862/09 Weinheim zurückgetreten. Hofbauer kam im Sommer 2025, Dennis Sommer kam dieses Jahr zu uns .In der vergangenen Saison landete die Mannschaft am Ende – wegen des Rückzugs vom GU-Türkspor SV Pforzheim – mit 33 Punkten auf dem ersten Nichtabstiegsplatz 12. In dieser Saison steht die Mannschaft nach Sieben Spielen mit nur einem Punkt auf dem 14. und damit vorletzten Platz. Nun kam es zum überraschenden Rücktritt. „Ich bedauere diese Entwicklung persönlich sehr und danke den Beiden für Ihren Hundertprozentigen Einsatz den Sie für unsere Abteilung geleistet haben. Gleichzeitig wünsche ich Ihnen vom ganzen Herzen persönlich, beruflich und privat alles erdenklich Gute.“ sagte Abteilungsleiter Tobias Apfel und betonte „dass man sich im Guten und Freundschaftlichen Verhältnis trennt“.

Sahin übernimmt Interimsmäßig

Bis ein neuer Trainer gefunden ist, wird Özcan Sahin als Interimstrainer fungieren. Unterstützt wird er dabei von Daniel Pfeiffer und René Uhrig.Seinen ersten Auftritt als Interimstrainer wird Özcan Sahin morgen beim Auswärtsspiel gegen den FC Astoria Walldorf II (Anpfiff 19:30) haben.

Wir wünschen der Mannschaft viel Erfolg und bedanken uns von ganzem Herzen bei Marcel Hofbauer und Dennis Sommer für alles, was Sie für unseren Verein getan haben.

Mit sportlichen Grüßen
Die Fußballabteilung der TSG 1862/09 Weinheim

 

 

 

 

 


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News: Fußballabteilung der TSG Weinheim stellt die Weichen für die Zukunft

News: Fußballabteilung der TSG Weinheim stellt die Weichen für die Zukunft

Neue Strukturen, ein neuer Hauptsponsor und Verstärkung im sportlichen Bereich: Die Fußballabteilung der TSG Weinheim richtet den Blick trotz aktueller Herausforderungen nach vorne.

Die Fußballabteilung der TSG Weinheim steht derzeit vor einigen sportlichen und organisatorischen Herausforderungen. Sowohl die erste Mannschaft als auch die U23 befinden sich aktuell in den hinteren Tabellenregionen ihrer jeweiligen Spielklassen. Gleichzeitig hat der bisherige sportliche Leiter Paul Weis bereits zu Beginn der Saison angekündigt, sich aus privaten Gründen gegen Ende des Jahres aus seinem Amt zurückzuziehen.

Abteilungsleiter Tobias Apfel stellt dabei ausdrücklich klar, dass der Rückzug von Paul Weis nicht mit der aktuellen sportlichen Situation zusammenhängt: „Paul hat seinen Rückzug zu einem Zeitpunkt verkündet, als unsere Strukturen komplett intakt waren. Er verlässt uns nicht aufgrund der derzeitigen Situation. Die Entscheidung ist bereits deutlich früher gefallen.“

Auch der ursprünglich als Trainer der U23 vorgesehene Alessandro Hoffmann hat sein Amt aufgrund der personellen Situation und aus privaten Gründen zur Verfügung gestellt.

Neuer Hauptsponsor stärkt den eingeschlagenen Weg

Trotz der aktuellen Herausforderungen gibt es auch positive Nachrichten. Die Fußballabteilung konnte einen neuen Hauptsponsor gewinnen. Mit dem Unternehmen KOS-KLIMA und dessen geschäftsführendem Gesellschafter Manuel Müller wurde ein Partner gefunden, der eng mit der Region verbunden ist.

„Mit großer Freude können wir verkünden, dass es uns gelungen ist, einen tollen Hauptsponsor zu gewinnen“, erklärt Tobias Apfel.

Die Partnerschaft passt aus Sicht der Abteilungsleitung besonders gut zum eingeschlagenen Weg. Die TSG Weinheim möchte künftig wieder verstärkt regionale und insbesondere Weinheimer Spieler für den Verein gewinnen.

„Mit unserem Weg wollen wir wieder verstärkt regionale Spieler einladen, bei der TSG Weinheim Fußball zu spielen. KOS-KLIMA passt mit seiner regionalen Verbundenheit hervorragend zu uns“, so Apfel.

