Spielbericht 1. Mannschaft: Rote Karte macht der TSG 1862/09 schlechte Laune
Spielbericht 1. Mannschaft: Rote Karte macht der TSG 1862/09 schlechte Laune

Verbandsliga (20. Spieltag 29.03.2025)
Weinheim bleibt nach dem 3:0 gegen den VfB Bretten in Lauerstellung. Für den Aufreger der Partie sorgt aber der Schiedsrichter
TSG 1862/09 Weinheim – VfB Bretten 3:0 (1:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 31.03.2025
von Anja Treiber
Weinheim. „Manege frei“ hieß es im Sepp-Herberger-Stadion am Samstagnachmittag. Gezaubert wurde allerdings weniger auf dem Kunstrasen der TSG 1862/09 Weinheim, wo die Verbandsliga-Fußballer der TSG 1862/09 Weinheim eher ihre Pflicht gegen den abstiegsgefährdeten VfB Bretten erfüllten, als mit Kunststücken zu glänzen. Direkt nebenan war der wandernde pädagogische Projektzirkus aus Leverkusen zu Besuch, der Kinder aller Art in einer kreativen Projektshow zusammenführte, um Miteinander zu fördern. Ein kleiner Wegweiser, wo es mit der ersten Mannschaft der Fußballabteilung hingehen soll. Denn die Weinheimer wollen und müssen sich finanziell bedingt in der künftigen Saison stark verjüngen, am liebsten mit eigenem Nachwuchs. Wie das gehen kann, zeigte sich dann doch auf dem Kunstrasen, als der quirlige U19-Spieler Milad Hussaini nach Vorlage von Sebastian Beikert per Kopf das 3:0 erzielt hatte. In Unterzahl, denn kurz zuvor hatte der nach seiner Linie suchende Schiedsrichter Benjamin Stockmar Simon Katich mit „Rot“ vom Platz geschickt. Das sorgte für ratloses Schulterzucken auf dem Platz. Klar hatte der Weinheimer in einem Zweikampf auch Gegenspieler Murat Ertugrul getroffen, aber Gelb hätte es getan. „Weder ein Brettener hat das so gesehen noch wir. Selbst VfB-Trainer Bruno Martins hat den Schiri darauf hingewiesen, dass das keine Rote Karte war“, ärgerte sich TSG-Trainer Lukas Cambeis. „Wahrscheinlich wird er uns zwei bis vier Spiele fehlen. Das tut mir vor allem für ihn leid.“
Beikert spielt überragend
Beeindrucken ließen sich die Gastgeber von dieser Entscheidung aber nicht. Denn nur eine Minute nach dem Platzverweis belohnte sich Hussaini für eine engagierte Vorstellung. Immer wieder eingeleitet vom überragenden Sebastian Beikert, Dominik Knauer und den viel Übersicht zeigenden Ilya Ertanir und Rahman Jawadi machte Weinheim durchgehend Druck und verdiente sich weitere drei Punkte. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel gegen einen Gegner, der von Anfang an darauf aus war, sich kein Gegentor einzufangen und mit zehn Mann an der Mittellinie zu stehen“, befand Cambeis. „Einfach war das nicht, die Brettener sind sehr schwer zu bespielen“, sagte auch Teammanager David de Vega. Und beide sahen, genau wie die 60 Zuschauer um den Kunstrasen, einen verdienten Sieg, der aber gerne höher hätte ausfallen dürfen. „Das wissen die Jungs selbst. Aber sie haben nicht nachgelassen und wurden dafür belohnt“, waren sich die beiden Noch-Mannschaftsverantwortlichen einig.
Gleich die erste Chance leitete „Basti“ Beikert nach zehn Minuten ein, als er Giardano Gaetano bediente. Brettens Keeper Stavros Eirinikos packte sich den Ball im Nachfassen. Nach Girodanos Flanke auf Matthias Kuhn hatte beim Abschluss des TSG-Defensivspezialisten noch ein VfB-Spieler das Bein dazwischen. Knauer kam beim Abpraller einen Tick zu spät. Bretten befreite sich ab und an. Niklas Wenzels Schuss nach Flanke von Benjamin Hausmann landete beispielsweise auf der Latte des Tors von Weinheims Keeper Tim Kallis (30.).
In der Luft lag aber eher die Führung der Gastgeber. Zunächst vergab TSG-Kapitän Yannick Schneider nach Beikert-Flanke noch schwach gegen Eirinikos, nur drei Minuten später aber führte eine Kopie des Spielzugs in der 36. Minute zum 1:0, als sich Beikert erneut über links gegen Muhammed Arslanoglu durchgesetzt hatte.
Gegentor wird aberkannt
Nach der Pause folgte ein kurzer Schreckmoment für den Tabellensechsten, als ein Abstimmungsproblem auf der linken Abwehrseite den Brettener Lukas Dorwarth flanken ließ, doch bei Hausmanns Flippertor zum vermeintlichen 1:1 (50.) war die Hand im Spiel. „Speedy“ Beikert sorgte indes immer weiter für Gefahr, wirbelte selbst oder bediente. Er war auch Vorlagengeber für das 2:0, erneut per Kopf durch Yannick Schneider (67.). Eine superschnelle schöne Kombination über Knauer und Hussaini setzte Rahman Jawadi noch übers Tor. Aber nach der Roten Karte gegen Katich war es Youngster Milad Hussaini, der alles klar machte. Der U19-Mann machte nicht nur mit seinem Premierentor in der Herren-Verbandsliga auf sich aufmerksam, sondern durfte sich anschließend als Teil des A-Junioren-Teams dann auch noch über die souveräne Weinheimer Verteidigung der Junioren-Verbandsligaspitze beim 7:1 gegen die SpVgg Neckarelz freuen.
