Spielbericht 1. Mannschaft: Erlebnis überstrahlt Ergebnis
Spielbericht 1. Mannschaft: Erlebnis überstrahlt Ergebnis
Verbandspokal (3. Runde 31.07.2026)
Über 700 Zuschauer sehen beim 0:5 im Hardtwaldstadion eine wackere TSG Weinheim. Die Partie in Sandhausen bleibt in Erinnerung.
SV Sandhausen – TSG 1862/09 Weinheim 5:0 (2:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 01.08.2026
Von Nicolai Lehnort
Sandhausen. Traurig war am Ende kein Weinheimer. Die Freude, am Freitagabend im Hardtwaldstadion wohl eines der größten Spiele der eigenen Karriere erlebt zu haben, überwog nach der 0:5 (0:2)-Niederlage der TSG 1862/09 Weinheim in der dritten Runde des Fußball-Verbandspokals beim Regionalligisten SV Sandhausen. „Wenn man das Strahlen der Spieler sieht, wie sie auf den Platz gehen und dieses Stadion bestaunen, war es definitiv die richtige Entscheidung“, war bei Trainer Marcel Hofbauer auch die Posse um den Rasen im Herberger-Stadion, der zum Tausch des Heimrechts geführt hatte, schnell vergessen. Dort, wo schon Profis des Hamburger SV oder 1. FC Köln gestanden und über 15.000 Zuschauer für einen Hexenkassel gesorgt hatten, machten nach Spielende die Verbandsliga-Kicker Erinnerungsfotos mit Familien und Freunden. „Das sind Erfahrungen, die die Jungs ihr Leben lang mittragen werden“, strahlte auch Hofbauer in den Katakomben. Und doch geriet seine ansonsten „sehr gut und solide verteidigende“ Elf, die mit zwei Neuzugängen auflief, im ersten Durchgang nur wegen zweier prompt bestrafter Schnitzer in Rückstand. Zunächst war der vielbeschäftigte Linksverteidiger Maiko Hertel der Pechvogel, als er an der Strafraumkante SVS-Stürmer Stefan Maderer von hinten in die Beine lief und einen unnötigen Strafstoß verursachte. Sein umtriebiger Gegenspieler Tim Korzuschek traf nach 19 Minuten vom Punkt zur Führung. Drei Minuten später war Daniele Marchitto der Unglücksrabe: Eine flache Korzuschek-Hereingabe grätschte der Neuzugang vor dem einschussbereiten Maderer ins eigene Gehäuse – 0:2. Bis dahin fehlte den vor dem Saisonstart in einer Woche mit einer durchmischten Elf agierenden Hausherren gegen die im 4-4-2 kompakten Weinheimer die Zielstrebigkeit. Die auf Umschaltsituationen lauernden Gäste erhielten in Rückstand mehr Spielanteile, Robert Langer markierte den ersten und einzigen Abschluss aufs Tor (29.). Korzuschek zeigte aber, was einer aufgerückten TSG nach Ballverlusten blüht: Schlussmann Steven Baumann war im Eins-gegen-eins jedoch zur Stelle (38.). „Nicht ganz zufrieden“ mit der
ersten Hälfte wählte SVS-Coach Kevin Stotz in der Kabine deutliche Worte. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit mehr Chancen herausgespielt und es besser gemacht.“ Hinter den Aktionen seiner Mannen war nach Wiederanpfiff viel mehr Zug. Dem war die Weinheimer Defensive nicht mehr gewachsen und so sorgten Maderer per Kopf (54.) und David Mamutovic im Nachsetzen (57.) mit dem 4:0 schnell für klare Verhältnisse. Auch in der letzten halben Stunde drückte Sandhausen die TSG tief in die eigene Hälfte und verpasste mehrfach eine höhere Führung, einzig Tasos Leonidis (79.) bereitete dem Chancenwucher ein Ende. Die Hofbauer-Elf gab sich zwar nicht auf, verteidigte weiter diszipliniert und feierte gar gelungene Abwehraktionen. Den kurz gemähten Rasen in der gegnerischen Hälfte sah in Durchgang zwei aber kaum kein Gästeakteur.