Obwohl das Unternehmen über die Region hinaus tätig und bekannt ist, befindet sich die Zentrale in Weinheim. Manuel Müller verfügt über einen engen Bezug zur Region und zum Fußball vor Ort. Nach konstruktiven Gesprächen freuen sich beide Seiten auf die zukünftige Zusammenarbeit. Als Co- Sponsor wird künftig die Firma BKR Ingenieurbüro die Hosen zieren.

Özcan Sahin übernimmt sportliche Verantwortung

Auch auf der sportlichen Seite gibt es eine wichtige Personalentscheidung. Mit Özcan Sahin konnte ein Nachfolger für Paul Weis gewonnen werden. Sahin ist bereits im Hintergrund aktiv und arbeitet daran, die sportlichen Herausforderungen der Abteilung anzugehen.

Der neue sportliche Verantwortliche war bislang insbesondere im hessischen Fußball tätig. Unter anderem als Trainer am DFB-Stützpunkt in Ober-Abtsteinach und in der Vergangenheit auch als Trainer im Seniorenbereich aktiv.

„Özcan ist ein hervorragender Fachmann mit großer sportlicher Kompetenz. Gleichzeitig hat er auch menschlich einen sehr positiven Eindruck bei uns hinterlassen. Deshalb freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Tobias Apfel.

Unterstützt wird Sahin künftig wieder von Patrick Marx, der bereits im Organisationsteam und in der Abteilungsleitung der TSG Weinheim tätig war. Beide kennen sich bereits seit vielen Jahren.

„Wir schätzen die Arbeit von Patrick Marx sehr. Er gibt immer 100 Prozent“, betont Apfel.

Gleichzeitig soll das Team in den kommenden Monaten weiterwachsen. Weitere Mitstreiter sollen hinzukommen, damit die zahlreichen Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt werden können. In der Abteilungsleitung bleiben René Uhrig und Sascha Gölz weiterhin wichtige Konstanten, natürlich geleitet vom Abteilungsleiter Tobias Apfel.

Weinheimer Weg soll wieder stärker in den Mittelpunkt rücken

Sportlich gilt es zunächst, die U23 zu stabilisieren und beide Seniorenmannschaften Schritt für Schritt an das hintere Mittelfeld heranzuführen. Gleichzeitig sollen auch die Strukturen im Jugendbereich weiterentwickelt und präzisiert werden.

Neben den bereits erfolgreichen Leistungsmannschaften sollen zusätzliche Mannschaften aufgebaut werden, damit möglichst viele Weinheimer Kinder und Jugendliche entsprechend ihren Fähigkeiten eine passende Spielmöglichkeit erhalten.

„Wir haben in den vergangenen Jahren leider zu viele Weinheimer Spieler verloren, die heute bei Vereinen in der umliegenden Region aktiv sind. Diese Spieler möchten wir zurückgewinnen“, erklärt Apfel.

Die TSG Weinheim möchte dabei bewusst einen eigenen, regional ausgerichteten Weg gehen und Weinheimer sowie regionale Spieler wieder stärker an den Verein binden.

„Das Potenzial ist immens“

Özcan Sahin blickt trotz der anstehenden Aufgaben optimistisch auf seine neue Tätigkeit: „Ich freue mich auf die große Herausforderung und auf die neue Aufgabe. Die TSG Weinheim ist nach wie vor ein großer Name im Fußballsport der Region. Wir müssen jetzt versuchen, die Aktivitäten zu stabilisieren und die TSG anschließend wieder zu alter Stärke zurückzuführen.“

Dabei sieht Sahin großes Potenzial im Verein und in dessen Umfeld: „Das Potenzial ist immens und es gibt viele großartige Menschen hier, die bereit sind, mitzuhelfen. Ich persönlich freue mich sehr und übernehme die Aufgabe gerne.“

Die Fußballabteilung weiß, dass der Weg zurück zu sportlicher Stabilität Zeit benötigen wird. Gleichzeitig sollen die aktuellen Herausforderungen genutzt werden, um die Abteilung organisatorisch und sportlich nachhaltig aufzustellen.

„Es wird sicherlich ein langer Weg. Aber wir freuen uns darauf, ihn gemeinsam zu gehen“, so Tobias Apfel.