Kaderplanung in Kinderschuhen
In den Planungen des künftigen TSG-Trainers Marcel Hofbauer und Jugendkoordinator Paul Weis, ebenfalls für die Kaderzusammenstellung 2025/26 zuständig, dürfte Hussaini eine große Rolle spielen. „Wir haben viele Talente in den eigenen Reihen, natürlich wollen wir denen die Perspektiven im Verein bieten,. Und die Jungen wollen wir um Spieler bauen, die auch führen können“, wollte Weis aber noch keine Namen bei der Personalplanung nennen. „Wir möchten erst einmal die Gespräche mit den Akteuren zu Ende führen, die aktuelle Kadermitglieder sind, bevor wir mit Externen reden. Bis wir Nennenswertes verkünden können, werden sicher noch vier, sechs Wochen ins Land ziehen. Da lassen wir uns nicht treiben.“
TSG 1862/09 Weinheim: Kallis; Kuhn, Katich, Ertanir, Giordano (65. Hussaini), Beikert (77. Kadioglu), Schneider (83. Hilgert), Keller (69. Jawadi), Zimmermann, Knauer (85. Lulei), Schwöbel.
Tore: 1:0 Schneider (36.), 2:0 Schneider (67.), 3:0 Hussaini (80.).
Zuschauer: 60
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Simon Florian Katich (79.) nach Foulspiel.
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Spielbericht U23 Mannschaft: TSG 62/09 II für Hemsbach eine Nummer zu groß
SPIELBERICHT U23: TSG 62/09 II für Hemsbach eine Nummer zu groß
Kreisklasse A (20. Spieltag 30.03.2025)
Weinheim II macht beim 3:1-Derbysieg in Hemsbach mit einer starken ersten Halbzeit alles klar.
SG Hemsbach – TSG 1862/09 Weinheim U23 1:3 (0:3)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 31.03.2025
Hemsbach. Klare Kräfteverhältnisse im Bergstraßenderby: Die TSG 1862/09 Weinheim II hat das A-Klassen-Duell mit der SG Hemsbach souverän mit 3:1 (3:0) für sich entschieden. Den favorisierten Zweiburgenstädtern reichte eine starke erste Hälfte.
Die Hemsbacher verpennten den ersten Durchgang wie schon im verletzungsbedingt abgebrochenen Derby gegen Sulzbach komplett – und ließen obendrein die nötige Effizienz vorm Tor vermissen, um gegen den Favoriten aus der Nachbarschaft Punkte mitzunehmen. „Die erste Hälfte war ganz schwach, die TSG II war klar besser“, resümierte Hemsbachs Pressewart Thomas Mahler ehrlich.
Bereits nach anderthalb Minuten lag das Leder im Hemsbacher Gehäuse: Abdelkarim Lebsir brachte die Gäste 1:0 in Führung. Vincent Hilgert (19.) und Marc Laudenklos schraubten das Ergebnis auf eine komfortable 3:0-Pausenführung. Hemsbachs Schlussmann Sascha Zimmermann verhinderte einen höheren Rückstand. Auf der anderen Seite scheiterte auch die SGH zwei Mal an TSG-Schlussmann Felix Bürgermeister, Eren Acar und Dario Pascarella legten die Kugel aus guter Position neben das Tor. Im zweiten Durchgang lullten sich die Gäste aus Weinheim durch die Führung selbst ein und schalteten in den Verwaltungsmodus. Hemsbach durfte mitspielen und kam besser in die Partie. Nach dem Anschlusstreffer durch Lorik Wittmann – ein sehenswerter Schuss ins Dreieck – schaltete die TSG II aber wieder einige Gänge hoch. In der Folge brannte nichts mehr an, Weinheim verpasste seinerseits einen weiteren Treffer. „Insgesamt ein leistungsgerechtes Ergebnis“, befand Mahler. Für beide Teams geht es bereits am Mittwochabend weiter. Die TSG II empfängt zum nächsten Derby Sulzbach. ksm
Kader TSG 1862/09 Weinheim II: Bürgermeister; Tschunt, Bauer (85. Aliev), Amegah, Benbiga, Fink, Obermann (58. Herrmann), Turcanu, Lebsir (80. Ayarig), Laudenklos (72. Jochmann), Hilgert (72. Güler).
Tore: 0:1 Lebsir (2.), 0:2 Hilgert (19.), 0:3 Laudenklos (40.), 1:3 Wittmann (68.).
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Kolumne Abseits: Italienisches Blut in Weinheim: Standardspezialist Gaetano Giordano
Liebe Freunde der TSG, liebe Fußballfreunde!
Herzlich Willkommen zum Heimspiel unserer TSG 1862/09 Weinheim gegen den VFB Bretten. Herzlich Willkommen auch an die Spieler, Trainer, Betreuer und Fans aus Bretten.
Wenn ich bei den Heimspielen unserer Jungs bin, dann merkt niemand dass ich während der Spiele auch ein besonderes Auge auf unsere Spieler habe. Über wen kann ich schreiben? Was kann ich über diese Person schreiben? Heute ist unser Standardspezialist Gaetano Giordano an der Reihe. Ich gebe zu diese Bezeichnung stammt nicht von mir sondern vom FV Fortuna Heddesheim. Gaetano wurde nach einem Spiel gegen die Fortuna aus Heddesheim als Standardspezialist bezeichnet und diese Bezeichnung blieb mir im Kopf. Und sie passt auch zu Gaetano, denn Standards sind sein Ding. Wenn er zu Freistößen, Ecken oder Elfmeter antritt dann zittert nicht nur der Gegner, sondern auch das Tor selbst. Doch nicht nur die Standards sind seine Stärke, sondern auch sein Charakter auf und neben dem Platz. Auf dem Rasen kann es ab und zu mal zu sympathischen – Neudeutsch – Small Talks mit dem Linienrichter kommen. Zu seinem Charakter neben dem Platz gleich mehr.