TSG Weinheim: Baumann – Schmitt, Schneider, Hoffmann, Gervalla (46. Miftari), Hertel (56. Weihbrecht), Jawadi, Marchitto (69. Görgülü), Langer (77. Gören), Mucha (56. Shala), Kartal.
Tore: 1:0 Korzuschek (19., FE), 2:0 Marchitto (22., ET), 3:0 Maderer (54.), 4:0 Mamutovic (57.), 5:0 Leonidis (79.).
Zuschauer: 723.
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Spielbericht 1. Mannschaft: Weinheim stürmt zum Pokal-Traumlos
Spielbericht 1. Mannschaft: Weinheim stürmt zum Pokal-Traumlos
Verbandspokal (2. Runde 26.07.2026)
TSG 1862/09 setzt sich auch beim TSV Amicitia Viernheim klar durch. Am Wochenende wird wahrscheinlich in Sandhausen gespielt
TSV Amicitia Viernheim – TSG 1862/09 Weinheim 1:6 (1:1)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 27.07.2026
von Anja Treiber
Viernheim. Nach dem nächsten soliden Pokalauftritt steht den Fußballern der TSG 1862/09 Weinheim ein ganz besonderes Spiel bevor. Der 6:1-(1:1)-Sieg beim benachbarten Landesligisten TSV Amicitia Viernheim beschert der Mannschaft von Trainer Marcel Hofbauer ein Highlight der Saison-Vorbereitung. Am Wochenende wartet nun Regionalligist SV Sandhausen auf den Fußball-Verbandsligisten. Aller Voraussicht nach findet das Spiel beim Gegner statt. „Das wäre unser Wunsch. Unser Rasen im Stadion ist Spielern, die ihr Geld mit Fußball verdienen, eigentlich nicht zuzumuten“, bestätigt Dennis Sommer, Weinheims Co-Trainer. Die Weinheimer Verantwortlichen stehen in Verbindung mit dem SVS und hoffen auf ein Spiel im Hardtwaldstadion. „Das wäre für unsere jungen Spieler natürlich ein Traum, einmal in ihrer Karriere in solch einem Stadion spielen zu dürfen.“ Verdient haben es sich die Weinheimer, die zwar auch auf dem Viernheimer Kunstrasen eine Halbzeit lang brauchten, bis sie ihre Überlegenheit in Treffer ummünzen konnten, dann aber keinen Zweifel daran ließen, wie sehr sie Spaß am Fußballspielen haben und sich dieses Bonusspiel auch wünschen. Für zwei Spieler war der Pokalsieg gestern vor 100 Zuschauern aber auch bittersüß: Lias Kühne, einmal mehr ständiger Unruheherd auf der rechten Außenbahn, und Marc Berger, sichere Bank in der Weinheimer Defensive und steter Antreiber, werden den Vorbereitungshöhepunkt aufgrund ihres Urlaubs verpassen. Zwei Positionen, die in der Weinheimer Startaufstellung eigentlich gesetzt sind. „Das ist jetzt unser Los in den nächsten Wochen, urlaubs- und ferienbedingt sind wir jetzt leider nicht mehr komplett“, sagt Marcel Hofbauer, der mit der Vorstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden war. „Wir wussten, dass wir Geduld brauchen, bis sich unsere Qualität durchsetzen würde, das habe ich den Jungs auch in der Halbzeit gesagt“, sah Hofbauer erneut viele gute Ansätze, vor allem im zweiten Durchgang. Benjamin Waldecker, Trainer des TSV Amicitia Viernheim, hatte seine Mannschaft nach dem Schlusspfiff ebenfalls zusammengerufen. „Aus diesem Spiel können wir viel lernen vor allem, was die Mentalität angeht. Das war ein schlechtes Spiel von uns, am Ende dürfen wir uns nicht so ergeben.“ Ganz anders dagegen der Auftritt der TSG 1862/09, die neben den schön herausgespielten Toren auch noch drei Fehlpass-Geschenke der durchweg verteidigenden Viernheimer dankend annahm. Aber auch diese Situationen hatten sich die Weinheimer durch ihr hohes Anlaufen eben auch erarbeitet. „Die Jungs haben die Arbeit erledigt, jetzt kommt das Vergnügen“, sagt Marcel Hofbauer.
