Spielbericht 1. Mannschaft: Pforzheim-Rückzug beschert Weinheim direkten Klassenerhalt

Spielbericht 1. Mannschaft: Pforzheim-Rückzug beschert Weinheim direkten Klassenerhalt

 

 

Verbandsliga (30. Spieltag 30.05.2026)

 

Die TSG 1862/09 Weinheim rückt nach der Abmeldung von GU-Türkischer SV Pforzheim einen Platz auf und entgeht damit der Abstiegsrelegation. Saisonausklang mit Auswärtsniederlage.

 

 


SV Waldhof Mannheim 2 – TSG 1862/09 Weinheim 5:3 (3:2)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 01.06.2026
Von Nicolai Lehnort

Mannheim. Die frohe Kunde kam am Freitagabend genau zur richtigen Zeit. Marcel Hofbauer war gerade in der Trainerkabine, als die Info vom badischen Fußballverband (BFV) einging: GU-Türkischer SV Pforzheim zieht sein Team aus der Verbandsliga zurück. Für die TSG 1862/09 Weinheim ist das gleichbedeutend mit dem direkten Klassenerhalt. Das Team, das als Tabellen-13. bereits als Teilnehmer an der Abstiegsrelegation festgestanden war, entgeht den Entscheidungsspielen. „In der Kabine brach großes Geschrei und große Freude aus“, berichtete der Trainer von den Reaktionen seiner Spieler vor dem Training. Auch bei Hofbauer sei „in dem Moment natürlich eine Last abgefallen“. Nach den Turbulenzen rund um Pforzheim – nachdem die Generalstaatsanwaltschaft im Februar Ermittlungen wegen Geldwäscheverdachts im Umfeld aufgenommen hatte, beantragte das Finanzamt in der Vorwoche die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gegen den Verein – hatte man das Szenario Rückzug und dessen Folgen zwar auch in Weinheim im Hinterkopf, „damit gerechnet haben wir aber trotzdem nicht“, sagte Hofbauer, der sein Team trotz aller Unwägbarkeiten normal auf das Saisonfinale vorbereitet hatte. Das beschränkte sich nach dem feststehenden Ligaverbleib auf das letzte Spiel beim SV Waldhof Mannheim II am Samstag. Denn durch den Rückzug wurde Pforzheim ans Tabellenende gesetzt, während alle Teams hinter dem bis dahin Fünften um einen Rang aufrücken. Weinheim beendet die Saison damit als Zwölfter. Die Punkte aus den Spielen gegen Pforzheim bleiben erhalten.

Führung schnell verspielt

Damit avancierte das Auswärtsspiel bei der Waldhof-Reserve, die als Zehnter einläuft, endgültig zum Sommerkick. Vor 65 Zuschauern am Alsenweg legten die Gäste dennoch motiviert los und gingen durch Maiko Hertel (10.) und Jermain Schranz (13.) früh in Führung. „Danach haben wir das Verteidigen aber eingestellt und uns schnell die Butter vom Brot nehmen lassen“, sah TSG-Coach Hofbauer wie sein Team innerhalb von acht Minuten drei Gegentreffer schluckte. „Defensiv war das vom gesamten Mannschaftsverband eine absolute Katastrophe“, nahm der Trainer kein Blatt vor den Mund, wollte sich angesichts des bedeutungslosen Saisonausklangs aber nicht zu sehr ärgern. Auch die Umstellung auf ein kompaktes 4-4-2 in der Pause brachte keine Besserung, Mannheims Mathias Heiligenstein sorgte mit dem 4:2 (57.) für die Vorentscheidung. Einen emotionalen Moment erlebte Waldhofs Rico Benatelli, der in der 86. Minute sein womöglich letztes Tor zum 5:3 (3:2)-Endstand erzielte und kurz darauf begleitet von einem Spalier ausgewechselt wurde. Der 34-Jährige war 2024 zu den Drittliga-Profis gewechselt, konnte dort aber nie richtig Fuß fassen. Jetzt steht wohl ein Karriereende im Raum. Für die TSG Weinheim endet eine nach dem Umbruch im Sommer schwierige Saison damit vorzeitig mit einem Happy End. „Wir haben in den letzten Wochen alles getan, um mit unseren begrenzten Mitteln in der Liga zu bleiben – und das haben  wir uns auch verdient“, zog Trainer Hofbauer ein kurzes Fazit – und verabschiedete sich in den Urlaub. nil

 


SG 1862/09 Weinheim: Kempa – Berger (46. Czaker), Roumeliotis, Schneider (6. Imsirovic), Schranz, Gervalla, Hussaini, Hertel (66. Benbiga), Jawadi (46. da Silva Arnold), Bergbauer (46. Mucha), Langer.