Gaetano begann 2002 bei den Bambinis des VFL Kurpfalz Neckerau mit dem Fußball spielen und spielte dort bis zur U12. Von der U13 bis zur U17 spielte er für die TSG Hoffenheim und dann ging es zur U19 des SV Waldhof Mannheim bei denen er Süddeutscher Meister und Top-Torjäger wurde. Es folgte in der Saison 2017/18 der Schritt in die Regionalliga Südwest zum FC 08 Homburg. Nur ein Jahr später wechselte er zum VFR Mannheim und wieder ein Jahr später wechselte er schließlich zu uns. Seit 2020 spielt er schon bei uns und es können gern noch ein paar Jahre bei uns dazu kommen.
Auch neben dem Platz läuft es beim Deutsch-Italiener. Sein Vater und seine zwei Onkels kommen aus Delia in Sizilien. Gaetano ist in erster Linie ein absoluter Familienmensch. Er würde alles für seine Familie machen. Er ist hilfsbereit, immer freundlich und hat keine Probleme neue Kontakte zu knüpfen. Er geht offen auf Menschen zu, ist zuvorkommend und sehr engagiert. Sein Gegenüber merkt seine liebevolle Art und seine gute Seele sehr schnell.
Er absolvierte eine Ausbildung zum Bürokaufmann und arbeitet bei Kaarisma, einer Firma für Personalvermittlungen, im IT-Bereich. Auch hier will er Menschen helfen.
Seine Freundin Allegra liebt ihren Gaetano heute wie am ersten Tag und sie liebt alles an ihm, auch seine Kochkünste denn Gaetano kann nicht nur seine Gegner kochen, auch am Herd ist er unschlagbar.
Lieber Gaetano wir bedanken uns bei dir für alles was du bisher für unseren Verein getan hast und hoffen dass du noch lange bei uns bleibst.
Und heute kochen wir hoffentlich gemeinsam unseren Gegner aus Bretten! In diesem Sinne:
AUF GEHT’S WOINEM!!!

Mit sportlichen Grüßen,Ihr/euerSascha Lohrer
Unser Kolumnist
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News Fußballer der Woche: Nach monatelanger Zwangspause: Luca Bauer startet wieder durch
Fußballer der Woche: Nach monatelanger Zwangspause: Luca Bauer startet wieder durch

Der 19 Jahre alte Defensivspieler ist zurück im Kader der U23 der TSG 1862/09 Weinheim und weiß sofort zu überzeugen. Mit dem Team hat er jetzt noch einiges vor.
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 26.03.2025
von David Benedyczuk
Weinheim. Vom Glück verfolgt war Luca Bauer in der jüngeren Vergangenheit in Sachen Fußball wahrlich nicht: Eine hartnäckige Patellasehnen-Entzündung in beiden Knien machte dem 19-Jährigen vom A-Klassen-Team der TSG 1862/09 Weinheim monatelang zu schaffen.
„Umso froher bin ich, dass es jetzt wieder deutlich besser geht“, sagt Bauer, der am Sonntag im ersten Heimspiel nach der Winterpause als rechter Außenbahnspieler erstmals seit Langem wieder die vollen 90 Minuten für die Elf von Trainer Andreas Dörrlamm absolvierte – und für sich selbst nach dem klaren 4:0-Sieg über den SC Blumenau festhielt: „Ich war mit meinem Spiel insgesamt sehr zufrieden, habe defensiv meinen Job gemacht und konnte auch Akzente nach vorne setzen.“
Hoffen aufs erste Tor
Den Schlusspunkt im erfolgreichen Heimauftritt leitete unser Fußballer der Woche ein, brachte Joshua Herrmann ins Spiel, dessen Vorlage Abdelkarim Lebsir zum 4:0 verwertete. „Ich hoffe sehr, dass mir im Laufe der Runde dann auch noch mein erstes Tor gelingt“, nennt Bauer einen persönlichen Wunsch für die weitere Saison – wenngleich er aufgrund der Vorgeschichte in erster Linie überhaupt mal glücklich ist, wieder auf dem Feld zu stehen. „Aktuell habe ich keine Schmerzen“, frohlockt Bauer. Seine Stärken, die er im Zweikampfverhalten, im generellen Defensivspiel und seinen Tempofertigkeiten ansiedelt, kann er so endlich wieder ins junge Weinheimer Team einbringen. Seiner Mannschaft, in der er einer von vielen im Sommer aus der Jugend aufgerückten Spieler ist, attestiert Bauer „eine brutale Entwicklung. Normalerweise haben wir uns im vorderen Mittelfeld gesehen, aber unser Trainerteam macht da wirklich eine hervorragende Arbeit. Ich würde uns sogar zu den Aufstiegskandidaten, wenn wir unsere Form weiter bestätigen“, erklärt der Youngster ob der Serie von winterübergreifend sechs Siegen in Folge nicht von ungefähr.Bei einer Partie weniger – das Nachhol-Derby gegen den abstiegsgefährdeten FV Leutershausen II wurde auf Mittwoch, 16. April (20 Uhr), verlegt – liegt die TSG-Reserve als Tabellenvierter nur sieben Punkte hinter Spitzenreiter SKV Sandhofen. Sechs Zähler Rückstand sind es auf die Zweitvertretungen des SC Käfertal und von Fortuna Heddesheim. Im Duell der Verbandsliga-Reserven hatte es im November des vergangenen Jahres mit 0:2 die letzte Niederlage gegeben.
Am Sonntag gegen Hemsbach
Die Erfolgsserie möchten Bauer und Co. am Sonntag fortsetzen, wenn bei der achtplatzierten SG Hemsbach das nächste Bergstraßen-Derby ansteht (15 Uhr). „Das wird ein schweres Spiel, aber mit unserer aktuellen Form ist es machbar“, sagt Bauer, der nach dem Ende seiner Verletzungsodyssee nun auch wieder mit seinem speziellen Kumpel David Fink vereint ist. „Mit ihm spiele ich schon zusammen, seit ich denken kann. Wir haben seit den Bambinis bei der TSG jede Jugendmannschaft durchlaufen – und harmonieren daher auch auf dem Feld sehr gut.“
Dass unser Fußballer der Woche überhaupt bei den Blau-Weißen aus Weinheim gelandet ist, war derweil fast vorprogrammiert: Sein Opa Klaus Flößer ist schließlich ehemaliger Abteilungsleiter der Fußballer, spielte ebenso wie Lucas Onkel Philipp für die TSG 1862/09, wo Letztgenannter zudem Jugendtrainer seines Neffen war.