TSG Weinheim: Baumann; Berger, Schmitt (46. Hoffmann), Schneider, Hussaini (76. Shala), Miftari (68. Gervalla), Marchitto, Langer (64. Hertel), Kühne, Mucha, Kartal.
Tore: 1:0 Berger (9., Eigentor), 1:1 Kartal (30.), 1:2 Kartal (57.), 1:3 Kühne (59.), 1:4 Kartal (76.), 1:5 Shala (85.), 1:6 Weihbrecht (90.)
Zuschauer: 100
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News: DANKE für alles Christian Bischer!
News: DANKE für alles Christian Bischer!
Unser Jugendkoordinator Grundlage sagt Tschüß
Er hat viel für unseren Verein getan, vor allem für die Jugend. Die Rede ist von Christian Bischer. Nun hat er sich dazu entschieden die Arbeit als Jugendkoordinator der Grundlagen zu beenden, er bleibt dem Verein aber erhalten. Felix Foge ist sein Nachfolger. „Auch im Alphabet kommt Anstrengung vor Erfolg“ war schon immer sein Motto und dafür stand er auch. Er strengte sich für unseren Verein an und das brachte Erfolg.
Christian kam in der Saison 2019/2020 zu uns und war Co-Trainer der U8 von Armin Holz, Bernd Beutel und Sertac Acik.
2020/2021 wurde er Stellvertretender Jugendleiter, Thorsten Fandel war Jugendleiter. Zudem wurde er Cheftrainer der U8.
In den Spielzeiten 2021/2022 und 2022/2023 war Christian Cheftrainer in der E-Jugend. Zunächst bei E3 und in der Saison drauf bei der E2.
Zur Saison 2023/2024 wurde er dann unser Jugendkoordinator und blieb es auch bis heute.
„Wofür ich als Jugendkoordinator im Grundlagenbereich brenne ist die Möglichkeit Teil einer Veränderung, eines Umdenken in diesem Altersbereich zu sein. Warum umdenken? Ich beobachte Kinder auf dem Bolzplatz, und dieselben Kinder im Vereinstraining. Und oftmals hat man das Gefühl, das es nicht dieselben Kinder sind. Im Vereinstraining fehlt das Lächeln, die Spielfreude, die Kreativität selbst Entscheidungen treffen zu dürfen, es lastet zu viel Druck auf den Schultern in Jugendbereich. Und genau hier möchte ich ansetzen diese grundlegenden Probleme, die ich Deutschlandweit erkenne anzugehen. Und wir als TSG 1862/09 Weinheim sollten als Vorbild vorangehen um hier im Fußballkreis eine Veränderung ein Umdenken einzuleiten. Ich möchte wieder den Bolzplatz ins Vereinstraining bringen. Spaß, Freude Kreativität und Individualität der Kinder fördern. Nicht die Trainer sollen im Mittelpunkt stehen, sondern unsere Kinder. In diesem Sinne lassen wir unsere Kinder, wieder Kinder sein und das Leuchten in den Augen der Kinder wieder auf den Sportplatz zurück bringen. Denn genau dafür brenne ich“ sagte Christian damals.
Lieber Christian du hast in den letzten Jahren nicht nur für uns gebrannt. Du hast den Kindern das Leuchten in die Augen gebracht so wie du es wolltest und dafür danken wir dir herzlichst!
Deine TSG 1862/09 Weinheim Fußball Abteilung
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Verbandsliga (30. Spieltag 30.05.2026)
Die TSG 1862/09 Weinheim rückt nach der Abmeldung von GU-Türkischer SV Pforzheim einen Platz auf und entgeht damit der Abstiegsrelegation. Saisonausklang mit Auswärtsniederlage.