Tore:  0:1 Hertel (10.), 0:2 Schranz (13.), 1:2 Wetter (18.), 2:2 Bauer (22.), 3:2 Martin (26.), 4:2 Heiligenstein (57.), 4:3 Mitsche (83., ET), 5:3 Benatelli (86.).

 


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Spielbericht U23 Mannschaft: Gedanklich schon in der Pause

SPIELBERICHT U23: Gedanklich schon in der Pause

Kreisklasse A (30. Spieltag 31.05.2026)

 

TSG 1862/09 II verliert zum Abschluss.

 

 


TSV Amicitia Viernheim 2 – TSG 1862/09 Weinheim U23  2:1 (0:1)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 01.06.2026
Von Anja Treiber

Viernheim. Schon vor dem letzten Spieltag stand fest, dass die TSG 1862/09 Weinheim II diese Saison in der Fußball-A-Klasse auf Rang vier beenden wird. Weinheims U23 hatte sich lange Zeit mehr erhofft, hätte gern um den Aufstieg mitgespielt. Doch vor allem die fehlende Konstanz im jungen Team sorgte am Ende dafür, dass aus einer guten keine sehr gute Saison wurde. Am Ende musste sogar noch Trainer Andreas Dörrlamm gehen, Habib Arifi, der künftig als Führungsspieler in der U23 vorangehen und die B2-Jugend des Vereins als Trainer betreuen wird, sprang im Endspurt ein. Mit dem Spiel gestern in Viernheim ist dieses Kapitel nun beendet. 1:2 unterlagen die Weinheimer zum Saisonabschluss beim TSV Amicitia II. „Nach den letzten Wochen, in denen klar war, dass nach ganz vorne nichts mehr geht, war die Luft etwas raus. Man hat auch jetzt gemerkt, dass die Spieler mit den Köpfen schon in der Sommerpause waren“, sagte Arifi. Trotzdem sah er gerade in der ersten Halbzeit viele Chancen seines Teams. „Wir hätten 3:0 oder 4:0 führen müssen, haben dann ja auch das 1:0 gemacht. Aber am Ende waren wir in der Rückwärtsbewegung einfach zu schlecht. So war dann in Viernheim nicht mehr drin“ zog er einen Schlussstrich unter eine „anstrengende Saison“. AT


Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Delgado Brill; Bildat, Amegah, Mcharek (69. Arifi), Lebsir, N. Schmitt, M. Schmitt (46. Obermann), Lentini, Güler (46. Andemariam), Gölz, Reichert.

Tore: 0:1 Gölz (13.), 1:1 Beikert (47.), 2:1 Pretschker (69.)


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U17 Spielbericht: Nächstes Team in der Oberliga

U17 Spielbericht: Nächstes Team in der Oberliga

 

U17 Verbandsliga (13.05.2026)

Im Nachwuchs der TSG Weinheim geht es weiter bergauf. Neben der U19 spielt künftig auch die U17 in der Fußball-Oberliga. Weil die Konkurrenz am letzten Spieltag patzt.


FV Mosbach – TSG 1862/09 Weinheim  0:4 (0:2)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 16.05.2026

Mosbach: Es war ein Krimi mit dem besseren Ende für die TSG 1862/09 Weinheim. Die Verbandsliga-Fußballer aus der Zweiburgenstadt haben am Mittwochabend den Aufstieg in die U17-Oberliga gefeiert. Weil der FC Nöttingen, mit dem sich Weinheim über die gesamte Saison ein Fernduell geliefert hatte, sein letztes Saisonspiel verlor, und die TSG beim FV Mosbach mit 4:0 (2:0) zeitgleich ihre Hausaufgaben gemacht hat, geht es für das Team als
Meister eine Liga höher. Neben der U19 ist die U17 damit in der kommenden Spielzeit die zweite Jugendmannschaft des Vereins, die in der höchsten regionalen Spielklasse antritt. „Das spricht für die positive Gesamtentwicklung des Vereins und unserer Jugendmannschaften“, sagt U17-Trainer Marc Zimmermann, der als Jugendkoordinator gleichzeitig für die Teams von U16 bis U23 verantwortlich ist. Gleich zwei Nachwuchsteams in der Oberliga
„hätten wir uns früher nie erträumen lassen“, so Zimmermann. Auch Abteilungsleiter Tobias Apfel spricht von einem „wahnsinnigen Erfolg“ und fügt an: „Das bestätigt uns auf unserem Weg, die Aktivität mit eigenen Spielern zu gestalten und gibt uns Sicherheit, dass dieser Weg nachhaltig der richtige ist.“