Auch beruflich folgt er seinem Opa
Auch beruflich hat Luca Bauer nach dem Abitur einen Weg mit familiärer Vorgeschichte eingeschlagen. Der 19-Jährige absolviert ein duales BWL-Studium mit Schwerpunkt Steuerrecht und ist dabei im Steuerbüro seines Opas und von dessen Kollegen im Einsatz. „Meine Mutter Katrin und mein Onkel sind auch in dem Bereich tätig. Daher habe ich mich nach und nach auch immer mehr für die Materie interessiert“, verrät Bauer.
Privat ist er seit anderthalb Jahren mit seiner Sophia liiert: „Sie ist häufiger als Unterstützung dabei bei den Spielen, bringt mir Glück“, lächelt Luca – Glück, das er in der jüngeren Vergangenheit fußballtechnisch so nicht hatte, das jetzt dafür aber wieder umso mehr durchschlagen soll.
Zur Person
- „Aktuell sehe ich mich voll in der zweiten Mannschaft – langfristig ist es aber schon ein Ziel für mich, in der ersten Mannschaft der TSG 62/09 zu spielen“, sagt Luca Bauer.
- Der 19-jährige, familiär bedingt Fan des Rekordmeisters und aktuellen Bundesliga-Spitzenreiters FC Bayern, wie er sagt, lobt „die gute Stimmung im Team. Wir trainieren jedes Mal mit mindestens 20 Mann. Da ist viel Zug drin.“
- Ein großes Lob für seine Leistung beim 4:0 gegen Blumenau gab es für Bauer von Trainer Andreas Dörrlamm. Der ansonsten eher kritische Übungsleiter attestierte seinem Rechtsverteidiger ein „perfektes Spiel, Note 1,0.“
- Der Außenbahnspieler sagt über sich als Fußballer: „Ich bin eher der Typ Vorbereiter.“ Seine eine Minute jüngere Zwillingsschwester Lara hat sich derweil dem Turnsport verschrieben.
20. Januar 2024
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27. Oktober 2022
News Tobias Apfel ist NEUER ABTEILUNGSLEITER
Spielbericht U23 Mannschaft: Weinheim II marschiert weiter
SPIELBERICHT U23: Weinheim II marschiert weiter
Kreisklasse A (19. Spieltag 23.03.2025)Dörrlamm-Elf feiert den sechsten Sieg in Folge.
TSG 1862/09 Weinheim U23 – SC United Weinheim 4:0 (3:0)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 24.03.2025
Weinheim. Die TSG 1862/09 Weinheim II reitet in der Fußball-A-Klasse weiter auf der Erfolgswelle. Auch in ihrem zweiten Spiel nach der Winterpause fuhren die Zweiburgenstädter einen völlig ungefährdeten 4:0-Sieg gegen den SC Blumenau ein. Dabei machten die Blau-Weißen im Sepp-Herberger-Stadion kurzen Prozess mit dem Abstiegskandidaten. Bereits nach einer halben Stunde hatten Jan Turcanu per Sonntagsschuss (19.), Luca Obermann (22.) und Marc Laudenklos (28.) die TSG II zur komfortablen 3:0 Führung geschossen. Die Hausherren zeigten gefälligen Ballbesitzfußball mit wenig Kontakten im Spiel nach vorne. Auch eine kurze Drangphase der Gäste überstand die Elf von Coach Andreas Dörrlamm nach der Pause unbeschadet. Abdelkarim Lebsir entschied die Partie mit dem Treffer zum 4:0 endgültig (74.). Mann des Spiels war für den Übungsleiter diesmal aber kein Torschütze: Rechtsverteidiger Luca Bauer begeisterte den sonst sehr kritischen Trainer mit einem „perfekten Spiel, Note 1,0“. Der Defensiv-Mann, der zahlreiche TSG-Jugendteams durchlaufen hat, gewann nahezu jeden Zweikampf und wusste mit vielen tiefen Laufwegen zu gefallen. Die Weinheimer Zweitvertretung bleibt an den Aufstiegsrängen dran – auch wenn sie selbst nicht auf die Tabelle schielen wollen. Am Sonntag wartet das Derby bei der SG Hemsbach. ksm
TSG 1862/09 Weinheim II: Beciri; Tschunt (62. Benbiga), Bauer, Amegah, Fink (72. Jochmann), Ghali (49.Herrmann), Obermann, Turcanu,Lebsir (82. Ayarig), Laudenklos (77.Güler), Aliev.
Tore: 1:0 Turcanu (19.), 2:0 Obermann (22.), 3:0 Laudenklos (28.), 4:0 Lebsir (74.).
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Spielbericht 1. Mannschaft: Startet die TSG 1862/09 jetzt eine Serie?
Spielbericht 1. Mannschaft: Startet die TSG 1862/09 jetzt eine Serie?

Verbandsliga (19. Spieltag 23.03.2025)
Weinheim legt mit dem 4:0-Sieg in St. Leon eine gute Basis. Jetzt soll das Punktesammeln erst so richtig beginnen.