SV Waldhof Mannheim 2 – TSG 1862/09 Weinheim 5:3 (3:2)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 01.06.2026
Von Nicolai Lehnort
Mannheim. Die frohe Kunde kam am Freitagabend genau zur richtigen Zeit. Marcel Hofbauer war gerade in der Trainerkabine, als die Info vom badischen Fußballverband (BFV) einging: GU-Türkischer SV Pforzheim zieht sein Team aus der Verbandsliga zurück. Für die TSG 1862/09 Weinheim ist das gleichbedeutend mit dem direkten Klassenerhalt. Das Team, das als Tabellen-13. bereits als Teilnehmer an der Abstiegsrelegation festgestanden war, entgeht den Entscheidungsspielen. „In der Kabine brach großes Geschrei und große Freude aus“, berichtete der Trainer von den Reaktionen seiner Spieler vor dem Training. Auch bei Hofbauer sei „in dem Moment natürlich eine Last abgefallen“. Nach den Turbulenzen rund um Pforzheim – nachdem die Generalstaatsanwaltschaft im Februar Ermittlungen wegen Geldwäscheverdachts im Umfeld aufgenommen hatte, beantragte das Finanzamt in der Vorwoche die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen den Verein – hatte man das Szenario Rückzug und dessen Folgen zwar auch in Weinheim im Hinterkopf, „damit gerechnet haben wir aber trotzdem nicht“, sagte Hofbauer, der sein Team trotz aller Unwägbarkeiten normal auf das Saisonfinale vorbereitet hatte. Das beschränkte sich nach dem feststehenden Ligaverbleib auf das letzte Spiel beim SV Waldhof Mannheim II am Samstag. Denn durch den Rückzug wurde Pforzheim ans Tabellenende gesetzt, während alle Teams hinter dem bis dahin Fünften um einen Rang aufrücken. Weinheim beendet die Saison damit als Zwölfter. Die Punkte aus den Spielen gegen Pforzheim bleiben erhalten.
Führung schnell verspielt
Damit avancierte das Auswärtsspiel bei der Waldhof-Reserve, die als Zehnter einläuft, endgültig zum Sommerkick. Vor 65 Zuschauern am Alsenweg legten die Gäste dennoch motiviert los und gingen durch Maiko Hertel (10.) und Jermain Schranz (13.) früh in Führung. „Danach haben wir das Verteidigen aber eingestellt und uns schnell die Butter vom Brot nehmen lassen“, sah TSG-Coach Hofbauer wie sein Team innerhalb von acht Minuten drei Gegentreffer schluckte. „Defensiv war das vom gesamten Mannschaftsverband eine absolute Katastrophe“, nahm der Trainer kein Blatt vor den Mund, wollte sich angesichts des bedeutungslosen Saisonausklangs aber nicht zu sehr ärgern. Auch die Umstellung auf ein kompaktes 4-4-2 in der Pause brachte keine Besserung, Mannheims Mathias Heiligenstein sorgte mit dem 4:2 (57.) für die Vorentscheidung. Einen emotionalen Moment erlebte Waldhofs Rico Benatelli, der in der 86. Minute sein womöglich letztes Tor zum 5:3 (3:2)-Endstand erzielte und kurz darauf begleitet von einem Spalier ausgewechselt wurde. Der 34-Jährige war 2024 zu den Drittliga-Profis gewechselt, konnte dort aber nie richtig Fuß fassen. Jetzt steht wohl ein Karriereende im Raum. Für die TSG Weinheim endet eine nach dem Umbruch im Sommer schwierige Saison damit vorzeitig mit einem Happy End. „Wir haben in den letzten Wochen alles getan, um mit unseren begrenzten Mitteln in der Liga zu bleiben – und das haben wir uns auch verdient“, zog Trainer Hofbauer ein kurzes Fazit – und verabschiedete sich in den Urlaub. nil
SG 1862/09 Weinheim: Kempa – Berger (46. Czaker), Roumeliotis, Schneider (6. Imsirovic), Schranz, Gervalla, Hussaini, Hertel (66. Benbiga), Jawadi (46. da Silva Arnold), Bergbauer (46. Mucha), Langer.
Tore: 0:1 Hertel (10.), 0:2 Schranz (13.), 1:2 Wetter (18.), 2:2 Bauer (22.), 3:2 Martin (26.), 4:2 Heiligenstein (57.), 4:3 Mitsche (83., ET), 5:3 Benatelli (86.).
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SPIELBERICHT U23: Gedanklich schon in der Pause
Kreisklasse A (30. Spieltag 31.05.2026)
TSG 1862/09 II verliert zum Abschluss.