Nöttingen-Spiele als Wegweiser

Nach dem 2:1-Sieg gegen Nöttingen im Oktober sei klar geworden, dass der große Wurf in dieser Saison gelingen könnte, berichtet Zimmermann. „Die beiden Duelle mit Nöttingen waren die Knackpunkte.“ In der Winterpause hatte das Team das Saisonziel daher von „Top Drei“ auf „Meisterschaft“ nach oben korrigiert. In der Rückrunde bewies Weinheim, dass sie das Zeug dazu haben: Das Rückspiel in Nöttingen drehten die Gäste nach einem 2:1 Rückstand zur Pause noch in einen 5:2-Auswärtssieg.
Dabei zeigte sich, was die U17-Jungs in dieser Saison auszeichnet: Sie haben den längeren Atem. „Wir spielen immer mit hoher Intensität und können diese bis zum Ende aufrechterhalten, sodass wir viele Spiele in der Schlussphase für uns entschieden haben“, erklärt Trainer Zimmermann, der auch die „sehr geschlossen und homogen auftretende Truppe“ lobt. Zwei bis drei der U17-Kicker werden kommende Saison in der U19-Oberliga gegen den Ball treten, kündigt der Jugendkoordinator an. Dort steht das Team des scheidenden Trainers Ever Kassel, der im Sommer ins Nachwuchsleistungszentrum des SV Sandhausen wechselt, zwei Spieltage vor Schluss auf Rang vier, drei Punkte hinter Primus Sonnenhof Großaspach. nil


Kader: Marcel Fitzer, Nico Dengler, Marcel Wojciech Ryczkowski, Christian Wölfle, Levin Alganatay, Gabriel Piazza, Can Philipp Fabricius, Timo Szot, Marlon Jacobi, Danis Besic, Alessio Cottone, Selim Kaan Özdemir, Johann Sonnentag, Kacper Jakub Nadolnik, Nil Johann Michel, Joel Schäfer, Alessandro Schepp


Die Mannschaft

zum Team

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Spielbericht U23 Mannschaft: TSG-Reserve kämpft wacker

SPIELBERICHT U23: TSG-Reserve kämpft wacker

Kreisklasse A (28. Spieltag 17.05.2026)

 

TSG Weinheim II verliert ersatzgeschwächt beim Spitzenreiter


SC Käfertal II – TSG 1862/09 Weinheim U23  4:1 (1:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 18.05.2026
Von Kevin Schollmaier

Käfertal: „Besser als das Ergebnis aussagt“ war die Leistung der TSG 1862/09 Weinheim II, wenn es nach Andreas Dörrlamm geht. Trotz einer 1:4  (0:1)-Niederlage beim Spitzenreiter SC Käfertal II war der Trainer „richtig stolz“ auf seine Jungs. „Weil sie sich brutal durchgebissen haben, von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft und das Maximale rausgeholt haben“, so Dörrlamm. Nachdem die Zweiburgenstädter in den vergangenen Wochen auch die letzten, leisen Aufstiegshoffnungen nicht zuletzt wegen einer dünnen Personaldecke begraben mussten, ging es auch zum Meisterschaftsfavoriten mit einer Drei-Mann-Ersatzbank und vielen, die trotz Blessuren auf dem Feld standen. Ein Eckball brachte die TSG II früh in Rückstand. „Danach haben wir es ordentlich gemacht und waren fußballerisch nicht schlechter“, fand Dörrlamm. Ein Alleingang kurz vor dem Halbzeitpfiff ließ die Weinheimer Zweitvertretung ungenutzt.
Das rächte sich kurz nach dem Seitenwechsel. Mit mehreren individuellen Fehlern brach sich die TSG II selbst das Genick. Hängen ließen sich die Weinheimer gegen das Spitzenteam aber nicht. Luca Obermann besorgte kurz vor Schluss immerhin den Ehrentreffer (85.).


Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Brill; Bauer (65. Gölz), Bildat, Amegah, Mcharek, Lebsir (73. Arifi), Benbiga, Schmitt, Lentini, Hemmerich, Güler (56. Obermann).

Tore: 1:0 Ounouh (13.), 2:0 Bähr (47.), 3:0 Bertsch (59.), 4:0 Römer (64.), 4:1 Obermann (85.)

 


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Spielbericht 1. Mannschaft: Maximalziel ist jetzt der Relegationsplatz

Spielbericht 1. Mannschaft: Maximalziel ist jetzt der Relegationsplatz

 

 

Verbandsliga (28. Spieltag 16.05.2026)

 

Chancen auf direkten Klassenerhalt sind für TSG 62/09 Weinheim nach 2:6-Niederlage in Bruchsal nur noch rechnerischer Natur.