VfB St. Leon – TSG 1862/09 Weinheim 0:4 (0:2)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 24.03.2025
von Anja Treiber
Sankt Leon-Rot. Mit einer ganz soliden Abwehrleistung ebnete die TSG 1862/09 Weinheim gestern Nachmittag beim abstiegsgefährdeten VfB St. Leon den Boden für die Serie, die die Mannschaft von Trainer Lukas Cambeis in der Fußball-Verbandsliga jetzt starten will. Mit dem souveränen 4:0-(2:0)-Sieg festigten die Weinheimer Platz sechs, mit vier Punkten Rückstand auf Rang drei. Am Samstag um 15 Uhr will die TSG im Heimspiel gegen den VfB Bretten nachlegen, der gerade einmal drei Punkte über dem Strich steht. Cambeis freute sich vor allem über das „zu null“, das die Mannschaft in St. Leon unbedingt gewollt habe. „David Keller war für mich der Spieler des Spiels, auch Marcel Schwöbel hat nach dem Absitzen seiner Sperre eine sehr solide Leistung gezeigt.“
Auf dem schwer zu bespielenden holprigen Naturrasen an der Kronauer Straße taten sich die Weinheimer zunächst schwer, spielten Konter etwas zu ungenau aus, was aber durchaus auch den Platzverhältnissen zuzuschreiben war. Eine Umstellung für die Gäste, die aktuell auch nur auf dem Kunstrasen trainieren. Aus der sicheren Defensive, die keine wirkliche Torchance der Gastgeber zuließ, war die TSG 1862/09 aber am Drücker und hatte die Partie jederzeit unter Kontrolle.
TSG viel effektiver
Allerdings erlöste erst Simon Florian Katich in der 30. Minute seine Farben, als er eine Flanke von Dominik Knauer zum 0:1 ins Tor des Tabellenvorletzten köpfte. Knauer hatte den Vorzug vor Danny Kadioglu bekommen, um die Weinheimer Defensive noch mehr zu stabilisieren. „Insgesamt waren wir aber durchaus effizient“, sagte Cambeis, der genau dies im letzten Spiel gegen den Karlsruher SC bemängelt hatte, als die Weinheimer beim 0:3 aus vier Chancen kein Tor gemacht hatten. Ein Problem, das in Weinheim nicht neu ist. Gestern machten es die Weinheimer besser, auch wenn Yannik Schneider doch zwei Chancen liegen ließ. Kurz vor der Pause pflückte Ilya Ertanir einen Ball nach diagonaler Verlagerung von Marcel Schwöbel aus der Luft und netzte technisch wunderschön anzusehen zum 0:2 ein.
Auch nach der Pause ließen die Gäste nichts anbrennen. „Das Einzige, das man uns eventuell virwerfen kann, ist, dass wir den Dckel nicht schon früher draufmachen“, sagte Cambeis. So dauerte es bis zur 80. Minute, ehe die endgültige Entscheidung fiel. Der vier Minuten zuvor für Rahman Jawadi eingewechselte Sebastian Beikert verwandelte einen erweiterten Konter zum 0:3. Beikert war auch an der Entstehung des letzten Treffers beteiligt. In der 87. Minute flankte er für David Keller, der mit dem 0:4 seine starke Leistung dieses Sonntagnachmittags mit seinem dritten Saisontor krönte.
Kader TSG Weinheim: Kallis; Kuhn, Katich (79. Hussaini), Ertanir, Giordano (82. Hilgert), Schneider, Keller, Zimmermann, Knauer (82. Kadioglu), Jawadi (76. Beikert), Schwöbel.
Tore: 0:1 Katich (30.), 0:2 Ertanir (43.), 0:3 Beikert (80.), 0:4 Keller (87.).
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Spielbericht U23 Mannschaft: TSG 1862/09 II setzt nächstes Ausrufezeichen
SPIELBERICHT U23: TSG 1862/09 II setzt nächstes Ausrufezeichen
Kreisklasse A (18. Spieltag 16.03.2025)Weinheimer U23 startet mit Kantersieg in Viernheim
SG 1983 Viernheim – TSG 1862/09 Weinheim U23 2:5 (0:2)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 17.03.2025
Viernheim. Die TSG 1862/09 Weinheim II macht in der Fußball-A-Klasse da weiter, wo sie vor der Winterpause aufgehört hat. Die Zweiburgenstädter setzten mit einem souveränen 5:2-(2:0)-Auswärtssieg beim direkten Konkurrent SG 1983 Viernheim ein dickes Statement. Mit dem fünften Sieg in Folge ist die Elf von Coach Andreas Dörrlamm das formstärkste Team der Liga – und bei einem Spiel weniger nur noch sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz. Da gab es auch für den Übungsleiter kaum etwas zu kritisieren. „Das war eine reife Leistung, die Jungs werden immer besser“, so Dörrlamm.
Weinheims Zweitvertretung tat sich auf einem Rasen in schlechtem Zustand nur anfangs schwer. Die Hausherren standen tief und agierten auf dem schweren Geläuf mit langen Bällen, während die TSG II wie immer auf Lösungen im Kurzpassspiel setzte. Abdelkarim Lebsir brachte die Weinheimer Mitte der ersten Halbzeit in Front, Fabio Tschunt sorgte mit einem direkt verwandelten Freistoß für die komfortable Pausenführung (45.+1). In Durchgang zwei spielte die TSG die Partie souverän runter, auch zwei Handelfmeter kurz vor dem Abpfiff brachten sie nicht aus dem Konzept. ksm
Kader TSG 1862/09 Weinheim: Bürgermeister; Tschunt, Amegah, Fink (75. Ince), Ghali (62. Bauer), Obermann (77. Jochmann), Lebsir (67. Herrmann), Laudenklos (56. Turcanu), Gärtner, Aliev, Hilgert.
Tore: 0:1 Lebsir (27.), 0:2 Tschunt (45.+1), 0:3 Hilgert (70.), 0:4 Turcanu (74.), 1:4 Ülger (84., Handelfmeter), 2:4 Kamara (90., Handelfmeter), 2:5 Jochmann (90.+4).