TSV Amicitia Viernheim 2 – TSG 1862/09 Weinheim U23 2:1 (0:1)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 01.06.2026
Von Anja Treiber
Viernheim. Schon vor dem letzten Spieltag stand fest, dass die TSG 1862/09 Weinheim II diese Saison in der Fußball-A-Klasse auf Rang vier beenden wird. Weinheims U23 hatte sich lange Zeit mehr erhofft, hätte gern um den Aufstieg mitgespielt. Doch vor allem die fehlende Konstanz im jungen Team sorgte am Ende dafür, dass aus einer guten keine sehr gute Saison wurde. Am Ende musste sogar noch Trainer Andreas Dörrlamm gehen, Habib Arifi, der künftig als Führungsspieler in der U23 vorangehen und die B2-Jugend des Vereins als Trainer betreuen wird, sprang im Endspurt ein. Mit dem Spiel gestern in Viernheim ist dieses Kapitel nun beendet. 1:2 unterlagen die Weinheimer zum Saisonabschluss beim TSV Amicitia II. „Nach den letzten Wochen, in denen klar war, dass nach ganz vorne nichts mehr geht, war die Luft etwas raus. Man hat auch jetzt gemerkt, dass die Spieler mit den Köpfen schon in der Sommerpause waren“, sagte Arifi. Trotzdem sah er gerade in der ersten Halbzeit viele Chancen seines Teams. „Wir hätten 3:0 oder 4:0 führen müssen, haben dann ja auch das 1:0 gemacht. Aber am Ende waren wir in der Rückwärtsbewegung einfach zu schlecht. So war dann in Viernheim nicht mehr drin“ zog er einen Schlussstrich unter eine „anstrengende Saison“. AT
Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Delgado Brill; Bildat, Amegah, Mcharek (69. Arifi), Lebsir, N. Schmitt, M. Schmitt (46. Obermann), Lentini, Güler (46. Andemariam), Gölz, Reichert.
Tore: 0:1 Gölz (13.), 1:1 Beikert (47.), 2:1 Pretschker (69.)
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FV Mosbach – TSG 1862/09 Weinheim 0:4 (0:2)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 16.05.2026
Mosbach: Es war ein Krimi mit dem besseren Ende für die TSG 1862/09 Weinheim. Die Verbandsliga-Fußballer aus der Zweiburgenstadt haben am Mittwochabend den Aufstieg in die U17-Oberliga gefeiert. Weil der FC Nöttingen, mit dem sich Weinheim über die gesamte Saison ein Fernduell geliefert hatte, sein letztes Saisonspiel verlor, und die TSG beim FV Mosbach mit 4:0 (2:0) zeitgleich ihre Hausaufgaben gemacht hat, geht es für das Team als
Meister eine Liga höher. Neben der U19 ist die U17 damit in der kommenden Spielzeit die zweite Jugendmannschaft des Vereins, die in der höchsten regionalen Spielklasse antritt. „Das spricht für die positive Gesamtentwicklung des Vereins und unserer Jugendmannschaften“, sagt U17-Trainer Marc Zimmermann, der als Jugendkoordinator gleichzeitig für die Teams von U16 bis U23 verantwortlich ist. Gleich zwei Nachwuchsteams in der Oberliga
„hätten wir uns früher nie erträumen lassen“, so Zimmermann. Auch Abteilungsleiter Tobias Apfel spricht von einem „wahnsinnigen Erfolg“ und fügt an: „Das bestätigt uns auf unserem Weg, die Aktivität mit eigenen Spielern zu gestalten und gibt uns Sicherheit, dass dieser Weg nachhaltig der richtige ist.“
Nöttingen-Spiele als Wegweiser
Nach dem 2:1-Sieg gegen Nöttingen im Oktober sei klar geworden, dass der große Wurf in dieser Saison gelingen könnte, berichtet Zimmermann. „Die beiden Duelle mit Nöttingen waren die Knackpunkte.“ In der Winterpause hatte das Team das Saisonziel daher von „Top Drei“ auf „Meisterschaft“ nach oben korrigiert. In der Rückrunde bewies Weinheim, dass sie das Zeug dazu haben: Das Rückspiel in Nöttingen drehten die Gäste nach einem 2:1 Rückstand zur Pause noch in einen 5:2-Auswärtssieg.