 

 


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Spielbericht 1. Mannschaft: Fortuna erteilt TSG 62/09 bittere Lektion

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Verbandsliga (1. Spieltag 15.08.2026)

 

Weinheim bekommt beim Verbandsliga-Auftakt im Derby gegen Heddesheim seine Grenzen aufgezeigt. TSG-Trainer Hofbauer bleibt nach Hitzeschlacht trotzdem cool.

 

 

 


TSG 1862/09 Weinheim – FV Fortuna Heddesheim 0:5 (0:2)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 17.08.2026
Von Anja Treiber

Weinheim. Autsch. Das tat weh. Im Auftaktspiel der Fußball-Verbandsliga kassierte die TSG 1862/09 Weinheim ein bitteres 0:5 (0:2) gegen den FV Fortuna Heddesheim und erlebte fast ein Déjà-vu zum 0:8 aus dem Vorjahr. Eine Halbzeit lang standen die Gastgeber vor 100 Zuschauern im Sepp-Herberger-Stadion quasi nicht auf dem Platz und erhielten dabei nicht nur spielerisch und taktisch eine Lehrstunde von den Fortunen. Die Heddesheimer waren offensichtlich auch bereiter, das Derby anzunehmen. Der Gästesieg war absolut verdient, hätte sogar noch höher ausfallen müssen. 11:1 Torabschlüsse – darunter ein Pfostenschuss durch den überragenden Andre Redekop nach Ballverlust in der eigenen Hälfte gleich nach zwei Minuten – verzeichneten die Heddesheimer in den ersten 45 Minuten. Das 0:2 zur Pause war schmeichelhaft. Weinheims Trainer Marcel Hofbauer blieb angesichts der unterschiedlichen Möglichkeiten beider Vereine zwar in der Analyse entspannt, rief seine Spieler aber unmittelbar nach dem Schlusspfiff zu einer Standpauke zusammen: „Das ist Verbandsliga. Genauso wird diese Saison werden. Wenn wir da nicht hellwach sind und uns an taktische Vorgaben halten, dann kommt so ein Ergebnis zustande. Es muss ein fach mal jeder auf seiner Position seinen Job machen und sich an die taktischen Vorgaben halten.“ In den ersten 45 Minuten waren die Weinheimer allenfalls Begleiter der Heddesheimer Offensive, ließen sich immer wieder überspielen, kamen nicht in die Zweikämpfe und durften sich bei Torwart Steven Baumann bedanken, dass es zur Pause nur 0:2 stand. „In den ersten 25 Minuten waren wir gar nicht da, waren nach dem 0:1 dann auch geschockt, sodass nach dem gefühlt 800. Konter dann auch noch das 0:2 fiel“, suchte der TSG-Schlussmann nach den Gegentreffern durch Edobor und Marsal eine Erklärung. In der zweiten Hälfte sei man dann präsenter gewesen. Allerdings führte dann ausgerechnet ein individueller Torwartfehler zum 0:3 durch Ait Khardi (49.). „Überhaupt entstanden die Tore bis auf das vierte durch unsere Fehler. In der zweiten Halbzeit verteidigen wir dann auch noch die Konter katastrophal“, gab Marcel Hofbauer seiner Mannschaft noch als Denkaufgabe mit ins Wochenende. Beim 0:5, das Redekop per Fallseitzieher nach Flanke von Sentürk in der Nachspielzeit sehenswert abschloss, war Weinheim gegen den Schützen und Assistgeber sogar mit zwei Mann in Überzahl. Zwar verlief die Partie im zweiten Durchgang ausgeglichener, doch die deutlich eingespielter wirkenden und abgeklärteren Gäste ließen trotzdem so gut wie nichts zu. Heddesheims Keeper Dos Santos musste in 45 Minuten nur zweimal eingreifen: bei einem Jawadi-Freistoß in der 47. und in der 78. Minute, als Milad Hussaini nach Zuspiel von Gervalla zum Abschluss kam. Die Zuschauer durften dann fünf Minuten später bestaunen, wie Keshawan Metthew Pownall zunächst die gesamte TSG-Verteidigung austanzte, um den Ball dann wunderbar in den rechten oberen Torwinkel zu schlenzen. „Das war eine sehr gute Leistung von uns“, freute sich Fortuna-Trainer Feytullah Genc über einen sehr reifen Auftritt seiner Mannschaft. „Klar hätten wir unsere Chancen noch besser verwerten müssen. Aber fünf Tore sind ja nicht schlecht. Wir hatten eine gute Vorbereitung, in der die Jungs gut mitgezogen haben.“ Aussagekraft hinsichtlich des Saisonziels Platz vier bis sieben wollte Heddesheims Trainer dem guten Start aber nicht beimessen. „Es kommen ja auch noch andere Gegner.“ Die kommen auch auf Weinheim zu, schon am nächsten Sonntag in Spielberg steht eine mindestens genauso große Hürde an. „Das sind nicht die Gegner, die unsere Kragenweite haben“, sagt TSG-Trainer Marcel Hofbauer. „Wie sagt man so schön: Die Saison wird kein Sprint, sondern ein Marathon.“ Mit einer noch jüngeren Mannschaft als in der Vorsaison gelte es, aus diesen Spielen zu lernen. „Da muss man so etwas wie heute auch mal aushalten können. Wir werden auch noch anderen Fußball von diesem Team sehen.“