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Spielbericht 1. Mannschaft: Nach vorne fehlt der TSG 1862/09 Weinheim die Durchschlagskraft
Spielbericht 1. Mannschaft: Nach vorne fehlt der TSG 1862/09 Weinheim die Durchschlagskraft

Verbandsliga (18. Spieltag 15.03.2025)
Gegen die hoch talentierte U23 des Zweitligisten Karlsruher SC kassiert der Verbandsligist die zweite 0:3-Niederlage des noch jungen Pflichtspieljahres. Auch die Bankspieler des KSC machen den Unterschied.
TSG 1862/09 Weinheim – Karlsruher SC U23 0:3 (0:1)
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 17.03.2025
von Christopher Frank
Weinheim. Am Ende war der große Name tatsächlich eine Nummer zu groß: Nach der Auftaktpleite bei Spitzenreiter 1. FC Bruchsal am vergangenen Wochenende hat Fußball-Verbandsligist TSG 1862/09 Weinheim am Samstagnachmittag auch sein zweites Pflichtspiel des neuen Jahres mit 0:3 verloren – diesmal gegen die U23 des Zweitligisten Karlsruher SC. Zur Halbzeit hatten die Youngster aus der Fächerstadt bereits mit 1:0 in Führung gelegen.
Während die Karlsruher durch den Erfolg im Verfolgerduell bis auf einen Punkt an den Tabellenführer, der seinerseits überraschend mit 1:2 in Eppingen verlor, heranrückten, hat die TSG 1862/09 den Anschluss an die Tabellenspitze vorerst eingebüßt. Platz eins ist bereits elf Zähler entfernt, selbst die drittplatzierte Heddesheimer Fortuna ist den Weinheimern mit ihren beiden Siegen zum Jahresstart enteilt.
TSG hat lange Zeit mehr Ballbesitz
Vor 150 Zuschauern, darunter Weinheims künftiger Trainer Marcel Hofbauer sowie der frühere TSG-Teammanager Kai Altig, der inzwischen als Scout für den KSC tätig ist, boten die Weinheimer dem ambitionierten Tabellenzweiten über weite Strecken Paroli, hatten bis weit in die zweite Hälfte hinein sogar mehr Ballbesitz.Erst in der letzten Viertelstunde legten die KSC-Talente auf dem Kunstrasenplatz des Sepp-Herberger-Stadions noch einmal eine gehörige Schippe drauf und machten auf dieses Weise dann auch den Sack zu. „Da war heute deutlich mehr drin“, war nicht zuletzt deshalb am Spielfeldrand immer wieder zu hören. Und auch Trainer Lukas Cambeis zeigte sich nach Spielende durchaus einverstanden mit der Leistung seiner Schützlinge.
„Wir haben derzeit einfach keinen Punch nach vorne, hinten kommt dann auch noch eine gehörige Portion Pech dazu.“ (Lukas Cambeis, Trainer der TSG 1862/09 Weinheim)
„Die erste Halbzeit war fußballerisch mega. Der KSC kommt einmal vor unser Tor und macht durch einen Kopfball das 1:0. Wir haben auf der Gegenseite drei Riesenchancen, treffen aber nicht. Wenn der Pfosten einen halben Meter weiter links steht, gehen wir mit einer 3:1-Führung in die Pause“, haderte Cambeis. Und er machte zudem ein grundlegendes Problem bei seiner Elf aus: „Wir haben derzeit einfach keinen Punch nach vorne, hinten kommt dann auch noch eine gehörige Portion Pech dazu.“
Unglückliche Gegentore
Bezeichnend: Die Gegentore wurden von den Karlsruhern zwar blitzsauber herausgespielt und auch sicher vollendet, in ihrer Entstehung waren aber vor allem das 0:2 durch Jungprofi Ali Eren Ersungur (bislang ein Zweitligaeinsatz) in der 75. Minuten und das 0:3 durch Frederik Recktenwald (84.) aus Weinheimer Sicht ausgesprochen unglücklich. So vertändelte Ilya Ertanir vor dem 0:2 im Mittelfeld unnötigerweise den Ball. Dem 0:3 ging ein Pressschlag auf der rechten Abwehrseite voraus, in dessen Folge sich der gerade erst eingewechselte Bekem Can Bicki durch den Weinheimer Strafraum tanzte, ehe er auf Recktenwald querlegte.Den ersten Versuch des späteren Torschützen konnte Rahman Jawadi noch kurz vor der Linie abblocken, erst gegen den folgenden Kopfball waren der Österreicher sowie Keeper Inaki Rohrbach, der den erkrankten Tim Kallis ansonsten ordentlich vertrat, machtlos.
„Bei uns kommen A-Jugendspieler von der Bank, beim KSC werden Spieler eingewechselt, die vor Kurzem noch in der Regionalliga gespielt haben.“ (Lukas Cambeis)
Ein weiteres Problem an diesem Nachmittag wurde schon beim Blick auf die Ersatzbänke oder auf den Spielberichtsbogen deutlich: Der TSG-Kader umfasste 15 Feldspieler und zwei Torhüter, der KSC war mit insgesamt 21 Spielern angereist, die Ersatzbank musste kurzerhand sogar erweitert werden. Lukas Cambeis konstatierte obendrein: „Bei uns kommen A-Jugendspieler von der Bank, beim KSC werden Spieler eingewechselt, die vor Kurzem noch in der Regionalliga gespielt haben.“ Gemeint war damit Vorlagengeber Bicki, der in der Winterpause vom FC-Astoria Walldorf nach Karlsruhe gekommen war. Von Enes Zengin oder Robert Geller ganz zu schweigen – beide waren in der laufenden Saison auch schon in der 2. Liga zum Einsatz gekommen.