Dabei zeigte sich, was die U17-Jungs in dieser Saison auszeichnet: Sie haben den längeren Atem. „Wir spielen immer mit hoher Intensität und können diese bis zum Ende aufrechterhalten, sodass wir viele Spiele in der Schlussphase für uns entschieden haben“, erklärt Trainer Zimmermann, der auch die „sehr geschlossen und homogen auftretende Truppe“ lobt. Zwei bis drei der U17-Kicker werden kommende Saison in der U19-Oberliga gegen den Ball treten, kündigt der Jugendkoordinator an. Dort steht das Team des scheidenden Trainers Ever Kassel, der im Sommer ins Nachwuchsleistungszentrum des SV Sandhausen wechselt, zwei Spieltage vor Schluss auf Rang vier, drei Punkte hinter Primus Sonnenhof Großaspach. nil
Kader: Marcel Fitzer, Nico Dengler, Marcel Wojciech Ryczkowski, Christian Wölfle, Levin Alganatay, Gabriel Piazza, Can Philipp Fabricius, Timo Szot, Marlon Jacobi, Danis Besic, Alessio Cottone, Selim Kaan Özdemir, Johann Sonnentag, Kacper Jakub Nadolnik, Nil Johann Michel, Joel Schäfer, Alessandro Schepp
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Kreisklasse A (28. Spieltag 17.05.2026)
TSG Weinheim II verliert ersatzgeschwächt beim Spitzenreiter
SC Käfertal II – TSG 1862/09 Weinheim U23 4:1 (1:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 18.05.2026
Von Kevin Schollmaier
Käfertal: „Besser als das Ergebnis aussagt“ war die Leistung der TSG 1862/09 Weinheim II, wenn es nach Andreas Dörrlamm geht. Trotz einer 1:4 (0:1)-Niederlage beim Spitzenreiter SC Käfertal II war der Trainer „richtig stolz“ auf seine Jungs. „Weil sie sich brutal durchgebissen haben, von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft und das Maximale rausgeholt haben“, so Dörrlamm. Nachdem die Zweiburgenstädter in den vergangenen Wochen auch die letzten, leisen Aufstiegshoffnungen nicht zuletzt wegen einer dünnen Personaldecke begraben mussten, ging es auch zum Meisterschaftsfavoriten mit einer Drei-Mann-Ersatzbank und vielen, die trotz Blessuren auf dem Feld standen. Ein Eckball brachte die TSG II früh in Rückstand. „Danach haben wir es ordentlich gemacht und waren fußballerisch nicht schlechter“, fand Dörrlamm. Ein Alleingang kurz vor dem Halbzeitpfiff ließ die Weinheimer Zweitvertretung ungenutzt.
Das rächte sich kurz nach dem Seitenwechsel. Mit mehreren individuellen Fehlern brach sich die TSG II selbst das Genick. Hängen ließen sich die Weinheimer gegen das Spitzenteam aber nicht. Luca Obermann besorgte kurz vor Schluss immerhin den Ehrentreffer (85.).
Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Brill; Bauer (65. Gölz), Bildat, Amegah, Mcharek, Lebsir (73. Arifi), Benbiga, Schmitt, Lentini, Hemmerich, Güler (56. Obermann).
Tore: 1:0 Ounouh (13.), 2:0 Bähr (47.), 3:0 Bertsch (59.), 4:0 Römer (64.), 4:1 Obermann (85.)
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Verbandsliga (28. Spieltag 16.05.2026)
Chancen auf direkten Klassenerhalt sind für TSG 62/09 Weinheim nach 2:6-Niederlage in Bruchsal nur noch rechnerischer Natur.