SG 1862/09 Weinheim: Baumann; Berger, Schmitt, Schneider (86. Mucha), Hoffmann, Jawadi (75. Tchuigwa), Miftari, Marchitto (46. Gervalla), Langer (46. Hertel), Kühne, Kartal (62. Hussaini)

Tore:  0:1 Edobor (27.), 0:2 Marsal (44.), 0:3 Ait Khardi (49.), 0:4 Pownall (83.), 0:5 Redekop (90+1).

Zuschauer: 100.

Beste Spieler: keiner – Teamleistung.

 


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News: Drei Weinheimer auf internationalem Parkett!

News: Drei Weinheimer auf internationalem Parkett!

Beim kosovarischen Nationalteam mittrainiert

Unsere U17-Spieler Blenor Berisha, Bleonit Berisha und Dian Potuku durften in der vergangenen Woche beim kosovarischen Nationalteam mittrainieren und wertvolle Erfahrungen auf internationalem Niveau sammeln.
Die Trainingseindrücke fließen in die Entscheidung über eine mögliche Nominierung für die U17-EM-Qualifikation im Herbst ein.
Wir sind gespannt und drücken unseren Jungs fest die Daumen!
#TSGWeinheim #U17 #Kosovo #Nationalmannschaft #Nachwuchsfußball #Talentförderung

Euer TSG 1862/09 Weinheim Fußball Abteilung


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Spielbericht 1. Mannschaft: Erlebnis überstrahlt Ergebnis

Spielbericht 1. Mannschaft: Erlebnis überstrahlt Ergebnis

 

 

Verbandspokal (3. Runde 31.07.2026)

 

Über 700 Zuschauer sehen beim 0:5 im Hardtwaldstadion eine wackere TSG Weinheim. Die Partie in Sandhausen bleibt in Erinnerung.

 

 


SV Sandhausen – TSG 1862/09 Weinheim  5:0 (2:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 01.08.2026
Von Nicolai Lehnort