Altig: „Ein guter Tag für den KSC“
Schon allein aufgrund dieser individuellen Qualität sei der KSC-Erfolg letztlich „auch in der Höhe verdient“ gewesen, gab derweil Kai Altig zu Protokoll – wenngleich auch der KSC-Scout lobende Worte für seinen früheren Arbeitgeber fand: „Weinheim ist eine spielstarke Mannschaft, der heute allerdings die nötige Durchschlagskraft in der Offensive gefehlt hat.“ Fast noch mehr als über den eigenen Erfolg freute sich Altig über den Bruchsaler Ausrutscher: „Wir wissen, dass jeder Gegner gegen uns noch einmal zusätzlich motiviert ist. Aber jetzt haben wir den Aufstieg endlich selbst in der Hand. Heute ist ein guter Tag für den KSC – zumal unsere U19 ins DFB-Pokalfinale eingezogen ist.“ fran
TSG 1862/09 Weinheim: Rohrbach; M. Kuhn, Katich (59. Knauer), Ertanir, Giordano (89. Lulei), Kadioglu (80. Hussaini), Schneider, Keller (67. Hilgert), Zimmermann, Jawadi, Ludwig (89. Gärtner).
Tore: 0:1 Engel (27.), 0:2 Ersungur (75.), 0:3 Recktenwald (84.).
Zuschauer: 150.
Beste Spieler: Geschlossene Leistung / Ersungur, Engel
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News: Kumpeltyp und Respektsperson: Andreas Dörrlamm verlängert bei der TSG 1862/09
News: Kumpeltyp und Respektsperson Andreas Dörrlamm verlängert bei der TSG 1862/09
Der 36-Jährige ist seit knapp eineinhalb Jahren Trainer der Weinheimer U23 – und wird dies auch bleiben. Aus seinen Ambitionen macht der Sulzbacher keinen Hehl.
Originaltext aus den Weinheimer Nachrichten vom 14.03.2025
von Christopher Frank
Weinheim. „Ich bin ein Kumpeltyp, vor dem die Jungs trotzdem Respekt haben – positiv verrückt in gewisser Weise und auch recht emotional“, sagt Andreas Dörrlamm und beginnt herzhaft zu lachen. Denn auch der Trainer der U23 der TSG 1862/09 Weinheim weiß um sein durchdringendes Organ, das bei den Trainingseinheiten und Spielen, aber auch im persönlichen Gespräch im Trainerbüro des Sepp-Herberger-Stadions kaum zu überhören ist.
Nicht wirklich schwer fällt seinem Gegenüber die Vorstellung, dass der 36-Jährige wohl auch in der Fankurve zu denjenigen gehört, die den Ton angeben.
Zwei Vereine liegen ihm am Herzen
Im Profibereich gehört Dörrlamms Stimme dem Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, „ich bin bei jedem Spiel – auswärts wie daheim“, berichtet der Sulzbacher. Einzige Ausnahme: „Wenn wir parallel spielen, bin ich natürlich bei meinen Jungs. Diese Überschneidung gab es bislang aber eher selten. Glücklicherweise.“
Priorität in Sachen Fußball genießt also die TSG 1862/09, und das aus gutem Grund: „Das ist mein Verein, das Sepp-Herberger-Stadion ist meine fußballerische Heimat. Ich habe als kleiner Junge beim damaligen FV 09 Weinheim angefangen, auch nach der Fusion mit der TSG bin ich geblieben und habe hier alle Jugendmannschaften durchlaufen. Ich bin wirklich stolz darauf, hier jetzt auch als Trainer arbeiten zu können.“
Dass Dörrlamm seinen Trainerjob mit Herzblut erledigt, versteht sich demnach von selbst. Seine Begeisterung will er aber auch auf seine Schützlinge übertragen. „Ich stehe immer hinter meiner Mannschaft, will jedes Spiel gewinnen und lebe den Jungs diese Siegermentalität auch vor. Und ich bin detailversessen. Auch in Spielen, die wir gewinnen, fällt mir eigentlich immer etwas auf, was wir besser machen können“, sagt er.
Aus dem Keller in die Spitzengruppe
Bei den „Jungs“, wie er seine Spieler ausschließlich nennt, kommt das offenbar bestens an. Aus dem Abstiegskandidaten der Vorsaison ist seit Dörrlamms Amtsübernahme Mitte November 2023 längst ein ernst zu nehmender A-Klassist geworden, der nach Höherem strebt.
Mit 30 Punkten rangiert die „kleine“ TSG 62/09 aktuell auf dem vierten Platz, acht Punkte hinter Tabellenführer Fortuna Heddesheim II und sieben Zähler hinter dem Relegationsplatz (SKV Sandhofen).
Der Blick geht nach oben
Das Spitzenduo hat jedoch, wie auch der Dritte SC Käfertal II, bereits eine Partie mehr ausgetragen, nachdem der Pflichtspielauftakt der TSG-Reserve beim FV Leutershausen II vor Wochenfrist wegen einer Erkältungswelle im Team verschoben werden musste. Unabhängig davon geht Dörrlamms Blick vor dem verspäteten Auftakt bei der SG Viernheim (Sonntag, 15 Uhr) nach oben.
„Wir wollen unseren Weg weitergehen, mutig nach vorne spielen, noch mehr Punkte holen als in der Vorrunde und dann schauen wir einfach, was uns die Mannschaften an der Spitze anbieten. Sollte es dieses Jahr nicht reichen, dann greifen wir eben nächstes Jahr wieder an.“
Der 36-Jährige macht auch keinen Hehl aus den eigenen Ambitionen und der einen oder anderen Anfrage aus dem höherklassigen Herren- und Juniorenbereich, die ihn zuletzt erreicht habe: „Natürlich ist es mein Ziel, als Trainer in Zukunft den nächsten Schritt zu gehen. Im besten Fall gelingt dies hier bei der TSG 1862/09.“
Mit diesen Aussagen gibt der B-Lizenz-Inhaber, der im Sommer die B+ Lizenz in Angriff nehmen will, quasi selbst bekannt, dass seine Zeit bei der TSG 62/09 noch lange nicht zu Ende ist – und er die U23 auch 2025/26 gemeinsam mit seinem Co-Trainer Erman Atav betreuen wird.