1. FC Bruchsal – TSG 1862/09 Weinheim 6:2 (2:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 18.05.2026
Von Nicolai Lehnort
Bruchsal. Kurz fiel das Fazit von Trainer Marcel Hofbauer am Samstagnachmittag aus: „Sie waren einfach besser und haben verdient gewonnen.“ So ehrlich, so ernüchternd. Über 90 Minuten war die TSG 1862/09 Weinheim dem 1. FC Bruchsal zuvor in allen Belangen unterlegen und musste eine 2:6 (0:2)-Auswärtsniederlage hinnehmen. Wer an welchem Ende der Tabelle steht, wurde auf dem Rasen mehr als deutlich. Während Weinheim auf Abstiegsrelegationsplatz 13 steht, darf Bruchsal als Zweiter aktuell mit der Teilnahme an den Aufstiegsspielen planen. Weil der Zwölfte Zuzenhausen zwei Spieltage vor Schluss sechs Punkte und neun Tore entfernt ist, ist der direkte Klassenerhalt für Weinheim kaum noch erreichbar. „Es hat sich wirklich jeder eingebracht und gemacht und getan“, konnte Hofbauer seiner Mannschaft gar keinen Vorwurf machen. „Bruchsal war in allen Phasen griffiger, vom Kopf her schneller, von den Beinen immer einen Schritt schneller. Da sieht man die Qualität“, musste der Gästetrainer sich den Klassenunterschied eingestehen.Der Matchplan der auf drei Positionen veränderten Gäste – unter anderem stand Verteidiger Kevin da Silva Arnold erstmals seit seinem Kreuzbandriss in der Startelf – wurde schon nach zehn Minuten über den Haufen geworfen: Bruchsals Dennis Klemm traf zur frühen Führung. Zu halbherzig verliefen anschließend die Pressingversuche der TSG. Zu kaltschnäuzig präsentierten sich die Hausherren, die kurz vor der Pause demonstrierten, was Weinheim blüht, wenn sie zu weit aufrücken: Kapitän Jonas Malsam vollendete einen Konter zum 2:0 (45.).
Hoffnung im Keim erstickt
„Wir haben dann versucht, uns offensiver auszurichten, um noch irgendwie einen Punkt zu holen“, erklärte Hofbauer den Vierfachwechsel zur Pause. Drei Minuten später erhielten die Hoffnungen durch Kevin Sollorz’ 3:0 nach einer Ecke aber wieder einen herben Dämpfer – von dem sich Weinheim diesmal nicht beeindrucken ließ. Mit einem Doppelschlag von Jermain Schranz (50.) und Milad Hussaini (53.) zeigten sie wiederum, was Bruchsal blüht, wenn sie einen Gang herunterschalten. Beide vollendeten nach einem Konter im Strafraum zum Torerfolg. Bruchsal gelang es allerdings problemlos, die Schlagzahl wieder zu erhöhen, und mit einem Doppelschlag ihrerseits (Malsam/58., Hirth/59.) war die Messe gelesen.
Torverhältnis kann entscheiden
In der letzten halben Stunde war Weinheim darauf bedacht, nicht noch mehr Gegentore zu schlucken – was angesichts des Schlusspunkts von Daniel Neres de Oliveira (90.) nicht ganz aufging. „Wir müssen inzwischen auch auf das Torverhältnis schauen“, gab Coach Hofbauer zu Bedenken. Seine TSG (-20) hat eine um acht Tore bessere Differenz als die SpVgg Neckarelz (-28) auf dem ersten Abstiegsplatz. Die könnte am Ende darüber entscheiden, wer den direkten Weg in die Landesliga antreten muss und wer die letzte Chance in der Relegation erhält. Dass die klare Schlappe bei einem Spitzenteam nach dem überlebenswichtigen Auswärtssieg in Bretten in der Vorwoche seine Jungs im Abstiegskampf nachhaltig knickt, glaubt der Trainer derweil nicht. „Das hat auch jeder so wahrgenommen, dass der Gegner einfach besser war“, beobachtete Hofbauer, der auch angesichts des dünnen Puffers nach unten für die verbleibenden zwei Partien vorgibt: „Der Optimalfall wären sechs Punkte.“
TSG Weinheim: Kempa – da Silva Arnold (46. Hertel), Berger (76. Mucha), Imsirovic (46. Schmitt), Roumeliotis, Schneider, Schranz, Hoffmann, Gervalla, Jawadi (46.Langer), Kartal (46. Hussaini).
Tore: 1:0 Klemm (10.), 2:0 Malsam (45.), 3:0 Sollorz (48.), 3:1 Schranz (50.), 3:2 Hussaini (53.), 4:2 Malsam (58.), 5:2 Hirth (59.), 6:2 Neres de Oliveira (90.).
TEAMNEWS
Spielbericht 1. Mannschaft: Schranz erlöst die TSG spät
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Verbandsliga (27. Spieltag 10.05.2026)
Weinheim münzt Überlegenheit bei Absteiger Bretten erst in der 87. Minute in das Siegtor um.