 

 


1. FC Bruchsal – TSG 1862/09 Weinheim 6:2 (2:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 18.05.2026
Von Nicolai Lehnort

Bruchsal. Kurz fiel das Fazit von Trainer Marcel Hofbauer am Samstagnachmittag aus: „Sie waren einfach besser und haben verdient gewonnen.“ So ehrlich, so ernüchternd. Über 90 Minuten war die TSG 1862/09 Weinheim dem 1. FC Bruchsal zuvor in allen Belangen unterlegen und musste eine 2:6 (0:2)-Auswärtsniederlage hinnehmen. Wer an welchem Ende der Tabelle steht, wurde auf dem Rasen mehr als deutlich. Während Weinheim auf Abstiegsrelegationsplatz 13 steht, darf Bruchsal als Zweiter aktuell mit der Teilnahme an den Aufstiegsspielen planen. Weil der Zwölfte Zuzenhausen zwei Spieltage vor Schluss sechs Punkte und neun Tore entfernt ist, ist der direkte Klassenerhalt für Weinheim kaum noch erreichbar. „Es hat sich wirklich jeder eingebracht und gemacht und getan“, konnte Hofbauer seiner Mannschaft gar keinen Vorwurf machen. „Bruchsal war in allen Phasen griffiger, vom Kopf her schneller, von den Beinen immer einen Schritt schneller. Da sieht man die Qualität“, musste der Gästetrainer sich den Klassenunterschied eingestehen.Der Matchplan der auf drei Positionen veränderten Gäste – unter anderem stand Verteidiger Kevin da Silva Arnold erstmals seit seinem Kreuzbandriss in der Startelf – wurde schon nach zehn Minuten über den Haufen geworfen: Bruchsals Dennis Klemm traf zur frühen Führung. Zu halbherzig verliefen anschließend die Pressingversuche der TSG. Zu kaltschnäuzig präsentierten sich die Hausherren, die kurz vor der Pause demonstrierten, was Weinheim blüht, wenn sie zu weit aufrücken: Kapitän Jonas Malsam vollendete einen Konter zum 2:0 (45.).

Hoffnung im Keim erstickt

„Wir haben dann versucht, uns offensiver auszurichten, um noch irgendwie einen Punkt zu holen“, erklärte Hofbauer den Vierfachwechsel zur Pause. Drei Minuten später erhielten die Hoffnungen durch Kevin Sollorz’ 3:0 nach einer Ecke aber wieder einen herben Dämpfer – von dem sich Weinheim diesmal nicht beeindrucken ließ. Mit einem Doppelschlag von Jermain Schranz (50.) und Milad Hussaini (53.) zeigten sie wiederum, was Bruchsal blüht, wenn sie einen Gang herunterschalten. Beide vollendeten nach einem Konter im Strafraum zum Torerfolg. Bruchsal gelang es allerdings problemlos, die Schlagzahl wieder zu erhöhen, und mit einem Doppelschlag ihrerseits (Malsam/58., Hirth/59.) war die Messe gelesen.

Torverhältnis kann entscheiden

In der letzten halben Stunde war Weinheim darauf bedacht, nicht noch mehr Gegentore zu schlucken – was angesichts des Schlusspunkts von Daniel Neres de Oliveira (90.) nicht ganz aufging. „Wir müssen inzwischen auch auf das Torverhältnis schauen“, gab Coach Hofbauer zu Bedenken. Seine TSG (-20) hat eine um acht Tore bessere Differenz als die SpVgg Neckarelz (-28) auf dem ersten Abstiegsplatz. Die könnte am Ende darüber entscheiden, wer den direkten Weg in die Landesliga antreten muss und wer die letzte Chance in der Relegation erhält. Dass die klare Schlappe bei einem Spitzenteam nach dem überlebenswichtigen Auswärtssieg in Bretten in der Vorwoche seine Jungs im Abstiegskampf nachhaltig knickt, glaubt der Trainer derweil nicht. „Das hat auch jeder so wahrgenommen, dass der Gegner einfach besser war“, beobachtete Hofbauer, der auch angesichts des dünnen Puffers nach unten für die verbleibenden zwei Partien vorgibt: „Der Optimalfall wären sechs Punkte.“

 


TSG Weinheim: Kempa – da Silva Arnold (46. Hertel), Berger (76. Mucha), Imsirovic (46. Schmitt), Roumeliotis, Schneider, Schranz, Hoffmann, Gervalla, Jawadi (46.Langer), Kartal (46. Hussaini).

Tore: 1:0 Klemm (10.), 2:0 Malsam (45.), 3:0 Sollorz (48.), 3:1 Schranz (50.), 3:2 Hussaini (53.), 4:2 Malsam (58.), 5:2 Hirth (59.), 6:2 Neres de Oliveira (90.).

 


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Spielbericht 1. Mannschaft: Schranz erlöst die TSG spät

Spielbericht 1. Mannschaft: Schranz erlöst die TSG spät

 

 

Verbandsliga (27. Spieltag 10.05.2026)

 

 

Weinheim münzt Überlegenheit bei Absteiger Bretten erst in der 87. Minute in das Siegtor um.