„Wir sehen in ihm einen fordernden und motivierenden Trainer, der sehr ehrgeizig und ambitioniert ist. Unsere aufstrebenden Eigengewächse sind bei ihm in den besten Händen.“ (Paul Weis, Sportlicher Leiter, und Attila Laskai, Nachwuchskoordinator)
Bestätigt wird dies dann auch von der Sportlichen Leitung um Paul Weis und Nachwuchskoordinator Attila Laskai, die im Namen des Vorstandes mitteilen: „Wir freuen uns, dass wir Andreas auch über die laufende Saison hinaus für unsere U23 gewinnen konnten. Wir sehen in ihm einen fordernden und motivierenden Trainer, der sehr ehrgeizig und ambitioniert ist. Unsere aufstrebenden Eigengewächse sind bei ihm in den besten Händen.“
Es gibt nur einen kleinen Makel
Darüber hinaus loben Weis und Laskai Dörrlamms Engagement innerhalb der Fußballabteilung, das weit über seine Tätigkeit als U23-Trainer hinausgeht – sei es in der Fußballschule, als Unterstützer seines Freundes Ever Kassel bei der U17 oder bei der Leistungsdiagnostik der anderen Juniorenteams. „Er versteht seine Rolle im Verein als Teamplayer und unterstützt den Verein dort, wo es wirklich notwendig ist“, heißt es.
Einziger Makel, scherzt Weis, der früher unter anderem für den SV Waldhof tätig gewesen war, sei Dörrlamms Zuneigung für den großen pfälzischen Rivalen.
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Liebe Freunde der TSG, liebe Fußballfreunde!
Herzlich Willkommen zum ersten Heimspiel unserer TSG 1862/09 Weinheim im Jahr 2025 gegen den Karlsruher SC II. Herzlich Willkommen auch an die Spieler, Trainer, Betreuer und Fans aus Karlsruhe.
Gefühlt haben wir vor wenigen Wochen noch unter dem Weihnachtsbaum Weihnachtslieder gesungen und jetzt ist es schon wieder soweit: die TSG startet nun auch zu Hause ins neue Fußballjahr 2025! Vergangene Woche waren wir bereits Auswärts in Bruchsal zu Gast (Endstand 3:0 für Bruchsal) und heute ist die U-23 des Karlsruher SC zu Gast.
Was waren die Highlights der Winterpause und was sind die – bisher bekannten – Highlights im Jahr 2025?
Beginnen möchte ich mit dem was in der Winterpause passiert ist und dabei schauen wir zuerst auf unsere A-Jugend. Diese gewann im Dezember die Hallenkreismeisterschaft, und erreichte somit die Landeshallenkreismeisterschaft im Januar in Tauberbischofsheim, und belegte dort den 5.Platz. Doch damit nicht genug. Die Jungs wurden zudem als fairste Mannschaft ausgezeichnet.
Wer dachte das sei schon alles gewesen täuscht sich! Denn unsere TSG bekam einen Scheck überreicht. Grund dafür ist folgender: Der DFB belohnt Vereine, die Spieler entwickeln, die den Sprung in den Profibereich schaffen. In unserem Fall ist es Lina von Schrader. Lina spielte von 2016 bis 2018 bei uns und spielt nun bei RB Leipzig.
Was ist aber noch in der Winterpause passiert? Es startete ein interessantes Projekt, doch dazu gibt es erst im Sommer mehr Informationen. Nur so viel: es gibt was auf die Ohren.
Zudem werden uns Trainer Lukas Cambeis, Co-Trainer Daniel Limonciello und Teammanager David de Vega nach Ende der laufenden Saison leider verlassen. Zum Glück wird diese Trennung im Guten verlaufen und unser Trainer-Team versprach dass sie Vollgas bis zum Schluss geben werden.
Einen Nachfolger haben wir aber bereits auch schon gefunden: Marcel Hofbauer kommt zu uns. Hofbauer’s jüngster Erfolg war der Aufstieg mit dem ASC Neuenheim in die Verbandsliga Nordbaden 2023. Marcel spielte viele Jahre in der Nachwuchsabteilung des VFB Stuttgart. 2014 stieg er mit dem FC Astoria Walldorf in die Regionalliga auf. Eine ausführliche Vorstellung von Marcel Hofbauer wird es in dieser Kolumne noch geben.
Und es gab noch weitere Veränderungen hier im Verein. Nachdem Peter Laudenklos uns im Oktober 2024 verlassen hat, übernahm nun Paul Weis seinen Posten als Sportlicher Leiter.
Paul Weis war zuvor unser Jugendkoordinator und dieses Amt gab er nun an Attila Laskai ab. Auch über Attila wird es einen Bericht hier in dieser Kolumne geben.
Unsere liebe Gerda Arndt wurde 80 Jahre jung. Alles Liebe und Gute an dieser Stelle nachträglich zum Geburtstag von der gesamten TSG-Fußballabteilung.
Leider ist aber auch etwas trauriges in der Winterpause passiert. Von unserem Partnerverein SV Unterflockenbach ist Gregor Hebling verstorben. Hebling war im Verwaltungsrat Sport des SVU tätig und war der Cousin unseres stellvertretenden Abteilungsleiters Thomas Felber. Die TSG 1862/09 drückt allen Angehörigen und dem SVU ihr tiefstes Mitgefühl aus. In den Farben getrennt, in der Sache vereint Ruhe in Frieden Gregor.
Nun der Blick auf das was uns dieses Jahr erwartet: Im Mai und im September werden hier zwei große Jugendturniere stattfinden, bei denen Mannschaften wie der FC Bayern München und der Hamburger SV erwartet werden.
Mehr Highlights sind aktuell noch nicht bekannt aber wir freuen uns schon sehr auf dieses Jahr.
Jetzt rollt aber zunächst einmal hier endlich wieder der Ball. Es wird ein schweres Spiel gegen den KSC II aber nichts ist unmöglich! In diesem Sinne:
AUF GEHT’S WOINEM!!!

Mit sportlichen Grüßen,Ihr/euerSascha Lohrer
Unser Kolumnist
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