Sandhausen. Traurig war am Ende kein Weinheimer. Die Freude, am Freitagabend im Hardtwaldstadion wohl eines der größten Spiele der eigenen Karriere erlebt zu haben, überwog nach der 0:5 (0:2)-Niederlage der TSG 1862/09 Weinheim in der dritten Runde des Fußball-Verbandspokals beim Regionalligisten SV Sandhausen. „Wenn man das Strahlen der Spieler sieht, wie sie auf den Platz gehen und dieses Stadion bestaunen, war es definitiv die richtige Entscheidung“, war bei Trainer Marcel Hofbauer auch die Posse um den Rasen im Herberger-Stadion, der zum Tausch des Heimrechts geführt hatte, schnell vergessen. Dort, wo schon Profis des Hamburger SV oder 1. FC Köln gestanden und über 15.000 Zuschauer für einen Hexenkassel gesorgt hatten, machten nach Spielende die Verbandsliga-Kicker Erinnerungsfotos mit Familien und Freunden. „Das sind Erfahrungen, die die Jungs ihr Leben lang mittragen werden“, strahlte auch Hofbauer in den Katakomben. Und doch geriet seine ansonsten „sehr gut und solide verteidigende“ Elf, die mit zwei Neuzugängen auflief, im ersten Durchgang nur wegen zweier prompt bestrafter Schnitzer in Rückstand. Zunächst war der vielbeschäftigte Linksverteidiger Maiko Hertel der Pechvogel, als er an der Strafraumkante SVS-Stürmer Stefan Maderer von hinten in die Beine lief und einen unnötigen Strafstoß verursachte. Sein umtriebiger Gegenspieler Tim Korzuschek traf nach 19 Minuten vom Punkt zur Führung. Drei Minuten später war Daniele Marchitto der Unglücksrabe: Eine flache Korzuschek-Hereingabe grätschte der Neuzugang vor dem einschussbereiten Maderer ins eigene Gehäuse – 0:2. Bis dahin fehlte den vor dem Saisonstart in einer Woche mit einer durchmischten Elf agierenden Hausherren gegen die im 4-4-2 kompakten Weinheimer die Zielstrebigkeit. Die auf Umschaltsituationen lauernden Gäste erhielten in Rückstand mehr Spielanteile, Robert Langer markierte den ersten und einzigen Abschluss aufs Tor (29.). Korzuschek zeigte aber, was einer aufgerückten TSG nach Ballverlusten blüht: Schlussmann Steven Baumann war im Eins-gegen-eins jedoch zur Stelle (38.). „Nicht ganz zufrieden“ mit der
ersten Hälfte wählte SVS-Coach Kevin Stotz in der Kabine deutliche Worte. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit mehr Chancen herausgespielt und es besser gemacht.“ Hinter den Aktionen seiner Mannen war nach Wiederanpfiff viel mehr Zug. Dem war die Weinheimer Defensive nicht mehr gewachsen und so sorgten Maderer per Kopf (54.) und David Mamutovic im Nachsetzen (57.) mit dem 4:0 schnell für klare Verhältnisse. Auch in der letzten halben Stunde drückte Sandhausen die TSG tief in die eigene Hälfte und verpasste mehrfach eine höhere Führung, einzig Tasos Leonidis (79.) bereitete dem Chancenwucher ein Ende. Die Hofbauer-Elf gab sich zwar nicht auf, verteidigte weiter diszipliniert und feierte gar gelungene Abwehraktionen. Den kurz gemähten Rasen in der gegnerischen Hälfte sah in Durchgang zwei aber kaum kein Gästeakteur.

 

 


TSG Weinheim: Baumann – Schmitt, Schneider, Hoffmann, Gervalla (46. Miftari), Hertel (56. Weihbrecht), Jawadi, Marchitto (69. Görgülü), Langer (77. Gören), Mucha (56. Shala), Kartal.

Tore: 1:0 Korzuschek (19., FE), 2:0 Marchitto (22., ET), 3:0 Maderer (54.), 4:0 Mamutovic (57.), 5:0 Leonidis (79.).

Zuschauer: 723.

 


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Spielbericht 1. Mannschaft: Weinheim stürmt zum Pokal-Traumlos

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Verbandspokal (2. Runde 26.07.2026)

 

TSG 1862/09 setzt sich auch beim TSV Amicitia Viernheim klar durch. Am Wochenende wird wahrscheinlich in Sandhausen gespielt

 

 


TSV Amicitia Viernheim – TSG 1862/09 Weinheim  1:6 (1:1)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 27.07.2026
von Anja Treiber