 


VfB Bretten – TSG 1862/09 Weinheim 0:1 (0:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 11.05.2026
Von Nicolai Lehnort

Bretten. Merklich ausgelaugt war Marcel Hofbauer nach den 90 Minuten. „Die Nerven wurden wirklich bis zum Ende ausgereizt“, sagte der Trainer der TSG 1862/09 Weinheim angesichts der Vielzahl an Chancen, die sein Team ungenutzt ließ und entschwand dann in die nach Wochen endlich wieder mit Partymusik beschallte Umkleidekabine. Die TSG hat am Sonntagnachmittag eminent wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga gesammelt. Der eingewechselte Jermain Schranz erlöste seinen leidenden Trainer beim 1:0 (0:0)-Erfolg beim bereits feststehenden Absteiger VfB Bretten aber erst drei Minuten vor Spielende. Der Stürmer, der die vergangenen beiden Partien mit muskulären Problemen verpasst hatte, blieb nach Steckpass von Niklas Schneider im Eins-gegen-eins gegen Bretten-Keeper Dominik Georgiev eiskalt und schob mit seinem achten Saisontor zum umjubelten Dreier ein. „Er hat offensiv seine Qualitäten und bringt vor allem Mentalität auf den Platz – was in unserer Situation besonders wichtig ist“, lobte Hofbauer den besten Torschützen seines Teams und sprach von einem aus psychologischer Sicht ganz wichtigen Sieg“. Denn Weinheim kassierte zuvor drei Pleiten in Serie und musste mit Blick auf die Tabelle beim Schlusslicht dreifach punkten. Die Spvgg Neckarelz auf dem ersten Abstiegsrang halten die Blau-Weißen damit mit drei Zählern auf Distanz, drei Spieltage vor Rundende ist der VfR Gommersdorf auf dem ersten Nichtabstiegsplatz aber auf vier Punkte enteilt. „Wir müssen noch zwei Spiele gewinnen“, gibt Hofbauer im Endspurt sechs Punkte als Ziel aus. Im Landkreis Karlsruhe hatten sich die Gäste laut dem Trainer vor genommen, zu zeigen, dass sie in diese Liga gehören. Das Vorhaben ist uns gelungen“, sagte Hofbauer, der seinem Team eine überzeugende Mannschaftsleistung“ attestierte. Einzig die Chancenverwertung war wie schon in den Vorwochen das große Manko. Ob Rahman Jawadi, bester Weinheimer auf dem Platz, dessen Freistoß im ersten Durchgang von Georgiev aus dem Winkel gefischt wurde, oder Ismet Kartal, der es aus kurzer Distanz nach Wiederanpfiff genauso wenig schaffte wie Lennox Schmitt alleine vor des Gegners Kasten die Kugel wollte einfach nicht über die Linie. „Wenn du 90 Minuten dran glaubst, klappt es aber irgendwann“, sah Hofbauer sein Team nie aufstecken. Dabei waren die Umstände in Bretten alles andere als einfach. Auf dem holprigen Geläuf waren lange Bälle oft das Mittel der Wahl. Beide lieferten sich den erwarteten Abnutzungskampf. War Bretten im ersten Durchgang noch ebenbürtig, entwickelte sich im zweiten Durchgang aber eine Begegnung auf ein Tor. Einzig ein durch die Gefahrenzone segelnder Ball, der keinen Abnehmer fand, sorgte auf Weinheimer Seite kurz für einen bangen Moment. Ansonsten verlegten sich die Hausherren auf Konter, während die TSG ein ums andere Mal anlief. Und den dritten Sieg in diesem Jahr spät, aber verdient, doch noch feiern durfte.


TSG Weinheim: Kempa – Berger, Roumeliotis, Schneider, Hoffmann (66. Bergbauer), Gervalla (75. Czaker), Hertel (88. da Silva Arnold), Langer (61. Schmitt), Kühne, Kartal (57. Schranz).

Tore: Schranz (87.).

 


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Spielbericht 1. Mannschaft: Viel Aufwand, aber zu wenig Ertrag

Spielbericht 1. Mannschaft: Viel Aufwand, aber zu wenig Ertrag

 

 

Verbandsliga (26. Spieltag 02.05.2026)

 

TSG 1862/09 Weinheim verliert auch das Derby gegen den FV Fortuna Heddesheim. Im Kampf um den Verbandsligaverbleib wird die Luft immer dünner.

 


TSG 1862/09 Weinheim – FV Fortuna Heddesheim  0:3 (0:1)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 04.05.2026
von Anja Treiber

Weinheim. Es bleibt dabei: Gegen die Spitzenteams der Fußball-Verbandsliga sieht die immer stärker abstiegsgefährdete TSG 1862/09 Weinheim lange Zeit gut aus. Doch am Ende bleibt eben nichts hängen. Beim 0:3 gegen den Tabellenzweiten FV Fortuna Heddesheim sahen die fast 150 Zuschauer lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe, zumindest zwischen den Strafräumen. Was Weinheim aber fehlt, sind die Tore. Das zwar schon in der kompletten Saison, jetzt im Abstiegskampf aber umso mehr.