VfB Bretten – TSG 1862/09 Weinheim 0:1 (0:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 11.05.2026
Von Nicolai Lehnort
Bretten. Merklich ausgelaugt war Marcel Hofbauer nach den 90 Minuten. „Die Nerven wurden wirklich bis zum Ende ausgereizt“, sagte der Trainer der TSG 1862/09 Weinheim angesichts der Vielzahl an Chancen, die sein Team ungenutzt ließ und entschwand dann in die nach Wochen endlich wieder mit Partymusik beschallte Umkleidekabine. Die TSG hat am Sonntagnachmittag eminent wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga gesammelt. Der eingewechselte Jermain Schranz erlöste seinen leidenden Trainer beim 1:0 (0:0)-Erfolg beim bereits feststehenden Absteiger VfB Bretten aber erst drei Minuten vor Spielende. Der Stürmer, der die vergangenen beiden Partien mit muskulären Problemen verpasst hatte, blieb nach Steckpass von Niklas Schneider im Eins-gegen-eins gegen Bretten-Keeper Dominik Georgiev eiskalt und schob mit seinem achten Saisontor zum umjubelten Dreier ein. „Er hat offensiv seine Qualitäten und bringt vor allem Mentalität auf den Platz – was in unserer Situation besonders wichtig ist“, lobte Hofbauer den besten Torschützen seines Teams und sprach von einem aus psychologischer Sicht ganz wichtigen Sieg“. Denn Weinheim kassierte zuvor drei Pleiten in Serie und musste mit Blick auf die Tabelle beim Schlusslicht dreifach punkten. Die Spvgg Neckarelz auf dem ersten Abstiegsrang halten die Blau-Weißen damit mit drei Zählern auf Distanz, drei Spieltage vor Rundende ist der VfR Gommersdorf auf dem ersten Nichtabstiegsplatz aber auf vier Punkte enteilt. „Wir müssen noch zwei Spiele gewinnen“, gibt Hofbauer im Endspurt sechs Punkte als Ziel aus. Im Landkreis Karlsruhe hatten sich die Gäste laut dem Trainer vor genommen, zu zeigen, dass sie in diese Liga gehören. Das Vorhaben ist uns gelungen“, sagte Hofbauer, der seinem Team eine überzeugende Mannschaftsleistung“ attestierte. Einzig die Chancenverwertung war wie schon in den Vorwochen das große Manko. Ob Rahman Jawadi, bester Weinheimer auf dem Platz, dessen Freistoß im ersten Durchgang von Georgiev aus dem Winkel gefischt wurde, oder Ismet Kartal, der es aus kurzer Distanz nach Wiederanpfiff genauso wenig schaffte wie Lennox Schmitt alleine vor des Gegners Kasten die Kugel wollte einfach nicht über die Linie. „Wenn du 90 Minuten dran glaubst, klappt es aber irgendwann“, sah Hofbauer sein Team nie aufstecken. Dabei waren die Umstände in Bretten alles andere als einfach. Auf dem holprigen Geläuf waren lange Bälle oft das Mittel der Wahl. Beide lieferten sich den erwarteten Abnutzungskampf. War Bretten im ersten Durchgang noch ebenbürtig, entwickelte sich im zweiten Durchgang aber eine Begegnung auf ein Tor. Einzig ein durch die Gefahrenzone segelnder Ball, der keinen Abnehmer fand, sorgte auf Weinheimer Seite kurz für einen bangen Moment. Ansonsten verlegten sich die Hausherren auf Konter, während die TSG ein ums andere Mal anlief. Und den dritten Sieg in diesem Jahr spät, aber verdient, doch noch feiern durfte.
TSG Weinheim: Kempa – Berger, Roumeliotis, Schneider, Hoffmann (66. Bergbauer), Gervalla (75. Czaker), Hertel (88. da Silva Arnold), Langer (61. Schmitt), Kühne, Kartal (57. Schranz).
Tore: Schranz (87.).



























