Viernheim. Nach dem nächsten soliden Pokalauftritt steht den Fußballern der TSG 1862/09 Weinheim ein ganz besonderes Spiel bevor. Der 6:1-(1:1)-Sieg beim benachbarten Landesligisten TSV Amicitia Viernheim beschert der Mannschaft von Trainer Marcel Hofbauer ein Highlight der Saison-Vorbereitung. Am Wochenende wartet nun Regionalligist SV Sandhausen auf den Fußball-Verbandsligisten. Aller Voraussicht nach findet das Spiel beim Gegner statt. „Das wäre unser Wunsch. Unser Rasen im Stadion ist Spielern, die ihr Geld mit Fußball verdienen, eigentlich nicht zuzumuten“, bestätigt Dennis Sommer, Weinheims Co-Trainer. Die Weinheimer Verantwortlichen stehen in Verbindung mit dem SVS und hoffen auf ein Spiel im Hardtwaldstadion. „Das wäre für unsere jungen Spieler natürlich ein Traum, einmal in ihrer Karriere in solch einem Stadion spielen zu dürfen.“ Verdient haben es sich die Weinheimer, die zwar auch auf dem Viernheimer Kunstrasen eine Halbzeit lang brauchten, bis sie ihre Überlegenheit in Treffer ummünzen konnten, dann aber keinen Zweifel daran ließen, wie sehr sie Spaß am Fußballspielen haben und sich dieses Bonusspiel auch wünschen. Für zwei Spieler war der Pokalsieg gestern vor 100 Zuschauern aber auch bittersüß: Lias Kühne, einmal mehr ständiger Unruheherd auf der rechten Außenbahn, und Marc Berger, sichere Bank in der Weinheimer Defensive und steter Antreiber, werden den Vorbereitungshöhepunkt aufgrund ihres Urlaubs verpassen. Zwei Positionen, die in der Weinheimer Startaufstellung eigentlich gesetzt sind. „Das ist jetzt unser Los in den nächsten Wochen, urlaubs- und ferienbedingt sind wir jetzt leider nicht mehr komplett“, sagt Marcel Hofbauer, der mit der Vorstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden war. „Wir wussten, dass wir Geduld brauchen, bis sich unsere Qualität durchsetzen würde, das habe ich den Jungs auch in der Halbzeit gesagt“, sah Hofbauer erneut viele gute Ansätze, vor allem im zweiten Durchgang. Benjamin Waldecker, Trainer des TSV Amicitia Viernheim, hatte seine Mannschaft nach dem Schlusspfiff ebenfalls zusammengerufen. „Aus diesem Spiel können wir viel lernen vor allem, was die Mentalität angeht. Das war ein schlechtes Spiel von uns, am Ende dürfen wir uns nicht so ergeben.“ Ganz anders dagegen der Auftritt der TSG 1862/09, die neben den schön herausgespielten Toren auch noch drei Fehlpass-Geschenke der durchweg verteidigenden Viernheimer dankend annahm. Aber auch diese Situationen hatten sich die Weinheimer durch ihr hohes Anlaufen eben auch erarbeitet. „Die Jungs haben die Arbeit erledigt, jetzt kommt das Vergnügen“, sagt Marcel Hofbauer.


TSG Weinheim: Baumann; Berger, Schmitt (46. Hoffmann), Schneider, Hussaini (76. Shala), Miftari (68. Gervalla), Marchitto, Langer (64. Hertel), Kühne, Mucha, Kartal.

Tore: 1:0 Berger (9., Eigentor), 1:1 Kartal (30.), 1:2 Kartal (57.), 1:3 Kühne (59.), 1:4 Kartal (76.), 1:5 Shala (85.), 1:6 Weihbrecht (90.)

Zuschauer: 100

 

 


BILDEER ZUM SPIEL

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News: DANKE für alles Christian Bischer!

News: DANKE für alles Christian Bischer!

Unser Jugendkoordinator Grundlage sagt Tschüß

Er hat viel für unseren Verein getan, vor allem für die Jugend. Die Rede ist von Christian Bischer. Nun hat er sich dazu entschieden die Arbeit als Jugendkoordinator der Grundlagen zu beenden, er bleibt dem Verein aber erhalten. Felix Foge ist sein Nachfolger. „Auch im Alphabet kommt Anstrengung vor Erfolg“ war schon immer sein Motto und dafür stand er auch. Er strengte sich für unseren Verein an und das brachte Erfolg.

Christian kam in der Saison 2019/2020 zu uns und war Co-Trainer der U8 von Armin Holz, Bernd Beutel und Sertac Acik.

2020/2021 wurde er Stellvertretender Jugendleiter, Thorsten Fandel war Jugendleiter. Zudem wurde er Cheftrainer der U8.

In den Spielzeiten 2021/2022 und 2022/2023 war Christian Cheftrainer in der E-Jugend. Zunächst bei E3 und in der Saison drauf bei der E2.

Zur Saison 2023/2024 wurde er dann unser Jugendkoordinator und blieb es auch bis heute.