„Ich weiß langsam nicht mehr, was ich sagen soll“, war der spielende Co-Trainer und Kapitän Georgios Roumeliotis nach umkämpften 90 Minuten ratlos. „Offensiv müssen wir in der ersten Halbzeit vier, fünf Tore machen. In der zweiten Hälfte hatten wir dann viel Ballbesitz, haben aber nichts daraus gemacht. Wir müssen in Bretten wieder alles reinhauen und schauen, dass wir in den letzten vier Spielen so viele Punkte wie möglich holen.“

Im Liga-Endspurt steht Weinheim weiterhin auf dem Relegationsplatz, punktgleich und im Torverhältnis noch um vier Treffer besser als Neckarelz auf dem ersten Abstiegsplatz. Der direkte Vergleich ging verloren. Es wird ein heiß umkämpfter Endspurt, in dem jetzt der VfR Gommersdorf auf dem rettenden zwölften Platz ein Vier-PunktePolster und den Ligaverbleib beim vermeintlich einfacheren Restprogramm in eigener Hand hat. Überhaupt steht Weinheim mit drei Auswärtsspielen ein knüppeldickes Finale ins Haus. Aber eins, um das sich TSG-Trainer Marcel Hofbauer keine Sorgen macht. „Ich weiß schon jetzt, dass ich am Montag in der Kabine wieder eine hoch motivierte Truppe sitzen habe, die alles geben wird und auch in der kommenden Saison Verbandsliga spielen will.“

Bislang 19 Zusagen

Zugesagt haben bislang ligaunabhängig bislang 16 Spieler: Niklas Schneider, Lias Kühne, Davis Bergbauer, Finn Hoffmann, Robert Langer, Jermain Schranz, Donat Gervalla, Maiko Hertel, Lukas Kempa, Isamet Kartal, Finley Mucha, Milad Hussaini, Lennox Schmitt, Marc Berger und Joel Kasango. Aus Eppelheim kommt Torwart Steven Baumann und von den A-Junioren rücken Taha Kilichan, Aulon Hoxha und Janne Aaron Schmitt in den Erstmannschaftskader. Den Weinheimer Weg, den eigenen jungen Spielern die direkte Chance im Aktivenbereich zu geben, gehen Trainer Marcel Hofbauer und Co. auch unbeirrt weiter. „Wir hatten heute wieder keine Mannschaft auf dem Platz, die wesentlich schlechter war als der Gegner. Und wir haben vielleicht ein Fünftel des Heddesheimer Etats. Im Fußball machen es dann manchmal die Nuancen aus. Und Heddesheim kann sich eben auch individuelle Klasse leisten. Die machen dann eben die Tore und wir nicht.“ Was Hoffnung macht, ist, dass sich Weinheim die Chancen erspielte. Bereits in der 2. Minute knallte Donat Gervalla, von Maiko Hertel auf die Reise geschickt, bei einem seiner vielen Sprints den Ball an den Pfosten des Heddesheimer Tors. Mehr oder weniger im direkten Gegenzug lief dann allerdings Marsal Hertel im Laufduell davon und die Flanke landete passgenau auf Leon Idobors Kopf: 0:1 nach vier Minuten. Fast hätte sich Weinheim danach noch ein Slapstick-Tor eingeschenkt, als ein Befreiungsschlag an Cultreras Schienbein ab- und an den Pfosten prallte (5.).

Doch dann hatten sich die Weinheimer gefangen, besannen sich nach 15 Minuten zu spielen, statt die Bälle hoch und weit nach vorne zu schlagen und bekamen ihre Chancen. Doch entweder fehlte Fabian Czaker die gute Ballannahme oder den fleißigen Lias Kühne das Zielwasser. Das galt auf der Gegenseite aber auch für Giuliano Cultrera und Lotfi Graidia, die jeweils an TSG-Keeper Lukas Kempa scheiterten. In Durchgang zwei kam nicht mehr viel Vielsprechendes heraus. Hertel scheiterte aus der Distanz, Czaker gelang im Strafraum statt Abschluss nur ein Stürmerfoul.

Besser machten es wieder die Gäste, als Milad Hussaini bei eigenem Angriff über den Ball trat und Graidia per Konter eiskalt zum 0:2 vollstreckte (84.). Das 0:3 resultierte aus einem Foulelfmeter, verursacht von Etienne Imsirovic nach Foul an Marcel Gessel (89.). Die TSG steckte nicht auf, lief und lief, traf aber einfach nicht. Das sah auch Heddesheims Flügelflitzer Pasquale Marsal, im vergangenen Jahr noch im Weinheimer Trikot: „Es würde mich freuen, wenn Weinheim drinbleiben würde. Das Derby hat heute Spaß gemacht, auch wenn es für uns bei der TSG-Spielweise, der Hitze und dem großen Platz sehr anstrengend war. Wir hatten heute eine andere Qualität in der Effizienz, das hat den Unterschied gemacht.“

 

 


TSG Weinheim: Kempa; Berger (75. Schneider), Imsirovic, Romeliotis, Gervalla, Hussaini, Hertel (67. Jawadi), Bergbauer, Langer, Kühne, Czaker (71. Kartal).

Tore: 0:1 Edobor (3.), 0:2 Graidia (84.), 0:3 Müller (FE, 89.).

Zuschauer: 150

 

 


BILDEER ZUM SPIEL

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Spielbericht U23 Mannschaft: Enttäuscht vom eigenen Verein

SPIELBERICHT U23: Enttäuscht vom eigenen Verein

Kreisklasse A (26. Spieltag 03.05.2026)

 

TSG 1862/09 Weinheim II kassiert mit einem Rumpfkader eine unglückliche Derbyniederlage gegen Schriesheim.

 

 


TSG 1862/09 Weinheim U23 – SV Schriesheim 3:4 (2:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 04.05.2026
Von Anja Treiber

Weinheim. Der TSV Sulzbach hatte dem Stadtrivalen TSG 1862/09 Weinheim II mit dem 1:1 bei Phönix Mannheim Schützenhilfe geleistet und die Mannschaft von Trainer Andreas Dörrlamm hätte „nur“ nachlegen müssen. Aber im Heimspiel gegen den SV Schriesheim kassierten die stark dezimierten Weinheimer in letzter Sekunde noch eine 3:4-Niederlage. „Gefühlt ist gerade die Arbeit einer ganzen Saison kaputt. Die Jungs tun mir einfach nur leid“, sagte der mehr als bediente Trainer.
Die Weinheimer hatten das Spiel verlegen wollen, weil sich durch die längerwierigen Verletzungen zweier Spieler, einem konfirmationsbedingten Fehlen und dem freudigen Umstand, dass Alikan Aliev zur Geburt seines Kindes ins Krankenhaus musste, nur zwei Spieler auf der Auswechselbank saßen. Torhüter Luis Alejandro Delgado Brill war eigentlich sogar als Feldspieler eingeplant gewesen. Nachdem Fatlum Beciri aber nach 69 Minuten wegen einer Notbremse mit „Rot“ vom Feld musste, hatte sich auch diese Wechseloption erledigt.
„Die Jungs haben alles reingehauen, haben 60 Minuten überragend gespielt und 3:1 geführt. Die 30 Minuten in Unterzahl und ein Gegner, der dann am Ende aus dem Vollen schöpfen konnte haben letztlich zur Niederlage geführt“, sagte ein enttäuschter Trainer Andreas Dörrlamm, der sich selbst auf die Bank setzen musste und die fehlende Unterstützung anprangerte.
„Aus der U19 kam ein Spieler, sonst leider nichts“, ging sein Blick eher in Richtung des Verbandsligateams, das gestern keine Spieler „nach unten“ abstellte. Der Traum von einer noch möglichen Aufstiegsrelegation scheint also geplatzt. „Die Jungs, die da waren, haben alles gegeben. Und die Mannschaft wird auch versuchen, die restlichen vier Spiele noch vernünftig zu Ende zu bringen.“
Schriesheims Trainer Enrique Cazorla freute sich über den Dreier gegen ein Spitzenteam. „Wir hätten nicht verlegen können, haben nur einen Torwart und der arbeitet unter der Woche Schicht“, begründete der SVS-Coach die Abwehrhaltung der Gäste. Er sah trotz der Weinheimer Personalsorgen ein junges, laufstarkes Team auf dem Platz, gegen das sein Team im ersten Durchgang kein Land gesehen habe. Aber eben auch seine eigene Mannschaft, die sich nicht zu verstecken brauchte. „Zur Pause haben wir umgestellt, da zeigen meine Jungs Charakterstärke. Sie gehen seit Wochen über die Grenze. Und: Die Wechsel haben alle gegriffen“, sprach Cazorla unter anderem Simon Plewa an, der alle drei Treffer vorbereitet hatte.

 


Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Beciri, Bauer (72. Arifi), Bildat, Amegah, Obermann (70. Delgado Brill), Mcharek, Lebsir, Schmitt, Pister, Güler, Gölz.

Tore: 1:0 Bauer (21.), 2:0 Mcharek (30.), 2:1 Schwertner (58.), 3:1 Lebsir (62.), 3:2 Abbas (71.), 3:3 Braun (86.), 3:4 Richter (90+4).