„Wofür ich als Jugendkoordinator im Grundlagenbereich brenne ist die Möglichkeit Teil einer Veränderung, eines Umdenken in diesem Altersbereich zu sein. Warum umdenken? Ich beobachte Kinder auf dem Bolzplatz, und dieselben Kinder im Vereinstraining. Und oftmals hat man das Gefühl, das es nicht dieselben Kinder sind. Im Vereinstraining fehlt das Lächeln, die Spielfreude, die Kreativität selbst Entscheidungen treffen zu dürfen, es lastet zu viel Druck auf den Schultern in Jugendbereich. Und genau hier möchte ich ansetzen diese grundlegenden Probleme, die ich Deutschlandweit erkenne anzugehen. Und wir als TSG 1862/09 Weinheim sollten als Vorbild vorangehen um hier im Fußballkreis eine Veränderung ein Umdenken einzuleiten. Ich möchte wieder den Bolzplatz ins Vereinstraining bringen. Spaß, Freude Kreativität und Individualität der Kinder fördern. Nicht die Trainer sollen im Mittelpunkt stehen, sondern unsere Kinder. In diesem Sinne lassen wir unsere Kinder, wieder Kinder sein und das Leuchten in den Augen der Kinder wieder auf den Sportplatz zurück bringen. Denn genau dafür brenne ich“ sagte Christian damals.

Lieber Christian du hast in den letzten Jahren nicht nur für uns gebrannt. Du hast den Kindern das Leuchten in die Augen gebracht so wie du es wolltest und dafür danken wir dir herzlichst!

Deine TSG 1862/09 Weinheim Fußball Abteilung


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Spielbericht 1. Mannschaft: Pforzheim-Rückzug beschert Weinheim direkten Klassenerhalt

Spielbericht 1. Mannschaft: Pforzheim-Rückzug beschert Weinheim direkten Klassenerhalt

 

 

Verbandsliga (30. Spieltag 30.05.2026)

 

Die TSG 1862/09 Weinheim rückt nach der Abmeldung von GU-Türkischer SV Pforzheim einen Platz auf und entgeht damit der Abstiegsrelegation. Saisonausklang mit Auswärtsniederlage.

 

 


SV Waldhof Mannheim 2 – TSG 1862/09 Weinheim 5:3 (3:2)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 01.06.2026
Von Nicolai Lehnort

Mannheim. Die frohe Kunde kam am Freitagabend genau zur richtigen Zeit. Marcel Hofbauer war gerade in der Trainerkabine, als die Info vom badischen Fußballverband (BFV) einging: GU-Türkischer SV Pforzheim zieht sein Team aus der Verbandsliga zurück. Für die TSG 1862/09 Weinheim ist das gleichbedeutend mit dem direkten Klassenerhalt. Das Team, das als Tabellen-13. bereits als Teilnehmer an der Abstiegsrelegation festgestanden war, entgeht den Entscheidungsspielen. „In der Kabine brach großes Geschrei und große Freude aus“, berichtete der Trainer von den Reaktionen seiner Spieler vor dem Training. Auch bei Hofbauer sei „in dem Moment natürlich eine Last abgefallen“. Nach den Turbulenzen rund um Pforzheim – nachdem die Generalstaatsanwaltschaft im Februar Ermittlungen wegen Geldwäscheverdachts im Umfeld aufgenommen hatte, beantragte das Finanzamt in der Vorwoche die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen den Verein – hatte man das Szenario Rückzug und dessen Folgen zwar auch in Weinheim im Hinterkopf, „damit gerechnet haben wir aber trotzdem nicht“, sagte Hofbauer, der sein Team trotz aller Unwägbarkeiten normal auf das Saisonfinale vorbereitet hatte. Das beschränkte sich nach dem feststehenden Ligaverbleib auf das letzte Spiel beim SV Waldhof Mannheim II am Samstag. Denn durch den Rückzug wurde Pforzheim ans Tabellenende gesetzt, während alle Teams hinter dem bis dahin Fünften um einen Rang aufrücken. Weinheim beendet die Saison damit als Zwölfter. Die Punkte aus den Spielen gegen Pforzheim bleiben erhalten.

Führung schnell verspielt

Damit avancierte das Auswärtsspiel bei der Waldhof-Reserve, die als Zehnter einläuft, endgültig zum Sommerkick. Vor 65 Zuschauern am Alsenweg legten die Gäste dennoch motiviert los und gingen durch Maiko Hertel (10.) und Jermain Schranz (13.) früh in Führung. „Danach haben wir das Verteidigen aber eingestellt und uns schnell die Butter vom Brot nehmen lassen“, sah TSG-Coach Hofbauer wie sein Team innerhalb von acht Minuten drei Gegentreffer schluckte. „Defensiv war das vom gesamten Mannschaftsverband eine absolute Katastrophe“, nahm der Trainer kein Blatt vor den Mund, wollte sich angesichts des bedeutungslosen Saisonausklangs aber nicht zu sehr ärgern. Auch die Umstellung auf ein kompaktes 4-4-2 in der Pause brachte keine Besserung, Mannheims Mathias Heiligenstein sorgte mit dem 4:2 (57.) für die Vorentscheidung. Einen emotionalen Moment erlebte Waldhofs Rico Benatelli, der in der 86. Minute sein womöglich letztes Tor zum 5:3 (3:2)-Endstand erzielte und kurz darauf begleitet von einem Spalier ausgewechselt wurde. Der 34-Jährige war 2024 zu den Drittliga-Profis gewechselt, konnte dort aber nie richtig Fuß fassen. Jetzt steht wohl ein Karriereende im Raum. Für die TSG Weinheim endet eine nach dem Umbruch im Sommer schwierige Saison damit vorzeitig mit einem Happy End. „Wir haben in den letzten Wochen alles getan, um mit unseren begrenzten Mitteln in der Liga zu bleiben – und das haben  wir uns auch verdient“, zog Trainer Hofbauer ein kurzes Fazit – und verabschiedete sich in den Urlaub. nil

 


SG 1862/09 Weinheim: Kempa – Berger (46. Czaker), Roumeliotis, Schneider (6. Imsirovic), Schranz, Gervalla, Hussaini, Hertel (66. Benbiga), Jawadi (46. da Silva Arnold), Bergbauer (46. Mucha), Langer.

Tore:  0:1 Hertel (10.), 0:2 Schranz (13.), 1:2 Wetter (18.), 2:2 Bauer (22.), 3:2 Martin (26.), 4:2 Heiligenstein (57.), 4:3 Mitsche (83., ET), 5:3 Benatelli (86.).

 


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Spielbericht U23 Mannschaft: Gedanklich schon in der Pause

SPIELBERICHT U23: Gedanklich schon in der Pause

Kreisklasse A (30. Spieltag 31.05.2026)

 

TSG 1862/09 II verliert zum Abschluss.

 

 


TSV Amicitia Viernheim 2 – TSG 1862/09 Weinheim U23  2:1 (0:1)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 01.06.2026
Von Anja Treiber

Viernheim. Schon vor dem letzten Spieltag stand fest, dass die TSG 1862/09 Weinheim II diese Saison in der Fußball-A-Klasse auf Rang vier beenden wird. Weinheims U23 hatte sich lange Zeit mehr erhofft, hätte gern um den Aufstieg mitgespielt. Doch vor allem die fehlende Konstanz im jungen Team sorgte am Ende dafür, dass aus einer guten keine sehr gute Saison wurde. Am Ende musste sogar noch Trainer Andreas Dörrlamm gehen, Habib Arifi, der künftig als Führungsspieler in der U23 vorangehen und die B2-Jugend des Vereins als Trainer betreuen wird, sprang im Endspurt ein. Mit dem Spiel gestern in Viernheim ist dieses Kapitel nun beendet. 1:2 unterlagen die Weinheimer zum Saisonabschluss beim TSV Amicitia II. „Nach den letzten Wochen, in denen klar war, dass nach ganz vorne nichts mehr geht, war die Luft etwas raus. Man hat auch jetzt gemerkt, dass die Spieler mit den Köpfen schon in der Sommerpause waren“, sagte Arifi. Trotzdem sah er gerade in der ersten Halbzeit viele Chancen seines Teams. „Wir hätten 3:0 oder 4:0 führen müssen, haben dann ja auch das 1:0 gemacht. Aber am Ende waren wir in der Rückwärtsbewegung einfach zu schlecht. So war dann in Viernheim nicht mehr drin“ zog er einen Schlussstrich unter eine „anstrengende Saison“. AT


Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Delgado Brill; Bildat, Amegah, Mcharek (69. Arifi), Lebsir, N. Schmitt, M. Schmitt (46. Obermann), Lentini, Güler (46. Andemariam), Gölz, Reichert.

Tore: 0:1 Gölz (13.), 1:1 Beikert (47.), 2:1 Pretschker (69.)


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