Vorkommnis: Rote Karte für Beciri (69.).


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Spielbericht 1. Mannschaft: Verbandsliga-Uhr tickt weiter

Spielbericht 1. Mannschaft: Verbandsliga-Uhr tickt weiter

 

 

Verbandsliga (25. Spieltag 25.04.2026)

 

TSG 1862/09 Weinheim verliert auch in Heidelberg-Kirchheim und verharrt auf dem Relegationsplatz. Jetzt kommt das Derby.

 


SG Heidelberg-Kirchheim – TSG 1862/09 Weinheim 2:0 (1:0)

Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 27.04.2026
von Anja Treiber

Heidelberg. Lennox Schmitt und Ismet Kartal saßen ausgepowert auf der Bank, schauten geknickt auf die Jubeltraube, die die Spieler der SG Heidelberg-Kirchheim bildeten. Der Rest der Mannschaft versammelte sich schon ums Trainerteam und auch die beiden Youngster schlossen sich nach einem Schluck aus der Wasserflasche schnell der Besprechung an. Marcel Hofbauer, Trainer der auf dem Relegationsplatz der Fußball-Verbandsliga stehenden TSG 1862/09 Weinheim, fasste das Geschehen im Sportzentrum Süd kurz zusammen: „Wir haben 20 Minuten geschlagen, waren dann vorne offensiv zu harmlos. Jetzt haben wir noch fünf Spiele, in denen wir es besser machen können. Wir müssen klarer in den Aktionen werden.“ Da mit entließ er sein Team ins Wo-
chenende.

Lange aufhalten können sich die Weinheimer in der Tat nicht mit Vergangenem, am Samstag wartet bereits das Derby im eigenen Stadion gegen den FV Fortuna Heddesheim. Der hatte jüngst bekannt gegeben, dass man die Aufstiegsspiele nicht bestreiten könne, weil durch den Rückzug von Manfred Jordan als
Vereinsvorsitzendem die Voraussetzungen für die Oberliga nicht gegeben seien. Probleme, die Weinheim in den vergangenen Jahren auch hatte.

Doch jetzt steht die TSG 62/09 voranderen Herausforderungen, will mit ihrem jungen Team versuchen, in der Verbandsliga zu bleiben. Und da gilt es in den nächsten fünf Spielen dringend Punkte zu sammeln, um den Relegationsplatz vielleicht doch noch verlassen zu können. „Und dazu müssen wir versuchen, die Jungs so schnell wie möglich wieder mit Mut auszustatten, damit sie am Wochenende wieder da sind“, sagt der neue Co-Trainer Dennis Sommer.

Da waren die Weinheimer in Kirchheim zu Beginn der Samstagspartie nicht, als sie die Gastgeber nach 16 Minuten bei einem Angriff mehr begleiteten, als körperlich in die Aktionen zu gehen. Einen daraus entstehenden Pass nutzte Fabian Heller in der 16. Minute zum 1:0. Viel Aussichtsreiches ergab sich bis zum
Pausenpfiff dann nicht mehr, Robert Langers Schuss nach Vorarbeit von Hussaini und Berger in der 42. Minute zwang SG-Schlussmann Nicholas Gaber zumindest einmal zu einer Parade. „Die Außen haben sich eigentlich immer wieder schön freigespielt, doch dann fehlte es meist am letzten klaren Pass und vielleicht auch dem Glück des Tüchtigen“, sagte Sommer.

Kurz nach Wiederanpfiff setzte Lennox Schmitt den Ball von der Strafraumgrenze knapp neben das Heidelberger Tor. Ansonsten versuchte sich Weinheim zu oft mit langen Bällen. Immer wenn Weinheim spielerische Lösungen suchte, wurde es durch die Schnelligkeit und Quirligkeit der Youngster zwar strukturierter, aber entweder rückte das Mittelfeld nicht nach oder der Abschluss war schlicht zu harmlos. Heidelberg hingegen zeigte sich effizient: Etienne Imsirovic verlor den Ball nach einem unsauberen Zuspiel an der Mittellinie im eigenen Spielaufbau und den Konter verwertete Sinisa Sprecakovic mit einem Distanzschuss nach 87 Minuten zum nicht ganz unhaltbar scheinenden 2:0. „Da war heute mehr drin. Aber wir werden auch in den restlichen fünf Spielen unsere Chance noch bekommen.“


TSG Weinheim: Kempa; Berger (77. Da Silva Arnold), Imsiroic, Roumeliotis, Gervalla, Hussaini, Hertel, Schmitt, Bergbauer, Langer, Czaker (46. Kartal).

Tore: 1:0 Heller (16.), 2:0 Sprecakovic (87.)

 


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